Ihre Kinder war eine deutsche Rockband der 1960er Jahre aus Nürnberg, die man dem Krautrock zuordnet. In ihrem Musikstil bevorzugten sie Jazzrock.
Gegründet 1966/67 hatten sie zahlreiche Auftritte auch in Fernsehshows, bevor sie sich 1973 wieder auflösten. Bekannt waren sie für ihre komplexen und engagierten Texte mit Themen wie Drogenmissbrauch, Apartheid, Strafgefangene, Kriegsopfer usw. Ihre Kinder war noch vor der Gruppe Ton Steine Scherben sowie Udo Lindenbergs Panikorchester eine der ersten Rockmusikbands, die ausschließlich und von Anfang an deutsche Originaltexte sang.
Der Gitarrist Muck Groh gründete nach seinem Ausscheiden die Jazzrock-Band AERA und spielt seit 2007 mit seiner Band NEUE AERA.(Wiki)
Werdohl
Titelliste
01 Babylon
02 Rosa Rot
03 Unterwegs / 8 Vor Zwei
04 Worte
05 Komm, Wir Fahr'n Auf's Land
06 Werdohl
07 Die Graue Stadt
08 Kennst Du Den Mann
09 Schlaf-Lied
Genre: Folk Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1971
Leere Hände
Titelliste
01 Würfelspiel
02 Ich kann Dir nichts geben
03 Südafrika Apartheid Express
04 Straße ohne Ziel
05 Das Paradies muß auf Erden sein
06 Leere Hände
07 Hilf mir
08 Nimm Deine Liebe
09 Pedro der Pfau
10 Nie vergess ich wie es war
11 Das wird ein Tag sein
Genre: Folk Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1972
2375 004
Titelliste
01 Menschen wie Sand am Meer
02 Mantel im Wind
03 Straßenkind
04 Toter Soldat
05 Komm zu Dir
06 Hexenhammer
07 Mutter bekommt ein Kind
08 Leben Sie wohl
09 Weisser Schnee, schwarze Nacht
Genre: Folk Rock
Bitrate: 128 kBit/s
Year: 1972
Anfang Ohne Ende
Titelliste
01 Fliessbandlied
02 Ein Lied für Dich
03 Für Dich und Mich
04 Auf dem Schachbrett
05 Alptraum
06 In Ewigkeit Amen
07 Unny Wersaal und seine Band
08 Wer hat Angst vorm schwarzen Mann
09 Anfang ohne Ende
10 Spinne im Netz
11 Stunden
12 Die graue Stadt (Single Mix)
13 St. Marzipan
14 Seine Majestät der König geht
15 Kuckuck
Genre: Folk Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1973
Montag, Juli 26, 2010
Jazziger Krautrock aus Nürnberg
...weiterlesen...
Sonntag, Mai 23, 2010
Checkpoint Charlie
Beat, Rock und all die Formen der Musik jugendlicher Subkultur haben ihren Ursprung in der Musik des afro- amerikanischen Proletariats. Sie betonen in ihrer Kultur wie die seit dreihundert Jahren unterdrückten Afro-Amerikaner die Möglichkeit eines vernünftigen Ausgleichs von Lust und Realitätsprinzip. Sie formulieren das Recht auf unmittelbare Befriedigung von Triebansprüchen, aber so, daß die Wirklichkeit - als der Ort solcher Befriedigung - im Blick bleibt.
Doch auch Worte waren von Anfang an dabei. Rock-Musik war Agitation und Traum eines anderen, menschlicheren Lebens zugleich: WOODSTOCK- Symbol dieses Traumes - zu dessen Erfüllung eben noch andere Bedingungen gehören als nur Musik. Tuli Kupferberg, New Yorker Schriftsteller und Dichter, mit Ken Weaver und Ed Sanders Begründer der Rock-Gruppe ,,THE FUGS" hatte diese Musik als Signal verstanden: ,,Wenn die Musik sich ändert, erzittern die Mauern der Städte."
Weil Musik nicht wertfrei ist, weil jede Form von Musik sehr wohl von ihren ursprünglichen Inhalten getrennt und zur Ware werden kann, deshalb muß sie in den Zusammenhängen gesehen werden, in denen sie zu einer Wirkkraft werden kann.
Wenn wir uns heute umgucken, dann reden die Väter nicht mehr von Urwaldmusik - sie leben ganz gut von deren Verkauf; die Mauern der Städte sind nicht eingefallen (vielleicht haben sie ein ganz klein wenig gezittert, Rock Musik hat an so mancher neuen Beton-Ruine mitgebaut; das Geschäft hat nicht Halt gemacht vor dem, was gegen es protestierte.
Zu uns kam die Musik über den Umweg Großbritannien Mitte der 60er Jahre. Überall entstanden Beat- Gruppen. 1967 in Karlsruhe wurde CHECKPOINT CHARLIE gegründet. Zuvor, in den frühen 60er Jahren hatten Bands wie die ehemaligen Skiffler ,,The Lords" aus Berlin oder die Hamburger Beatles- Epigonen ,,Rattles" erste deutsche Rock-Versuche gespielt. Zunächst wurde nachgespielt, was die Schallplatte, das Radio oder das Fernsehen vorzeigte.
Checkpoint Charlie eiferte den Rolling Stones nach - so ganz am Anfang. Musik war eigener Ausdruck und Protest zugleich.
Zu dieser Zeit begannen auch die Studenten zu protestieren - wortreicher, und auf den Straßen. Die CDU/CSU, bisher allein regierende Partei in der BRD, wußte nicht mehr weiter und die Sozialdemokraten ließen sich auf die ,,große Koalition" ein. Manch einer fühlte sich verraten, es begann ,die Zeit der außerparlamentarischen Opposition. Zwischen rational durchdachter und emotional aufgeladener Rebellion gab es Gemeinsamkeiten: Als Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze feierten sie ein großes Fest: die APOKALYPSE; nicht, um noch aufzuhalten, was nicht mehr ging, sondern um aufzuzeigen, daß es einmal anders gehen kann und wird.
Aus der Subkultur entstehen Ansätze zu einer Gegenkultur. SONG Nr.4, 1969:
,,Gruppen, deren Kultur zur grundlegenden Veränderung beitragen kann, bezeichnen wir... als progressive Subkultur bzw. als Gegenkultur. Während jede Gegenkultur eine Subkultur darstellt, ist nicht jede Subkultur eine Gegenkultur. Eine Subkultur ist nur dann eine Gegenkultur, wenn sie erstens eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft in Richtung ihrer Humanisierung/ Emanzipation anstrebt und zweitens nicht ohne weiteres integrierbar, anpaßbar ist."
Rock-Musik sei für ihn so eine Art Urerlebnis gewesen, sagt Uwe von Trotha, Schauspieler, Texter und Sprecher der ChCh. Er hatte die Gruppe in Karlsruhe gehört, sprach mit den Band-Mitgliedern und machte mit. Sie zogen auf den Marktplatz mit ihren Instrumenten und brachten mit importierter Musik gute demokratische (vielleicht auch, wie Gerhard Zwerenz meint ,,plebejische,,) Kultur den Leuten: Texte von Francois Villon, Bert Brecht, Wolfgang Borchert Dabei blieb es nicht, sie machten eigene deutsche Texte - soweit ich weiß, waren sie die ersten, die agitatorische deutsche Texte und Rock-Musik verbanden. Wo sie auftraten, schockierten sie auf politischen Veranstaltungen diejenigen, die mehr Sachlichkeit und Vernunft forderten, auf Beat- Konzerten die inzwischen an einen Beat- Konsum angepaßten Teenies. So manches Mal sind sie kurz vor den Prügeln vorhergekommen. Wie oft ihnen der Strom ausgestellt wurde, weiß keiner mehr. Checkpoint Charlie wurde zu einem Begriff für wenige - die großen Medien wollten von ihnen nichts wissen und daß es in den deutschen Landen diese Gruppe gab, daß sprach sich so etwa von Mund zu Mund herum.
Ein ähnliches Zusammentreffen von Rock-Musik und politischer Aktion finden wir auch um Ursprungsland, den USA. Die Eskalation des Vietnam- Kriegs, die wachsenden Unruhen im Innern , sie wurden aufgegriffen von der unter den Jugendlichen populären Musik: Gruppen wie Country' Joe and the fish, der frühe Frank Zappa und seine Mütter, die drei New Yorker Schriftsteller und Dichter Ken Weaver, Ed Sanders, Tuli Kupferberg, die die FUGS gründeten, stehen für diese Bewegung - die Bewegung auch in den Zuschauerraum brachte, über den Körper hinaus auch ins Gehirn. Diese Ausdrucksformen betonen die Möglichkeit eines vernünftigen Ausgleichs von Lust- und Realitätsprinzip. Sie formulieren das Recht auf unmittelbare Befriedigung von Triebansprüchen, aber so, daß die Wirklichkeit - als Ort solcher Befriedigung - im Blick bleibt.
