Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße
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Sonntag, Juli 18, 2010

Wire (Re-Up)

Wire (engl. „Draht/Leitung“) sind eine Band, die im Oktober 1976 in London mit Punkrock begann, sich über diesen Rahmen jedoch rasch hinausentwickelte. Die Mitglieder sind Colin Newman (Voc., Git., Keyb.), Bruce Gilbert (Git., Voc., Synth.), Graham Lewis (Bass, Voc., Synth.), Robert Gotobed (Mark Fields) (Drums, Perc.) und George Gill (Git., verließ die Band vor Mannequin).
1991 verließ Robert Gotobed die Band, woraufhin diese sich in Wir umbenannte, jedoch keine nennenswerten Erfolge verbuchen konnte. Seit 2000 spielen die Gründungsmitglieder wieder unter dem Namen Wire. (wikipedia)


Wire gehörten mit Pere Ubu und einigen anderen zu den ersten, die die Grenzen des Punk ausloteten. Sie muteten ihren Fans mit den ständig wechselnden Stilen auf den Alben zwar einiges zu - jedoch hat jedes Album seine eigene Magie... - und zweifellos sind speziell die ersten 3 Alben 'Pink Flag', 'Chair's Missing' & '154' wegweisend für nachfolgende Bands gewesen.


Pink Flag



Titelliste

01 Reuters
02 Field Day for the Sundays
03 Three Girl Rhumba
04 Ex Lion Tamer
05 Lowdown
06 Start to Move
07 Brazil
08 It's So Obvious
09 Surgeon's Girl
10 Pink Flag
11 The Commercial
12 Straight Line
13 106 Beats That
14 Mr. Suit
15 Strange
16 Fragile
17 Mannequin
18 Different to Me
19 Champs
20 Feeling Called Love
21 12XU
22 Options R [*]

Genre: Alternative
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1977

Chairs Missing



Titelliste

01 practice makes perfect
02 french film blurred
03 another the letter
04 men 2nd
05 marooned
06 sand in my joints
07 being sucked in again
08 heartbeat
09 mercy
10 outdoor miner
11 i am the fly
12 i feel mysterious today
13 from the nursery
14 used to
15 too late
16 go ahead (bonus)
17 former airline (bonus)
18 question of degree (bonus)

Genre: New Wave
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1978

154



Titelliste

01 I Should Have Known Better
02 Two People In A Room
03 The 15Th
04 The Other Window
05 Single Ko
06 A Touching Display
07 On Returning
08 A Mutual Friend
09 Blessed State
10 Once Is Enough
11 Map Ref. 41 Degrees North 93 D
12 Indirect Enquiries
13 40 Versions
14 Song 1
15 Get Down, Pts. 1-2
16 Let's Panic Later
17 Small Electric Piece

Genre: Punk Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1979


On Returning (1977-1979)



Titelliste

01 12XU
02 It's So Obvious
03 Mr. Suit
04 Three Girl Rhumba
05 Ex Lion Tamer
06 Lowdown
07 Straight Line
08 106 Beats That
09 Strange
10 Reuters
11 Field Day For The Sundays
12 Champs
13 Feeling Called Love
14 I Am the Fly
15 Dot Dash
16 Practise Makes Perfect
17 French Film Blurred
18 Another The Letter
19 I Feel Mysterious Today
20 Men 2nd
21 Marooned
22 Sand In My Joints
23 Outdoor Miner
24 A Question Of Degree
25 I Should Have Known Better
26 Two People In A Room
27 Blessed State
28 The Other Window
29 40 Versions
30 A Touching Display
31 On Returning

Genre: New Wave
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1980

A Bell Is A Cup



Titelliste

01 silk skin paws
02 the finest drops
03 the queen of ur & the king of um
04 free falling divisions
05 it's a boy
06 boiling boy
07 kidney bingos
08 come back in two halves
09 follow the locust
10 a public place
11 the queen... (alternate)
12 pieta
13 over theirs - live
14 drill - live

Genre: Punk Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1987

The Ideal Copy



Titelliste

01 Point Of Collapse
02 Ahead
03 Madman's Honey
04 Feed Me
05 Ambitious
06 Cheeking Tongues
07 Still Shows
08 Over Theirs
09 Ahead (II)
10 A Serious Of Snakes
11 Drill
12 Advantage In Height
13 Up To The Sun
14 Ambulance Chasers
15 Feed Me (II)
16 Vivid Riot Of Red

