Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße
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Donnerstag, Juli 08, 2010

Die Moulinettes - Für Eine Hand Voll Moulinettes - 10 Jahre Verstrickt

Retro ist nicht zuletzt der Versuch, chaotische Popgeschichtsfülle zu sortieren und – wie jeder Versuch – an seinem Ergebnis zu messen. Wichtig wird dergleichen in Momenten, wo Pop sich immer weniger in der Lage zeigt –, aus sich selbst heraus und gleichsam selbstverständlich –, Differenz in eine Welt zu bringen, in der er selbst längst von der dunklen Seite der Macht kassiert und eingebaut worden ist. Und das nahezu restlos und rückstandsfrei. Erst eine solche Differenz (und nicht das blindwütige Vertrauen auf selbsterklärende Gegenwärtigkeit, das retroesk am „Here and now“-Argument frühpopgeschichtlicher Jugendkulturmodelle klebt) wäre progressiv im Sinne einer Fluchtlinie aus der abgeschmierten Gegenwart. An ihm wäre also nicht die Rückwärtsorientierung zu kritisieren, worin sich fast alle Kritik an „Retro“ gefällt, die sich in der Regel aus der bürgerlichen Retro-Idee einer progressiven Geschichte speist, als vielmehr die Frage zu prozessieren, was Retro wo genau findet und inwieweit sich das unter welchen differenzpolitischen Fragestellungen wofür eigentlich verwenden lässt. In diesem Verbauen historischer Differenzpartikel in gegenwärtige Entwürfe kann guter Retropop an Formen und Bewusstseinsformen weiterformulieren, die lange vor der Geburt seiner Protagonisten und Protagonistinnen stattgefunden haben, aber deswegen noch längst nicht hinreichend durchgearbeitet wurden und schon gar nicht eingelöst. Oder zumindest die Erinnerung daran am Glimmen halten, dass Pop nicht immer schon eine Machttechnik pophistorischer Elitebildungen in ihrer Ulf-Poschardt-förmigen Kumpanei mit ganz anderen, vorerst (und diesseits schnell zusammengehauener Behauptungen aus den McThink-Tanks des deutschen Feuilletons) noch völlig unpopbaren Eliten war.

Verbraucherinfo-Junkies werden sich nun fragen: Was hat das alles bitte schön mit der Kulturware „Moulinettes“ zu tun, um deren Empfehlung respektive Nichtempfehlung es hier ja schließlich gehen soll? – Circa alles!
Die Moulinettes, die es überraschenderweise noch immer gibt, leisten sich ein Auto-Retro-Album, eine Zehn-Jahre-Compilation als Warteschleife auf ihre vierte Platte. Ihr hier nochmals zu besichtigender Entwurf enthält (großzügig aufgerundet) alle Schwächen und Stärken der Kulturtechnik „Retro“. Und er bündelt sie zu so etwas wie dessen Phänomenologie in einer kompakten und weitgehend eleganten Form, wie sie so oder so ähnlich im traditionell antipopistischen Deutschland bisher kaum vorgekommen ist. Natürlich in ständiger Gefährdung, zu selbstgenügsamer Jungerwachsenen-Beschallung und Digitale-Boheme-Feierabendstimmung zu verkommen. Die akribisch aufgefädelten, meist strikt privatisierenden „Herr Rossi“-Glücks- und Unglücksgenussformen (natürlich 100 Prozent Poschardt-kompatibel) kontrastiert eine als Sound realisierte Distanz, die sich aus der üblichen Retro-Fadheit löst. Strukturell nicht unähnlich (wenngleich entsprechend weniger fantastisch) jener Selbst-Distanz beim Königskinderpaar des (Retro-) Pop, den Carpenters. Deren eigenartig irrealer Sound ließ die Todtraurigkeit über die eigene faktische Unwahrheit immer kaum hörbar mitschwingen. Jenes Leiden an der großen Wahrheit von Pop, nämlich seiner Unwahrheit, die die Carpenters in die Arme von Tabletten- und Magersucht trieb, während die konkurrierenden Abba ihre Realitätskompetenz mit Scheidungen und Fischkonservenfabriken ratifizierten. In ungefähr dieser Hinsicht könnten die Moulinettes noch einmal wichtig gewesen sein. Weniger in der Behauptung, es sei bereits Verweigerung, sich lieber einen Cary-Grant-Film anzusehen, als sich den „Rs in BRD“ (Erfolg, Ehrgeiz, Eroberung) zu widmen. Wobei: nichts gegen Cary Grant und schon gar nichts gegen „Cary Grant“, den zweitbesten Song dieser CD.

Die Moulinettes sind Kult - hier ein annähernd unlesbarer, aber schöner Artikel von Frank Apunkt Schneider erschienen irgendwann im Jahr 2007 in der Intro.

Text gefunden bei intro.de


Für eine Handvoll Moulinettes - 10 Jahre verstrickt



Title

01 Meine Liebe Ist Wie Ein Asylantrag
02 Meine Hormone Und Ich
03 Zaubervogel Barbie
04 Herr Rossi Sucht Das Glück
05 Drei Mädchen
06 Winter In Kanada
07 Du Fliegst Hoch, Reini Furrer
08 Volkssternwarte
09 Deinen Namen Merk Ich Mir
10 Flipper-Queen, Du Kannst's Am Besten
11 Deep Down
12 Alfio Brambilla
13 Immer Nie Am Meer
14 Der Letzte Spieltag
15 Liebe Auf Dem Land
16 Mit Den Händen Eines Toten
17 Popcornmaschine
18 Punch And Judy
19 Out Of Your Target Group
20 Cary Grant
21 Dreckiger Als Auf Dem Mond
22 Gestern Hab' Ich Noch Nachgedacht

Genre: Alternative
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2007


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Samstag, Januar 02, 2010

Superpunk: und ein bißchen Nachschub

zu sagen gibt's da nichts mehr, außer vielleicht eine Bitte an die Leserinnen und Leser, die im Besitz der Singles sind, diese mit uns zu teilen.



Das waren Mods



Title

01 Das waren Mods
02 New York, USA (Artstore Version)

Genre: Alternative
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2008


Können Sie das groß machen, bitte



Title

01 Ich mag den Mann nicht, der ich bin (live)
02 Ein bißchen Seele (live)
03 Raus aus dieser Stadt (live)
04 Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen (live)
05 Die Strassen deiner Stadt (live)
06 Ich bin ein Snob (live)
07 Eric Cantona Stomp (live)
08 Ich weigere mich, aufzugeben (live)
09 Diese Welt ist nicht für mich gemacht (live)
10 Lehn Dich an mich (live)
11 Wenn Du wieder rauskommst (live)
12 Neue Zähne für meinen Bruder und mich (live)
13 Ich bin kein Ignorant, ich bin kein Idiot (live)
14 Allein in eisigen Tiefen (live)
15 Rock'n Roll Will Never Dead (live)
16 Matula, hau mich raus (live)
17 Nein Nein Nein (live)
18 Ich kann nicht Nein sagen (live)
19 Bleib deinen Freunden treu (live)
20 Beau Rivage (live)

Genre: Pop
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2007


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Superpunk

ursprünglich am 02.06.07 veröffentlicht

Hab gelesen, dass im 2. Halbjahr ein neues Album der Jungs aus Hamburg raus kommen soll. Anschließend wollen sie damit auf Tournee gehen. Hier zur Erinnerung die alten Alben nochmal. Wer sie nicht kennt, Superpunk machen ne Mischung aus Soul, Punk und Easy Listening. Und wer sich jetzt immer noch nicht vorstellen kann, was das für ne Musik sein soll, den kann ich gut verstehen. Könnte ich auch nicht! Auf den Punkt gebracht: Die Musik ist saugeil!