Ein Checkpoint Charlie Text - sinnliche Beschreibung irrationaler Wirklichkeit:
Herr Müller fickte als Buchhalter
als Buchhalter fickte Herr Müller
vor dem Kaffee
in den Kaffee
nach dem Kaffee
mit COLGATE
für COLGATE
durch COLGATE
durch Bilanzen
den Popanzen
in den Ranzen
für'n VW
für'n VW
für'n VW
Da ruft Herr Hinz seine Frau zu Hilfe. Da schlägt
Herr Kodisch der Frau Hinz den Regenschirm
über den Kopf. Da eilt Herr Hinz seiner Frau
zu Hilfe. Da kämpfen Herr Hinz und Frau
Hinz und Herr Kodisch mit dem Regenschirm
und dem Taschenmesser bis alle drei tot zusammenbrechen
Herr Müller war blutrot von seinem Tod aus Kot
auf zum Tanz im Auspuff quält sein Schwanz noch
ganz ums Herze wurde mir bange über Müllers Stoßstange
vom Vergaserrand flattert ein Strumpfhand
die PS bleiben ungenannt
sein Gehänge ne ganze Menge im Gestänge
wieviel Reifen aus dem Sarge das ist eure Frage
ihn trug man ohne Sack zu Grabe
Radikal wird von Checkpoint Charlie entmythologisiert, das Auto als Sexualitätsersatz beschrieben; gezeigt, wie aus gehetzten Menschen Waren werden. Mit der Sexualität hatten sie's aber schon immer - das best- und langgehüteste Geheimnis der deutschen Schlafzimmer wurde auf die Bühne gezerrt und hemmungslos beschrieben, doch nicht nur um den Voyeuren, die sie doch alle waren, einen schönen Ersatz zu bieten, mehr um zu zeigen, was alles Ersatz ist. 1970 gingen sie ins Studio, sie produzierten ihre erste und bislang einzigste LP: Grüß Gott mit hellem Klang. Ihnen bleibt nichts heilig, weil alles so profan und überschaubar geworden ist, stur, leer und ordentlich sauber. Die Platte haben sie selbst produziert und selbst vertrieben; schlecht, weil alles noch am Anfang war.
1969 waren ChCh auf der Burg Waldeck eingeladen: zum Festival der Gegenkultur. Der Mainzer Journalist Tom Schroeder schrieb damals über Checkpoint Charlie: ,,Mit dem Arsch u.a. spielen, geigen, sehen und hören: Checkpoint Charlie (wegen einer schwarz-rot-gold gefärbten Klo-Schüssel kriegen sie demnächst den Prozess gemacht). Checkpoint Charlie sind für mich die radikalste deutsche Band, die in der Verbindung von Text und Musik rational- aggresivste. Sie (und nicht nur ihr dirtv-blues-Jagger (womit der Sänger Harald Linder treffend bezeichnet wurde. G.S.)) haben etwas von den frühen Stones - hier wäre ein guter Anlaß gewesen, über die Rolle des Schocks in der Einleitung von Lernprozessen zu diskutieren."
Auf der Waldeck sollte 1969 mehr diskutiert als Musik gemacht werden. 1968 hatten einige gefordert: ,,Stellt die Gitarren in die Ecke! Werdet ohne Gesang politisch aktiv!" Die Forderung stelle sich als kategorisch heraus - es wurde weitergesungen, doch 1969 diskutierte man intensiver denn je über die Funktion von Liedern - besonders die Funktion von politischen Liedern.
Die einzelnen Mitglieder der Gruppe diskutierten mit - jedoch anders als etwa ,Floh de Cologne". Das Kölner Kabarett hatte die Rock-Musik als Transportmittel ihrer politischen Aussage entdeckt. Die Nicht-Musiker lernten Musik machen - und das nicht schlecht, wie heute zu hören ist! Sie würden nach eigenen Aussagen auch Geige spielen lernen, wenn die Jugendlichen, die sie ansprechen wollen, nur noch Geigen hören wollen.
Anders die Musiker der ChCh. Sie haben den Text entdeckt, der zu ihrer Musik paßt: widerspruchsvoll, emotional, spontan, vulgär, dreckig ... so, wie die umgebende Scheiße, in der man sitzt, einen eben aufbringen kann.
Sie haben sich wie auch andere Musiker mit ähnlichem Verständnis ihrer Musik nicht eingestellt auf die Kommerzialisierung des Beat, des Rock. Denn hier ging die Beziehung zur Wirklichkeit als dem Bereich möglicher Befriedigung verloren, hier wurde der Anspruch auf Triebbefriedigung zu einer ,abgeleiteten' Befriedigung in Gestalt einer verkaufbaren Ware ,umgedreht'. Wichtiges Element bei ChCh: die Musik muß Spaß machen, sie darf nicht nur Vehikel sein!
Ihr neues Programm war die ,,Rock-Operette Scheiße": Die politische Sammelbewegung der APO zerbrach, deutsche Rock-Gruppen fanden Produzenten -und die fanden das Geld. Musik-Gruppen wie XHOL und MISSUS BEASTLY lösten sich auf, weil sie zulange gut gespielt und schlecht gelebt hatten, weil die erhoffte Organisation der Gegenkultur sich nicht einstellte. Checkpoint Charlie machte weiter - bis Mitte 1971: Joachim Krebssalat und Werner Heß gründeten die ,,Charlie Kaputt", eine Zwei- Mann- Gruppe, die nach neuen musikalischen Formen suchte. Andere Gruppenmitglieder zogen sich in die politische Basisarbeit zurück: Aufbau von Kinderläden und Agitation in den Betrieben. Nach einem halben Jahr und weitergeführter Diskussion wurde aus dem Rumpf wieder ein Ganzes: Sie waren wieder da. Ihr neues Programm ,,Notwehr" haben sie in Zusammenarbeit mit dem Verband der Kriegsdienstverweigerer (VK) gebastelt. Mit vielen Schwierigkeiten, wenig Geld und einer kaputten Anlage haben sie ein viertel Jahr daran gearbeitet - die längste Zeit auf der Burg Waldeck. Dort wurde oft mehr diskutiert als Musik gemacht, weil hier in der Hunsrück- Einsamkeit auch die Spannungen untereinander zum Ausbruch kamen. Zum Bruch kam es jedoch vorerst nicht: im September 1972 gingen sie mit ihrem neuen Programm auf Tournee - manch einer wurde wieder einmal geschockt und der VK, der so einiges versprochen hatte, zog sich zurück. Der Gruppe wurde damit die materielle Basis entzogen, sie ging endgültig auseinander. Zwei wollen weitermachen im alten Checkpoint- Charlie- Stil: laut, schockierend, anklagend.
Die Rock-Gruppe Checkpoint Charlie hat sich im Laufe der Zeit verändert; eines hat sie nicht getan: sich angepaßt! Und die Fragen in bezug auf die Funktion von Rock-Musik im Bereich des Politischen, die schon beim Gegenkulturfestival 1969 auf der Burg Waldeck nicht beantwortet wurden, bleiben immer noch:
Schließen sich politische Kleinarbeit mit dem Kopf und lustvolle Erfahrung mit dem Körper und seinen Teilen aus?
Ist die Schaffung einer ,,Gegenkultur" idealistisch und damit gegenwärtig nicht erreichbar oder haben zu viele, die daran gearbeitet haben, zu schnell resigniert? Welche Funktion kommt der Kultur (und damit einem ,Massenphänomen' wie dem Beat, dem Rock) zu bei einer qualitativen Veränderung der bestehenden Verhältnisse - wo beginnt sie, die Form der Ware anzunehmen, wo transportiert sie noch bewußtseinsverändernde Inhalte?
verfasst von
Günter Scheding
(Oktober 1973)
...weiterlesen...
Freitag, April 09, 2010
Düsseldorfer Elektronik
STREETMARK was founded 1968 in Düsseldorf, when Dorothea Raukes, who had studied Classical Music and played keyboards, met the Brothers Thomas and Bernd Schreiber, both guitarists. Dorothea and Thomas formed the nucleus of the band. In the beginning STREETMARK played mainly covers of the BEATLES, Jon Mayall and DEEP PURPLE. In 1969 they refused a proposal for a record deal. In the following five years STREETMARK developed their own style mainly based on the compositions of Dorothea and Thomas, influenced by PROCOL HARUM, FOCUS and ELP. Finally in 1975 STREETMARK recorded their debut record "Nordland" for Sky. The record was produced and recorded by Connie Plank with the following line up : Dorothea Raukes (keyboards), Thomas Schreiber (guitar), Hans Schweiss (drums), Georg Buschmann (vocals), Wolfgang Westphal (bass). Bernd Schreiber did the mixing and Soundboard duties.
