Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße
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Freitag, November 12, 2010

Keimzeit Live

Keimzeit Live
(11.04.1992 Wernigerode/Harz)

Mit der inzwischen fast 30 Jahre umspannenden und noch längst nicht beendeten Geschichte von "Keimzeit" verbinden sich viele bewegende musikalische Momente und Erfolge, aber auch Krisen und Umbruchphasen. Was 1982 begann und fernab des Ostrock-Universums als ganz eigenwilliges Biotop mit Kultpotenzial gedieh, entwickelte sich in den 90er Jahren mit Hits wie "Kling Klang" zu einer etablierten Deutschsprachigen Band.

Der hier vorliegende Konzertmitschnitt ist nicht nachträglich bearbeitet und kommt daher rauer daher als man Keimzeit heute kennt. Sehr gute Qualität, leider ist die Titelliste unvollständig. Es werden Lieder der ersten drei LP gespielt, auch diverse Coverversionen, z.B. von Eric Clapton. Gesamtspielzeit: 2 Stunden 39 Minuten.

Vielleicht kann jemand die Titelliste ergänzen.
http://www.elektrofeld.de/wp-content/uploads/2007/05/live-1991.jpg

1 See Voller Tränen
2 Amsterdam
3 Kling Klang
4 Keine Männer
5 Zweiundzwanzig
6 ?
7 50 Ways to Leave Your Lover
8 Gold für einen Ring
9 Alfred
10 Hofnarr
11 Kapitel Elf
12 ?
13 Buonasera Signorina
14 Minnie The Moocher
15 ?
16 Bunte Scherben
17 Tequila
18 Amerikanische Liebe
19 ?
20 Mama Sag Mir Warum
21 Betrunken
22 Schneewalzer
23 ?
24 ?
25 Flugzeug ohne Räder
26 Ratten
27 Eisenbahner
28 Hit The Road Jack
29 ?
30 ?
31 Singapur
32 Kintopp
33 ?
34 Lay Down Sally
35 Wiedersehn
36 ?
37 Frau Aus Gold
38 Trauriges Kind
39 Maggie
40 Der Löwe
41 Wonderful Tonight





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Sonntag, Oktober 31, 2010

Elektronik/Post-Punk aus UK

Attrition are an electronic music band, formed in Coventry, England in 1980 by Martin Bowes and Julia Niblock. The band emerged from the experimental post-punk scene of the early 1980s and, along with other groups such as Throbbing Gristle, Coil, Einstürzende Neubauten, and In the Nursery, greatly contributed to the development of industrial music in the UK.[1] Still active 30 years later, Attrition have been a stanchion of darkwave and industrial music, influencing many younger bands in the genres while continuously fine tuning their own distinctive sound.

...1990s

After a short hiatus, Bowes began work on music once more and Julia rejoined Attrition in 1990. A compilation of songs from previous releases was released by Projekt Records in the USA, introducing Attrition to US audiences. "A Tricky Business" was released in 1991 on Italy's Contempo Records and marked a new era for the band. These US releases were complemented with European editions on German labels Hyperium and Trisol. The Hidden Agenda came out in 1993, followed by Ephemera in 1995, which mirrored the dark ambient nature of early album Death House.

1996 saw the release of 3 Arms And A Dead Cert, which showed an increased use of organic instruments, including orchestral elements.[3] This album also was the first proper release on Projekt, a relationship that would continue for many years and would see the release of a succession of albums during the 90's that saw progressed development of Attrition's signature sound. Also in 1996 the band toured the USA for the first time, at the culmination of which Julia left the band once more.[2] The following year, Bowes revisited various works from the past decade of Attrition music and recorded new classical string variations of the songs, releasing them as Etude. After heavy touring in the late 1990s, including a stop at Wave Gotik Treffen, Attrition released The Jeopardy Maze in 1999...(wiki)

Part 1:
Recollection 84-89
Part 2:
Recollection 84-89



Titelliste

1. Monkey In A Bin
2. Beasy Of Burden
3. A'dam & Eva
4. Into The Waves
5. The Next Day
6. Shrinkwrap
7. Pendulum Turns
8. Mind Drop
9. Fusillade III (Both Barrels)
10. Haydn (Remix)
11. Death Truck
12. My Friend Is Golden
13. Lady Look Now
14. Shotgun Dream
15. To The Devil!
16. At The Fiftieth Gate

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1990


A Tricky Business



Titelliste

1. Thin Red Line
2. Right Hand Man
3. Scenario
4. First Love
5. Girl Called Harmony
6. Rising Tide
7. Legitimate Son
8. Hush
9. Something in My Eye
10. Your Face, My Gift
11. Under the Bridge
12. Resurrection (Reprise)

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1991


The Hidden Agenda



Titelliste

1. Agenda station
2. Lip sync
3. The deadline
4. The great desing
5. The silent mind
6. The cage
7. The mercy machine
8. The next day (Revisited)
9. The third house
10. A wing and a prayer

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1993


Part1:
3 Arms & A Dead Cert
Part2:
3 Arms & A Dead Cert



Titelliste

1. Thin Red Line
2. Right Hand Man
3. Scenario
4. First Love
5. Girl Called Harmony
6. Rising Tide
7. Legitimate Son
8. Hush
9. Something in My Eye
10. Your Face, My Gift
11. Under the Bridge
12. Resurrection (Reprise)

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1996


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Donnerstag, Oktober 28, 2010

Erbaaame... zu spät...

...die Hesse komme. Aber nicht die Monotones, sondern die Rockformation Diskokugel. Ich durfte die Jungs letztes Jahr live sehen und fand es große Klasse und das obwohl es früher Nachmittag war und die Lampen an waren... *knickknack*





Hier noch der Text von amazon.de
Nach ihrem 2007 veröffentlichten Doppel-Album "Anarchie und Montag" - mit dem darauf enthaltenen FM4 Rotations-Hit "Jugendliche" - dessen Titel nicht ganz zufällig an den gleichnamigen Klassiker der (befreundeten) FEHLFARBEN erinnerte, tourte das Darmstädter Quartett erstmal ausgiebig bundesweit, um sich danach in aller Ruhe seinem neuen, nun erscheinenden Longplayer zu widmen. "Zusammen Dagegen" steht wie alle bisherigen Veröffentlichungen der Band für Stil, Haltung, sowie intelligenten Wortwitz und diesmal für kraftvoll archaischen Rock und hochtourigen Powerpop im Besonderen. Dabei zeigt die Gruppe um Sänger MATHIAS HILL - trotz 12-jährigen Bestehens - keine Anzeichen von Altersmilde, sondern fordert in unverschämt charmanter Manier durch unerwartete Melodie- und Riffwechsel heraus, ohne dabei je die melodiöse Eingängigkeit aus dem Blickfeld zu verlieren. So oszillieren die zwölf, von heftigem Gitarreneinsatz gepufferten Songs brillant zwischen (frühen) THEM, ALEX CHILTON oder den (späten) GAME THEORY. Unterstützt wurden RFDK auf "You Think I'm Finished" von der FAMILY 5-Bläsersektion.



Zusammen dagegen (2009)

01. Hobbyrock
02. Rohdiamant
03. Wo Du Hinwillst
04. Weich Wie Mein Handschlag
05. You Think I'm Finished
06. Abteistraße
07. Ein Song Für Deinen I-pod
08. Normal Normal
09. Hey Lutz!
10. Starfighter
11. Mittageisen
12. Die Liebe Zur Musik
13. Weich Wie Mein Handschlag (Kink DK Remix)



Bitrate: VBR
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Freitag, Oktober 01, 2010

Söhne und Töchter


Hier fällt es mir echt schwer die richtigen Worte zu finden, da dies eigentlich nicht ganz meine Musikrichtung ist, aber ich finde S&D einfach klasse. Die haben etwas (was in dem Text unten gut beschrieben ist) was ich so halt kaum beschreiben könnte.




This Gift - oder: mit dem Rollercoaster durch vier Jahrzehnte Rock'n'Roll.

Große Worte, große Torte

Die Sons & Daughters buttern jede Menge Vanille in ihre grundsätzlich schlanken Rock'n'Roll-Songs und dennoch löst dieser Kalorienreichtum auch nach zwölf Songs kein Völlegefühl aus - obwohl man sich beim Dessert angelangt dann doch etwas mehr Abwechslung gewünscht hätte. Gemundet hat es trotzdem vorzüglich. Gitarrist Scott Patterson verweist diesbezüglich auf die finale Kreation des Chefkochs Bernard Butler, der als Gitarrist schon bei den Britpop-Pionieren Suede ein passionierter Kostveredler war und nur selten mit Pathos und Sahnehäubchen sparte.

Butler wurde als Produzent von 'This Gift' verpflichtet und hat sich mit Patterson dem Vernehmen nach so manchen Fight im Aufnahmestudio zu London geliefert, dessen Schlüsselsbesitzer auf den Namen Edwyn Collins hört, der - so wie Nick Cave, Franz Ferdinand und die White Stripes - auf den Dekaden umfassenden Rock der Sons & Daughters schwört und vor einigen Jahren mit ihnen die Single 'Dance Me In' eingespielt hat.
Die Oberfläche des neuen Sons & Daughters Songmaterials schillert und funkelt wie ein klarer Gebirgsbach oder die Motorhaube eines goldfarbenen Chevy aus den 60er Jahren. Je nachdem in welcher Region man sich diese ort- und zeitlose Platte zu Gemüte führt, denn trotz Referenzsalat und Rollercoaster-Ride durch vier Jahrzehnte Rock'n'Roll, 'This Gift' ist im Hier und Jetzt zu Hause. Dass die Texte von Sängerin Adele Bethel da und dort mit roten Fingernägeln am Lack kratzen und Themen wie Celebrity-Wahn und Sehnsuchtskatastrophen verhandeln ('Gilt Complex', 'Flags', 'This Gift' und 'Split Lips') kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Brüche und gegen die gute Laune gekämmten Zwischentöne der beiden Vorgängeralben 'Love The Cup' (Re-Release 2004) und 'The Repulsion Box' (2005) von Butler mit reichlich Pomade frisiert wurden. Das trübt die Qualität und Hörfreude dieser zwölf Songs aber nicht im Geringsten, denn man hört ihnen im positiven Sinn an, dass die Band genau das angestrebt hat, "ein Pop Album" aufzunnehmen, wie Scott Patterson im Interview erklärt. In der schwarzern Bikerjacke und mit blonder Rockabilly-Tolle wirkt der schmächtige Gitarrist im Büro der Berliner Plattenfirma ein wenig wie der kleine Bruder von "Stray Cat" Brian Setzer. Eddie Cochran ginge durchaus als Großpapa durch. Geistiger Vater war dann aber doch der für Legionen romantischer Pop-Rebeleros unabkömmliche Morrisey und seine Band The Smiths - sowohl für Patterson als auch die Sängerin Adele Bethel "der Grund, überhaupt mit der Musik anzufangen".
Die nach einer Songzeile von Bob Dylan benannten Sons & Daughters sind eine Band mit Stil, die weiß, dass Hipster-Konformismus damit kaum in Einklang zu bringen ist und wohl auch deshalb so ungeschminkt wirkt. Das gemischte Doppel (neben Adele und Scott noch Ailidh Lennon am Bass und David Gow am Schlagzeug) wildert zwar hörbar in den Revieren des Rockabilly, 60ies Girlgroup-Sound, Punk before Hardcore, Glam und auch in der 4/4 Indiedisco, verfügt aber über die notwendigen Mitteln, ihr eigenes Ding daraus zu machen. Muffiges Rock'n'Roll-Museum hört sich jedenfalls anders an.