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Freitag, Januar 01, 2010

Superpunk - Why Not?

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Sonntag, Oktober 11, 2009

Jetzt! - Liebe in GROSSEN Städten

Edit vom Geist: Ursprünglicher Beitrag erschien am 09.09.08. Aufgrund nachhaltigem Quängeln von nano hier wieder verfügbar. Und nano, auch wenn Dein Genöle effektiv war, nerven tut's trotzdem.



Ich weiß ja, dass wir hier schon so manchen Schatz gehoben haben. Aber das, was jetzt angespült wurde, übertrifft meines Erachtens alles!
Ein Liebhaber, der leider Gottes anonym geblieben ist, hat irgendwoher diese Aufnahmen von Jetzt! aufgetan. Bester Soul in deutscher Sprache und mit die tiefste bekannte Wurzel der sogenannten Hamburger Schule.

Lieber anonymer Spender! Wenn Du noch mehr von Jetzt! hast, oder anderen Fast Weltweit-Sachen, bitte, bitte, bitte, laß uns teilhaben.


Jetzt! ist die fast in Vergessenheit geratene Band um Michael Girke,
einem der Mitbegründer der Bad Salzuflener Fast Weltweit-Bande -
mit Bands wie Die Antwort, Die Sterne oder Blumfeld
die Ursuppe der späteren "Hamburger Schule".

1987 entstand dieses Demotape mit fünf Songs.

A1 Du bist nicht allein
A2 Wenn Deutschland träumt...
A3 Warum (ist es nicht leicht)?

B1 Kommst Du mit in den Alltag?
B2 Herbst in Berlin

Text & Musik: Michael Girke,
außer "Kommst Du mit in den Alltag?" - Text: Michael Girke / Musik: Mijk van Dijk-Girke
Arrangements: Jetzt!

Die Aufnahmen entstand mit dem "Berliner Lineup":
Michael Girke - Gesang & Gitarre
Mijk van Dijk - Bass
Oliver Mills - Schlagzeug & Percussion

Produziert/aufgenommen von Frank Werner in Bad Salzuflen

Blasinstrumente von Jochen Distelmeyer.
Tasteninstrumente von einem lokalen Keyboarder.
Backing Vocals u.a. Jochen Distelmeyer und Bernadette La Hengst
und 3 Mädchen als Kinderchor bei "Kommst du mit in den Alltag".

Das Design des Tapecovers ist vermutlich von Mijk van Dijk.
Die angegebene Adresse und Telefonnummer dürften nicht mehr aktuell sein ;)


Bei den "Raw Versions" handelt es sich mutmaßlich um die rohen,
ungemischten Versionen der Songs. Diese waren NICHT auf dem
veröffentlichten Demotape enthalten. Von "Wenn Deutschland träumt"
gibt es eine zweite Version, die im Ggs. zur "offiziellen" Version
am Ende ausfaded. Diese Versionen enthalten z.B. noch keine Bläser.
Bei "Herbst in Berlin" fehlt u.a. der Regen.


Die Songs sind von einem ca. 20 Jahre alten Tape gerippt, ohne
audiophile Ambitionen und klangverbessernde Nachbearbeitungen.
Sogar unter Kennern der Fast-Weltweit-Bande scheinen diese Aufnahmen
kaum bis gar nicht bekannt zu sein. Zeit, sie aus der Versenkung zu holen.

[copy me, i wanna travel ^^]
****************************
Deutsche Gitarrenband um Michael Girke, gegründet 1984 in Bad Salzuflen. Entstammt dem hochproduktiven Umfeld der sogenannten "Fast-Weltweit-Bande" (benannt nach dem gleichnamigen Tonstudio und Plattenlabel), eines lockeren Zusammenhangs musikverrückter junger Menschen, bestehend unter anderem aus Frank Spilker (Die Sterne), Jochen Distelmeyer (Die Bienenjäger, später Blumfeld), Bernadette La Hengst (Die Braut haut ins Auge, Mobylettes) und Bernd Begemann. Diese gingen sämtlich später nach Hamburg und ernteten dort Bekanntheit bis Ruhm als Wegbereiter der sog. "Hamburger Schule"; Jetzt! hingegen kamen trotz ausgezeichnetem wütend-melancholischem Songwriting mit entsprechendem lyrischem Aussagekern über ein Nischendasein nicht hinaus. Allen gemeinsam war das Anliegen, authentische Musik nach britischem Vorbild in deutscher Sprache zu machen, als - kurz nach dem Niedergang der „Neuen Deutschen Welle“ - die popmusikalische Öffentlichkeit kaum Musik mit deutschen Texten hören wollte. Bandmitglieder bei Jetzt! waren zeitweise Thomas Schwebel, Fehlfarben-Gitarrist der ersten Stunde, und in der Berliner Phase der spätere Elektro-DJ und Musiker Mijk Van Dijk. Jetzt! veröffentlichen eine Single (Meine stille Generation, Acht Stunden sind kein Tag; 1985) und diverse Samplerbeiträge - unter anderem auf den beiden Fast-Weltweit-Kassettensamplern, die 1987 bzw. 1988 erscheinen (Winterschlaf, Das Dorf am Ende der Welt, Mitten im Krieg) sowie drei Songs auf einer Split-LP des Fast Weltweit-Labels (Vielleicht Menschen, Ein deutsches Leben, Hoffentlich passiert bald was, aufgenommen bereits 1985/86, veröffentlicht ca. 1988). Außerdem nehmen Jetzt! 1987 fünf Songs für ein Demotape auf, das im selben Jahr unter dem Namen "Liebe in GROSSEN Städten" bei Fast Weltweit erscheint (Du bist nicht allein, Wenn Deutschland träumt, Warum (ist es nicht leicht)?, Kommst du mit in den Alltag, Herbst in Berlin). Girke lebt zu dieser Zeit in Berlin und die Band besteht aus Michael Girke (Gesang, Gitarre), Mijk van Dijk (Bass) und Oliver Mills (Schlagzeug). Dies ist auch die letzte Besetzung von Jetzt! als Band. Nur wenige Monate später löst sie sich in Berlin auf, spätere Soloarbeiten von Girke (z.B. "Das Dorf am Ende der Welt", aufgenommen im Januar 1988) werden aber noch unter dem Bandnamen veröffentlicht. 1988 wurden offenbar auch diese eingestellt. Der Song "Kommst du mit in den Alltag" (Text: Girke, Musik: van Dijk-Girke) wird später von Blumfeld auf dem Album "Old Nobody" gecovert; Jochen Distelmeyer sagt, Jetzt!-Mastermind Michael Girke sei in jungen Jahren als sein künstlerisches Vorbild gewesen. Anfangs offensichtlich stark beeinflusst durch den zornigen Gitarrensound von The Jam, veränderte Jetzt!-Kopf Michael Girke mit der Zeit die musikalische Ausrichtung der Gruppe. Die in der Spätphase um 1988 aufgenommenen Stücke spielte er schließlich solo mit akustischer Gitarre ein. Die sorgfältig und ausdrucksstark verfassten Texte der frühen Songs hatten noch treffsicher die Bewusstseinsnuancen der spätkapitalistischen Spektakelgesellschaft und deren kleinstädtische Ausprägungen seziert; dieser sozialistisch-existentialistische Einschlag verflüchtigte sich nach und nach zugunsten einer resignativen Innerlichkeit, die in Girkes Stück „Ein Lied, in dem alle Fiesen sterben“ gipfelte. Michael Girke macht mittlerweile keine Musik mehr. Sämtliche Tonträger der Band sind vergriffen, kein einziges Stück ist je auf CD veröffentlicht worden.
Quelle: last.fm