"Nordland" was a brillant debut record, the band had taken the time to play the compositions live and to work them out. The general musicianship is quite high; the only weak point, as often in German bands are the English vocals. In 1977 STREETMARK released their second record "Eileen" with Wolfgang Riechmann, a solo recording artist, who had joined the band on vocals and keyboards. Tragically he was murdered in 1978, before the release of his solo record "Wunderbar". Sky re-released "Eileen" in 1979 with the new title "Wolfgang Riechmann and Streetmark" with one bonus track. Later on the record was renamed "Dreams". The third (fourth) record "Dry", entirely instrumental, was released in 1979. In 1981 STREETMARK released their last record "Sky Racer", with Dorothea Raukes as the only founding member left. It is still an interesting record but much more Pop influenced.(Q: progarchives.com)
Nordland
Titelliste
01 House of three Windows - house of three windows
02 House of three Windows - green velvet curtains
03 House of three Windows - eleanor rigby
04 House of three Windows - amleth saga
05 House of three Windows - italian concert in rock
06 House of three Windows - da capo
07 Nordland - Waves & Visions
08 Nordland - Lyster Fjord
09 Nordland - Ladoga
10 Nordland - Reality Airpor
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1976
Dry
Titelliste
01 Intro
02 Welcome
03 Sunny Queen
04 Lovers
05 Drifting
06 Disco Dry
07 Watch Out
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1979
...weiterlesen...
Donnerstag, April 01, 2010
Schweizer KrautRock
Bei den 1968/1969 gegründeten Krokodil spielten u. a. Walti Anselmo (Gitarre), Düde Dürst (Schlagzeug), Hardy Hepp und später Max Lässer. Auf ihrem Debütalbum KROKODIL (1969) spielte die Gruppe bluesorientierten Hard Rock mit sogenannt progressiven Arrangements, wodurch die Platte auch im Ausland Beachtung fand. Das zweite Album SWAMP (1970) legte mehr Wert auf Virtuosität, sodass Geige und Sitar weiter in den Vordergrund rückten. Das dritte Album AN INVISIBLE WORLD REVEALED (1971) schliesslich gilt als Meilenstein des Progressive Rock der frühen 1970er Jahre.
Auf ihrem Album SWEAT AND SWIM coverten Krokodil das Kris Kristofferson-Lied "Billy Dee".
Die CD-Veröffentlichung der 1969 erstmals erschienenen Platte KROKODIL enthält drei frühe, noch nie auf einem Album enthaltene Titel. Für SWAMP wurden gar zwei unveröffentlichte Lieder und ein seltener Soundtrack-Titel ausgegraben. Auf AN INVISIBLE WORLD REVEALED sind zwei zusätzliche lange Sessions enthalten.
(Quelle: http://www.datacomm.ch/mik/smd/k/krokodil.html)
Irgendjemand hat die Schweizer Band Krokodil mal als eine Mischung aus Amon Düül II und Man bezeichnet und damit meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen!
(krautrock-musikzirkus.de - c: green brain)
Krokodil
Titelliste
01 morning dew
02 your're still a part of me
03 all alone
04 mis blues
05 prayer
06 watchin' chain
07 dabble in om
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1969
Swamp
no cover
Titelliste
01 Get Your Personality Toge
02 Light Of Day
03 Sunlights Beatiful Daught
04 Tell Me What You Want
05 Blue Fashing Circle
06 Snow White And Blue
07 Human Bondage
08 Gipsy Man (Bonus Track)
09 That's What I Do (Bonus Track)
10 Stehaufmädchen [Trailer]
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1970
An Invisible World Revealed
Titelliste
01 Lady Of Attraction
02 With Little Miss Trimmings
03 Odyssey In Om
04 Green Fly
05 Looking At Time
06 Last Doors
07 Pollution (Bonus Track)
08 Krokodil-Session Part 1 (Bonus Track)
09 Krokodil Session Part 2 (Bonus Track)
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 224 kBit/s
Year: 1971
Getting Up For The Morning
Titelliste
01 Marzipan
02 And I Know
03 Rabatz
04 Was There A Time
05 Schooldays
06 Song No.2 (Thought Under Bad Conditions)
07 The 12th Of March
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1972
...weiterlesen...
Dienstag, März 16, 2010
Deutscher Prog-Rock aus Schwaben
Eulenspygel war in den 1970er Jahren eine bekannte deutsche Progressive-Rock-Band, deren Musik sich von Rock über Jazzeinflüsse bis zum Sprechgesang spannte. Die Themen der Band waren hauptsächlich politischen Statements und Kritik an der freien Marktwirtschaft gewidmet und hatten eine pro-sozialistisch/kommunistische Aussage.
Das bekannteste Stück der Band ist das Lied "Der Fremde" aus der LP "Ausschuss" von 1972, welches öfters auf dem Sender SWR3 in der Sendung "PopShop" zu hören war.(wiki)
Eulenspygel
Titelliste
01 boogie
02 spaziergang
03 mir reicht's
04 liebeslied
05 mädchen
06 till eulenspygel
07 mein freund hans
08 kinderlied
09 begegnung
10 ich flipp' aus
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1979
2
Titelliste
01 Till
02 Son my
03 Konsumgewoche
04 Staub auf deinem Haar
05 Die Wunde bleibt
06 Das Lied Vom Ende
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 224 kBit/s
Year: 1971
Ausschuss
Titelliste
01 Abfall
02 Menschenmacher
03 Teufelskreis
04 Herziches Beileid
05 Der Fremde
06 Untertanenfabrik
07 Sechs Uhr Aufstehen (Bonus)
08 Junge, Was Willste Draussen (Bonus)
09 Mich Kotzt Hier Alles An (Bonus)
10 Schlafstadt (Bonus)
11 Kinderlied (Bonus)
12 Freut Euch, Kinder (Bonus)
13 Zusammenstehen (Bonus)
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 128 kBit/s
Year: 1972
...weiterlesen...
Samstag, Dezember 05, 2009
bedeutende Vertreter des Krautrock
Die Band wurde 1968 als „The Guru Guru Groove“ von dem Schlagzeuger Mani Neumeier, dem Bassisten Uli Trepte und dem Gitarristen Jim Kennedy gegründet. Schlagzeuger und Bassist kamen aus dem Free-Jazz-Umfeld. Neumeier hatte bereits gemeinsam mit Trepte über Jahre mit der Pianistin Irène Schweizer gearbeitet. Nun wollte man sich in Richtung elektrisch verstärkter (Rock-)Musik bewegen. Zu ihren Einflüssen gehörten damals vor allem Jimi Hendrix, aber auch Frank Zappa, The Who, die Rolling Stones und Pink Floyd.
Guru Guru bezeichneten sich selbst nie als Krautrock-Band, obwohl sie zu dessen Protagonisten gerechnet werden. In ihrem Selbstverständnis zählen sie sich von jeher zum musikalischen Underground. Amon Düül, Can und Xhol Caravan gehörten zu ihren Freunden, mit denen sie Sessions machten. Auf Guru-Guru-LPs sind darüber hinaus Musiker von Kraan, Karthago und Cluster zu hören.
In den späten 1960ern und frühen 1970ern waren ihre Auftritte stark politisch geprägt. Sie veranstalteten Konzerte zusammen mit dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund, verlasen zwischen ihren Musikstücken politische Texte und spielten auch gelegentlich in Gefängnissen. Guru Guru zählten sich politisch zur Linken. Ihre Liveshows galten als extravagant und anarchisch, die Besetzung der Band wechselte häufig, man lebte zeitweise kommunenartig in dem Dorf Langenthal im Odenwald zusammen und experimentierte mit halluzinogenen Drogen (eines ihrer Stücke heißt bezeichnenderweise Der LSD-Marsch).