Ich glaube ohnehin, dass man viele Faktoren benennen kann, die eine gute Band von den Hunderten nicht so tollen unterscheidet (im Fall der Sons & Daughters u.a. die Live-Qualität) und dass diese Faktoren durch Übereinstimmung sogar bis zu einem gewissen Grad objektivierbar sind. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass der Kern des musikalischen Eigenlebens, dieser singuläre Ab- und Ausdruck immer ein Geheimnis bleiben wird, an dem das Herumdeuteln freilich nicht nur Spaß macht, sondern auch sehr aufschlussreich sein kann.

Die Songs der 2001 aus der Tourband von Arab Strap hervorgegangenen "Rocker lieben Mods" Formation erschließen sich jedenfalls sofort, sind Popmusik, die unmittelbar vom Sender zum Empfänger fließt, haben Drama und Verve, sind ein Sack voll Hits, bleiben sicher nicht für immer, auf alle Fälle aber bis zur nächsten Party.

Adele Bethels Stimme zählt mit zu den besten des Genres. Dabei reizt sie ihr Register nie so weit aus wie etwa viele der zeitgenössischen R&B Diven, die mittels Timbre-Attacken für Schauerzustände in überheizten Wohnzimmern sorgen. Scott Patterson weiß schneidige Riffs zu spielen, die auch bei Josh Homme lässige Hüftschwünge auslösen würden. Im Wechselgesang der beiden werden viele "Ah-ha-ha-has" und "Oh-ho-ho-hos" ausgetauscht und der Ballroom im Petticoat mit Marge Simpson Frisur und heavy Mascara gerockt, bis der Punk um die Ecke schaut.
So erinnert diese Platte in den besten Momenten an die Dringlichkeit der frühen Patti Smith, die Verheißungen der Ronettes oder an die Energie von Wire, in den wenigen schlechteren hingegen an die Glätte einer Katarina And The Waves (remember 'Walking On Sunshine'). Obwohl: Bei den Sons & Daughters hätte auch der Sonnenschein einige Kratzer. Ob die wohl schmerzen würden?

q: fm4v2.orf.at




This Gift (2008)

01. Gilt Complex
02. Split Lips
03. The Nest
04. Rebel With A Ghost
05. Chains
06. This Gift
07. Darling
08. Flags
09. Iodine
10. The Bell
11. House In My Head
12. Goodbye Service


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Schwiegermuttertypen

Rock-Punk-Ska steht auf ihrer myspace-Seite. Das spielen sie auch, zwar nicht in dieser Reihenfolge, aber von allem etwas, in einer guten Mischung. Teilweise klingen die Trax schön dreckig, dabei ist die Scheibe sauber produziert.
Viel findet man nicht im Netz über sie, die beiden folgen Texte waren meiner Meinung nach die brauchbarsten.



„Hörinfarkt“ – Das sind sieben Freunde, die 20 Jahre nach der Wende in einer Region mitten im Umbruch einen Weg suchen, Musik zu machen. Musik ohne Schnörkel, nichts Neues, keines große Kunst, weder Hamburger Schule, noch Berlin Mitte, auch nicht Dresden, sondern Dessau. Und so klingen „Hörinfarkt“: ein wenig „Tote Hosen“ hier, da etwas von den „Ärzten“ und natürlich sorgen die Bläser für einen Hauch von Ska. So entsteht Punkrock, der für die Bühne gemacht ist, der beinahe etwas zu sperrig ist für einen Tonträger, der aber durch seine Authenzität bewegt, zu Herzen geht und in die Sprunggelenke. „Ole, ole, ich will dich spüren, mit meinen Lippen deinen Hals berühren“, singt Frank mit offenbar Fußballstadien erprobter Kehle und meint keine Frau, sondern die Lieblingsmarke der Band. Ein Kasten Sterni steht immer im Probenraum. Musik ganz ohne Meinung und Statement geht natürlich nicht, aber die Jungs nehmen sich dabei nicht zu ernst und machen das in erster Linie aus Spaß.
q:lastfm.de

HÖRINFARKT, seit 2004 aktiv, präsentieren auf ihrem Debütalbum 15 frische Punk- Ska Songs mit vielen schwungvollen Bläsereinsätzen und ironisch-humorvollen Texten. Die junge Band steht offensichtlich in der Tradition von Acts wie den SKATOONS oder SONDASCHULE, der eher rockige Sound zeigt sich fröhlich und positiv und lässt sofort an verschwitzte Livekonzerte denken. HÖRINFARKT, die sich selbst augenzwinkernd als „Schwiegermuttertypen“ bezeichnen, haben das Potential, mit Popp- Und Blasmusik schon bald vor viel mehr Fans aufzutreten.
q: pukemusic.de


Popp- und Blasmusik (2010)

01 - Diva
02 - Bierbauchfetischisten
03 - Maulkorb fürs Volk
04 - Tränen im Regen
05 - Fleisch
06 - Schmerz
07 - Das letzte Bier
08 - Musikpiraten
09 - Stille Wasser
10 - Jeder Tag
11 - Wilder Westen
12 - Schwiegermuttertyp
13 - Leb doch
14 - Unterwegs mit den Jungs
15 - Die Kraft des Körpers


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Donnerstag, September 02, 2010

Hagen's Breites Extra (Re-Up)

Der gewünschte Re-Up der Extrabreit-Alben...
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Ende 1978 gegründet, begann die Karriere von Extrabreit 1980 mit dem Aufschwung der „Neuen Deutschen Welle“. Sie waren jedoch keine typische NDW-Band, sondern machten deutsche Rockmusik mit auch kritischen Texten. Extrabreit sahen sich als Punk-Band, die es nur der NDW verdankt haben, dass sie so erfolgreich waren. Auf ihrer Website dazu sagten sie: „Ja, wir haben den Scheiß eben mitgemacht!“

Den Höhepunkt ihrer Karriere durchlebten Extrabreit in den Jahren 1981 bis 1983, als sie nicht nur die Neue Deutsche Welle mitprägten, sondern auch mit ausverkauften Konzerthallen, goldenen Schallplatten und BRAVO-Titelseiten ihre größten Erfolge erzielten. Einer ihrer erfolgreichsten Hits, Polizisten, entstand seinerzeit auf Konzertproben im Rockpalast Hohenlimburg. Dieser Titel befindet sich auf ihrem recht düster und apokalyptisch anmutenden Album „Welch ein Land! - Was für Männer!“. Diese Platte wurde im Oktober 1981 ihr erster großer Verkaufsschlager. Im Sog dieses Erfolgs erzielten das „Ihre größten Erfolge“ betitelte Debüt und die Single-Auskopplung Hurra, hurra, die Schule brennt! ebenfalls hohe Umsätze. Auch die dritte LP „Rückkehr der phantastischen Fünf“, die auch ein Duett mit Marianne Rosenberg („Duo Infernal“) enthielt, lief noch sehr gut. Jörg Hoppe, der damalige Manager der Band, erwies sich als sehr geschickt in der Vermarktung der Platten: „Welch ein Land! - Was für Männer!“ erschien mit einem 3-D-Cover und beiliegender Brille, „Die Rückkehr der phantastischen Fünf“ in verschiedenfarbigen Covern und mit beigefügtem Poster.

1982 hatte die Band einen Kurzauftritt im NDW-Kultfilm Gib Gas – Ich will Spaß mit Nena und Markus.

Ihren ersten großen Rückschlag erlebten Extrabreit Anfang 1983. Eine groß angekündigte und aufwendig organisierte Tournee unter dem Motto „Deutschland im Handstreich“ war nur mäßig besucht. Nach dem Ausstieg zweier Bandmitglieder Mitte 1983 gab es zwei deutsch-englische Alben namens „Europa“ (1983) und „LP der Woche“ (1984). Bei „Europa“ erhielt die Band auch erstmals exzellente Kritiken in der Fachpresse. Der Verkauf blieb mit etwa 35.000 Exemplaren aber weit unter den Erwartungen (zum Vergleich: „Welch ein Land! - Was für Männer!“ verkaufte damals 360.000 Stück, „Ihre größten Erfolge“ 420.000 und „Rückkehr der phantastischen Fünf“ immer noch 200.000).

Nach einer Schaffenspause bis 1987 meldete die Band sich mit einem rein englischsprachigen Album zurück, das ebenfalls floppte. In den 1990er Jahren avancierten Extrabreit zu einer Deutschrockband mit gesellschaftskritischen, bissig-ironischen und melancholischen Texten, konnten jedoch an die Erfolge der Anfangszeit nicht mehr anschließen. Nur vereinzelt wurden beachtliche Verkaufszahlen erzielt, etwa mit der Best-of-Compilation „Zurück aus der Zukunft“ oder mit der Single Für mich solls rote Rosen regnen, die zusammen mit Hildegard Knef aufgenommen wurde. Nach ihrem als Abschiedskonzert geplanten Auftritt in Hagen am 19. September 1998 folgte am 31. August 2002 das 1. Konzert nach der Wiedervereinigung in Bochum. 2005 wurde das Album „Frieden“ veröffentlicht.