Jetzt! - Liebe in GROSSEN Städten



Title Liebe in GROSSEN Städten

01 Du bist nicht allein
02 Wenn Deutschland träumt
03 Warum (ist es nicht leicht)?
04 Kommst du mit in den Alltag?
05 Herbst in Berlin

Title Raw-Versions

01 Warum (ist es nicht leicht)? (raw)
02 Du bist nicht allein (raw)
03 Wenn Deutschland träumt (raw)
04 Kommst du mit in den Alltag? (raw)
05 Herbst in Berlin (raw)
06 Wenn Deutschland träumt (raw - fade out version)

Genre: FastWeltweit
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1987


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Freitag, Juni 12, 2009

zum 5. Todestag (etwas verspätet)

Auf Ray Charles bin ich erst relativ spät gestossen (nach meiner Hard Rock, Punk, New Wave Zeit). Jedoch ist es nie zu spät - und in diesem Sinne möchte ich hier das Lebenswerk dieses prägenden Künstlers in Form der für mich besten Compilation vorstellen.

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Ray Charles (* 23. September 1930 in Albany, Georgia; † 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien; gebürtig Raymond Charles Robinson) war ein US-amerikanischer Musiker, dessen Karriere über mehr als 50 Jahre andauerte.

Ray Charles Robinson, in Armut zur Zeit der Rassentrennung aufwachsend, erblindete im Alter von sieben Jahren an einem Glaukom. Neun Monate bevor er erblindete, musste er mit ansehen, wie sein Bruder starb. In einem Hinterhof in der Nähe der Siedlung, in der er wohnte, lernte er Klavierspielen. Er besuchte die St.-Augustin-Schule für Gehörlose und Blinde. Seine Mutter, die ihn alleine großgezogen hatte, starb im Mai 1945, als Charles 14 Jahre alt war.
Charles begann, als Musiker in Florida zu arbeiten, und zog 1947 nach Seattle, Washington. Er nahm seine erste Schallplatte Baby, Let Me Hold Your Hand 1951 beim Label Swingtime auf. Seine frühen Aufnahmen waren Rhythm and Blues und ahmten Charles Brown und Nat King Cole nach. Charles ging mit Lowell Fulson auf Tournee und spielte mit Guitar Slim und Ruth Brown.
Erst bei Atlantic Records (1952-1959) wurde seine Musik in mehrfacher Weise (Gesang, Instrumentalstil, Komposition, Arrangement) unverwechselbar, da er Gospel- und Jazzeinflüsse betonte. Mit der Verbindung von Rhythm and Blues und Gospel wurde Charles zu einem der wichtigsten Wegbereiter und Musiker des Soul.
Sein erster Erfolg dieser Art war Mess Around, das auf C. C. Davenports Cow Cow Blues zurückgeht und dessen Text auf dem Boogie-Klassiker Pinetop's Boogie Woogie (1929) von Clarence Smith basierte. Es folgten It Should Have Been Me, I've Got A Woman (1955), This Little Girl Of Mine, Drown In My Own Tears, Hallelujah I Love Her So und Lonely Avenue.
Während Charles die Hitparaden stürmte, verfiel er dem Heroin, das seine Karriere mehrmals an kritische Punkte brachte. 1965 wurde er wegen Heroinbesitzes zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt und machte einen Entzug. Ende der 1970er Jahre unterzog sich Ray Charles erneut einer Entziehungskur und lebte seitdem ohne Drogen...(wiki)


Part 1:
Ultimate Hits Collection

Part 2:
Ultimate Hits Collection



Titelliste

CD 1:
01 Mess Around
02 I've Got A Woman
03 A Fool For You
04 Greenbacks
05 Drown In My Own Tears
06 Halleluja I Love Her So
07 Lonely Avenue
08 Ain't That Love
09 (Night Time Is) The Right Time
10 What'd I Say Parts I & Ii
11 Don't Let The Sun Catch You Cr
12 Them That Got
13 Sticks And Stones
14 Georgia On My Mind
15 Ruby
16 One Mint Julep
17 I've Got News For You

CD 2:
01 Hit The Road Jack
02 Unchain My Heart
03 But On The Other Hand Baby
04 Hide 'nor Hair
05 At The Club
06 I Can't Stop Loving You
07 You Don't Know Me
08 You Are My Sunshine
09 Don't Set Me Free
10 Take These Cahins From My Hear
11 No One
12 Busted
13 Crying Time
14 Together Again
15 Let's Go Get Stoned
16 Yesterday
17 America The Beautiful
18 Seven Spanish Angels
19 I'll Be Good To You(Quincy Jones feat. Ray Charles)

Genre: Blues
Bitrate: 256 kBit/s(VBR)

Year: 1999


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Samstag, Februar 14, 2009

Edo Zanki

...aus der Wunschbox...


Komplizen

01. Deine Augen
02. Nur für eine Nacht
03. Komplizen
04. Funken fliegen
05. Wilde Orchideen
06. Delphine reiten
07. Tage ohne dich
08. Schau mich nicht so an (Schlafende Katzen)
09. Jajaja
10. Traumverkäufer
11. Beton
12. Hotel



Year: 1994
Bitrate: 224 kBits

pw: likedeeler



Und Wir Kriegen Uns Doch

01. Unsre Zeit Wird Kommen
02. Lieber Auf Und Ab
03. Uns Bleibt Die Nacht
04. Wie Ein Feuer
05. Ich Wollte Dir Nicht Weh Tun
06. Is It Love (Ist Das Liebe)
07. Money,Money (Da Hilft Geld)
08. Wenn Das Kein Wunder War
09. Wenn Unsre Liebe Noch Lebt
10. Nie Sind Wir Allein
11. Ich Will Mehr
12. 30 000 Tage



Year:
Bitrate: 320 kBits

pw: likedeeler


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Samstag, Dezember 13, 2008

Amy Winehouse

Hier nun ein "Refreshing-Post" oder wie auch immer man es nennen will. :-) Refreshing deswegen, da die gute Amy ja noch ein weiteres Album auf dem Markt hat. Und über Amy brauch man eigentlich nichts mehr sagen, ausser das ihre Musik klasse ist.
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Ursprünglich vom 30.10.2007

Wow! Eigentlich gehöre ich ja zu denen, die Soul hassen. Aber Amys Motown-Anleihen machen dieses Album zu einem absolut göttlichen Album. Einfach riesig!