Vor den Finkenbach Open Airs und ihrem Umzug von Langenthal nach Finkenbach gab es schon in Langenthal vor der Alten Schule jahrelang ein Open-Air-Konzert zusammen mit dem Langenthaler Akkordeon-Orchester. Die alte Schule spielte dann auch im ZDF-Spielfilm Notwehr den Kommunenwohnsitz der Musikband Rattenfänger, die sich in einem Dorf niederlässt, dort aber von den Einheimischen als Gammler abgelehnt wird. Die 1976er Besetzung von Guru Guru übernahm die Rolle der "Rattenfänger". Von der Gage kaufte sich die Band später eine PA, mit deren Hilfe sie ihre weiteren LPs produzierten. Hartmut Griesmayrs Film beruht auf einer wahren Geschichte: Mitte der 70er Jahre wurde in einem deutschen Dorf ein Zigeuner erschossen; der Schütze wurde aufgrund seiner Behauptung, in Notwehr gehandelt zu haben, freigesprochen...(wiki)
UFO
Titelliste
01 Stone In
02 Girl Call
03 Next Time See You At The Dalai Lhama
04 UFO
05 Der LSD / Marsch
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 224 kBit/s
Year: 1970
Hinten
Titelliste
01 Electric Junk
02 The Meaning Of Meaning
03 Bo Diddley
04 Space Ship
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 257 kBit/s (VBR)
Year: 1971
Guru Guru
Titelliste
01 Samantha's Rabbit
02 Medley
03 Woman Drum
04 Der Elektrolurch
05 The Story Of Life
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1973
Don't Call Us (We Call You)
Titelliste
01 Africa Steals The Show
02 Round Dance
03 200 Clichés
04 Das Zwickmaschinchen
05 Guru Guru Ltd
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1973
Dance of The Flame
Titelliste
01 dagobert ducks 100th birthday
02 the girl from hirschhorn
03 the day of timestop
04 dance of the flames
05 samba das rosas
06 rallulli
07 at the juncture of light and dark
08 gods endless love for men
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1974
...weiterlesen...
Mittwoch, Dezember 02, 2009
Krautrock aus Ulm
An einem völlig normalen Tag des Jahres 2002 klingelte unser ex-Manager bei mir und drückte mir eine Digipak Reissue CD unseres 1972 erschienen Albums Prof. Wolfff in die Hand, ohne viele Worte... ich war platt... nach all diesen Jahren in der Versenkung...
Romi, unser Organist, hatte Ende der 90er für das Label Second Battle die Songs neu abgemischt. Die Digipak Reissue Prof. Wolfff kam 1998 auf den Markt. Ich wusste von all dem nichts. Seit 1988 lebte ich in Südfrankreich, und als ich 2001 wieder nach Deutschland zurück kam, hatte ich nicht die geringste Ahnung davon, dass hier der alte analoge Krautrock wieder abgeht, mit vielen der Bands von damals.
Aus reiner Neugierde tippte ich Prof. Wolff in Google ein, was’ne Überraschung: Seiten und Seiten voll mit online stores, die das Prof. Wolfff digipak reissue anbieten, mit Krautrock Data Bases/Lexika/Collections und einigen jungen Bloggern und MySpacern, die positiv über die CD schreiben - von Deutschland, über Frankreich, Spanien, Rumänien, Israel bis USA, Südamerika und eine japanische Website mit mp3 Samples der CD. Sogar eine original Prof. Wolfff LP wurde in ebay angeboten, zum Sammler-Preis von € 400.- ...doch wenig Information über die Band...
wieder platt... eine junge Generation, international, steht auf ‘progressive krautrock’ und einige davon auf unsere alten Songs, cool...
Eigentlich wollte ich zuerst ‘nur’ eine MySpace Seite einrichten. Klaro, mit dem ok der anderen Prof. Wolfff Musiker natürlich. Dann aber kam die Idee zu einer Website, um ausführliche Informationen über das Prof. Wolfff Krautrock-Abenteuer (Fotos, Videos, Songtexte, Interviews) ins Netz zu stellen. Hier ist sie... (http://www.profwolfff.de/news_.html)
Prof. Wolfff
Titelliste
01 Hetzjagd
02 Hans Im Glück
03 Missverständnis
04 Das Zimmer
05 Weh Uns
06 Hetzjagd (Single Version)
Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1972
...weiterlesen...
Dienstag, Dezember 01, 2009
Marburg
Pell Mell ist eine aus Marburg stammende Band. Sie galt als deutsche Antwort auf die holländische Klassik-Rockband "Ekseption" und hatte mit einer Klassik-Rock-Cover-Version des Titels "Moldau" (nach Die Moldau von Bedrich Smetana) einen Single-Erfolg.
Pell Mell wurde vom Marburger "Teufelsgeiger" Thomas Schmitt gegründet.
Auf dem nach ihrer Heimatstadt benannten Debüt-Album, das die Gruppe 1972 in den Dierks-Studios (Stommeln) einspielte, produzierte sie einen anspruchsvollen Sound mit vielen klassischen Elementen - charakteristisch dabei der keyboard-lastige Sound und der Geigenpart in den Stücken. Die meisten der Stücke waren Instrumentals.
Spätestens mit dem dritten Album, das 1975 in teilweise veränderter Besetzung eingespielt wurde, war der Sound der Gruppe endgültig symphonisch geworden, wobei sie Themen von Liszt und Rachmaninow verwendete.
Auf dem 1978 erschienenen vierten und vorerst letzten Album schrieb der Bandgründer Schmitt alle Kompositionen und setzte verstärkt auf Gesangspartien.
Zusammen mit Otto Pusch, Stephan Rehlich und Ralph Fricke gründete Schmitt 1980 die Formation "Skyrider" 1980 hervor, die ein Debütalbum bei der EMI veröffentlichte.
Schon ein Jahr später benannten Schmitt, Fricke, Rehlich und Pusch diese Band wieder in Pell Mell um, veröffentlichten Die Moldau erneut, konnten jedoch keine weiteren Erfolge verbuchen.(wiki)
Marburg
Titelliste
01 the clown & the queen
02 moldau
03 friend
04 city monster
05 alone
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1972
From the New World
Titelliste
01 from the new world
02 toccata
03 suite no.1
04 suite no.2
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1973
Rhapsody
Titelliste
01 frost of an alien darkness
02 wanderer
03 can can
04 prelude
05 desert in your mind
06 the riot
07 paris the past
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1975
Only A Star
Titelliste
01 count down
02 daydreamer
03 only a star
04 across the universe
05 disillusion
06 trailors in movie halls
07 phoebus is dead
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 231 kBit/s (VBR)
Year: 1978
...weiterlesen...
Sonntag, November 29, 2009
I.D. Company
Auf der einen Seite des Albums singt Inga Rumpf, auf der anderen ihre City-Preachers-Kollegin Dagmar Krause. Daraus resultiert der Albumtitel "I.D. Company" (Inga Dagmar).
Inga Rumpf ist für die Texte und die Musik der ersten Seite verantwortlich. Ihre Stimme bietet keine Überraschungen, was nicht negativ gemeint ist. Die Instrumentierung ist ungewöhnlich, die Musik jazzig und fernöstlich angehaucht, melodiös und entspannt. Das zweite Stück, Bum-Bum, besitzt schon fast den Zauber früher Embryo-Produktionen. Ein Pflichtkauf für jeden Frumpy-Fan!
Dagmar Krause ist für die deutschen Texte der zweiten Seite verantwortlich und hat auch mitkomponiert. Die Band spielt nun feinsten progressiven, häufig ins experimentelle abdriftenden Jazzrock. Dagmars Stimme muß man gehört haben: mit Gesang hat das nichts mehr zu tun, das ist ein fantastisches Experiment! So etwas Extremes und gleichzeitig Gutes kenne ich eigentlich nur von manchen Peter Hammill-Stücken. Oft wird Dagmars Stimme durch Effekte verfremdet.