Ihr 1000. Konzert spielten Extrabreit am 27. August 2005 vor mehreren tausend Zuschauern am Hengsteysee in Hagen. Hier wurde der Band offiziell die Platin-Schallplatte für Ihre erste LP „Ihre größten Erfolge“ aus dem Jahre 1980 verliehen, von welcher zu diesem Zeitpunkt bereits über 500.000 Exemplare verkauft wurden. Die Band ist ständig auf Tour. Im Mai 2008 veröffentlichte Extrabreit ihr aktuelles Album „Neues von Hiob“ mit der Single-Auskopplung Lärm.(wiki)


Hart wie Marmelade 1980 (192)
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Flieger grüß mir die Sonne 1980 (192)
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Welch ein Land - was für Männer 1981 (192)
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Rückkehr der fantastischen 4 1982 (192)
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LP der Woche 1984 (192)
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Das grenzt schon an Musik 1990 (192)
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Zurück aus der Zukunft 1990 (192)
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Zurück aus der Zukunft Vol.2 1993 (192)
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Hotel Monopol 1993 (VBR)
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Weihnachten auf St. Pauli 1993 (VBR)
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Amen 1998 (192)
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Die fetten Jahre 1998 (192)
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XXL 1998 (192)
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Hurra Hurra die Schule brennt 2000 (192)
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Polizisten 2000 (192)
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Das letzte Gefecht 2002 (VBR)
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Frieden 2005 (VBR)
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Neues von Hiob 2008 (VBR)
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Nachtrag:

Wer böses denkt soll endlich schweigen 1991 (192)
UL:
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Montag, August 30, 2010

Neue Mutter

Mutter,
neue Platte,
wurde gewünscht:

http://rapidshare.com/files/415292453/mutt_tss_2010.zip

Gruss

RRS
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Interview TAZ dazu:

"Ich nicht" - "Ich schon"
TOCHTERGESELLSCHAFT Endlich: Die Berliner Krachrockband Mutter veröffentlicht ihr neues Album "Trinken,
Singen, Schießen". Ein Gespräch über ein Vierteljahrhundert Warten auf den Durchbruch, Schuldscheine für Fans
und tierisches Schrauben am Sound

INTERVIEW DORIS AKRAP

taz: Die Schlagzeile eines RBB-Fernsehberichts vor Ihrem Konzert letzte Woche in Kreuzberg lautete: "Berliner
Indie-Band Mutter hofft auf Durchbruch". Können Sie nach 24 Jahren Mutter noch über solche Schlagzeilen
lachen?

Max Müller: Ja. Das haben die vor zehn Jahren bei unserem Album "Hauptsache Musik" auch schon
geschrieben. Dabei sind die Inhalte und die Musik immer die gleichen geblieben. Dass unser neues Album
"Trinken, Singen, Schießen" ein bisschen sauberer produziert wurde, ist marginal. Mutter hat nicht so verwurstelte
Aussagen. Mutter ist direkt, geradlinig in den Texten und der Musik.

So geradlinig wie " Idioten zu erklären, dass sie welche sind, kann man nicht und tut es doch, weil sie welche
sind"?

MM: Ja, ich wollte eine Platte machen, die man durchgängig hören kann. Ich wollte kein Lied dabei haben, das
mir selbst beim Hören wehtut.

Aber es ist doch erstaunlich, eine der dienstältesten deutschsprachigen Bands zu sein und immer wieder von
jungen Leuten entdeckt zu werden.

MM: Das liegt an dem ewig gleichen Sound, der im Radio läuft. Der kann zwar auch ganz schön sein, aber er
langweilt. Wenn ich das Gefühl hätte, Mutter ist überflüssig, hätte ich sie schon längst beendet. Aber ich sehe
keine Bands, die auf zwei Akkorden Musik gestalten, das ist ein Ding von uns.

Gehen die Texte von Max Müller noch durch eine Qualitätskontrolle der Band?

Florian Körner: Nein. Erst wenn die CD rauskommt, verstehen wir die Texte zum ersten Mal wirklich, weil der
Gesang von Max im Übungsraum viel zu leise ist.

Wie verstehen Sie beispielsweise das Lied "Wohltäter" mit der Zeile: "Sie sind Wohltäter/ Wir die Opfer/ wenn
man so glauben will/ sie werden schon etwas dafür tun, dass es allen nützt/ denn wir sind kein Stück besser als
sie/ und das wissen sie genau"?

FK: So, wie Max das gemeint hat. Das Lied handelt davon, wie diejenigen aussehen, die von den Wohlätern
versorgt werden, und das sind dann wohl die Opfer. Das sind dann wir. Ist ja auch ein aktuelles Thema: Bill Gates,
Warren Buffett, was macht man eigentlich mit 50 Milliarden Euro? Stiften gehen.

Sie haben jetzt auch Wohltäter engagiert. 99 Kaltnadelradierungen von Max Müller, gedruckt auf Büttenpapier,
wurden im vergangenen Jahr binnen einer Woche zum Preis von jeweils 100 Euro verkauft, um die Produktion
und Herstellung Ihres zehnten Albums zu finanzieren.

MM: Das ist ja was ganz anderes. Die Dinger kann man ja wieder zurückgeben.

Machen Sie sich damit nicht unnötig das Leben schwer?

FK: Wir wollten nicht betteln, sondern einen Kredit, und wir wussten, dass wir die 10.000 Euro locker wieder
reinspielen.

Gibt es denn schon erste Rückzahlungsforderungen?

MM: Im Gegenteil. Das sind superfeine Radierungen, die werden ihren Wert steigern, wie unsere Platten das auch
getan haben. Außerdem stehen die Namen derer, die eine Zeichnung gekauft haben, auf der Platte. Da gibt man
so ein Ding doch nicht einfach zurück.

Waren Sie überrascht über Ihren Erfolg?

MM: Ich nicht.

FK: Ich schon, weil es so viele Beispiele von anderen Bands gibt, die auf solchen Geschäftsideen sitzen geblieben
sind.

Haben Sie einen Überblick, wer die Dinger gekauft hat?

FK: Unser ehemaliger Manager, der Bruder meiner Freundin, meine Exfreundin, der Vater vom Bassisten, die
Freundin vom Keyboarder, der Bruder von Max

MM: Mein Opa, meine Oma, es reicht.

Es wird kolportiert, der Titel Ihres neuen Albums "Trinken Singen Schießen" soll an das Massaker von Rechnitz
erinnern, bei dem 1945 180 ungarische Juden von betrunkenen Gästen eines Schlossfestes im Burgenland
erschossen wurden.

MM: Totaler Quatsch. Der Wiener Tex Rubinowitz hatte von uns den Auftrag, einen Waschzetteltext für die CD zu
schreiben, und da steht lediglich drin, dass ihn der Titel an das Massaker erinnert, und jetzt stürzen sich alle drauf:
geil - Massaker. Ich wusste vorher überhaupt nichts von diesem Massaker. Aber es passt ja auch irgendwie ganz
gut.

FK: Und wo kommt der Titel dann her?

MM: Vom Schützenfest. Ich komme aus Niedersachsen. Das letzte Lied "Wohlopfer" ist ja auch so Marschmusik.
Aber ist ja auch völlig egal, es ist einfach ein schöner Titel.

FK: Jeder, der Mutter kennt, weiß doch, dass wir so direkt ein politisches Ereignis nicht ansprechen würden, das
ist doch viel zu wenig subversiv.

Was soll eigentlich der AgitpropsSong "Mach doch einfach" auf der neuen Platte? Wird nicht sowieso irgendwie
schon total viel gemacht? Hat nicht jeder mindestens drei Projekte und Jobs am Hals?

MM: Ja, aber 90 Prozent davon sind Mist. Mich nervt es, wenn die Leute immer sagen, eigentlich genial, aber nee,
das wird nichts. Das ist doch eine Weisheit aus dem letzten Jahrhundert, dass man auf sich selbst vertrauen soll.

Do it Yourself ist doch total angesagt, von Häkeln bis Guerilla Gardening.

MM: Das sind alles so komische Dogmen. Alle machen, das soll immer irgendwas darstellen, aber es gibt den
Drang nicht, einfach zu machen, egal wo das hinführt, einfach auszuprobieren.

F.K: Harald Fricke hat mal gesagt, das bei Bands oft von Projekten gesprochen werde, bei uns würde er aber
einfach nur von der neuen Mutter-CD sprechen. Wir sind nicht Stefan Raab und machen heute Turmspringen und
morgen Eurovision.

Mutter ist ein Projekt, das aus dem Kreuzberg der 80er Jahre stammt. Spielte das spezielle Ambiente dort eine
große Rolle für Ihre Musik?

MM: Nö, das hätte auch woanders stattfinden können. Vorher hab ich doch in Wolfsburg auch solche Musik
gemacht.

Für die neue Platte sind Sie extra nach Hamburg gefahren und waren mit dem Produzenten Tobias Levin (u. a.
Kante, Tocotronic) im Studio. Warum wurde der Versuch abgebrochen und Sie haben das Album selbst
produziert?

MM: Levins Produktionsweise hat einfach nicht zu unserer gepasst. Ich hatte das Gefühl, wir kommen überhaupt
nicht voran, und wenn ich das jetzt nicht selbst in die Hand nehme, verpufft die ganze Energie.

Ihre Konzerte sind dafür immer umwerfend laut und hart, Ihre Platten viel filigraner.

MM: Wir haben an dem neuen Album tierisch geschraubt und gebaut. Live will ich eher immer alles wegschmeißen
und reinhauen.

FK: Stimmt, sonst hast du ja so eine Madonna-Nummer, wo 5.000 Samples aus dem Hintergrund kommen, und das
sieht dann aus wie Akrobaten in der Manege. Da geht es doch darum, dass das Publikum das Gefühl haben
kann, dass sie die CD hören.

Das Coverfoto Ihres neuen Albums erinnert an das Foto auf dem Rolling-Stones-Album "Number Two", und dann
gibt es auch noch den Song "Die Alten hassen die Jungen, bis die Jungen die Alten sind". Ist das Cover als
Warnung zu verstehen? Sind Sie alt geworden?

