Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße
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Samstag, Juli 03, 2010

Ein Lebenszeichen von mir

Also ich lebe noch, doch genau wie Ihr hab ich ein Reallife. Das wird momentan bestimmt durch einen neuen (Traum-)Job, die WM, meinen Verein und natürlich die Hitze. Der Rahmen meines echten Lebens wird wie in all den Jahren durch meine Familie gesteckt. Und da bleibt im Moment kaum Zeit und Lust zum bloggen.

Einiges hab ich in den letzten paar Wochen verpasst, so zum Beispiel, dass mein Lieblingshoster wieder mal Scheiße baut. Naja, die Daten sind erst mal sicher dort (hoffe ich), aber ob das eine Dauerlösung bleibt, wird sich wohl im nächsten Monat zeigen.

Welche Alternativen zu rs seht ihr?

Und wer wird Weltmeister?

Präsident ist jetzt ja der Wulff im Multikulti-Schafspelz. Doch keine Angst, man erkennt ihn, wenn man ihm auf die Finger schaut, selbst wenn er Kreide gefressen hat. Das haben wir schließlich von den Gebrüdern Grimm gelernt.
Die Welt wird wohl nicht untergehen, aber schade ist es schon, dass SPD und Grüne nicht vorher erkannt haben, dass man zum Durchsetzen eines Gegenkandidaten die Linke gleichberechtigt mit hätte einbeziehen müssen.
Schuld ist nun die unverbesserliche Linke, aber ich bin mir sicher, dass auch dieser Spruch als stereotyper Reflex auf die Linke erkannt und von den Menschen in Deutschland abgestraft wird.
Wichtiger wäre jedoch erstmal, dass man vor lauter Fussballfreude sich trotzdem gemeinsam gegen die Schweinereien der liberal-konservativen Regierung wehrt.


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Samstag, Juni 26, 2010

neuer user

Hi Likedeeler,
bin seit gestern auf die Seite gestossen und richtig begeistert. Hab nur nicht ganz kapiert wie ich mich einschreibe, um auch ein paar Beiträge zu hinterlassen - falls Interesse besteht ...
Kostprobe in einem Post steht was von unbekannten *Flucht nach Vorn* - die sind aus Berlin und der Drummer hat bei den aufnahmen von 1. Futurologischer Congress mitgewirkt. Die existieren übrigens immer noch... siehe MySpace.
Ansonsten danke als Übersee'er komm ich ja leider nicht mehr auf NDW etc. Plattenbörsen habe aber viele seltene Perlen als mp3 gerettet.
cu
TikTok7
Viva la POUM!


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Sonntag, März 28, 2010

Nix 'Braun' in NRW

DANKE dem Gastbeitrag !!!!

 Pro NRW und NPD stoppen!

Für das letzte März-wochenende haben Pro NRW und NPD gross angelegte Aktionen im Ruhrgebiet (speziell in Duisburg) angekündigt.
Lasst uns den braunen Idioten zeigen, daß Dresden keine Eintagsfliege war und wir auch ''tief im Westen'' keine Faschisten oder deren Propaganda dulden.

Hier drei wichtige links zu Gegenaktionen:

http://braunraus.blogspot.com/2010/01/ruhrgebiet-12.html

http://maerzdu.blogsport.de/

http://www.duisburg-stellt-sich-quer.de/


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Dienstag, Dezember 22, 2009

Noch ein paar kleinere News

Ich hab ein bißchen den Code aufgeräumt. Unter anderem habe ich dabei festgestellt, dass ich den Blogroll fast ein Jahr(!) an der falschen Stelle gepflegt habe.

Daher ein riesiges Sorry an alle, die in unseren Blogroll wollten und doch nicht darin aufgetaucht sind. Habe nun alles nachgezogen und den Blogroll optisch etwas ansprechender gestaltet.

Direkt darunter habe ich die einzig vernünftige Musik-Blogsuche neben Google eingebaut: CaptainCrawl.

Und ich habe endlich rausgefunden, warum mein süßes kleines Favico nicht mehr angezeigt wurde. Auch dieser Fehler ist nun behoben: Der Link-Tag muß ans Ende des Headers! Naja, man kann nicht alles im Kopf haben.


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Montag, Dezember 21, 2009

Likedeeler News

Hallo Ihr lieben Leserinnen und Leser,

sorry für die augenblickliche Flaute, aber auch wir sind Menschen, die ein echtes Leben führen. Man kann es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so.