Fazit: Ein Meisterwerk, das in keiner Krautrocksammlung fehlen darf.(krautrock-musikzirkus.de)
I.D. Company
Titelliste
01 Bhagavad Gita (Inga)
02 Bum-Bum (Inga)
03 I Watched The Women (Inga)
04 He's Out Now (Dagmar)
05 Dünne, gläserne Frauen (Dagmar)
06 Schneeweisse Hände (Dagmar)
07 Schwarzes Insekt (Dagmar)
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1970
...weiterlesen...
altgriechische Erdgöttin
GÄA, nach der altgriechischen Erdgöttin, nannte sich 1973 eine Gruppe aus dem Saar-land, die sich ganz dem deutschsprachigen progressiven Rock verschrieben hatte. Die Gründungsmitglieder Helmut Heisel (*26.2.1953 in Wadern) an der Gitarre, Peter "Bello" Bell (*20.5.1954 in Püttlingen) am Baß und Stefan Dörr (*4.11.1952 in Püttlingen) am Schlagzeug kannten sich schon von der Schule und von den Phantoms her, die allerdings wenig Eigenständiges aufzuweisen hatten, sondern vorwiegend fremde Stücke nach-spielten. Sänger der Phantoms war übrigens Uwe Peter, der später zu Mr. Grabstein stieß, deren einziges überliefertes Stück, "Smog", auf der Zusammenstellung "Psychedelic gems 3" (Psychedelic Gems PGCD 03) enthalten ist. Zurück zu Gäa: Als weitere Leute holte man noch Günter Lackes (*6.7.1949 in Püttlingen) an den Tasten, der schon als Kind eine gründliche Ausbildung daran genossen hatte und von der Beatgruppe Non Plus Ultra kam, Werner Frey (*28.2.1951 in Magdeburg) an der Gitarre und als Sänger, dessen Vorliebe dem Folk galt, sowie Werner Jungmann (*22.11.1952 in Völklingen) an den Congas. Helmut Heisel stieg zu seinem heutigen Ärger schon nach kurzer Zeit wieder aus, so daß man zu fünft weiterspielte, wobei man sich auf selbstgeschriebene Stücke in deutscher Sprache beschränkte. Bei einem der ersten ihrer insgesamt etwa achtzig Auftritte wurde Alfred Kersten auf sie aufmerksam, der mit seinem Kerston-Label schon recht gut im Geschäft war, und lud sie zu Plattenaufnahmen nach Forst an der Weinstraße ein, in der Nähe von Stuttgart.
Im Sommer 1973 fuhr man dorthin, mangels Geld mit Zelten im Gepäck. Als man dort ankam, standen jedoch gerade die Flippers im Studio, bei brüten-der Hitze mit geschlossenen Anzügen. Auf den nächsten Tag vertröstet, mußte man dann aber schon wieder einer anderen Gruppe den Vortritt lassen, da Fred Kerstens anfängli-che Begeisterung für Gäa wohl etwas nachgelassen hatte. Zurückschicken konnte er sie allerdings auch nicht, und so wurden die Aufnahmen dann an einem Samstag in aller Hast und ziemlich lustlos von ihm durchgezogen. Mit dem Ergebnis war die Gruppe dement-sprechend unzufrieden. Trotzdem wurden die Stücke 1974 als LP "Auf der Bahn zum Uranus" (Kerston 65014) in Kleinstauflage veröffentlicht. Das Umschlagbild stammt von Bellos Bruder Eduard und stellt die Erdgöttin Gäa oder Gaia dar, aus der alles Leben wächst. Daß ein Teil der Platten schließlich auf der Müllkippe gelandet sei, entspricht übrigens nicht den Tatsachen. 1992 wurde die inzwischen sehr gesuchte LP auf Ohrwaschl als CD wiederveröffentlicht. Da die eigenwillige Gruppe im Saarland nur zögerlich angenommen wurde, spielte sie vorwiegend in der Eifel, im Hunsrück und in Rheinland-Pfalz.
Sie ließ sich aber nicht entmutigen und gewann schließ-lich 1975 den Saar-Rocky. Werner Jungmann stieg aus, Helmut Heisel wieder ein und übernahm die zweite Gitarre, nach Beilos Wechsel zu Mr. Grabstein dann den Baß. Inzwi-schen hatte man drei neue Stücke geschrieben, nämlich "Heilende Sonne", "Morgendämmerung" und das überragende "Autobahn". Als Grundstock für die zweite LP nahm man sie Anfang 1975 in Michael Leistenschneiders Leico-Studio in Schmelz auf, diesmal unter besseren Bedingungen als bei Kerston. Bevor die LP allerdings vollendet werden konnte, löste Gäa sich 1978 auf. Werner Frey folgte Bello zu Grabstein, Ende 1978 umbe-nannt in Elaine. Günter Lackes heuerte bei den Blackbirds an, wo er auch heute noch bekannte Stücke nachspielt. Helmut Heisel machte eine Menge Gruppen durch und ist seit 1991 zusammen mit Stefan Dörr bei Saartana, die für 1998 eine eigene CD vorbe-reiten. Werner Jungmann und Bello sind inzwischen nicht mehr als Musiker tätig. Werner Frey arbeitet heute als Lehrer, Günter Lackes als Bankangestellter, Helmut Heisel als Wirt, Stefan Dörr als Fuhrunternehmer, Werner Jungmann im Krankendienst und Bello als Beamter. Die freundschaftliche Verbindung zwischen ihnen ist nach wie vor vorhanden. Die ehemaligen Gäa-Mitglieder kamen im Laufe der achtziger Jahre noch gelegentlich zu ungezwungenen Spielabenden zusammen, wobei sie dann auch im Übungsraum ein paar selbstgeschriebene Stücke aufnahmen. Von "Die Giganten" gibt es kein brauchbares Band mehr, immerhin aber von "Tabbert", "Du", "Inspektion" und "Warum". Als Gäste wirkten dabei Uwe Stumpf, Bernd Keffer, Sascha Höffner, Uli Klabunde, Hans-Jürgen Stürmer und Jupp Dörr mit.
Um nun die unveröffentlichten Gäa-Aufnahmen nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen, entschloß man sich, sie als CD herauszubringen. Den Kern und Hauptteil dieser hier vorliegenden CD bildet die unvollendete Leico-LP, also die ersten drei Stücke. Sie sind wohl das beste, was Gäa jemals vorgelegt hat, und zeigen, wie ausgereift und einfallsreich die Gruppe damals war. Die vier Zusatzstücke aus den achtziger Jahren sind kein Progressiv-Rock im eigentlichen Sinne mehr, doch da auf der CD noch Raum war und um der Vollständigkeit willen wurden sie hier angehängt. Wer sie nicht hören möchte, kann ja nach Stück 3 ausschalten. Als Umschlagbild wählte man ein weiteres Werk von Eduard Bell aus, das diesmal die Alraune zeigt, ein sagenhaftes Erd-wesen. Sie bildet in der germanischen Götterwelt, die auf Island neben dem Christentum ja immer noch anerkannte Staatsreligion ist, teilweise das Gegenstück zur altgriechischen Erdgöttin Gäa. Das, was heute mit der Erde geschieht, ist Alraunes Alptraum.(Garden Of Delights)
Auf Der Bahn Zum Uranus
Titelliste
01 Uranus
02 Bossa Rustical
03 Tanz Mit Dem Mond
04 Mutter Erde
05 Welt Im Dunkel
06 Gäa
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1974
Alraunes Traum
Titelliste
01 Autobahn
02 Heilende Sonne
03 Morgendämmerung
04 Tabbert
05 Du
06 Inspektion
07 Warum
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1975
...weiterlesen...
Freitag, November 27, 2009
Ein paar Alben von Remi
Grobschnitt - 2008 -Live
--------------------------
Tracklist
--------------------------
01. Powerplay Finale 4:02
02. Film im Kopf 8:21
03. Medley 4:13
04. Könige der Welt 9:29
05. Sonnentanz 2008 42:46
2008 Live
und die Cover
PW.: Bluesground
viel Spass
------------------------------
Jud's Gallery - SWF Sessions (1972-74)
DIE BAND
Jud´s Gallery wurde 1970 vom Bandleader Jürgen (Judy) Winter gegründet, der der Band auch den Namen gab. Einziges weiteres Gründungsmitglied welches bei beiden Aufnahmesessions mitwirkte ist Peter Oehler, der zuvor mit Judy bereits in anderen Bands gespielt hatte.
Beide enthusiastisch, voller musikalischer Ideen und von einem Hang zur Perfektion getrieben, fanden kongeniale Mitstreiter, zunächst in Hannes Gremminger, Herbert Brandmeyer und Elly Lapp, die kurzzeitig mit für den Gesang zuständig war, die Gruppe aber bald wieder verließ.
In dieser Besetzung wurden 5 Titel bei der ersten Aufnahmesession am 28.07.1972 eingespielt. Auf Initiative des damaligen SWF-Moderators Hans-Jürgen Kliebestein, war die Band zu den Aufnahmen eingeladen worden.
1972 und 1974 nahmen sie für den Südwestfunk in zwei Aufnahme-Sessions Material auf, dass seinerzeit z.B. im Popshop ausgestrahlt wurde. Ein Vierteljahrhundert später wurden beide SWF-Sessions von Long Hair Music auf CD gebracht .
Die Band, die in ihrer Region bereits zu diesem Zeitpunkt in allen bespielbaren Clubs aufgetreten war, wurde nun auch als Supportband für internationale Rockgrößen engagiert. Eine deutschlandweite Tournee mit Golden Earring wurde absolviert.