Genre: Punk Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1987


The Drill



Titelliste

01 In Every City?
02 Whats Your Desire?
03 Arriving/Staying/Going?
04 (A Berlin) Drill
05 Do You Drive? (Turn Your
06 Jumping Mint?
07 Did You Dugga?
08 Where Are You Now?
09 (A Chicago) Drill (Live)

Genre: Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1991


Send



Titelliste

01 in the art of stopping
02 mr. marx's table
03 being watched
04 comet
05 the agfers of kodack
06 nice streets above
07 spent
08 read and burn
09 you can't leave now
10 half eaten
11 99.9

Genre: Punk Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2003


Object 47



Titelliste

01 One Of Us
02 Circumspect
03 Mekon Headman
04 Perspex Icon
05 Four Long Years
06 Hard Currency
07 Patient Flees
08 Are You Ready?
09 All Fours

Genre: New Wave
Bitrate: 242 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Donnerstag, Juli 08, 2010

Britischer Post Punk

Das erste Magazine-Konzert fand im Oktober 1977 in Manchester statt. Etwa zur gleichen Zeit unterschrieb die Band einen Vertrag bei Virgin Records. Dickinson hatte zu diesem Zeitpunkt die Band bereits wieder verlassen, so dass die erste Single Shot by both sides nur in einer Viererbesetzung aufgenommen wurde. Der neue, dauerhafte Keyboarder Dave Formula stieß erst 1978 dazu, rechtzeitig für das erste Album Real Life. Nach einer Tour im selben Jahr verließ Martin Jackson die Band. Ersatz fand sich in dem Schlagzeuger John Doyle, mit dem 1979 das zweite Magazine-Album Secondhand Daylight entstand. Der Klang der Band wurde keyboadlastiger und insgesamt etwas glatter. Eine Entwicklung, die seitens der Kritiker eher abgelehnt wurde.

1980 folgte das Album The Correct Use Of Soap, das sich in den englischen Charts bis Platz 54 hocharbeitete und den letzten größeren Erfolg von Magazine darstellte. McGeoch wechselte zu Siouxsie and the Banshees, bei denen er schon vorher aushilfsweise mitgespielt hatte. Sein Nachfolger an der Gitarre wurde Robin Simon. Nach einer internationalen Tournee Ende des Jahres stieg er wieder aus und Bob Mandelson übernahm seinen Part. In dieser Besetzung nahmen Magazine Anfang 1981 ihr letztes Album Magic, Murder and the Weather auf. Im Mai 1981 verließ Sänger Devoto die Band, um sich Solo-Projeketen zu widmen. Die Band löste sich daraufhin komplett auf.

Im Juli 2008 wurde bekannt, dass Magazine im Februar 2009 für zwei Konzerte in London und Manchester wieder gemeinsam auftreten wollen. Wegen des großen Interesses seitens der Fans und der Presse wurde der Tourplan aber um mehrere sehr erfolgreiche Konzerte und TV-Auftritte erweitert. Magazine und Dave Formula werden derzeit vom Londoner Label wire-sound betreut.

Magazine zeichnete sich als eine der ersten Bands durch hohe Experimentierfreudigkeit aus, die später typisch für den Post Punk werden sollte. Sie kombinierten die Energie und Wut des Punks mit poetischeren Texten und den für damalige Punk-Verhältnisse ungewohnten Einsatz von Keyboards. Musikalisch bewegte sich Magazine zwischen schroffen Akkordwechseln und düsteren, aber atmosphärischen Klanglandschaften.(wiki)


Real Life 1978 (192)
Real Life

Secondhand Daylight 1979 (VBR)
Secondhand Daylight

The Correct Use Of Soap 1980 (VBR)
TCUOS

Magic, Murder & The Weather 1981 (192)
MMATW


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Samstag, Januar 09, 2010

Post-Punk aus Arkansas

Mich erinnert die Band sehr an Romeo Void.

Gossip Arkansas, Spielwiese von Johnny Cash und Bill Clinton. Ausgerechnet in der Heimat eines berühmten Country-Sängers und eines Hobby-Saxophonisten braut sich 1999 ein queeres Rock-Gewitter zusammen, als die nach Schul- und Kirchenchören mit einem mächtigem Stimmvolumen ausgestattete Beth Ditto (Jahrgang 1981) im nördlich gelegenen Searcy County auf Drummerin Kathy Mendonca und Gitarrist Nathan Howdeshell alias Brace Paine trifft. Zusammen mit Kathy entdeckt Beth früh ihr Interesse für feministische Theorien, was sie später folgendermaßen rekapituliert: "Ich hatte wirklich nur eine vage Vorstellung des Begriffs Feminismus. Ich wusste allerdings, dass ich bestimmt keine Kleider tragen oder die Flöte spielen würde."