Bezüglich der Kommentierungsmöglichkeit habe ich - und andere aufmerksame BesucherInnen - festgestellt, dass in letzter Zeit ziemlich viele Spams auftauchten.


Zum einen gibt es hier bei den Likedeelern keinen kommerziellen Hintergedanken und andererseits, glauben wir auch nicht, dass irgendwer unserer werten LeserInnenschaft Viagra, kostengünstige Kredite oder sonstirgendeinen Blödsinn online in Übersee kaufen möchte.
Da es zudem ziemlich lästig ist, von Beitrag zu Beitrag zu hüpfen und drei Klicks machen zu müssen, um den Dreck wieder zu entfernen, habe ich letzte Woche eine Moderation für Kommentare zu Beiträgen, die älter als 90 Tage sind gesetzt. D.h. Kommentare zu älteren Beiträgen müssen erst von uns freigegeben werden.

Ich hoffe, dass hält Euch nicht ab, weiter Kommentare zu schreiben. Sobald wir merken, dass die Spams weniger werden, werden wir die Funktion auch wieder abschalten, da sie unserem Grundgedanken des Likedeeler 2.0 zuwider laufen.

Bei neueren Beiträgen funktioniert die Kommentarfunktion auch weiterhin ohne Freigabe.


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Dienstag, November 24, 2009

Unruhe stiften

Auf der Seite von der Microphone Mafia habe ich den Hinweis auf eine Aktion von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern gefunden. Die Aktion heißt: Unruhe stiften - Künstlerinnen und Künstler gegen Rechts und ist zu finden unter www.unruhestiften.de.

Da ich weiß, dass der eine Künstler oder die andere Künstlerin sich gelegentlich auch unseren Blog anschaut, habe ich folgende Bitte:

Unterstützt diese Aktion! Werdet Unruhestifter!


Aus dem Aufruf der Aktion:
Wir schätzen den kulturellen Reichtum aller Völker.

Wir wollen das Recht eines jeden Menschen respektiert sehen, seine eigene Kreativität zu entdecken und zu entwickeln.

Wir wollen, dass jeder Mensch Zugang erhält zu den oft Jahrtausende alten Traditionen von Kunst und Kultur.

Diese Traditionen sprechen in einem großen Chor von Menschenfreundlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit. Wie es einst in die ursprüngliche Losung der großen französischen Revolution von 1789 gemündet ist: Freiheit, Gleichheit, Solidarität.

Nichts davon ist zurückzunehmen.

Deshalb brauchen wir Unruhe


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Freitag, November 13, 2009

....und noch mehr Neuerungen

1. Der Mitmach-Blog geht in eine neue Runde

In den einzelnen Beiträgen findet Ihr jetzt eine Möglichkeit eine ausführliche Meinung zum Beitrag abzugeben. Natürlich kann man auch wie gewohnt Sternchen vergeben.

Mittelfristig plane ich die Sterne, die man von der Hauptseite aus sehen kann, zugunsten der neuen Bewertungsmöglichkeit, raus zu nehmen.


2. Werdet regelmäßige Leser

Die Zugriffszahlen sind zwar nett, aber schöner ist es, wenn Ihr Euch als regelmäßige Leser eintragt. Das ist möglich auf der rechten Seite des Blogs, oder oben in der Navbar.
Regelmäßige Leser haben die Möglichkeit unseren Newsletter zu empfangen und sich so auf dem neuesten Stand halten zu lassen.


3. Die Likedeeler zwitschern

Manche Moden muss man einfach mitmachen. Unter twitter.com/der_likedeeler wird automatisch ein Hinweis auf jeden in diesem Blog veröffentlichten Post getwittert. Wer von Euch also süchtig ist, möge meinem Gezwitscher folgen.

4. Neues Widget für das Wunschkonzert und alle Kommentare

Ich hoffe es gefällt Euch, mir schon

5. Label-Cloud
Unter den Beiträgen habe ich eine Label-Cloud eingebaut. Somit ist die Suche nach Interpreten, Genres und ähnlichem mit der ganz normalen Browser Suchfunktion möglich.


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Donnerstag, November 12, 2009

Kleine Veränderung

Hallo liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber,

ich weiß, dass Pop-Ups nerven, aber viel nerviger für uns ist es, wenn 5x am Tag die Frage nach dem Passwort kommt. Deswegen habe ich dieses kleine Fenster gemacht, in der Hoffnung, dass es wahrgenommen wird.