Die Gruppe spielte im Vorprogramm zu Steamhammer, Pretty Things, Beggar´s Opera, Ekseption, Alexis Korner usw.
Daran schlossen sich deutschlandweite Konzerte als Headliner an, Aufrtitte im französischen Grenzgebiet und auf Festivals. Jud´s Gallery waren gleichermaßen hochgeschätzt von Fans und Konzertveranstaltern. Auf einem Festival im süddeutschen Raum wurde die Band von Roland Schaeffer (u.a. Fashion Pink, Brainstorm, Guru Guru) angesprochen, der als Produzent für den SWF tätig war. Dieser lud die Band, deren Besetzung zwischenzeitlich gewechselt hatte, zu einer zweiten Aufnahmesession ein. Am 29.03.1974 wurden vier weitere Titel, u.a. das 12-minütige Nordrach, in der Besetzung Jürgen Winter, Peter Oehler, Clem Winterhalter und Sibi Siebert eingespielt. Diese Aufnahmen steigerten nochmals die Reputation der Band und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann Jud´s Gallery eine LP veröffentlichen würde.
Ein Kontakt zu Achim Reichel´s Label „Gorilla Music“ war hergestellt. Kurz bevor es ins Studio gehen sollte, hatte sich die Band, die trotz der vielen Auftritte hart um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen musste, jedoch aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Zu erwähnen .: Rechtstreit gegen Gary Moore
Rechtstreit gewann die Deutsche Band
Das Landgericht München hat entschieden: Gary Moores Welthit "Still got the Blues" ist in Teilen abgekupfert, und zwar von dem deutschen Musiker Jürgen Winter und seiner Band Jud's Gallery.
hört euch..Nordrach einfach mal an und vergleicht mit Gary Moore.
Ansonsten gab es von Jud's Gallerie nur diese eine LP/CD
Tracks
01.Inspiration
02 . Danger of shoot (early version)
03 . Follow Me
04 . Friends
05 . Catch The Fly
06 Reaching
07 . Danger Of Shoot (real version)
08 . Nordrach
09 . White Woman
SWF Sessions 1972-1974
PW.: Bluesground
----------------------------------------
V.A. - Brain Festival Essen (1977) 2CD's
CD 1
---------------------------------
Trackliste
---------------------------------
1. (00:07:20) Gate - Friedrichstr. 18
2. (00:09:11) Novalis - Wer Schmetterlinge Lachen Hort
3. (00:06:51) Release Music Orchestra - Rico
4. (00:05:40) Jane - Expectations
5. (00:06:07) Jane - Out In The Rain
6. (00:05:38) Message - River Field
7. (00:04:46) Guru Guru - I'm Really Into Rock 'n' Roll, Man
8. (00:05:44) Guru Guru - All We Need
9. (00:06:33) Ruphus - Second Corner
10. (00:07:44) Ruphus - No Deal
CD 2
---------------------------------------------------------------------
Trackliste
---------------------------------------------------------------------
1. (00:04:31) Gate - Heart
2. (00:04:49) Gate - Herrenwies
3. (00:04:01) F³hrs & Fr÷hling - Every Land tells A Story
4. (00:06:55) Message - World Keeps On Turning
5. (00:09:42) Release Music Orchestra - New Day - Meadow
6. (00:09:23) Novalis - Astralis
7. (00:04:15) To Be - Drei In Drei
8. (00:08:17) To Be - Samba F³r Heino Reher
9. (00:10:18) SFF - Explorer-Wizzard
10. (00:04:49) Blonker - Mõdchen
11. (00:05:18) Blonker - Irgendwie
12. (00:04:41) Ruphus - Joy
13. (00:04:59) Ruphus - Inner Voice
Part 1
Part 2
Part 3
PW: Bluesground
viel Spass beim hören
Remi
...weiterlesen...
Donnerstag, November 26, 2009
frühe Selbstfindung
Selbstfindung à la Reichel - Der musikalischen Kinderstube entwachsen Während ich mit A.R. begann, durchlief ich einen grundsätzlichen inneren Wandel. Ich war meiner musikalischen Kinderstube entwachsen und wollte etwas Neues probieren. Internationalen Standards mochte ich nicht mehr nachlaufen. In einer fremden Sprache zu singen, empfand ich plötzlich als so etwas wie Urkundenfälschung.
Künstlerische Pubertät - Auch war ich damals ein glühender Fan von Ravi Shankar und auf jedem seiner Konzerte zu finden. Ich stieß auf Symphonische Dichtungen, die Minimal Art von Terry Riley und Steve Reich und … und … und … Lauter spannende Entdeckungen.
Man könnte auch sagen: Klein-Achim kam musikalisch in die Pubertät – und das in einer ziemlich wilden Zeit. Die Hippy-Bewegung war am Abklingen. Die dabei konsumierten Drogen können ja auch tatsächlich ganz hilfreich sein für die Selbsterfahrung, genauso aber auch für die Selbstentfremdung. Die grüne Reise ging nach Osten.
In den Jahren der grünen Reise war ich unterwegs zu fernöstlichen Entspannungs-Techniken. Da eröffnete sich mir eine völlig unbekannte Welt. Was die östlichen Philosophen lehrten habe ich gierig in mich aufgesogen. Und ich muss sagen, all das prägt mein Selbstverständnis und Weltbild bis zum heutigen Tag. Wofür ich übrigens sehr dankbar bin.(achimreichel.de)
Part 1:
Echo
Part 2:
Echo
Titelliste
01 Invitation
02 The Echo Of The Present
03 The Echo Of Time
04 The Echo Of The Future
05 The Echo Of The Past
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 224 kBit/s
Year: 1972
IV
Titelliste
01 Vita
02 Aqua
03 Thin is the Skin of Ecstasy
04 Every Raindrop longs for the Sea
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 199 kBit/s (VBR)
Year: 1973
...weiterlesen...
Montag, November 23, 2009
Jazzy Hamburg 1971
Ardo Dombec wurde 1970 von Helmut Hachmann (sax, fl), Harald Gleu (g), Wolfgang Spillner (dr) und Michael Ufer (bs) in Hamburg gegründet. Schon im August 1971 nahmen sie die Songs dieses Albums auf. Die Auflage war gering. Für einen ironisch gemeinten Weihnachtssampler spielten Ardo Dombec im gleichen Jahr zwei weitere Songs ein, es folgten noch zwei Aufnahmen und 1972 oder 1973 löste sich die Band wieder auf. Sämtliche 12 Songs sind nun auf dieser CD zusammengefasst. Ardo Dombec spielten Saxophon-lastigen Jazzrock progressiver Spielart. Das Saxophon bestimmt zumeist die Melodien und Soli, ohne aufdringlich zu wirken. Besonders angenehm ist der Gesang von Wolfgang Spillner. Zum einen hat er eine tolle Stimme, zum anderen sind die Gesangslinien, nah am Jazz, ausgezeichnet. Als Vergleich könnte man Colosseum oder Artverwandtes benennen. Jazzige Soli und virtuose instrumentale Passagen machen die Songs interessant. Ardo Dombec sind sicherlich nicht die Speerspitze des progressiven Jazzrock, aber ihre Songs sind alles andere als beliebig. Das liegt zum einen daran, dass die Band ihr Handwerk verstand, zum anderen an den lebhaften Songstrukturen. Leider geht die Gitarre stets unter, was die Rockpräsenz drückt. Dafür ist die Rhythmusabteilung allerbestens unterwegs, was einiges ausgleicht. Markante, typisch progressive Attacken und Schlenker gibt es hin und wieder zu hören, Rhythmuswechsel bestimmen das Geschehen. Doch Vorsicht vor Song Nummer 6, da bleibt fast das Herz stehen. Das wirkt sogar auf CD.(krautrock-musikzirkus.de)
Ardo Dombec
Titelliste
01 Spectaculum
02 Supper Time
03 A Little Bit Near The Knuckle
04 Clean-Up Sunday
05 Downtown Paradise Lost
06 Oh, Sorry
07 108
08 Unchangeable Things
09 Heavenly Rose
10 Open The Door, Open Your Mind
11 Young And Strong
12 Riverside
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1971
...weiterlesen...
Die Hamburger Scene 1972
Leider findet man über das Album im Netz so gut wie gar nichts - eben nichts. Für Freunde des frühen deutschen Rocks ist diese Schiebe jedoch ein Muss. Von mir 5 Sterne...
The Hamburg Scene
Titelliste
01 i'd like to be a child again
02 ann toomuch
03 routes
04 when the dream is over
05 master of time
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1972
...weiterlesen...