MM: Das wollte ich doch schon immer werden: alt und reich. Aber das ist überhaupt kein Zitat, wir haben nur
bisher keine Platte gehabt, wo wir selber drauf zu sehen sind. Den Text hätte ich auch mit 17 machen können.
Das Lied "Alt und schwul" hab ich ja auch schon 1989 gemacht (auf dem Debütalbum "Ich schäme mich,
Gedanken zu haben, die andere Menschen in ihrer Würde verletzen"). Ich habe immer schon daran gedacht, wie
das ist, wenn ich das Lied in zehn Jahren singen muss. Ich habe nie solche Texte gemacht über Jugend und
Rebellion.

FK: Diese Dokumentation über die Stones von Martin Scorsese, "Shine a Light", ist doch deswegen so furchtbar,
weil Mick Jagger sich Christina Aguilera auf die Bühne holt, um sich zu verjüngen.

Wieso kann man eigentlich bei Amazon keine Mutter-Platten kaufen?

FK: Die Courtagen, die wir für einen Vertrieb bei Amazon hätten zahlen müssen, sind so groß, dass sich das nicht
rentiert. Außerdem verkaufen wir bestimmt nicht mehr, wenn der Hinweis daneben steht: Kunden, die diesen
Artikel gekauft haben, haben auch Mutter gekauft. Wer Mutter will, kriegt Mutter. Auf unserer Homepage.
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Ape Beck und Brinkmann

Ape, Beck & Brinkmann, kurz ABB, ist eine 1979 gegründete Folk-Rock-Gruppe.

Ape, Beck & Brinkmann wurde 1979 von Fred Ape zusammen mit Klaus Beck, Peter Brinkmann und Soundmann Klaus-Werner Wollnowski gegründet. Die Gruppe wurde schnell zum Aushängeschild der alternativen deutschen Folk-Rockszene.

Später wurden ABB durch Rudi Mika und Klaus Heidrich erweitert.

Der Song "Rauchzeichen" wurde mit über 100.000 Pressungen zum heimlichen Hit. Dieses Lied findet sich heute als eines der bekanntesten Umweltlieder in Schulbüchern wieder. Der Schwerpunkt von ABB lag immer in deutschen, kritischen Texten. Die Texte stammen hauptsächlich von Fred Ape.

Vor 1.800 Fans gab ABB am 19. Dezember 1987 in Dortmund ihr Abschiedskonzert.

In den Jahren 1997 bis 1999 kam es dann wieder zu circa 30 Konzerten von ABB, an denen teilweise die Fans die Texte den Bandmitgliedern vorsagen durften, die Atmosphäre war dementsprechend familiär.

Im Oktober 1999 verstarb der Sänger von ABB, Peter Brinkmann, an akutem Herzversagen.(wiki)


UL:
Regenbogenland
MUL:
Regenbogenland

No Cover

Titelliste

01 Regenbogenland
02 Indianersee
03 Das Haus
04 Der Schlag
05 Das Letzte Paradies
06 Endlich Ein Liebeslied
07 Wir Sind Noch Wahre Pionier
08 Global 2001
09 Auf Der Flucht Erschossen
10 Wounded Knee
11 Startbahn

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1982


UL:
Im Lauf der Woche
MUL:
Im Lauf der Woche

No Cover

Titelliste

01 Fuchsbau 74-77
02 Kafferballade
03 Streik Und Was Weiter
04 Rettet Die Wale
05 Im Laufe Der Woche
06 Rauchzeichen
07 Festung Von Gorleben
08 Tagebuch

Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1989


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Samstag, August 28, 2010

Bandmaskottchen – eine Katze

Silly, ursprünglich Familie Silly, ist eine Band, die 1978 in der DDR gegründet und mit ihrer Sängerin Tamara Danz populär wurde. Bandgründer war Thomas Fritzsching (Gitarre, Gesang). Zusammen mit Matthias Schramm (Bassgitarre) entdeckte er Tamara Danz als Sängerin, holte den Keyboarder Ulrich Mann von der Musikhochschule Weimar, Mike Schafmeier (Schlagzeug) aus Cottbus und Manfred Kusno (Keyboards). Heute besteht die Band aus dem langjährigen Musikerstamm Rüdiger „Ritchie“ Barton (Keyboards, Gesang), Uwe Hassbecker (Gitarre, Geige), Hans-Jürgen „Jäcki“ Reznicek (Bassgitarre) sowie der Sängerin Anna Loos. Als „ständige Gastmusiker“ sind Reinhard Petereit alias „Herr Petereit“, Daniel Hassbecker und Sebastian Reznicek dabei.

Der Bandname „Silly“ stand bereits fest, wurde aber von den DDR-Behörden wegen des Anglizismus nicht zugelassen; überdies wird silly übersetzt mit „albern“, „einfältig“. So nannte sich die Band Familie Silly und erklärte „Silly“ kurzerhand zum Bandmaskottchen – eine Katze. Ab 1982 nannte man sich nur noch Silly; die Behörden akzeptierten dies.

Die ersten Gastspiele fanden in Rumänien und in Norwegen statt. Besonders in Rumänien waren sie sehr erfolgreich. 1981 gewannen sie den Grand Prix der Bratislavska Lyra, einen der bedeutendsten Unterhaltungsmusikpreise der RGW-Staaten.

Kurz darauf stieß auch Texter Werner Karma zur Band. Er schaffte es, die Band mit ihren Texten in der Musiklandschaft der DDR unverwechselbar zu machen. Die Songs von Silly sind zumeist sehr poetisch und haben versteckte Andeutungen, die sich – vorbei an der Zensur – mit den Lebensumständen in der DDR kritisch auseinandersetzen. Sängerin Tamara Danz erläuterte in der Nachwende-Zeit die Vorgehensweise beim Texten und beschrieb, dass man bewusst sogenannte Grüne Elefanten in die Songs einbaute, also Textstücke, die so übertrieben und kritisch waren, dass sie garantiert von der Zensur angegangen wurden. Neben diesen Übertreibungen konnten dann kleinere, verstecktere Andeutungen, die das bewusst hörende Publikum durchaus wahrnahm, im Text verbleiben...(wiki)


UL:
Mont Klamott
MUL:
Mont Klamott



Titelliste

01 Mont Klamott
02 Heiße Würstchen
03 Die wilde Mathilde
04 Die Gräfin
05 Ein Lied für die Menschen
06 Raus aus der Spur
07 Unter'm Asphalt
08 Puppe Otto
09 Abendstunden

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1983


UL:
Bataillion D'Amour
MUL:
Bataillion D'Amour



Titelliste

01 Bataillion D'Amour
02 Josef & Maria
03 Schlohweißer Tag
04 EKG
05 Dein Cabaret ist tot
06 Panther im Sprung
07 Ballhaus-Ballet
08 PS
09 Jeder
10 Reprise

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1986


UL:
Best of Silly - Vol.1&2
MUL:
Best of Silly - Vol.1&2




Titelliste

Vol 1:
01 Bye Bye
02 Mont Klamott
03 Bataillon d mour
04 Asyl im Paradies
05 Liebeswalzer (f r h.f.)
06 Verlorene Kinder
07 S.O.S
08 Schlohweisser Tag
09 Tanzt keiner Boogie
10 Hurensöhne
11 Instandbesetzt
12 Kinder der Nacht
13 So 'ne kleine Frau
14 Abendstunden

Vol 2:
01 Unter'm Asphalt
02 Flut
03 Die wilde Mathilde
04 Paradiesvögel
05 Die Ferne
06 Die alten Männer
07 Nr. sicher
08 Über ihr taute das Eis
09 Halloween in Ostberlin
10 Vollmond
11 Ein Lied für die Menschen
12 Alles wird besser
13 Dein Cabaret ist tot
14 Traumpaar
15 P.S.

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1996


UL:
Zwischen unbefahr'nen Gleisen
MUL:
Zwischen unbefahr'nen Gleisen

No Cover

Titelliste

01 Tausend Augen
02 Zwischen unbefahr'nen Gleisen
03 Die Ferne
04 Die alten Männer
05 Am Sonntag
06 Liebeswalzer (für H.F.)
07 Nester der Nacht
08 So 'ne kleine Frau
09 Nur ein Lied
10 "Psycho"
11 Berliner Frühling
12 Großer Träumer

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1984/2000


UL:
Alles Rot
MUL:
Alles Rot



Titelliste

01 Alles Rot
02 Ich sag nicht ja
03 Erinnert
04 Nackter als du
05 Findelkinder
06 Flieger
07 Mein Kapitän
08 Noch
09 Leg mich fest
10 Warum ich
11 Ich verlasse mich
12 Die Furcht der Fische
13 Höhle
14 Sonnenblumen

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2010


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Mittwoch, August 25, 2010

Aus Russland stammende Musikerin

Regina Spektor (russisch Регина Ильинична Спектор; * 18. Februar 1980 in Moskau) ist eine aus Russland stammende US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Gitarristin, die zur Alternative- und Anti-Folk-Szene gezählt wird.

Als Regina Spektor neun Jahre alt war, wanderten ihre jüdischen Eltern, eine Musiklehrerin und ein Fotograf, mit ihr aufgrund des Antisemitismus in der Sowjetunion über Österreich und Italien in die USA aus. Sie wuchs in der New Yorker Bronx auf, und nach einer Ausbildung in klassischer Musik nahm sie 2001 ihr erstes, selbst produziertes Album 11:11 mit eigenen Liedern auf. Ihr drittes Album Soviet Kitsch produzierte sie zunächst selbst und dann im Jahre 2002 zusammen mit dem Produzenten der Band The Strokes, bei deren Nordamerika-Tour Regina Spektor im selben Jahr als Vorkünstlerin auftrat. Dabei entstand in Kooperation das Lied Modern Girls & Old Fashion Men, der auf der Single Reptilia der Strokes zu hören ist. Eine Europatournee mit Kings of Leon folgte. Nur die beiden letzten Alben Regina Spektors wurden auch in Europa vertrieben, bis 2005 war Regina Spektors kommerzieller Erfolg auf die USA, insbesondere deren Ostküste beschränkt.

2007 konnte Spektor einen weiteren Erfolg in Europa erzielen – die Single Fidelity stieg in den britischen Singlecharts auf Rang 45 ein. Die TOP 50 der USA verfehlte die Single mit Platz 51 der Billboard-Charts nur knapp. Im selben Jahr trug sie mit dem Lied Real Love, einem Cover von John Lennon, zu dem Album Instant Karma: The Amnesty International Campaign to Save Darfur bei. 2008 sang sie im Duett mit Ben Folds auf dessen Album Way to Normal den Titel You Don't Know Me. Außerdem steuerte sie noch einen Song zum Soundtrack von Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia bei.