Außerdem war sie sich sicher, dass die Trantütigkeit ihrer Dorf-Umgebung wenig zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit beitragen würde. Das geht doch eher in der Großstadt, wo es bestenfalls sogar eine Homosexuellen-Szene gibt. Gesagt, getan: Mit ersten Demos im Gepäck zieht es das Trio nach Olympia/Washington, wo nicht nur Feminismus-Queen Kathleen Hanna musiziert, sondern auch das renommierte K Records-Label (Beck, Dub Narcotic Sound System, Make Up, Kimya Dawson) mit einem Deal winkt.

Nach einer Single (1999) und dem Debütalbum "That's Not What I Heard" (2000) wächst der explosive, bluesige Garage Punkrock-Sound mit Dittos charakteristischer Powerröhre bald über die engen Proberaum-Mauern hinaus. Minimalismus is King: Kathy verzichtet auf ein Hi-Hat, Nathans Gitarre hat vier Saiten und Beth entledigt sich on stage gerne ihrer Klamotten. Auf Konzertreisen, u.a. mit Sleater-Kinney, den White Stripes und The Kills, erspielt sich die Truppe denn auch eine wachsende Fangemeinde.

Bis heute besteht die Band auf einem gültigen Existenz-Leitspruch, der auch fett auf ihrer Homepage prangt: "Wir gründeten damals eine Band, weil uns langweilig war. Wir haben die Mission, euch auf die Tanzfläche zu treiben und wenn ihr das nicht tut, bleibt gefälligst zu Hause, macht das Radio an und hört Oldies." Unter dem Begriff Dance ist laut Howdeshell sowieso einiges zu subsumieren, wie er gegenüber einem Chicagoer Online-Mag ausführt: "Man sollte das Wort nicht allzu politisch nehmen. Du kannst zu Justin Timberlake und Missy Elliot genauso tanzen wie zu The Gossip. Man tanzt, wenn man es fühlt." Neben den teilweise expliziten Texten des an Pussy Galore gemahnenden Noise-Rock sorgt auch das Band-Engagement gegen eine Wiederwahl von Präsident George W. Bush und Dittos Aussage, homosexuell zu sein, schnell für einigen Wirbel in amerikanischen Musikkreisen. Zwischendruch erscheint 2003 das zweite Gossip-Album "Movement" und kurz darauf eine Liveplatte auf Howdeshells Label Fast Weapons Records.

Bevor mit "Standing In The Way Of Control" im Jahr 2006 der dritte Longplayer erscheint, in Deutschland als Debüt beim Lado-Label, tut sich einiges bei dem Rock-Dreier. Drummerin Mendonca sagt dem Rock-Lotterleben Servus, um sich dem Nachwuchs zu widmen: als Hebamme. Für sie stößt die aus Hawaii stammende Hannah Blilie (Ex-Chromatics, Shoplifting) zur Band, die ihre Vorgängerin in Sachen Technik laut Ditto etwas übertrifft.

Mit Ex-Fugazi-Gitarrist Guy Picciotto als Produzent und Kim Gordon als Ratgeberin des Cover-Artworks überließ man nichts dem Zufall. Mehr noch: Für die Aufnahmen reiste man vom neuen Zuhause Portland extra nach Seattle in dasselbe Studio, in dem Schnulzier Lionel Richie einst seinen Evergreen "Dancing On The Ceiling" aufnahm. Die Definition von Dance scheint bei The Gossip also tatsächlich weit ausgeprägt zu sein.

Während sich das Trio auf ausgedehnter Welttournee befindet, meldet zunächst ihr deutsches Label Lado Konkurs an, dann entdecken verzückte DJs (Soulwax, Headman) das mächtig funkige Ausgangsmaterial und nehmen "Standing In The Way Of Control" und "Listen Up" in die Remix-Mangel. Kurz darauf tanzen tausende Menschen zur US-Dance Explosion, die vorher noch nie etwas von Gossip (nun ohne "The") gehört haben. Der NME nennt Ditto die neue "Queen Of Cool" und nimmt sie nackt (allerdings von der Seite) aufs Cover.