Back To Black @ 320


Back To Black (Deluxe Edit.)




Title

01 Rehab
02 You Know I'm No Good
03 Me & Mr Jones
04 Just Friends
05 Back To Black
06 Love Is A Losing Game
07 Tears Dry On Their Own
08 Wake Up Alone
09 Some Unholy War
10 He Can Only Hold Her
11 Addicted
12 Valerie
13 Cupid (Deluxe Edition Version)
14 Monkey Man
15 To Know Him Is To Love Him (Napster Live)
16 Hey Little Rich Girl (Ft. Zalon & Ade)
17 You're Wondering Now
18 Some Unholy War
19 Love Is A Losing Game (Original Demo)

pw: likedeeler

Genre: Blues
Bitrate: 115 kBit/s (VBR)
Year: 2007

Frank


01. Intro / Stronger Than Me
02. You Sent Me Flying
03. Know You Now
04. Fuck Me Pumps
05. I Heard Love Is Blind
06. Moody's Mood For Love
07. (There Is) No Greater Love
08. In My Bed
09. Take The Box
10. October Song
11. What It Is About Men
12. Help Yourself
13. Amy Amy Amy / Outro

pw: likedeeler

Bitrate: 320 kBits
Year 2003


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Donnerstag, Juni 05, 2008

Huah - Was machen Huah! Jetzt?

Das Einlösen von Versprechen ist ja bekanntlich Ehrensache. Diesmal hat es etwas länger gedauert. Aber ich tu mir immer so schwer, mir die Zeit zum Rippen der Vinyls zu nehmen.
Anyway! Wer von Huah! noch nie gehört hat, dem sei gesagt, dass es sich nicht um eine Hamburger-Schule Allstars-Band handelt, sondern dass viele der späteren Stars der Hamburger Schule bei Huah! zuvor ihr Stelldichein hatten. Hier für Euch aber endlich Huah!'s Debut mit den weltgrößten Songs Was soll ich mit der Welt wenn ich dich nicht hab? und Ich möchte ein Mädchen kennenlernen.



"Was Machen Huah! Jetzt?" lautet der Titel des Debütalbums von Huah!. Eine durchaus interessante Fragestellung, wenn man bedenkt, dass im Jahre 1990 noch recht wenige Menschen von der Band überhaupt Notiz nehmen. Aber 13 Jahre später hat diese Frage durchaus ihre Berechtigung. Konsequenterweise veröffentlicht Lado das Debüt erneut. Huah! waren zwar nur recht kurz da, aber ihr Auftreten hatte Folgen.

Die Gründung der Band fällt in die Jahre 1983 bzw. 1985 (je nach dem, welche Quelle man zu Rate zieht) irgendwo in Dithmarschen. Für Geographiemuffel: Das ist ein Gebiet in Schleswig-Holstein nordöstlich von Hamburg. Und überhaupt Hamburg. Wer von der Hamburger Schule spricht, hat hier das Lehrpersonal vor sich. Die Urzelle besteht aus Claudia Bollig, Knarf Rellöm und Sonny Motor. In der Bandgeschichte geben sich aber auch andere Mitglieder (Bernadette La Hengst, Nixe) und Sympathen wie Sympathisanten (u.a. Klaus Geelhaar, Jochen Diestelmeyer, Frank Spilker) die Klinke in die Hand.

Als Komponist steht unter sämtlichen Songs der Name Knarf Rellöms, was jedoch der Sparsamkeit geschuldet ist. Um GEMA-Gebühren zu sparen, erfuhren nur Eingeweihte, Fans und Leser eines Selbstinterviews von Rellöm, dass sich unter anderem auch Sonny Motor als Komponist verdingte. 1988 veröffentlichen die heute für qualitativ hochwertigen Hip Hop berühmten Leute von Buback die erste Single "Warum Ich Und Mein Mädchen So Gern Katholisch Wärn". Die beiden Alben "Was Machen Huah! Jetzt?" und "Scheiß Kapitalismus" erscheinen bei L'Age D'Or. Doch allzu viele bekommen das nicht mit. Im Raum Freiburg allerdings hört ein gewisser Dirk von Lowtzow genauer hin.

Musikalisch bewegt sich die Band zwischen den Polen Punk und Soul. Aus dieser Melange und einem Schuss Hip Hop entsteht feinster Indierock, der seiner Zeit leicht voraus zu sein scheint. Einen großen Wiedererkennungswert verschafft sich die Band mit ihrem eigenen Chor, der kommentierend und begleitend die Songs bereichert. Die Lieder schwanken thematisch zwischen Ich und Gesellschaft, wobei der Umgang mit beiden recht kritischen vonstatten geht, der Humor kommt allerdings auch nicht zu kurz.

Selbst wenn der kommerzielle Erfolg ausbleibt, reicht ihr Einfluss auch nach der Trennung 1992 wegen musikalischer/persönlicher Differenzen noch weit. Knarf Rellöm veröffentlicht unter verschiedenen Namen und mit verschiedenen Helfershelfern Alben: "Bitte Vor R.E.M. Einordnen" (1997), "Fehler Is King" (1999), "Einbildung Ist Auch Ne Bildung" (2004). Sonny Motor (Hauke Evers) verdingt sich von 1996 bis 1998 als Schlagzeuger bei Fink. Nixe macht mit den Mobylettes weiter und Bernadette La Hengst sorgt mit Die Braut Haut Ins Auge weiter für Furore ehe sie später unter eigenem Namen veröffentlicht.


Was Machen Huah! Jetzt? (LP-RIP)



Title

01 Was machen Huah! Jazz?
02 Die erste Landung von Menschen auf dem Mond
03 Ich möchte ein Mädchen kennenlernen
04 Wie funktioniert das?
05 Angela
06 In einem 3000-Seelen-Dorf
07 Die 10-Uhr-Show
08 Aufwachlied
09 Shalina
10 Gib mir meinen Mann zurück
11 Was soll ich mit der Welt wenn ich dich nicht hab?
12 Geh nicht mit dem Fussballer
13 384568
14 Autobahn
15 Bonus für Brosch

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1990


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Sonntag, Juni 01, 2008

Edo Zanki & Freunde - Die Ganze Zeit

Edo Zanki & Freunde

Die Ganze Zeit


Edo Zanki stammt ursprünglich aus Zadar im ehemaligen Jugoslawien. Im Alter von fünf Jahren zog er mit seinen Eltern nach Deutschland, bereits mit 14 Jahren spielte er mit seinem Bruder in diversen Bands. Seitdem hat ihn die Musik nicht mehr losgelassen. Über die Jahre veröffentlichte er diverse Platten, machte sich einen Namen als sensibler Songschreiber, hervorragender Musiker und talentierter Produzent. Alben wie Und wir kriegen uns doch oder Komplizen waren zwar nie der ganz große Publikumserfolg, von der Kritik wurden sie aber immer in den höchsten Tönen gelobt. Mitte der 90er-Jahre wurde es realtiv ruhig um Zanki, bis einige Konzerte von Sabrina Setlur für das Fernsehen aufnahm und mischte. Sabrina Setlur war es auch, die den Kontakt zu Xavier Naidoo herstellte, dessen Live-Album Edo Zanki genauso produzierte wie Zion, das Debüt der Söhne Mannheims.