Spektors Stil wird von der führenden Popmusik-Webzine Popmatters als „typische New Yorker Anomalie“ beschrieben: Sie verbinde absurde Kombinationen von Bildern in Texten mit einer gefühlig-einfühlenden Stimme, die ihr einen Namen in der US-amerikanischen Indie-Szene gemacht habe. Ihre einschmeichelnde Stimme und die Ungewöhnlichkeit ihrer Stücke wird von dem Rolling Stone hervorgehoben.(wiki)


UL:
11:11
MUL:
11:11



Titelliste

01 Love Affair
02 Rejazz
03 Back of a Truck
04 Buildings
05 Marry Ann
06 Flyin
07 Wasteside
08 Pavlov's Daughter
09 2.99 Cent Blues
10 Braille
11 I Want to Sing
12 Sunshine

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2001


UL:
Songs
MUL:
Songs



Titelliste

01 Samson
02 Oedipus
03 Prisoners
04 Reading Time with Pickle
05 Consequence of Sounds
06 Daniel Cowman
07 Bon Idee
08 Aching to Pupate
09 Lounge
10 Lacrimosa
11 Lullaby
12 Ne Me Quitte Pas

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2002


UL:
Soviet Kitsch
MUL:
Soviet Kitsch



Titelliste

01 Ode to Divorce
02 Poor Little Rich Boy
03 Carbon Monoxide
04 The Flowers
05 Us
06 Sailor Song
07 * * * (Regina And Bear Spektor Whispers)
08 Your Honor (featuring Kill Kenada)
09 Ghost of Corporate Future
10 Chemo Limo
11 Somedays

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2004


UL:
Begin to Hope
MUL:
Begin to Hope



Titelliste

01 Fidelity
02 Better
03 Samson
04 On The Radio
05 Field Below
06 Hotel Song
07 Apres Moi
08 20 Years Of Snow
09 That Time
10 Edit
11 Lady
12 Summer In The City

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2006


UL:
Far
MUL:
Far



Titelliste

01 The Calculation
02 Eet
03 Blue Lips
04 Folding Chair
05 Machine
06 Laughing With
07 Human Of The Year
08 Two Birds
09 Dance Anthem Of The 80s
10 Genius Next Door
11 Wallet
12 One More Time With Feeling
13 Man Of A Thousand Faces

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2009


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Montag, August 23, 2010

Pilotengeschwindigkeit

Pilot Speed ist eine kanadische Pop-Rock-Band aus Toronto, Ontario, bestehend aus Todd Clark, Chris Greenough, Ruby Bumrah und Bill Keeley.

Pilot Speed wurde 1999 in Toronto, Ontario, unter dem Namen „Pilate“ gegründet. Ihre Debüt-EP wurde 2001 veröffentlicht. Im Anschluss daran wurden sie von MapleMusic Recordings unter Vertrag genommen. Ihre ersten beiden Alben „Caught by the Window“ und „Sell Control for Life's Speed“ wurden in den Jahren 2003 und 2006 jeweils von MapleMusic Records veröffentlicht.

Am 26. Juni 2006 gab die Band bekannt, dass sie ihren Namen in „Pilot Speed“ ändern würde aufgrund möglicher Rechtsstreitigkeiten mit Firmen außerhalb Kanadas. Ihr zweites Album wurde schließlich in den Vereinigten Staaten am 19. September 2006 unter dem Namen „Into the West“ veröffentlicht. Dabei arbeiteten sie mit Wind-up Records zusammen.

Die erste Single ihres zweiten Albums „Into the West“ ist „Barely Listening“, welche auch im Videospiel NHL 07 verwendet wurde.

Der Song „Alright“ gehört zum Soundtrack des Films Death Sentence – Todesurteil, der 2007 veröffentlicht wurde und wird u. a. in der Schluss-Szene verwendet.

Am 30. Juni 2008 gab Pilot Speed bekannt, dass sie an einem neuen Album zusammen mit Produzent Dennis Herring arbeiten. Dieses wurde im April 2009 in Kanada und den USA veröffentlicht und trug den Namen Wooden Bones.(wiki)


UL:
Caught By The Window
MUL:
Caught By The Window

No Cover

Titelliste

01 Endgame
02 Melt Into The Walls
03 Into Your Hideout
04 Mercy
05 Fall Down
06 Don't Waste Your Breath
07 Collide
08 Perfect Thrill
09 Alright
10 Overrated
11 The Travel Song
12 Out On My Feet
13 A Reprise

Genre: Rock
Bitrate: 219 kBit/s (VBR)

Year: 2003


UL:
Sell Control For Life's Speed
MUL:
Sell Control For Life's Speed

No Cover

Titelliste

01 Knife-Grey Sea
02 Barely Listening
03 A Kind Of Hope
04 Over-Ground
05 Don't Stare
06 I Won't Blame You
07 Turn The Lights On
08 Lover Come In
09 Ambulance
10 Hold The Line
11 Into The West

Genre: Rock
Bitrate: 177 kBit/s (VBR)

Year: 2006


UL:
Wooden Bones
MUL:
Wooden Bones



Titelliste

01 Put The Phone Down
02 Light You Up
03 Bluff
04 Ain? No Life
05 Up On The Bridge
06 Where Does It Begin?
07 What Is Real, What Is Doubt
08 Today I Feel Sure
09 Midnight Fires
10 Wooden Bones
11 Open Arms

Genre: Indie
Bitrate: 189 kBit/s VBR

Year: 2009


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Dienstag, August 17, 2010

Australische Kirche

The Church ist eine Rockband, die 1980 in Australien gegründet wurde und seitdem musikalisch aktiv ist. War sie in ihren Anfangsjahren von New Wave und Post Punk inspiriert, machte sich ein immer stärkerer Einfluss der 1960er Psychedelia bemerkbar. Die Band lässt sich so in die „zweite Welle“ des Psychedelic Rock einordnen. In ihren neueren Werken sind neben den Einflüssen von Psychedelic Rock auch Space Rock und Progressive Rock auszumachen. Ihr Markenzeichen ist die Verbindung aus der unverwechselbaren, tiefen Stimme des Sängers Steve Kilbey, dessen abstrakten Liedtexten und dem Zusammenspiel der beiden Gitarristen Peter Koppes und Marty Willson-Piper.

Steve Kilbey und Peter Koppes spielten bereits seit den frühen 1970er Jahren gemeinsam in verschiedenen Glam-Rock-Bands in Sydney, Australien. Im April 1980 taten sie sich mit dem Schlagzeuger Nick Ward zusammen und hatten in dieser Trio-Besetzung einige kleine Auftritte. Ergänzt durch den aus Liverpool stammenden Gitarristen Marty Willson-Piper gründeten sie schließlich The Church (deutsch: Die Kirche). Der Bandname wurde damals eher zufällig gewählt, da es ein Gruppenname war, der ungewöhnlich war und es keine andere gleichnamige Gruppe gab. Steve Kilbey sagte jedoch einmal, dass sie "alle auf irgendeine Art spirituell seien", so dass die Namenswahl mutmaßlich nicht zufällig erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt war lediglich Peter Koppes gelernter Gitarrist. Steve Kilbey war als Bassspieler "sehr fehleranfällig" und Marty Willson-Piper "suchte noch seinen Stil und Platz in der Band".

In dieser Besetzung erstellten sie ein Demoband mit vier Liedern. Aufgrund von Beziehungen aus Steve Kilbeys Vorgängerband Baby Grande gelang es, das Demoband der australischen Plattenfirma ATV Northern zukommen zu lassen. Während dort in einem Büro das Lied Chrome Injury des Demobandes abgespielt wurde, saß der Chef des Labels, Chris Gilbey, im Büro nebenan und hörte das Lied. Begeistert, nahm er die Gruppe unter Vertrag. Von diesem Demoband hat es nur Chrome Injury auf ein Album geschafft.

Die Studioaufnahmen für das erste Album Of Skins And Heart erfolgten spät im Jahre 1980. Chris Gilbey produzierte und Bob Clearmountain mischte die fertigen Bänder ab. Fast alle Stücke wurden von Steve Kilbey geschrieben. Die erste Singleauskopplung (und allererste Studioaufnahme der Band überhaupt) She Never Said kam im November 1980, noch bevor das Album veröffentlicht war, in Australien heraus, ging aber im Weihnachtsgeschäft unter. Im März 1981 erschienen dann, wiederum auch nur in Australien, das Album und die zweite Single The Unguarded Moment, die in den dortigen Charts bis auf Platz 22 stieg. Aufgrund dieses Erfolges ging die Band auf Australien-Tournee und brach dabei Hausrekorde.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Albums war Nick Ward auf Veranlassung durch den Manager der Band allerdings schon durch Richard Ploog ersetzt worden. Richard Ploog stammte aus Adelaide und hatte dort als Schlagzeuger gespielt. Diese Besetzung bildete die erste personell stabile Phase der Band.

Aufgrund des Erfolges in Australien wurden auch Plattenfirmen in Europa (Carrere) und den USA (Capitol) auf die Band aufmerksam, so dass dieses Album etwas später auch dort erschien. Es wurde dafür allerdings mit einem anderen Cover versehen, schlicht in The Church umbenannt und enthielt eine leicht veränderte Reihenfolge. Fälschlicherweise wurde auf dieser Version Richard Ploog als Schlagzeuger angegeben, obwohl er tatsächlich nur bei einem Lied gespielt hatte. Von The Unguarded Moment erstellte Capitol in den USA eine um eine Minute kürzere Version, mit der die Band sehr unzufrieden war und die zu Spannungen zwischen der Band und Capitol führte.

Die ersten Lieder, die in der Besetzung mit Steve Kilbey, Peter Koppes, Richard Ploog und Marty Willson-Piper aufgenommen wurden, erschienen zunächst nicht auf einem Album, sondern als sogenannte Doppel-Single mit fünf Liedern. Darunter Tear It All Away, mit dem die Band eine deutliche Entwicklung hin zu komplexeren Gitarrenstrukturen ging und mit dem zum ersten Mal der typische Church-Sound zu hören war. Steve Kilbey fasste diese Entwicklung in den Liner Notes zur Compilation Hindsight mit den Worten zusammen: „Der Sound von The Church fing mit diesem Lied an, sich zu formen.“ Mit Sisters erschien die erste Gruppenkomposition.