Mitte August 2007 erscheint das dritte Album aufgrund der großen Nachfrage in einer Neuauflage auf dem SonyBMG-Ableger Red Ink, das mit Goose und The Sunshine Underground schon das ein oder andere Mal für Tanzbodeneruptionen sorgte. Mit dabei als Bonustracks die Songs "Standing In The Way Of Control" und "Listen Up" im Remixgewand. Im Rausch des Erfolgs spielen Gossip nicht nur auf dem englischen Glastonbury Festival (wo sie John Peel gedenken), sondern kommen im August/September auch noch einmal für Konzerte nach Stuttgart, Frankfurt und München. Für ein neues Album seien laut Ditto auch schon ein paar Songs komponiert...(laut.de)


Standing In The Way Of Control



Titelliste

01 Fire With Fire
02 Standing In The Way Of Control
03 Jealous Girls
04 Coal To Diamonds
05 Eyes Open
06 Yr Mangled Heart
07 Listen Up!
08 Holy Water
09 Keeping You Alive
10 Dark Lines

Genre: Post Punk
Bitrate: 261 kBit/s (VBR)

Year: 2006


Music For Men



Titelliste

01 Dimestore Diamond
02 Heavy Cross
03 8th Wonder
04 Love Long Distance
05 Pop Goes The World
06 Vertical Rhythm
07 Men In Love
08 For Keeps
09 2012
10 Love And Let Love
11 Four Letter Word
12 Spare Me From The Mold

Genre: Post Punk
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2009


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Sonntag, September 06, 2009

Start des Thomas Elbern Special

Vor einer ganzen Weile suchte Tina Somebody von Thomas Elbern. Naja, Somebody ist nicht von Elbern selbst sondern von Escape With Romeo. Aber als ich den Wunsch las, dachte ich, Elbern sollte man ausführlich vorstellen, vor allem seine beiden großen Bandprojekte Escape With Romeo und Pink Turns Blue. Aber alles hat seine Vorgeschichte, so auch Thomas Elberns Musik. Damals noch kein Wahlkölner machte er noch Geräuche in Aachen - der Kaiserstadt wie mein alter Piratenkumpan gusgus sagen würde.

Da hier ja auch einige NDW-Liebhaberinnen und -haber sind, die mehr oder weniger regelmäßig den Blog lesen, habe ich mir die Mühe gemacht, das Tape, das seit geraumer Zeit im Blog der Familie Pach verfügbar ist, auseinander zu pflücken (cutten). Kurzum: Elbern verbirgt sich auf diesem Tape hinter Seltsame Zustände und T.E. Musik. Viel Spaß damit.

Ach ja Tina, irgendwann in den nächsten Tagen kommt natürlich auch alles von EWR.



Thomas Elbern (* 1960) ist deutscher Musiker, Produzent, Journalist und Hörfunkmoderator.

Thomas Elbern wurde als Musiker als Gründungsmitglied (1985) der Dark Wave Formation Pink Turns Blue bekannt. Nach der Trennung im Jahre 1987 gründete er 1989 Escape With Romeo. Wesentlicher Grund für den Split waren seine Aufgaben als Radiomoderator der Sendung Graffiti. In der Zeit 1986 bis 1995 lief die Sendung auf WDR 1. Als Moderator erlangte Thomas Elbern überregionale Bedeutung, da seine Sendung insbesondere jungen und vormals unbekannten Bands eine Plattform bot. Mit der Änderung des ehemaligen Programschemas von WDR 1 in 1Live verschwand Graffiti. Als Vermittler junger (Independent) Musik ist Thomas Elbern weiterhin u.a. auf 1Live (Heimatkult) und im Deutschlandfunk (Nachtradio, Spielraum etc.) als Moderator aktiv.
Quelle: de.wikipedia