Schließlich begann Zanki die Arbeiten an seinem neuen Album. Das erste Resultat, die Single "Gib mir Musik", eine Neufassung seines Songs "Viertel vor Neun" von der LP Jetzt komm ich, wurde -- nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung prominenter Gaststars wie Xavier Naidoo, Sasha und Till Brönner -- ein Hit. Das dazugehörige Album Die ganze Zeit zeigt Zanki in Hochform. Fragile Songs wie "Der erste Tag", "Nur der Mond" oder "Frag nicht lang" überzeugen vor allem durch Zankis charakteristische, warme Stimme und seine einfühlsamen, angenehm Klischee freien Texte. Unterlegt von eimem flauschigen Soul-Teppich dürften sie dafür sorgen, dass Edo Zanki endlich der große Wurf gelingt und ihm die breite Anerkennung zuteil wird, die er schon lange verdient hätte.

quelle: amazon.de



01. Gib mir Musik
02. Der erste Tag
03. Etwas Aehnliches
04. Nur der Mond
05. Land
06. Wir wissen nicht
07. Die ganze Zeit
08. Viel besser
09. Zeit
10. Frag nicht lang
11. Taenzerin


http://rapidshare.com/files/118752428/EZ-2001-DGZ.rar.html


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Dienstag, März 11, 2008

Adele - 19

Und noch eine Sängerin aus der Kategorie Soul kann doch schön sein.



Folk-Soul Adele Adkins ist noch keine 20 Jahre alt und gilt schon als Englands neue Hoffnung am Musikhimmel. In der „Sound of 2008"-Umfrage der BBC landete sie auf Platz 1. Zu Recht, denn die junge Dame hat den Soul in der Stimme. Wie auch Amy Winehouse und Kate Nash besuchte sie die Brit School of Performing Arts. Aus diesem Grund und wohl auch wegen ihres starken und einprägsamen Organs wird sie gerne mit diesen Kolleginnen verglichen. Ihre gefühlvollen Songs zwischen Pop und Folk handeln von dem, was ein junges Mädchen an der Grenze zum Erwachsenwerden vorwiegend beschäftigt: die Liebe und sonstige Hindernisse des Lebens. Glänzt die erste Single-Auskopplung „Chasing Pavements" ebenso wie „Could Shoulder" vor allem durch poppige Radiokompatibilität, zeigt Adele bei Songs wie dem Opener „Daydreamer", dem bewegenden „Hometown Glory" oder dem Bob-Dylan-Cover „Make You Feel My Love", was sie gesanglich wirklich draufhat. Mal sanft, mal mit aller Kraft, und immer warm, seelenvoll und authentisch präsentiert sie ihre Lieder. Schlecht ist von den zwölf Tracks ihres Debüts wirklich keiner. Man kann sich eher schwer entscheiden, welcher nun der beste ist. „Melt My Heart to Stone" vielleicht. -tf

Quelee: koelner.de


19



Title

01 Daydreams
02 Best For Last
03 Chasing Pavements
04 Cold Shoulder
05 Crazy For You
06 Melt My Heart To Stone
07 First Love
08 Right As Rain
09 Make You Feel My Love
10 My Same
11 Tired
12 Hometown Glory

Genre: Pop
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2008


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Donnerstag, März 06, 2008

Duffy - Rockferry

Ja werde ich nun zum Soul-Fan? Nach dem Wahnsinnsalbum von Amy Winehouse kommt nun Duffy aus UK. Und schon wieder Northern Soul, diesmal zwar ein wenig smarter als Winehouse, aber trotzdem super, super geil. Erleben wir gerade die Geburt des New Soutern Soul? Viele Stücke auf Duffy's Album erinnern an ruhigere Temptations-Stücke, absolut empfehlenswert.



Zwar würde man beim Gedanken an den versteckten Heimatort von Duffy – ein mickriges Kaff namens Nefyn im entlegenen Norden von Wales – sicherlich nicht mit einer ausgemachten Bühnensensation rechnen, aber da die 23-jährige Sängerin seit eh und je mit einer unvergleichlichen Ausnahmestimme gesegnet ist, war es letztlich schon immer klar, dass sie eines Tages auf einer Bühne landen würde. Alles war nur eine Frage der Zeit. Inzwischen weiß man nicht nur in Wales, dass die Bühne haargenau der Ort ist, an den Duffy gehört.

Nachdem sie jahrelang im kleinen Kreis (sprich: in jenem Kaff) an ihrem Talent gearbeitet hat, zählt sie nunmehr zu einer der vielversprechendsten jungen Musikerinnen aus Großbritannien. Am 04. April 2008 wird sie mit „Rockferry“ ihr Debüt-Album veröffentlichen, die erste Single „Mercy“ erscheint am 22. März.

Einerseits an die Musik aus ihrer Kindheit anknüpfend, und zugleich durch und durch modern, sind ihre romantischen Songs durchzogen von Soul, von Nostalgie, von kratzigem Blues-Feeling, das auf die schroffen Sounds des modernen Lebens trifft. Geprägt von Größen wie Doris Duke, Bettye Swann, Scott Walker und Richard Hawley, schrieb Duffy bereits im zarten Alter von zehn Jahren ihren ersten Song: „Ich komme aus einer Gemeinschaft, in der sich alle sehr nahe standen. Mit zehn zog ich weg und wuchs von nun an im Westen von Wales auf – da lernte ich schließlich auch Englisch als Zweitsprache. Damals hatte ich große Probleme mit dem Sprechen, also zog ich mich zurück und artikulierte mich durch meine Songs. Das war mir in die Wiege gelegt worden; Musik war schon immer die normalste Sache der Welt.“

Von Richard Parfitt (60 Ft. Dolls) und Owen Power (Catatonia) im Jahr 2004 entdeckt, wurde auch Jeannette Lee von Rough Trade schon kurze Zeit später auf Duffy aufmerksam. Lee wurde schließlich ihre Managerin und Mentorin, und sie ließ es sich auch nicht nehmen, gemeinsam Songs mit ihr zu schreiben. Ein erster Vertrag brachte Duffy dann mit Bernard Butler zusammen, mit dem sie die letzten Jahre an jenem Juwel gearbeitet hat, mit dem sie sich nun aller Welt präsentieren will: „Rockferry“.