Special in der Woche: Jane
Jane ist eine deutsche Rockband aus Hannover, eine der bekanntesten Bands aus dem Genre des Krautrock. Sie wurde im Jahre 1970 gegründet und ist bis heute noch immer aktiv.
Aus zwei Schülerbands entstand 1965 die Band JP’s, die eine Single veröffentlichte und sich 1969 auflöste. Zur letzten Formation stieß Werner Nadolny hinzu. Fortan verwendete die Band mit den Musikern Klaus Hess (Gitarre), Peter Panka (Schlagzeug, Gesang), Werner Nadolny (Keyboard), Charly Maucher (Bass und Gesang) den Namen Jane. Der erste Auftritt fand am 5. Dezember 1970 in Hannover statt.
Anfang des Jahres 1971 kam Sänger Bernd Pulst zur Band dazu. Für künftige Veröffentlichungen wirkte Günter Körber als Produzent. Das erste Album Together erschien 1972 bei Brain Metronome. Bei den Aufnahmen zum Album Here we are von 1973 nahmen krankheitsbedingt weder Pulst noch Maucher teil. Bass spielte Wolfgang Krantz (vorher Justice of Peace).
Das Album Jane III (1974) wurde ohne Orgelbegleitung aufgenommen, da Nadolny aus der Band ausgestiegen war. Der Gesang stammt zum großen Teil von Maucher. Die folgenden Jahre waren von zahlreichen Mitgliederwechseln geprägt. Konstante Mitglieder waren lediglich Klaus Hess und Peter Panka. 1976 nahm die Band das Konzeptalbum Fire, Water, Earth and Air und 1977 Between Heaven and Hell auf. Im August 1977 bekam die Band für 300.000 verkaufte Alben das Goldene Brain Label und 1978 für 100.000 Verkäufe der Platte Jane live at home eine Silberne Schallplatte. Ab Anfang der 1980er sanken die Verkaufszahlen, die Band veröffentlichte aber weiter Alben und ging auf Tourneen.
1994 brach die Band auseinander. Sowohl Panka als auch Klaus Hess beanspruchten den Namen für sich, ein Gericht klärte schließlich, dass die Bands fortan nur mit Namenszusätzen wie Peter Panka’s Jane oder Klaus Hess' Jane auftreten dürften.
2004 trat die Band im Rockpalast auf. Im Herbst 2006 tourte die Band durch Deutschland und die Schweiz und veröffentlichte das Album Voices, das beim eigenem Label cool & easy records erschien.
Anfang 2007 bestand die Band aus Peter Panka, Werner Nadolny, Charly Maucher und Klaus Walz, der früher bei der deutschen Band Epitaph gespielt hatte. Peter Panka starb am 28. Juni 2007 nach einer Krebserkrankung. Auf seinen Wunsch hin sollte die Band weitergeführt werden. Walz, Maucher und Nadolny verpflichteten daher Schlagzeuger Fritz Randow (Eloy, Epitaph) und den Gitarristen und Sänger Arndt Schulz (Harlis).
Anfang 2008 wurde Werner Nadolny nach bandinternen Unstimmigkeiten durch Wolfgang Krantz, der schon an den Jane-Alben Here We Are und Jane III mitgewirkt hat, ersetzt.
(wikipedia)
Weiteres auf: "http://www.jane-music.com/Seiten/Start.htm"
Together 1972
Bitrate: 320
Part 1:
Here We Are 1973
Part 2:
Here We Are 1973
Bitrate: 320
III 1974
Bitrate: 320
Lady 1975
Bitrate: 256
Fire, Water, Earth & Air 1976
Bitrate: 320
Part 1:
Live At Home 1976
Part 2:
Live At Home 1976
Part 3:
Live At Home 1976
Part 4:
Live At Home 1976
Bitrate: 320
Between Heaven & Hell 1977
Bitrate: 320
Age Of Madness 1978
Bitrate: 320
Sign No. 9 1979
Bitrate: 256
Jane 1980
Bitrate: 128
Germania 1982
Bitrate: 256
Beautiful Lady 1987
Bitrate: 320
Resurrection 1996
Bitrate: 224 VBR
Part 1:
Genuine 2002
Part 2:
Genuine 2002
Bitrate: 320
Part 1:
Shine On 2003
Part 2:
Shine On 2003
Bitrate: 320
Voices 2006
Bitrate: 192
...weiterlesen...
Sonntag, November 08, 2009
Werwolf
Werwolf, eine Deutsche Gruppe aus Olpe im Sauerland, wurde 1970 von Peter Besting (*4.2.1951 in Olpe) am Schlagzeug und als Sänger zusammen mit Hartwig Kugoth an der Gitarre und Peter Lorenz am Bass gegründet. Peter Besting hatte zuvor schon ein Jahr lang bei Age gespielt. Die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an Steppenwolf, deren Platten man sehr schätzte, und hat keine tiefere Bedeutung. Ab 1976 übte man in Peter Bestings neuem Haus in Wenden, nachdem man vorher eine selbstgebaute schallgedämpfte Holzhütte benutzt hatte, die aber im Winter unerträglich kalt war. Im Laufe der Jahre stiessen einige weitere Leute hinzu: Jürgen Göckler aus Olpe an den Tasten und als Hintergrundsänger, Michael Schlimm aus Olpe am Saxophon und an der Querflöte sowie die Sängerin Ellen Wiederstein aus Attendorn. Als Peter Lorenz ausschied, spielte Hartwig Kugoth von da an eine zweihalsige Gitarre, die auch Basssaiten trug. Wenn er auf den hohen Saiten spielte, übernahm Jürgen Göckler an den Tasten die Bassbegleitung, ähnlich wie man das früher schon von den Doors her kannte, die ja auch keinen Bassisten hatten. In dieser Besetzung nahm man im Mai 1979 im Studio Eden in Lüdenscheid ein halbstündiges Demoband mit den drei Stücken "The song", My story" und "The dreamer" auf. Dieses Band wurde verschickt, um Auftritte sowie einen Schallplattenvertrag zu bekommen, letzteres allerdings vergeblich. Nach einigen Umbesetzungen brachte man dann 1982 die LP "Creation" in einer Auflage von 1000 Stück im Selbstverlag heraus, und zwar mit Peter Besting am Schlagzeug, Gerd Heuel an der Gitarre, Burkhard Huckestein am Bass, Wolfgang Unthan an den Tasten und Gitta Löwenstein als Sängerin sowie Jürgen Göckler als Gast an den Tasten. Diese LP wurde damals im Westdeutschen Rundfunk und im Südwestfunk vorgestellt.
1992 wurde "Creation" in den USA mit neuem Umschlagbild auf CD (The Laser's Edge LE-1013) wiederveröffentlicht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Scheibe bekannter, immer mehr geschätzt und die Originale unter Sammlern teuer gehandelt. 1997 gelangten auch die drei Stücke des Demobandes mit dem Sampler "Psychedelic Gems" (PGCD 03) bei Garden of Delights in Deutschland auf CD zur Veröffentlichung.
Zur Mitte der achtziger Jahre löste sich Werwolf dann schliesslich auf, nachdem man zuletzt auch einige deutschsprachige Stücke eingeübt hatte. Insgesamt hatte man etwa 150 Auftritte gehabt, unter anderem zusammen mit Birth Control, Eloy, Grobschnitt oder der Frankfurt City Blues Band.
--------------------------------------------------------------------------------
Die CD-Ausgabe von Black Rills enthält die gesamte LP „Creation“ von 1982 und alle drei Tracks der Demobänder von 1979. Beim Umschlagbild der CD, von dem auch dieser Scan stammt, handelt es sich um das amerikanische aus dem Jahre 1992, gemalt von Lee Gaskins, welches er für uns um einige Details aufgefrischt hat. Das Mastering wurde von Bob Katz in Florida ausgeführt.(krautrock-musikzirkus.de)
Part 1:
Creation
Part 2:
Creation
Titelliste
01 Höhenflug
02 Die Reise Ins Land Der Flugschweine
03 Way To Paradise
04 Daydream
05 The Game Is Over
06 Der Achte Tag (The Eighth Day)
07 The Song
08 My Story
09 The Dreamer
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1982
for PW read FAQ
...weiterlesen...
Murphy Blend
Ihr Debütalbum, aufgenommen 1970 in München auf dem Kuckuck-Label, ist leider auch ihr einziges Tondokument geblieben.
Dominierend bei den Tracks ist hier eindeutig die Orgel von Wolf-Rüdiger Uhlig. Etwas rockig auf dem ersten Titel 'At First' dann doch mehr 'krautiger' schrabbelnd bei den längeren Stücken 'Speed is coming back', 'Past has gone' und dem Titelstück 'First Loss'.