Beim zweiten Album The Blurred Crusade, das Anfang 1982 erschien, war Bob Clearmountain wieder der Mixer und trat diesmal auch als Produzent auf. Es war dabei musikalisch und stilistisch von einer Konsistenz und Komplexität, auf die das Vorgängeralbum nicht annäherungsweise hingedeutet hatte. Die Lieder waren sehr gut abgemischt, die Gitarrenarrangements anspruchsvoller und die Komposition ausgefeilter. Richard Ploogs "weiches" Schlagzeugspiel, das mehr Betonung auf die Toms legte, passte wesentlich besser zum sich entwickelnden Bandstil als das seines Vorgängers. Mit Almost With You gab es zudem die zweite Hit-Single der Band, die in den australischen Charts bis auf Platz 21 kletterte − sicherlich eines der typischsten Lieder von The Church aus dieser Phase.

Aufgrund des erneuten Erfolges ging die Band auf eine zweite Australien-Tournee. Auch in Europa erschien das Album und verkaufte sich so gut, dass Ende 1982 die erste mehrmonatige Tour durch Europa startete.

Die Band hatte 1982 außerdem fünf Demo-Stücke für ihr US-amerikanisches Label Capitol aufgenommen, das The Blurred Crusade nicht veröffentlicht hatte und weitere Aufnahmen der Band hören wollte. Dort konnte man mit diesen Demos jedoch nichts anfangen und ließ die Band fallen. Steve Kilbey wollte die Lieder aber trotzdem veröffentlichen und so erschien Ende 1982 in Australien die EP Sing-Songs.

Im Vergleich zu The Blurred Crusade war diese EP eher "spartanischer" instrumentiert und abgemischt. Die EP ging mehr oder weniger unter, wurde später aber zu einer der meistgesuchten Platten der Band. Drei Stücke schafften es im Laufe der Jahre auf Compilations, aber erst 2001 waren mit der Veröffentlichung der CD Sing-Songs//Remote Luxury//Persia alle Stücke wieder auf einem Tonträger in der ursprünglichen Reihenfolge erwerbbar... (wiki)

Keine Cover - keine Tracklists.


Of Skins And Hearts 1981 (224)
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The Blurred Crusade 1982 (192)
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Seance 1983 (198 VBR)
link

Remote Luxury 1984 (224)
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Heyday 1985 (224)
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Starfish 1988 (224)
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Gold Afternoon Fix 1990 (224)
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Priest = Aura 1992 (224)
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Sometime Anywhere 1994 (224)
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Hologram Of Baal 1998 (224)
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A Box Of Birds 1999 (224)
link

Forget Yourself 2003 (224)
link

El Momento Descuidado 2004 (192)
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Back With Two Beasts 2005 (192)
link

El Momento Siguiente 2007 (202 VBR)
link


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Kula Sekhara

Die Band stellt für mich eine der wichtigsten 'britischen' Einflüsse der 90er dar, vermischen sie doch psychedelisch angehauchten Rock mit indischen Einflüssen auf der Basis der gängigen britischen alternativen Rockmusik - und in meinen Augen kann man in keiner einzigen Textzeile rechtspolulistische Stellen finden. Das sich der Sänger mal in seiner Wortwahl oder seinen Äußerungen angreifbar machte, kann wohl jedem passieren (und ihm wahrscheinlich, weil er zuviel 'geraucht' hatte - oder Ähnliches). Ich sage auch schon mal etwas, dass mir im nächsten Moment Leid tut - ist wohl menschlich. Musikalisch für mich eine Melange aus Leonard Cohen, Pink Floyd und gängigen Brit-Pop Stars der 90er.

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1988 trafen sich Mills und Bevan zum ersten Mal und beschlossen, zusammen Musik zu machen. Sie stiegen bei Object of Desire ein, die Band wurde zu dieser Zeit von Macus Maclaine geleitet. Ab 1991 spielte Paul Winterhart Schlagzeug, andere Mitglieder verließen jedoch die Gruppe, deren Name sehr oft wechselte (u. a.: The Lovely Lads, The New Originals). Schließlich stießen noch Suan Dismont (Mills' Cousin) - der damals sang, während Mills nur Gitarre spielte - und Jay Darlington dazu.

Von nun an wurde die Band zunehmend spiritistischer. Suan berichtete den anderen von der Magie des Buchstaben "K" und somit benannte man sich in The Kays um. Kurz darauf jedoch verließ Dismont die Gruppe und man entschied, dass Mills der neue Frontmann werden sollte.

1993 entschied sich Mills, nach Indien zu gehen, wo er in einem Tempel arbeitete. Hier kam er auf die Idee, klassische Indische mit Rock-Musik zu verbinden. Von den Tempelgesängen beeindruckt beschloss er außerdem, Sanskritworte in seine Texte einfließen zu lassen. Zurück in England versuchte die Band, Mills' Idee in die Tat umzusetzen. Die vier wurden bei Gut Records unter Vertrag genommen, was sich jedoch als große Enttäuschung herausstellen sollte. Am Ende des Jahres 1994 spielten The Kays in der Leisure Lounge in London. Mills hat daran folgende Erinnerung: »The support act was some guy who hung irons and swords from his dick. He played real loud techno while his naked girlfriend smoked crack on stage.« (Die Vorgruppe war ein Typ, der Eisengewichte und Schwerter an seinen Schwanz hängte. Er spielte richtig lauten Techno, während seine Freundin nackt auf der Bühne Crack rauchte.)

Im Frühling des darauf folgenden Jahres verließ man Gut Records. Eines Tages traf die Band dann einen Jünger Krishnas, einen Amerikaner, der sich Kula Sekhara nannte und behauptete, mit John Lennon zusammengelebt zu haben. Er erzählte den Musikern Geschichten über den historischen Kula Sekhara, einem indischen Fürsten aus dem neunten Jahrhundert, der sich intensiv mit Religion, Musik und Lyrik befasst hatte. Wenn sie diesen Namen annähmen, so beschütze sie Kula Sekhara, meinte der Krishnait. Also benannte sich die Band in Kula Shaker um; es sollte die letzte Namensänderung werden.

Drei Wochen, nachdem sich die Band umbenannt hatte, machten ihnen RCA ein Angebot für einen Vertrag, und auch andere Labels zeigten plötzlich Interesse. Man entschied sich schließlich für Columbia, einen Ableger der Sony-Corporation.

1996 wurde dann endlich das erste Album der Gruppe veröffentlicht, K, das gleichzeitig ihr größter Erfolg werden sollte. Mehr als eine Million CDs wurden allein im Vereinigten Königreich verkauft, die Hitsingle Hey Dude landete auf Platz zwei der Charts, und wurde nur von den Spice Girls geschlagen. Viermal wurde die Band auf dem Höhepunkt ihrer Geschichte für den Brit Award nominiert.

Dann jedoch kam es zu einem Skandal, nachdem Crispian Mills in einem Interview gesagt hatte, er würde gerne brennende Swastikas bei den Konzerten der Band installieren. Die englische Presse stürzte sich auf diese Aussage, und zerriss die Band in der Luft, nationalsozialistische Tendenzen wurden plötzlich ausgemacht. Trotzdem schafften Kula Shaker mit der Billy Joe Royal-Coverversion Hush noch einmal den Sprung auf Platz zwei der Charts.

Nach einer Tour durch Großbritannien 1997 wollte man nun auch Erfolg in den USA, die die Band im selben Jahr bereisten. Wegen Streitigkeiten mit dem Columbia-Management zog sich die Band jedoch schon bald wieder nach Europa zurück.

1998 wurde die Single Sound of Drums (nur in Großbritannien) veröffentlicht, die auf ihrem Höhepunkt den dritten Platz der Charts belegte, ein für dieses Jahr geplantes Album kam jedoch nicht auf den Markt. Erst ein Jahr später, im März 1999, kam das zweite Album Peasants, Pigs & Astronauts heraus, mit welchem Kula Shaker jedoch nicht an den Erfolg von K anknüpfen konnten. Daraufhin verließ Mills die Band im September. Ein Greatest-Hits-Album wurde von der Plattenfirma im Jahr 2002 herausgegeben und markierte das vorläufige Ende der Band. Mills gründete 2003 die Band The Jeevas, mit der er zwei Alben aufnahm. Darüber hinaus produzierte er das Debüt der britischen Band Bucky[1] und arbeitete an einem noch nicht veröffentlichten Charity-Album namens School of Braja mit.

Die große Überraschung fand kurz vor Weihnachten 2005 statt, als Kula Shaker in der englischen Stadt Leighton in einem Club unter dem Decknamen The Garcons ein Konzert in Originalbesetzung spielte. Am 11. Januar 2006 wurde offiziell bestätigt, dass sich Kula Shaker reformiert und neues Material für die EP Revenge of the King veröffentlicht hatte.

Im August 2007 wurde das Album Strangefolk veröffentlicht. Danach folgte eine Tour durch Europa. Anfang 2008 folgten weitere Auftritte in Großbritannien, Japan und Europa. Zurzeit arbeitet die Band an einem neuen Album. Erste Songtitel sind "Witches and wine" und "Light years ahead of your time" und "All dressed up and ready". Für den Sommer sind nur wenige Festivals geplant, darunter das Haldern Pop Anfang August in Nordrhein-Westfalen.

Am 20. Januar 2010 wurde anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Albums "Peasants Pigs and Astronauts" eine Anniversary-Box veröffentlicht, die zunächst nur auf der Internetseite der Band erhältlich ist. Neben der erstmaligen Veröffentlichung des Songs "Strangefolk" beinhaltet die Special Edition eine zweite CD mit zusätzlichen Demo-Aufnahmen sowie einem im November 2009 aufgenommenen Interview mit Sänger Crispian Mills und Bassist Alonza Bevan.