„In meiner Stadt gab es keinen einzigen Plattenladen; aber den brauchte ich auch nicht: Ich wusste instinktiv, was für Songs ich machen wollte. Wenn man aus Wales in die Stadt [nach London] übersiedelt, dann gibt es eine Menge Dinge, die man verarbeiten muss. Insofern betrachte ich das Album als eine Art Reisebericht. Oder als eine Reise. Es hat zwei ganze Jahre gedauert, bis der gesamte Prozess im Kasten war, aber ich denke, dass wir es jetzt geschafft haben.“

Unterstützt durch eine sechsköpfige Band – Sgt. Meadows, Ben. E., Greeno, Mr T, Ayo & Karlos –, muss man den Sound von Duffy zugleich als nostalgisch und zeitlos beschreiben. „Ich schreibe sämtliche Songs zunächst ohne Instrumente, als A capella, und dann baue ich später alles Weitere darum. Auf diese Weise kreieren wir auch diesen klassischen Retro-Sound. Früher wurde Musik noch auf kleinen Vierspurgeräten aufgenommen, daher musste die Melodie ganz klar im Vordergrund stehen. Als wir die Demoversionen fertig hatten, gingen wir mit ihnen noch einmal zurück zu den Co-Autoren der Songs. Wir hätten uns natürlich auch einfach irgendeinen angesagten Produzenten aus den USA dazuholen können, aber uns war wichtig, dass alles ganz natürlich abläuft und organisch entsteht.“

Direkt auf Band eingespielt, hat das Album einen einzigartigen Klang und eine ganz besondere Ausstrahlung. Zu den Highlights des Debüts gehören definitiv das sofort ansteckende „Mercy“, in dem der Geist von Motown weiterlebt, sowie „Warwick Avenue“, das einen gespannt vor den Boxen in die Knie zwingt, und schließlich die messerscharfe Hook von „Serious“.

The Observer Music Monthly schrieb kürzlich über „Rockferry“, dass „es die Nackenhaare mit seinem bezaubernden Charme zum Kribbeln bringt“.


Rockferry



Title

01 Rockferry
02 Warwick avenue
03 Serious
04 Stepping stone
05 Syrup and honey
06 Hanging on too long
07 Mercy
08 Delayed devotion
09 I'm scared
10 Distant dreamer

Genre: Pop
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2008


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Freitag, Februar 22, 2008

The REDSKINS

In meiner Jugend - ach fühl ich mich alt, wenn ich so was schreibe - naja, eben damals, hatte ich einen irren Verschleiß an Redskins Tapes. Ich bekam sie, verlieh sie, ärgerte mich und holte mir ein neues Tape. Das letzte holte ich mir dann viel später, als ich schon längst da arbeitete, wo ich heute arbeite, von einem Kollegen und Genossen von den IS, die sich damals noch SAG nannte (oder kannte ich ihn von den SAG-Genossen?). Als Schüler beeindruckten mich die Redskins derart, dass ich eines Nachts go get organized an die Mauer sprühte. Hier möchte ich Euch die beiden offiziellen Alben der sozialistischen Ausnahme-Band vorstellen, auch wenn ich weiß, dass gerade die Singles, die auf den verschiedenen Tapes rumschwirren noch viel geiler sind. Nur leider ist es so, dass ich keine einzige vollständige Single oder EP besitze. Sollte einer von Euch stolzer Besitzer einer Single, EP oder Bootlegs sein, sei er/sie aufgefordert, den anderen LeserInnen diese vorzustellen.

Ach übrigens, bevor es jemand in den falschen Hals bekommt: ich bin kein Trotzkist und die meisten trotzkistischen GenossInnen gehen mir ziemlich auf die Nerven!
Aber die Redskins waren trotzdem der Hammer!