VA - Sprudelnde Vielfalt



Title

01 Immer weiter gehn - Die Kronprinzen
02 Liebeslied - Zeitzeichen
03 Letzter Blick zurück - Reinfall-Duo
04 Deine Finger - Seltsame Zustände
05 Jogging - Rückstand
06 Filmmusik - Perlen vor die Säue
07 La regime - Abnorm
08 Disziplin - T.E. Musik
09 Omas Hirnströme - Neros tanzende Elektropäpste
10 Fang wieder an zu fühlen - Seltsame Zustände
11 Ich küsse Ihre Hand, Madame - Abnorm
12 Samba - Rheinfall-Duo
13 Funk la Civilisation - Rückstand
14 Honduras Magohany - Perlen vor die Säue
15 Don't change anything - Die Kronprinzen
16 Muß I denn.....? - Reinfall-Duo
17 Körper - T.E. Musik
18 Stimme ihres Vaters - Neros tanzende Elektropäpste
19 Intensivstation - Seltsame Zustände
20 Babababababa - Abnorm
21 Der Mai ist gekommen - Reinfall-Duo
22 Tanz im Licht - Rückstand
23 Synthipogo - Perlen vor die Säue
24 Du bist mein Filmstar - Seltsame Zustände

Genre: NDW
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1982


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Donnerstag, Juli 02, 2009

Pere Ubu (neue links)

Pere Ubu ist eine Band aus Cleveland in Ohio. Ihr Name stammt von Père Ubu (Vater Ubu), der Hauptfigur von Ubu Roi (dt.: König Ubu), ein Theaterstücks von Alfred Jarry.

Im Jahr 1974 gründete David Thomas die Band Rocket From The Tombs. Nach künstlerischen Differenzen zwischen den Mitgliedern löste sich die Band 1975 auf. Thomas und Peter Laughner gründeten Pere Ubu, während die anderen Mitglieder von Rocket From The Tombs später als Dead Boys bekannt wurden. Pere Ubu wuchs um weitere Mitglieder an und nahm schon im September 1975 ihre erste Single 30 Seconds Over Tokyo auf. Anfang 1976 folgte die Single Final Solution. In Ermangelung eigener Kompositionen spielte die Band bei Live Auftritten zunächst viele Coverversionen, darunter Lieder von den MC5, The Stooges oder The Velvet Underground. Den Single-Veröffentlichungen folgten Auftritte im Max’s Kansas City Club in New York und einigen Clubs in Cleveland. Nach einigen Umbesetzungen in der Band kam es Mitte 1976 zur Veröffentlichung der dritten Single Street Waves.

Diese Single war es auch, die Cliff Burnstein, einen A&R-Mann von der Plattenfirma Mercury Records, auf die Band aufmerksam machte. Jedoch hielt Burnstein seine Firma nicht für das geeignete Label, versicherte jedoch, bei einem Gespräch mit Thomas, der Band seine Unterstützung. Zwei Wochen später zeigte auch Chrysalis Interesse an Pere Ubu. Damit unter Druck gesetzt, schuf Bernstein das Label Blank Records eigens für die Band, das dann als Unterlabel von Mercury betrieben wurde. Darauf erschien dann im Februar 1978 das erste Album The Modern Dance. Nach einer Tournee durch die USA und Europa erschien im gleichen Jahr noch das Album Dub Housing. Auch im darauf folgendem Jahr tourte die Band. In Europa sollte die Band zusammen mit Nico und The Red Crayola touren. Nachdem 1979 das dritte Album New Picnic Time veröffentlicht war, und die Band in San Diego einen Auftritt vor nur fünf Zuhörern hatte, verließ der Gitarrist Tom Herman die Band und wurde durch Mayo Thompson von The Red Crayola ersetzt. Im Grunde war The Red Crayola mehr ein Projekt um Mayo Thompson, mit ständig wechselnden Mitgliedern, so dass die nächste Veröffentlichung, an der Pere Ubu komplett beteiligt war, das Album Soldier Talk unter dem Bandnamen The Red Crayola war.

Pere Ubu veröffentlichte noch zwei weitere Alben, die von Kritikern hoch gelobt wurden. Doch innerhalb der Band gab es zunehmend Spannungen. David Thomas versuchte sich seit 1982 in verschiedenen Soloprojekten und veröffentlichte darin sechs Alben. Auch die Bandmitglieder Scott Krauss und Tony Maimone fanden eine neue Band namens Home & Garden. Pere Ubu schien aufgelöst, ohne dass es jemand verkündet hatte.

Mit dem Album The Tenement Year erwachte die Band 1987 wieder. Für das folgende Album Cloudlands konnte man Stephen Hague als Produzenten gewinnen. Dessen Erfahrungen mit den Pet Shop Boys und New Order bescherten die eingängigsten und poppigsten Songs der Band. Es folgten weitere Studio- und Live Alben aber auch vieles aus der Frühen Phase der Band wurde wiederveröffentlicht.