Murphy Blend galten zu ihrer damaligen Zeit als äußerst innovative Band. Es wurden Anleihen bei berühmten Komponisten wie Chopin, Bach, Wagner und Schuhmann gemacht. Dennoch entstanden hier keine billigen Plagiate. Diese Vorlagen-neugestaltet und umarbeitet- waren mehr als interessant.
Krauter, die auf Weed, Lucifer´s Friend, Virus etc. stehen, sollten hier ruhig mal reinhören.(krautrock-musikzirkus.de)
First Loss
Titelliste
01 At First
02 Speed Is Coming Back
03 Past Has Gone
04 Präludium - Use Your Feet
05 First Loss
06 Funny Guys
07 Happiness
Genre: Progressive
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1970
for PW read FAQ
...weiterlesen...
Montag, September 07, 2009
Fließbandbaby
Floh de Cologne wurde am 20. Januar 1966 von Kölner Studenten zunächst als Politkabarett gegründet. Die Band stammte aus der Kölner APO um den SDS, ihre politische Ausrichtung veränderte sich über die Jahre hinweg zu einer klar dialektisch-marxistischen Position; unabhängig voneinander traten die Mitglieder der Band zwischen 1970 und 1973 in die DKP ein. Ihr legendärster Auftritt bleibt wohl der auf dem Fehmarn-Festival am 6. September 1970 nach Jimi Hendrix; dies war dessen letzter Auftritt vor seinem Tod. 1980 waren Teile der Band (Vridolin Enxing als Vorsitzender) aktiv bei Rock gegen Rechts, im selben Jahr erhielt die Gruppe den Deutschen Kleinkunstpreis zusammen mit Gerhard Polt. 1983 löste sich Floh de Cologne auf.(wiki)
Fliessbandbaby's Beat-Show
Titelliste
01 Fliessband
02 Fliessbandbaby, Manchmal Träum ich
03 Komm Mit Mir Ins Wegschmeisswunderland
04 Sei Ruhig, Fliessbandbaby
05 Ford Capri
06 Hey Johnny
07 Arbeit Macht Freitag
08 Wenn Springer Mal Rülpst
09 Armer Junger Krupp
10 Die Oberen Zehntausend
11 Fliessbandbaby, Wir sind wieder wer
12 Mädchen, Mach Die Beine Breit
13 Fliessbandbaby, Du Sitzt Im Gefängnis
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1970
...weiterlesen...
Sonntag, September 06, 2009
El Shalom
Wer eine Platte sucht, die aus recht verschiedenartigen Stücken aufgebaut ist, ist bei "Frost" von El Shalom richtig. Die fünf Jungs aus Rheinhausen brachten ihre völlig unterschiedlichen Vorlieben mit ein, und so entstand mit ihrer einzigen LP - 1976 im Studio Neubauer aufgenommen und in einer Auflage von 500 Stück veröffentlicht (Attacca 2 / 7625) - ein vielschichtiges Werk mit Gesang in deutsch und englisch. Ihren Namen El Shalom (hebräisch "für den Frieden") hatten die fünf Wehrdienstverweigerer mit Bedacht gewählt. 1978 veröffentlichten sie noch eine Single, "Birthday song" / "Geld", diesmal im Studio von Dieter Dierks eingespielt, deren Rückseite bereits auf der LP enthalten war, jedoch in einer ganz anderen Fassung. Die CD enthält auch die beiden Single-Stücke sowie zwei bislang unveröffentlichte zusätzlich. (krautrock-musikzirkus.de)
Part 1:
Frost
Part 2:
Frost
Titelliste
01 Der Werbegnom
02 Princess June
03 Krieslaufkollaps
04 Alvin Zweistein
05 Frost
06 H. A. Und Zwirn
07 Birthday Song
08 Leipzig
09 Birthday Song [bonus track]
10 Geld [bonus track]
11 In The House Of The Blue Light [bonus track]
12 Second One [bonus track]
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1976
...weiterlesen...
Samstag, August 22, 2009
A Bisserl FolkProgRock
Die Brüder Christian und Andreas von Grumbkow gründeten 1963 die Beatband The Beatkids. 1965 formierten sie mit ihrem jüngeren Bruder Joachim die Action Issue Blues Band.1970 begannen Christian und Joachim, gemeinsam mit der Sängerin und Tänzerin Nanny de Ruig Folkrock im Stil damals erfolgreicher englischer und amerikanischer Gruppen zu spielen. Ab November 1970 nannte sich die Formation Hoelderlin. Aus einer ursprünglich wechselnden Gruppe von Begleitmusikern stießen Christoph Noppeney, Peter Käseberg und Michael Bruchmann zur ersten festen Besetzung der Band:
Nanny de Ruig (Gesang, Tanz)
Joachim von Grumbkow (Cello, Querflöte, Gitarre, Keyboard)
Christian von Grumbkow (Gitarre)
Christoph Noppeney (Viola, Gitarre)
Peter Käseberg (Bass)
Michael Bruchmann (Schlagzeug und Percussion).
Die zunächst deutschen Texte der Gruppe schrieben hauptsächlich Christian von Grumbkow und Peter Käseberg, beeinflusst durch die Arbeiten des Dichters und Namenspatrons Friedrich Hölderlin. Das erste Album „Hölderlin's Traum“ wurde ab Januar 1972 unter der Leitung von Dieter Dierks für Rolf-Ulrich Kaisers Label Ohr eingespielt und erschien noch im selben Jahr. Durch Auftritte und Interviews bei vielen deutschen Radiosendern wurde Hoelderlin bekannt und auch von der Kritik gewürdigt. Die Band arbeitete mit Texten von Bert Brecht, Erich Fried und H.C. Artmann und spielte binnen eines Jahres über 80 Konzerte.
Ende 1973 verabschiedete sich Nanny de Ruig, die Lebensgefährtin von Christian von Grumbkow, wegen Schwangerschaft von der Bühne. Der Klang der Gruppe, der schon im Verlauf der Konzerte 1973 immer rockiger wurde, änderte sich durch die fehlende Sängerin während der zahlreichen weiteren Konzerte 1974 stetig weiter, wobei Improvisationen im Stil des progressiven Rock großen Raum einnahmen. Aufgrund inhaltlicher Differenzen mit Rolf-Ulrich Kaiser wurde allerdings kein neues Album produziert und der Vertrag mit Ohr schließlich im Oktober 1974 ganz aufgekündigt.
Nach dem Wechsel zum Label Intercord (Spiegelei) wird 1975 das Album „Hölderlin“ veröffentlicht, dessen ursprünglich teils deutschen Texte auf Druck der Plattenfirma komplett in englisch eingespielt wurden. Die Produktion erledigte Conny Plank. Aufgrund musikalischer Differenzen verließ Peter Käseberg 1975 die Band und wurde durch Hans Bäär ersetzt. Die Band spielt auch in diesem jahr über 80 Konzerte, teils als Sextett mit Saxofonist Büdi Siebert . In dieser Besetzung folgt 1976 abermals unter Tonregie von Conny Plank und Produktion von Karl-Heinz Borchert das Konzeptalbum „Clowns & Clouds“. 1977 spielte Hoelderlin auch als Begleitband auf dem Debütalbum von Ina Deter und auf Festivals mit den Scorpions und Guru Guru...(wiki)
Hoelderlin's Traum
Titelliste
01 Waren wir
02 Peter
03 Strohhalm
04 Requiem für einen Wicht
05 Erwachen
06 Wetterbericht
07 Traum
Genre: Progressive Folk
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1972
Hoelderlin
Titelliste
01 Schwebebahn
02 I Love My Dog
03 Honeypot
04 Nürnberg
05 Deathwatchbeetle
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1975
Clowns & Clouds
Titelliste
01 Madhouse
02 Your Eyes
03 Circus
04 Streaming
05 Phasing
06 Traum (live 1974 - bonus)
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1976
Rare Birds
Titelliste
01 Hacktik Intergalaktik
02 Sky Lift
03 Before You Lay Down Rough And Thorny
04 Rare Bird
05 Necronomicum
06 Sun Rays
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s (VBR)
Year: 1977
New Faces
Titelliste
01 Somebody's Callin'
02 I Want You
03 Cold Winds
04 Gentle Push
05 High In Shanghai
06 The Shouter
07 Foodsteps
08 Weekend
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1979
Fata Morgana
Titelliste
01 Fata Morgana
02 Lena
03 Halo
04 Manchmal
05 Supermarkt
06 Lärm
07 Kamikaze
08 Das Alte Lied
Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s
Year: 1981
...weiterlesen...