Wie viele andere so kam auch ich über die Redskins aus York zum Kult und Skinheadsein. Eines Augustmorgens im Jahre des Herrn 1993 stöberte unsereins im Plattenladen Zardoz in Altona und fand die LP "Neither Washington nor Moscow" zum sagenhaften Preis von nur DM 5. Überhaupt ist Zardoz für jeden zu empfehlen, der in Hamburg weilen sollte. Zwar haben sie auch nur ein durchschnittliches Programm, aber so manche Rarität oder gute Pladde verkaufen diese Unwissenden schon mal für fast lau (so auch Bob Marleys "Uprising" für nur DM 5!). Und Preise sind auch O.K.. Für Redskins "Live" mußte unsereins dort auch nur DM 22,80 löhnen. Dieser Pladdenkauf sollte mein Leben verändern, aber das ist wieder ' ne andere Geschichte. Also die Redskins gründeten sich zuerst 1979 als "No Swastikas", was zu doitsch heißt "Keine Hakenkreuze". 1980 benannte man sich dann in Redskins um und änderte den anfangs noch sehr Oi!-lastigen Stil recht bald. Lieder wie "Lev Bronstein" zeugen von ihren Anfängen. Ab sofort spielten Chris Dean(voc./git.), Martin Hewes(bass) und Nick King(drums) eine Mischung aus Oi!, Soul und Rockabilly, die sie selbst einmal als "Tamla Motormouth" bezeichneten. Ihr Selbstverständnis äußerte sich in dem kurzen Zitat "Walking like The Supremes and talking like The Clash". Redskins-Konzerte waren von Anfang an stets ausverkauft, im Publikum bildeten die Glatzen allerdings immer eine Minderheit. Im "Spirit of 69" steht z.B. "In London kamen immer genausoviele Rockabillies wie Skinheads zu ihren Konzerten." Sie waren keine dieser liberalen Wischi-Waschi-Bands, für die Probleme wie Arbeitslosigkeit und Rassismus oder Armut und Hunger schlimm sind, sondern sie fragten nach Ursachen und zeigten den Ausweg auf: die sozialistische Revolution. Vom ersten Tag an war man offen-politisch und trat für internationalen Sozialismus ein (so war auch der Titel ihrer einzigen LP "Neither Washington Nor Moscow. But international socialism"). Ihre Texte waren hochpolitisch und in ihnen sangen sie selbstbewußt und voller Wut auf dieses System und seine Vertreter z.B. über die Notwendigkeit der Organisierung ("Unionize!"), über die Möglichkeit der Revolution ("It can be done!") und über Solidarität ("Lean on me!") und bezogen damit klar Stellung zu politischen Fragen und Problemen. Politisch war man der trotzkistischen Tendenz der Socialist Workers Party (SWP) verpflichtet, deren Mitglieder zwei der Rothäute, Chris und Martin, waren. Auch in der britischen Anti-Nazi-Liga hatte man Erfahrungen gesammelt. Ihre erste Single war "Lev Bronstein", über den Führer der russischen Revolution, Organisator der roten Armee und Begründer der trotzkistischen 4.Internationale 1938. So war auch schnell der Satz geprägt, daß die Redskins "röter seien als der Arsch eines Pavians". Ihre erste Single ("Lev Bronstein") erschien 1981 und war wie gesagt noch sehr Oi!-lastig, die weiteren Veröffentlichungen sollten eher soullastig werden. 1982 erschien dann "It can be done!" auf CNT,1983 und 1984 folgten dann "Lean on me", "Peasant Army", "Keep on Keepin on" , auf CNT und Decca. 1985 bringen sie "Bring it down" ebenfalls auf Decca raus, wo 1987 auch die LP erscheint. " Kick over the statues!" erschien beim Abstract Label, weil Decca sie nicht als Benefizplatte für Anti-Apartheid-Organisationen veröffentlichen wollte. Ihr Manko ist, daß sie kein einziges(!) Lied über Saufen oder Ficken haben (aber das bieten uns dafür ja eine Reihe spanischer Redskin-Bands wie Kortatu oder Baldin Bada und ansonsten ist das Thema ja sowieso genug abgedeckt durch die ganzen "unpolitischen" Bands, auch wenn es teilweise doch schon sehr abgedroschen ist.). Der Spaß kam bei ihnen auf jeden Fall textlich zu kurz! Das antirassistische und antipolitische "Hard As Nails" unterstütze und bewunderte sie und Chris schrieb einige Zeit unter dem Pseudonym "X Moore" für die Musikzeitung NME.
Im Juni 1984 war das Festival "Jobs for a change" in London angesagt, auf dem sie mit Billy Brag, Asward und The Smiths spielen sollten. Dabei kam es zu einem Angriff von Fascho-Fratzen der National Front auf die Redskins. Zitieren wir nochmals aus Marshalls Werk: "Als sie gerade Lean on me spielten, wurde eine Flasche auf die Redskins geschleudert und das war dann das Startsignal für circa 50 National Front Skinheads und Chelsea Headhunters, die Bühne zu stürmen. In dem Chaos, das daraus entstand, wurde ein Bass durch eine Trommel gejagt und noch mehr Flaschen geschleudert, alles zu den Klängen von Hitlergrüßen und Rückkopplungen. Anti-Nazi-Skinheads und andere Redskins Fans schlugen zurück, doch die Mehrheit des Publikums in ihrem ach-so-modernen Free Nelson Mandela T-Shirts rannte in die entgegengesetzte Richtung, so schnell sie ihre kleinen Beinchen tragen konnten...Auf den Straßen rund um Jubilee Gardens ging die Schlacht dann weiter und der Anblick von Skinheads, die auf andere Skinheads einschlugen, ließ sich viele Leute wundern, wer denn nun eigentlich auf wessen Seite war.
Die Kämpfe gingen auch in der Waterloo Station weiter und sogar im nahegelegenen St.Thomas Hospital, wo die Verletzten hingebracht wurden. Und in dieser Nacht wurde auch eine stadtbekannte Nazi Kneipe von Linken, die Rache wollten, gestürmt." Seitdem wurden rechte Skins am Eingang von antirassistischen Glatzen sofort wieder nach Hause geschickt. Während des britischen Bergarbeiterstreiks spielten die Redskins so viele Benefiz-Gigs für die Miners wie keine andere Band. Jeder Penny ging an die Familien der kämpfenden Miners, die dem britischen Kapitalismus und seinen Steigbügelhaltern in der Politik die Zähne zeigten und den einjährigen Streik zum Symbol für Widerstand und die Kampfeskraft der britischen Arbeiterklasse werden ließen. Chris sagte damals gegenüber dem "Skinheadfanzine Rote Front": "Verschiedene Gruppen haben Benefiz-Konzerte für die Bergarbeiter gemacht, wir haben das besonders offensiv angepackt. Wir haben nicht nur gesagt, daß das Geld zu den Miners gehen würde, wir haben darüberhinaus auch dafür gesorgt, daß immer Miners auf der Bühne waren, sie waren oft der Mittelpunkt des Auftritts, das hat uns viel Sympathie gebracht." Während andere Bands Pladden aufnahmen und ihre Zeit im Studio verbrachten, spielten sie für die Miners. Sie spielten z.B. mit Bands wie Angelic Upstarts, Red London, Newtown Neurotics, Red Alert, The Burial, traten auf mit Billy Brag und Attila The Stockbroker. 1985 haben sie ihren Höhepunkt erreicht. Ihre Pladden finden reißenden Absatz, ihre Konzerte sind ausverkauft und mit "Keep on Keepin' on" erklimmen sie die britischen Top 20 (wohl gemerkt nicht der Indie-Charts!), werden zur Chartband und das trotz des Boykotts ihres Liedgutes durch die Radio-und TV-Anstalten. Inzwischen hören so viele Leute die Redskins, daß auch die Musikpresse sie nicht mehr ignorieren kann. Es folgen Auftritte im TV und ihre Lieder werden im Radio gespielt (z.B. BBC) und sie treten in der Peel Session auf. In Deutschland erscheinen 1986 u.a. zwei Artikel im SPEX. Aber auch ohne den Charterfolg und die Musikpresse hatten sie es zuvor nichtsdestotrotz verstanden Leute für ihre Musik und Texte zu begeistern. Denn es gab viele, die eine Art Anti-Tory Rock' n' Roll wollten. Linke und anti-rassistische Glatzen, viele, die durch den politischen Punk a la Clash inspiriert waren und viele, denen der Punkrock inzwischen zu sehr zahm, angepaßt und vermarktet war und welche, denen einfach dieser frische, neue Sound der Rothäute unheimlich gut zusagte. 1986 ist dann der Streik niedergeschlagen, Resignation herrscht. Und die Musik der Redskins, die zum Kämpfen aufruft, will keiner mehr hören. In der Band brechen Konflikte um den Schlagzeuger Nick King auf, der darauf die Band verläßt und durch Paul Hookham ersetzt wird. 1987 erscheint dann ihre einzige LP, die wahrlich im Vergleich zu ihren Singles und Maxis ein musikalischer Scherzartikel ist, da auf ihr nur die Single-Stücke in neuer Version enthalten sind. Kein einziges neues Stück, keines daß an die abwechslungsreichen Single-und Maxi-Veröffentlichungen herankommt. Was ist "It can be done!" auf der LP gegen die gleichnamige Maxi oder die Liveversionen? Nach ihrer LP folgt ihre Europa-Tournee, die sie dann Mitte 1987 auch nach Deutschland bringt. Ende 1987 zerbricht die Band dann an politischen und musikalischen Streitigkeiten. Eine geile Band ist tot und eine Legende ist geboren! Doch Redskins blieben Heroes für viele von uns und werden wohl nie in Vergessenheit geraten, dafür waren sie einfach zu genial. Dafür spricht auch die Gegenwart. Seit 1994 erfahren die Redskins eine Wiederkehr in die Pladdenläden. 1994 erschien die Live-Compilation auf Dojo, 1995 folgte ein Bootleg namens "Redskins-Rarities" (eine sehr zu empfehlende Pladde und gute Leistung der Macher! Deshalb an dieser Stelle ein Gruß an Euch!). Dieser Bootleg war ein Non-Profit-Ding und als eine Art Ehrung gedacht, sozusagen um die Erinnerung an das Werk dieser geilen Kapelle wachzuhalten. Doch sehr verwundert hat mich, daß eines der Band-Mitglieder, das heute in München lebt, sich beschwert und mit Klage gedroht hat und so die Pladde z.B. bei Scumfuck aus dem Sortiment genommen wurde. Hat diese ehemalige Rothaut denn nix kapiert? Das würde ich ihn gerne selber mal fragen! Anzudenken wäre auch die Neu-Pressung ihrer LP, mir egal ob als Bootleg oder nich! Hauptsache sie ist auch für die Jüngeren unter uns greifbar und nicht bloß begehrtes Kultobjekt einiger Älterer. Die Redskins haben es verstanden korrekte politische Texte mit guter Musik zu verbinden. Sie legten einen weiteren Grundstein für die Redskin-Bewegung, machten die Skinhead-Bewegung auch attraktiv für links eingestellte Menschen, bot dem Fascho-Müll und der Lüge, daß doch alle Skins Nazis seien, bestes Kontra! Sie revolutionierten die Musikwelt, indem sie mehrere Musik-Stile verbanden. So beeinflußten sie jede ihnen nachfolgende Rebel Rock Band, z.B. Bands wie die Blaggers I.T.A., S.M.A.S.H., The Farm, Fire Next Time, Easterhouse, 25th Of march und auch die Hip-Hoper von Marxman. Auf Konzerten der Redskins konnte es einem schon passieren, daß Chris die Bühne erklomm und ein paar Zeilen aus dem "Socialist Worker" zitierte oder zum Kauf des SWP-Organs aufrief. Aber das macht auch gerade den qualitativen Unterschied zu anderen Bands aus! So, hoffe, Ihr seid jetzt schlauer über die Kult-Band überhaupt, deren Leistung wohl für lange Zeit unerreicht bleiben dürfte. Ich ziehe mir jetzt auf jeden Fall ihre Radioaufnahmen rein, bis denne! KEEP ON KEEPIN' ON! Red Devil