Anfang 2009 stand die Band erneut kurz vor der Trennung. Trotz Geldproblemen entschieden sich Mills & Co. dann doch an einem neuen, vierten Album zu arbeiten. Alle Songs wurden im eigens von Bassist Alonza Bevan eingerichteten Studio in Belgien aufgenommen und in London gemixt. Erscheinungstermin des neuen Werks mit dem Titel "Pilgrim's Progress" ist der 9. Juli 2010. Erste Single-Auskopplung wird "Peter Pan R.I.P" sein, das die Band ihren Fans vorab zum freien Download[2] zur Verfügung stellte. Einhergehend mit dem Album-Release ist eine Tour durch England und Europa geplant.(wiki)


Kollected - Best Of



Titelliste

1. Sound Of Drums (Edit)
2. Into The Deep
3. Grateful When You're Dead / Jerry Was There
4. 108 Battles (Of The Mind)
5. Start All Over
6. Hey Dude
7. Drop In The Sea
8. Shower Your Love
9. Hush
10. Tattva
11. 303
12. Light Of The Day
13. Mystical Machine Gun (Edit)
14. Ballad Of A Thin Man
15. Dance In Your Shadow
16. Govinda (Radio Mix)

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 200 kBit/s VBR

Year: 2002


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Sonntag, August 15, 2010

OSC

Ocean Colour Scene (oft auch als OCS bezeichnet) ist eine Rockband aus England.

Bandmitglieder:
Steve Cradock (geb. 22. August 1969); E-Gitarre und Hintergrundgesang
Simon Fowler (geb. 25. Mai 1965); Gesang und akustische Gitarre
Oscar Harrison (geb. 15. April 1965); Schlagzeug und Hintergrundgesang
Damon Minchella (geb. 1. Juni 1969); Bass

Minchella hat die Band jedoch 2003 verlassen und ist zunächst durch Gary Mounfield ersetzt worden, der wiederum durch Dan Sealey ersetzt wurde. Mit Andy Bennett wurde ein weiterer Gitarrist in die Band aufgenommen, die dann 5 Mitglieder zählte.

Ocean Colour Scene haben auf ihren Alben einige gesellschaftskritische Songs veröffentlicht, was besonders auf "One from the Modern" deutlich wird. Aber auch auf der 2003 veröffentlichten Platte "North Atlantic Drift" wird in dem gleichnamigen Song deutlich gegen den sich damals anbahnenden Irakkrieg von G. Bush gesprochen.(wiki)


Part 1:
Anthology
Part 2:
Anthology



Titelliste

CD 1:
01 One Of Those Days
02 Sway
03 Yesterday Today
04 Giving It All Away
05 Do Yourself A Favour
06 The Riverboat Song
07 You've Got It Bad
08 The Day We Caught The Train
09 The Circle
10 Hundred Mile High City
11 Travellers Tune
12 Better Day
13 It's A Beautiful Thing
14 Profit In Peace
15 So Low
16 July
17 I Am The News
18 Up On The Downside
19 Mechanical Wonder
20 Crazy Lowdown Ways

CD 2:
01 Another Girls Name
02 My Brother Sarah
03 Mona Lisa Eyes
04 The Seventh Floor
05 Robin Hood
06 The Face Smiles Back Easily
07 Falling To The Floor
08 Hello Monday
09 Song For The Front Row
10 On The Way Home
11 The Best Bet On Chinaski
12 On And On
13 Mariners Way
14 Expensive Chair
15 If You Get Your Way
16 Flood Tide Rising
17 Free On The Wind
18 I Was
19 Come Home
20 Best Friends & Lovers

CD 3(Bonus):
01 You've Got It Bad
02 Men Of Such Opinion
03 Going Nowhere For A While
04 The Inheritors
05 July (Forenza Moderna Mix)
06 These Are The Ones
07 Take You Back
08 Anyway, Anyhow, Anywhere
09 Travellers Tune (FNAC Acoustic Spain 28/11/97)
10 Bettr Day (FNAC Acoustic Spain 28/11/97)

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2003


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Indie-Rock aus Ohio

Greg Dulli und Rick McCollum lernten sich angeblich Halloween 1986 im Gefängnis von Cincinnati kennen – es existieren verschiedene Versionen, nach denen Dulli entweder einem Polizisten seinen Hut gestohlen hatte oder öffentlich uriniert. Kurze Zeit später gründeten die beiden zusammen mit John Curley erst die Band The Black Republicans, dann zusammen mit Steve Earle die Afghan Whigs. Sie begannen sehr bald, Konzerte zu spielen, auf denen sie die Rolling Stones und Neil Young coverten und die sich durch elendig lange Raucherpausen und Prügeleien mit dem Publikum auszeichneten. Schon 1988 veröffentlichten die vier ihr erstes Album "Big Top Halloween" auf Curleys Label Ultrasuede. Das Album, welches von Dulli im Nachhinein als nicht sonderlich wertvoll angesehen wurde, erregte nichtsdestotrotz genug Aufmerksamkeit, sodass Sub Pop 1990 sich bei den Afghan Whigs meldete und deren zweites, von Jack Endino produziertes Album, "Up in It" veröffentlichten. Die Afghan Whigs sorgten als erste nicht aus dem Nordwesten der USA stammende Band bei Sub Pop für einige Medienaufmerksamkeit.

Bei der darauffolgenden Tour durch England holte sich Dulli eine Lungenentzündung, sodass die verbleibenden Konzerte abgesagt werden mussten. In der Band kam es in der Folgezeit zu handgreiflichen Disputen und Dulli, durch die Krankheit psychisch sehr mitgenommen, zog sich nach Los Angeles zurück, wo er Songs für das nächste Album, "Congregation", schrieb. Nach einer weiteren EP mit Coversongs trennte sich Dulli von seiner langjährigen Freundin und zog wieder nach Cincinnati, wo die Afghan Whigs begannen, wieder wie eine normale Band miteinander zu proben und Lieder zu schreiben. Das folgende Album "Gentlemen" verarbeitete Dullis Stimmung zu der Zeit und wurde bei dem Blast First, einem Sublabel von Elektra, veröffentlicht, was sicherlich auch dem Grunge-Hype um das Label Sub Pop zu verdanken war. Nach der Veröffentlichung des Albums verließ Steve Earle die Afghan Whigs und Paul Buchignani nahm seinen Platz ein.

John Curley baute in der Folgezeit sein Ultrasuede-Studio in Cincinnati weiter aus und produzierte diverse Bands, ebenso Greg Dulli. Die Afghan Whigs hatten einen Auftritt in dem Film "Beautiful Girls" von Ted Demme, in dem sie in einer Bar einen Coversong von Barry White spielten. Das nächste Album, "Black Love", war stark geprägt von Dullis paranoider Stimmung, in die er 1995 fiel und in der er Unmengen an Film-Noir-Filmen und entsprechenden Büchern las. Das folgende Album war an der Struktur von James Ellroys Buch "White Jazz" angelehnt. Außerdem kamen zum ersten Mal Gospelgesänge zu der Musik dazu.

1998 erschien das letzte Album der Afghan Whigs, erneut mit einem anderen Schlagzeuger, Michael Horrigan und diesmal bei Columbia Records. Am 5. Februar 2001 lösten sich die Afghan Whigs auf, weil die Bandmitglieder angeblich zu weit auseinander wohnten (nämlich in Los Angeles, Cincinnatti und Minneapolis). Allerdings veröffentlichte Pitchfork im September 2006 eine Meldung, nach der sich das letzte Line-Up der Afghan Whigs wieder zusammen getan hätte und sich im Studio befände, um ein paar Songs für ein "Unbreakable" betiteltes Best-Of aufzunehmen, das im Mai 2007 veröffentlicht wurde. (Indiepedia.de)


Unbreakable - A Retrospective



Titelliste

01 Retarded
02 Crazy
03 Turn On the Water
04 Debonair
05 I'm A Soldier
06 66
07 Be Sweet
08 Come See About Me
09 Uptown Again
10 What Jail Is Like
11 Magazine
12 I'm Her Slave
13 Going to Town
14 Gentleman
15 Let Me Lie to You
16 John the Baptist
17 Crime Scene Part One
18 Faded

Genre: Rock
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 2007


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Samstag, August 14, 2010

Blauer Oktober

In meinen Augen genauso empfehlenswert wie 'The Frames' - fangt mit dem Live-Album an (Argue with a tree), gibt einen guten Überblick... und an dieser Stelle Dank an Alle für Euer Feedback!!

"Up Down/ Up Down/ It will get hard/ Remember life's like a jump rope." Das Leben ist wie Seilspringen. Mal schwebt man ganz oben, dann geht es wieder abwärts. Manchmal verheddert man sich, bleibt kurz stehen – und nimmt doch wieder Anlauf. Was Blue October in ihrem Song "Jump Rope" beschreiben, lässt sich auch auf ihre Karriere beziehen. weiterlesen

In den späten 90ern gründet Frontman Justin Furstenfeld gemeinsam mit seinem 14 Monate älteren Bruder Jeremy am Schlagzeug und dem Multiinstrumentalisten Ryan Delahoussaye die Band Blue October. Ein paar Monate später stoßen Gitarrist CB Hudson sowie Bassist Matt Noveskey hinzu.

Nach dem selbst produzierten Album "The Answers" von 1998 wird das Majorlabel Universal auf die Texaner aufmerksam und nimmt sie unter Vertrag. Der Erfolg scheint zum Greifen nahe. Doch die LP "Consent To Treatment" floppt im August 2000. Das Up wird zum Down - denn Blue October müssen das Label wieder verlassen.

Das Quintett steckt jedoch den Kopf nicht in den Sand, sondern findet Unterschlupf bei Brando Records. Dort produzieren Blue October im Juli 2003 das Album "History For Sale". Der daraus veröffentlichte Song "Calling You" wird Teil des Soundtracks der American Pie-Reihe und gibt der Karriere frischen Schwung. Universal klopft erneut an die Tür.

Das Album "Foiled" erscheint 2007 wieder beim Business-Riesen. "Hate me today/ Hate me tomorrow/ Hate me for all the things I didn't do for you", heißt es darauf. Damit meinen Blue October nicht Universal, denn der Groll ist längst vergessen. "Wir sind als Band nicht gerade einfach zu verstehen", kommentiert Justin die Entscheidung, zum alten Label zurück zu kehren. "Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei Universal ein paar Leute saßen, die uns für genau das schätzten, was uns als Band wichtig war."

Justin Furstenfeld schreibt epische Texte rund um Liebe, Verlust, Depression, Drogenmissbrauch und die Schwierigkeiten des Lebens. So heißt es beispielsweise: "When the weight of all the world's gone wrong/ It's gone wrong again/ Gone fucking wrong again." Oder: "I'm scared of death/ And I'm scared of living/ I gave up on the past/ 'Cause it's unforgiving."