In der ganzen Geschichte der Band war David Thomas als einziger vom Beginn bis heute dabei. Die weiteren Mitglieder verließen teilweise die Band, um etwas später wieder zurückzukehren. Andere wie Alan Greenblatt z. B. hatten nur ein kurzes Gastspiel. Die Soloprojekte von Thomas zwischen 1982 und 1987 sind im Prinzip die Weiterführung von Pere Ubu. Denn viele der ehemaligen Pere-Ubu-Mitglieder wirkten bei den Soloprojekten von Thomas mit. Ähnlich inkonsequent erscheint die Veröffentlichungspraktik der Band. Erschien das erste Album noch unter der Obhut des Mercury Labels, wechselte man für das zweite schon zu Chrysalis. Darauf folgte die vertragliche Verpflichtung bei Rough Trade Records, die am längsten dauerte, um dann wieder bei Fontana unter Vertrag zu stehen. Daneben gab es noch Zwischenstationen bei weiteren Labels. Aktuell ist das Glitterhouse-Label mit den Veröffentlichungen neuer Alben betraut.

Erfolge in den Charts konnte die Band nicht erreichen. Dennoch fanden ihre Veröffentlichungen immer große Beachtung.(wikipedia)




Part1:
Datapanik In The Year Zero
Part2:
Datapanik In The Year Zero
Part3:
Datapanik In The Year Zero
Part4:
Datapanik In The Year Zero




Titelliste CD 1

01 30 seconds over tokyo
02 heart of darkness
03 final solution
04 cloud 149
05 untitled
06 my dark ages
07 heaven
08 nonalignment pact
09 the modern dance
10 laughing
11 street waves
12 chinese radiation
13 life stinks
14 real world
15 over my head
16 sentmental journey
17 humor me
18 the book is on the table

Titelliste CD 2

01 navvy
02 on the surface
03 dub housing
04 caligari's mirror
05 thriller
06 i will wait
07 drinking wine spodyody
08 ubu dance party
09 blow daddy o
10 codex
11 the fabulous sequel
12 guitars & one girl
13 a small dark cloud
14 small was fast
15 all the dogs are barking
16 one less worry
17 make hay
18 goodbye
19 voice of the sand
20 kingdom come

Titelliste CD 3

01 go
02 rhapsody in pink
03 arabia
04 young miles in the basement
05 misery goats
06 loop
07 rounder
08 birdies
09 lost in art
10 horses
11 crush this horn
12 the long walk home
13 petrified
14 stormy weather
15 west side story
16 thoughts that go by steam
17 big ed's used farms
18 a day such as this
19 the vulgar boatman bird
20 my hat
21 horns are a dilemma

Titelliste CD 4

01 vocal liner notes
02 theatre 140 5-5-78
03 real world
04 laughing
05 street waves
06 humor me
07 over my head
08 sentmental journey
09 life stinks
10 my dark ages
11 c teatro medica 3-3-81
12 the modern dance
13 codex
14 ubu dance party
15 big ed's used farms
16 real world
17 birdies

Titelliste CD 5

01 the incredible truth
02 it's in imagination
03 never again
04 sunset in the antipodes
05 fix my horn
06 baking bread
07 atom mind
08 autumn leaves
09 dear richard
10 you're gonna watch me
11 amphetamine
12 she smiled wild
13 jaguar ride
14 steve canyon blues
15 home life
16 30 seconds over tokyo
17 heart of darkness
18 pushin' too hard


Genre: Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1996

PW=likedeeler


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Donnerstag, November 20, 2008

400 Blows (US)

Anti-melodiös, so beschreiben sich 400 Blows aus LA selbst. Da liegen sie nicht falsch, wenn man ihre Lieder hört stellt man fest, dass sie tatsächlich eher auf Rhythmus, Tempowechsel und chaotische Songstrukturen Wert legen. Trotzdem finden sich hier und da groovende Riffs, die nicht mal ganz so unmelodiös sind und den Liedern eine gewisse Dynamik verleihen.
Klangtechnisch fällt auf, dass die dreiköpfige Band auf einen Bass verzichtet, stattdessen ist die Lead Guitar entsprechend tief gestimmt und auch leicht verzerrt.