(Dieser Artikel über die Redskins entstand im Februar 1996. Auch heute halte ich die Redskins noch für eine sehr wichtige und gute Band, würde allerdings heute mehr und kritisch auf ihre Mitgliedschaft in der SWP eingehen. Inwiefern die SWP die Redskins mißbraucht hat bzw. diese sich als treue Parteigänger mißbrauchen lassen haben ist eine andere Frage. Denn noch Ende der 70er Jahre schickte die SWP Schlägertrupps auf Crass-Konzerte und ließ alle Kurzhaarigen verprügeln. Woher dieser Sinneswandel gekommen ist, liegt bei Organisationen wie der SWP auf der Hand. Es geht ihnen meist darum Mitglieder zu rekrutieren, ihren Führungsanspruch zu untermauern, Menschen für ihre Ziele zu mißbrauchen. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Text im Internet über die SWP ("How socialist is the SWP?" - http://www.geocities.com/Athens/Acropolis/8195/swp.html ))

Quelle: geocities.com/revolutiontimes

Neither Washington Nor Moscow



Title

01 The Power Is Yours
02 Kick Over The Statues
03 Go Get Organized
04 It Can Be Done
05 Keep On Keepin' On
06 Bring It Down!
07 Hold On!
08 Turnin' Loose
09 Take No Heroes
10 Let's Make It Work
11 Lean On Me
12 Keep On Keepin' On (Ted De Bono 12'' Mix)
13 16 Tons
14 Reds Strike The Blues
15 99 And A Half (Won't Do)

Genre: Soul
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1986


Live - Kick over Apartheid Tour 1985



Title

01 Lean on me
02 Red's Strike the blues
03 Hold on
04 Unionise
05 Kick over the statues
06 Ninety nine and a half won't do
07 Take no heroes
08 Let's make it work
09 Keep on keepin' on
10 It can be done
11 Turnin' loose
12 Plateful Of Hateful
13 Bring it down
14 Don't talk to me about whether
15 The Power is yours

Genre: Revolution Rock
Bitrate: 301 kBit/s (VBR)

Year: 1985


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Dienstag, November 20, 2007

Die Türen - POPO

Diese Platte kommt aus unserer Lebensmitte, und das bitte nicht, weil sie »Popo« heißt. Es gibt uns einen Namen für die Mädchen, die jeder kennt, die dauernd süß lächeln und dann doch beim Anruf eines anderen lieber weggehen. »Sudoku Mädchen« ist nur der knappste von vielen schönen Slogans, mit denen Die Türen uns diesen beginnenden Winter versüßen. »Du kommst aus deinem Kästchen nicht raus, ich werd aus deinen Zahlen nicht schlau«, singen sie über einem blitzsauberen Rockstampfer mit Saxophonsolo nach dem Break. Gute Güte!

Vielleicht hast auch du schon mal gedacht: »Allein von Arbeit kann man nicht leben«. Freilich sind Die Türen Dialektiker genug, im nächsten Song »Im Norden ist der Süden am schönsten« nachzuschieben: »Nur wer Arbeit hat, kann in den Urlaub fahren.« Die Berliner Band fetzt vollspurig, mit Witz und Vollgas durch dieses Land und die Lebenswelt junger oder noch nicht ganz Erwachsener. Arbeit, Beziehung, Musikleidenschaft, Club, zu all dem haben Die Türen Abfahrten auf ihrem dritten Album gebaut. Getankt wird selbstredend ein Gemisch aus Integrität und Ironie auf der Basis von Querverweisen und Metaebenen.

Derart unterwegs räumen sie auch musikalisch auf voller Breite ab. In »Tanz den Tanz« zitieren sie Roxy Music. »Sei schlau, bleib dumm« schlägt in seiner vermeintlichen Süße die Brücke zu »0.30, gleiches Ambiente« der Goldenen Zitronen und zertrümmert mit nüchterner Stimme und sägender Gitarre die hohle Welt der Clubs, wie es eine Bassdrum niemals könnte. Und sonst? Instant-Hits wie »Eier« und »Indie Stadt«, Rock, Soul, Schlager, Blues, Italo-Pop, Post-Punk. Also fast alles, das tanzbar ist. Diese Musik schreit danach, vor Publikum dargeboten zu werden. Sie lässt dich, uns niederknien, weil sie etwas in uns berührt, Ich und Es zusammenzuführen versucht. Wie unmittelbar und komplex dieses Album wirkt, erfasst sich gleich und vielleicht niemals. Nur so kann eine perfekte Platte sein.
Quelle: spex.de

Popo




Title

01 Pause Machen Geht Nicht
02 Die Welt Wird Mich Von Meiner Spiessigsten Seite Kennenlernen
03 Der Blues Kommt Zurück In Die Stadt
04 Sei Schlau, Bleib Dumm
05 Eier
06 Everybodys Darlehnen
07 Daddy Uncool
08 Sudoku Mädchen
09 Ehrliche Arbeit
10 Im Norden Ist Der Süden Am Schönsten
11 Tanz Den Tanz
12 Indie Stadt


Genre: Country
Bitrate: 160 kBit/s
Year: 2007


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