Mit dem Ergebnis zeigt sich die Band sehr zufrieden. "Ich liebe die Texte. Er sagt immer die Wahrheit. Trifft den Nagel jedes Mal auf den Kopf," erklärt Gitarrist Hudson. "Seine Lyrics treffen mitten ins Herz. Und das macht mich wirklich stolz." Furstenfeld, der schon mit 14 Jahre eine Therapie begann, bewältigt so heute seine Probleme und singt sich den Frust von der Seele. Er erklärt: "Die Songs entstehen immer dann, wenn mir alles zu viel wird. Damit schließe ich ein Kapitel ab und alles fühlt sich viel besser an."

Im September 2009 erscheint "Approaching Normal" erneut bei Universal. Erneut mit teils sehr depressiven Texten. Ihre Singleauskopplung "Jump Rope" wird zum bisher größten Erfolg – vielleicht auch wegen der überraschend positiven Lyrics: "You gotta hold your head up high/ And watch all the negative go by/ Don't ever be ashamed to cry/ You go ahead/ 'Cause life's like a jump rope."(laut.de)


The Answers



Titelliste

01 The Answer
02 Two A.M. Lovesick
03 The 21st
04 Breakfast After Ten
05 Italian Radio
06 For My Brother
07 Sweet And Somber Pigeon Wings
08 Weaknesses
09 Blue Sunshine
10 Mr. Blue's Menu
11 Darkest Side Of Houston's Finest Day
12 Tomorrow
13 Black Orchid

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1998

Consent To Treatment



Titelliste

01 Retarded Disfigured Clown
02 Independently Happy
03 James
04 H.R.S.A.
05 Breakfast After 10
06 Balance Beam
07 Holler
08 Schizophrenia
09 Drop
10 Conversation Via Radio (Do You Ever Wonder)
11 Angel
12 Libby, I'm Listening
13 Amnesia
14 The Answer

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 2000

History for Sale



Titelliste

01 Ugly Side
02 Clumsy Card House
03 Razorblade
04 Calling You
05 Chameleon Boy
06 Sexual Powertrip
07 A Quiet Mind
08 3 Weeks, She Sleeps
09 Inner Glow
10 Somebody
11 Come In Closer
12 Amazing
13 Calling You (Bonus)

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2003

Argue With a Tree



Titelliste

CD 1:
01 Retarded Disfigured Clown/Amnesia Live
02 Independently Happy Live
03 HRSA Live
04 Drop Live
05 Sexual Powertrip Live
06 Clumsy Card House Live
07 Blue Sunshine Live
08 Balance Beam Live
09 Quiet Mind Live
10 Inner Glow Live
11 Ugly Side Live
12 Black Orchid Live

CD 2:
01 For My Brother Live
02 Breakfast After Ten Live
03 Calling You Live
04 Italian Radio Live
05 Somebody Live
06 Razorblade Live
07 Chameleon Boy Live
08 James Live
09 Amazing Live
10 Weight of the World Live
11 Pro Re Nata Live
12 Come In Closer Live
13 Sound of Pulling Heaven Down Live

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2004

Foiled



Titelliste

01 You Make Me Smile
02 She's My Ride Home
03 Into The Ocean
04 What If We Could
05 Hate Me
06 Let It Go
07 Congratulations(feat Imogen Heap)
08 Overweight
09 X-Amount of Words
10 Drilled A Wire Through My Cheek
11 Sound of Pulling Heaven Down
12 Everlasting Friend
13 18th Floor Balcony/It's Just Me

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2006

Approaching Normal



Titelliste

01 Weight Of The World
02 Say It
03 Dirt Room
04 Been Down
05 My Never
06 Should Be Loved
07 Kangaroo Cry
08 Picking Up Pieces
09 Jump Rope
10 Blue Skies
11 Blue Does
12 The End

Genre: Alternative Rock
Bitrate: 192 kBit/s VBR

Year: 2009


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Montag, August 02, 2010

The House Of Frames

Dieser Post geht auf die Kappe meiner Frau, die sich gelegentlich über meine I-Net Aktivitäten beschwert. Aber sie hat den Film 'Once' im TV gesehen und mich gebeten, diese Musik zu 'beschaffen' - ich hatte sie halt schon... Wortwörtlich: Das wäre doch mal 'ne Band, die kennt doch keiner und das zu Unrecht!" Da geb ich ihr Recht!


The Frames sind eine Rockband aus Dublin in Irland. Ihr Sänger Glen Hansard ist in Deutschland vor allem durch seine Darstellung des Outspan Foster in Alan Parkers Film Die Commitments bekannt.

Hansard hatte bereits mit 13 Jahren die Schule geschmissen, mit 17 hob er die Frames aus der Taufe. Er schickte mehrere Demoaufnahmen von sich an verschiedene Plattenfirmen und konnte tatsächlich einen Deal mit Danny Cordell arrangieren, der ihn an Chris Blackwell, den Gründer von Island Records, weitervermittelte.

The Frames benannten sich nach einer Leidenschaft von Hansard, dem Reparieren von Fahrrädern. Deren Rahmen lagen oft auf dem Familiengrundstück verteilt herum und so nannte man das Elternhaus scherzhaft „the house of frames“. Die erste Besetzung bestand aus Noreen O’Donnell am Gesang, Hansard und Dave Odlum an der Gitarre, John Carney am Bass, Paul Brennan am Schlagzeug und dem Violinisten/Keyboarder Colm Mac An Iomaire. Der erste Auftritt fand bereits auf einem irischen Musikfestival statt. Hansard spielte kurz darauf in Die Commitments mit und wurde so in Großbritannien bekannt.

Ihre erste Single The Dancer erschien 1992. Produziert wurde sie von Gil Norton, der bereits mit den Pixies gearbeitet hatte. 1992 erschien dann ihr stark von den Pixies beeinflusstes Debütalbum Another Love Song. Dieses Album ist heute nur noch als Download erhältlich. Carney stieg überraschend kurz vor einer anvisierten US-Tour aus, wurde aber von Graham Downey recht schnell ersetzt. Die Tour musste auf Grund einer Erkrankung der Violinistin trotzdem abgesagt werden. Zusätzlich verlor die Band ihren Deal mit Island Records. 1994 nahm ZTT die Band unter Vertrag. Während der Aufnahmen zu Fitzcarraldo verließ O’Donnell die Band. Joe Doyle stieg als neuer Bassist ein. 1996 stieg Schlagzeuger Brennan aus und wurde durch Dave Hingerty ersetzt. Mit ihm wurde das 1999er Werk Dance the Devil veröffentlicht, das mehr in die Lo-Fi-Richtung ging.

Mit Overcoat fand die Band ein neues Independent-Label. 2001 erschien dort For the Birds. Nach der Veröffentlichung verließ Odlum die Band, mit Simon Goode stieg ein neuer Gitarrist ein. Eine Tour musste wegen des Todes von Hansards Freund Mic Christopher von den Mary Janes abgesagt werden. Glen Hansard verfasste einen bewegenden Nachruf. Später konnte die Tour als Support-Act für The New Pornographers doch noch verwirklicht werden. Mit The Roads Outgrown erschien 2003 eine Sammlung von Outtakes auf dem neuen Label Anti. 2004 folgte Burn the Maps und 2007 Cost. 2007 war The Frames der Support-Act für Bob Dylan auf dessen Tour durch Australien und Neuseeland.

Hansard ist auch in der Hauptrolle des Films Once zu sehen, Regisseur ist Ex-Bassist John Carney. Der Soundtrack, an dem Hansard beteiligt war, wurde für zwei Grammy Awards nominiert. Außerdem wurde der Song Falling Slowly mit dem Oscar 2008 in der Kategorie Bester Filmsong ausgezeichnet.(wiki)


Another Love Song



Titelliste

1. The dancer
2. You were wrong
3. Right road (Wrong road)
4. Before you go
5. The waltz
6. Downhill from here
7. Masquerade
8. Picture of love
9. Martha
10. Another love song
11. Telegraph poles
12. Live forever

Genre: Rock
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1991

Fitzcarraldo



Titelliste

1. Revelate
2. Angel at my table
3. Fitzcarraldo
4. Evergreen
5. In this boat together
6. Say it to me now
7. Monument
8. Giving it all away
9. Red chord
10. Denounced
11. Your face

Genre: Rock
Bitrate: 128 kBit/s

Year: 1996

Dance The Devil



Titelliste

1. Perfect opening line
2. Seven day mile
3. Pavement tune
4. Plateau
5. Star star
6. The stars are underground
7. God bless Mom
8. Rent day blues
9. Hollocaine
10. Neath the beeches
11. Dance the devil back into his hole

Genre: Rock
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 1999

Breadcrumb Trail

No Cover

Titelliste

1. Lay Me Down
2. What Happens When The Heart Just Stops
3. Rent Day Blues
4. Fitzcarraldo
5. Giving Me Wings
6. Ohio Riverboat Song
7. Santa Maria
8. Mighty Sword
9. Red Chord
10. New Partner
11. Look Back Now
12. Star, Star

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2002

Set List - live



Titelliste

1. Revelate
2. Star Star/Pure Imagination
3. Lay Me Down/Ring of Fire (Medley)
4. God Bless Mom
5. What Happens When The Heart Just Stops
6. Rent Day Blues
7. Pavement Tune
8. Stars Are Underground
9. Santa Maria
10. Perfect Opening Line
11. Your Face/Redemption Song (Medley)
12. Fitzcarraldo
13. The Blood

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2002

Burn The Maps



Titelliste

1. Happy
2. Finally
3. Dream Awake
4. A Caution To The Birds
5. Trying
6. Fake
7. Sideways Down
8. Underglass
9. Ship Caught In The Bay
10. Keepsake
11. Suffer In Silence
12. Locusts

Genre: Rock
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 2006

Once



Titelliste

1. Falling Slowly Glen Hansard and Marketa Irglova
2. If You Want Me Marketa Irglova and Glen Hansard
3. Broken Hearted Hoover Fixer Sucker Guy Glen Hansard
4. When Your Mind's Made Up Glen Hansard and Marketa Irglova
5. Lies Glen Hansard
6. Gold Interference
7. The Hill Marketa Irglova
8. Fallen From The Sky Glen Hansard
9. Leave Glen Hansard
10. Trying To Pull Myself Away Glen Hansard
11. All The Way Down Glen Hansard
12. Once Glen Hansard and Marketa Irglova
13. Say It To Me Now

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2008


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Artist: L.S.E. 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