Das GSL-Debüt (Angel's...) des minimalistischen La-Punk-Trios, die Punk hier ganz eindeutig auch als musikalische Bedrohung verstehen. Melodien sind weiterhin Fehlanzeige, stattdessen gibt es unnachgiebige manische Drumbeats, eine maschinenartige tief getunte Gitarre, die in ihrem metallenen Crunch an Bands wie Lightning Bolt oder Death From Above 1979 erinnert, und nasale Vocal-Extravaganzen a la Le Shok. Schwer verdauliche Platte, aber ungemein aufrührerisch und fies wie ein Pickel im Gesicht der LA-Punkszene.

Eine der wenigen Bands, die sich nicht dem überproduzierten immer gleichen Sound des modernen Rock beugen, sondern eine ganz eigene musikalische Sprache gefunden haben. Auf jeden Fall eine Hörprobe wert!


Black Rainbow



Titelliste


01 The Root of Our Nature
02 The World's Largest Miniature
03 The Ugly Are So Beautiful
04 The Wrong Song
05 The Shipwrecked Sailor
06 Thinking of You
07 Black Rainbow
08 The Kids Are Not at Home
09 The Bards Must Drink and Junket
10 Everyone Is Silent
11 Mortar and Pestle
12 A Man of Many Words
13 Premature Burial
14 The Bull That Killed the Matador

Genre: Post-Punk
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 2003

Angel's Trumpets And Devil's Trombones



Titelliste


01 The Beauty Of Internal Darknes
02 The Secret Life
03 Make A Wish
04 The Sore Thumb
05 The Average Guy
06 Love You To Death
07 No One Can Erase This
08 The World Was Yours
09 The Biggest Hit Yet
10 Electric Wilderness
11 Ice Forest

Genre: Post-Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2005


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Sonntag, November 16, 2008

Killing Joke

Die englische Post-Punk-Band Killing Joke, benannt nach einem Sketch der ersten Folge von Monty Python's Flying Circus, wurde im Februar 1979 in London von Jaz Coleman (Gesang und Keyboards) und Paul Ferguson (Schlagzeug) gegründet. Durch Inserate in der Musikpresse wurde die Band bis zum Sommer 1979 durch den Gitarristen "Geordie" (Kevin Walker) und den Bassisten "Youth" (Martin Glover) komplettiert.

Bereits die erste im Jahre 1979 von Killing Joke veröffentlichte Single „Turn To Red“ wurde, nicht zuletzt durch die Unterstützung des Radio-DJs John Peel, ein Untergrundhit.

Ein durch diesen vielversprechenden Einstand gewonnener Plattenvertrag bei Malicious Damage erlaubte die Produktion mehrerer Alben. Auch ein paar Singles ("Follow The Leaders", "Empire Song", "Let's All Go (To The Fire Dances)") landeten in den Top 30 der britischen Charts.

Nach dem dritten Album verfiel Sänger Jaz Coleman zusehends der okkulten Mystik und glaubte 1982, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorstand, weshalb er sich nach Island zurückzog. Da die Apokalypse auf sich warten ließ, musizierte er auch in Island. Unter anderem entstanden drei Demo-Songs mit dem Projekt Niceland (bestehend aus Mitgliedern der Wave-Band Þeyr, aus der sich, nachdem Coleman bereits 1983 wieder nach England ging, die Sugarcubes formierten). Daheim wurde unter dem alten Bandnamen, aber nun mit Paul Raven († 2007) anstelle von Youth am Bass, ein viertes Album eingespielt... (wikipedia)


Killing Joke



Titelliste


01 Requiem
02 Wardance
03 Tomorrow's World
04 Bloodsport
05 The Wait
06 Complications
07 S.0. 36
08 Primitive

Genre: Post-Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1980


Part 1:
Laugh, I Nearly Bought One
Part 2:
Laugh, I Nearly Bought One



Titelliste


01 Turn To Red
02 Pssyche
03 Requiem
04 Wardance
05 Follow the Leaders
06 Unspeakable
07 Butcher
08 Exit
09 The Hum
10 Empire Song
11 Chop-Chop
12 Sun Goes Down
13 Eighties
14 Darkness Before Dawn
15 Love Like Blood
16 Wintergardens (Unreleased Mix)
17 Age of Greed

Genre: Post-Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1992


Killing Joke



Titelliste


01 Death And Resurrection Show
02 Total Invasion
03 Asteroid
04 Implant
05 Blood On Your Hands
06 Loose Cannon
07 Youll Never Get Me
08 Seeing Red
09 Dark Forces
10 The House That Pain Built
11 Bonus Track

Genre: Post-Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2003


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