Habt Verständnis
Der Geist


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Montag, September 28, 2009

Meine Musik in deinem Blog

Du hast meine Musik in deinem blog eingestellt. http://der-likedeeler.blogspot.com/2009/08/vicki-vomit.html

Bitte entferne die sofort. Anderenfalls verklage ich dich. Es ist mir auch egal, welche Entschuldigungen du anführst (Musiker würden eh nur  einen Euro kriegen, Kapitalismus unterlaufen oder was auch immer). Sei dir mal bewusst, dass du gerade den unbekannteren Musikern schwer schadest indem Du Ihre Musik stiehlst. Und nichts anderes tust du. Den Ärzten ist das wahrscheinlich egal, mit so´n dickem Konto kann man das nätürlich alles gelassen sehen.

 

Vicki Vomit


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Donnerstag, Juni 11, 2009

Tod eines DJ's

Am 09. Juni 2009 verstarb (neben John Peel) einer der für mich durch seine Arbeit beim WDR mitprägensten DJ's des Hörfunks - Mal Sondock.

Sondock wuchs als Sohn eines Zahnarztes aus Houston auf, zusammen mit einer Schwester, die in Florida lebt. Bereits mit 17 Jahren war er in Oklahoma City als DJ tätig geworden und arbeitete als College-Student für mehrere kleine Radiosender und eine Schallplattenfirma.

Nach dem Einzug in die Armee kam er zu AFN, wo er als GI in Frankfurt am Main, Bremerhaven und München seinen Dienst versah. Er besserte seinen Sold als Diskjockey auch dort auf: Er organisierte Tanzveranstaltungen, in denen nicht, wie sonst bis dahin in Deutschland üblich, eine Tanzkapelle spielte, sondern Platten aufgelegt wurden. Dies gilt als Erfindung der ersten Diskotheken in Deutschland. Danach bewarb er sich bei ARD-Anstalten als Diskjockey und kam so zum WDR. Dort war er als Urlaubsvertretung für Chris Howland im Einsatz. Er moderierte zunächst ab 1961 die Montagnachmittagsmelodie und ab 1966 die Sendung Diskothekenbummel, aus der sich ab 1967 die Diskothek im WDR entwickelte, die in den 60er- und 70er-Jahren zur populärsten Musiksendung des WDR für junge Leute wurde. Die Sendung wurde vor jugendlichem Publikum live gesendet oder aufgezeichnet. Eine aus dem Publikum rekrutierte Jury tippte jeweils auf „Hit oder Niete“! Die Hörer wählten dann per Postkarte ihre Top-Twenty. Bekannt geworden ist auch der Jingle zur Spitzenposition: „Schlager der Woche. Superhit. Nummer Eins“. Die Diskothek im WDR lief bis Ende 1980 und wurde dann Anfang 1981 durch die kürzere Studiosendung Mal Sondocks Hitparade ersetzt. Die Hörer konnten darin per Telefon auf Hit oder Niete tippen. Ende 1984 wurde auch diese Sendung abgesetzt, begründet mit zu niedrigen Einschaltquoten.

Seit den 70er-Jahren war Sondock auch beim NDR, SDR und Radio Bremen zu hören, später auch beim BRF. Er war auch als Musikproduzent tätig (er entdeckte Michael Holm und produzierte dessen erste Singles) und besang in den 60er-Jahren selbst einige deutschsprachige Schlagerplatten. 1966 moderierte er die ersten sechs Folgen der Sendung Beat, Beat, Beat des Hessischen Rundfunks. Neben seiner Tätigkeit beim Hörfunk gab er 1961 im Film „Stadt ohne Mitleid“ sein Schauspieldebüt mit einer kleinen Nebenrolle. Darüber hinaus war er als Promotion-Mann für Roulette Records von Morris Levy tätig, dem in New York auch das Birdland gehörte.

Mit einer mobilen Discoveranstaltung tingelte er mit Unterstützung einiger Kreditinstitute – für die er übrigens auch die ersten labelübergreifenden Hitsampler in Deutschland produzierte – während der 1970er- und 1980er-Jahre durch viele deutsche Städte. Später betätigte er sich bei Produktionen zur Auswahl und Moderation des Musikprogrammes bei verschiedenen Fluglinien und der Deutsche Bahn AG.

In den letzten Jahren war Mal Sondock als Unternehmer in der Marketing- und Multimedia-Branche tätig. Am 9. Juni 2009 verstarb er nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in einem Kölner Krankenhaus. (wiki)

In memoriam - mach das Gleiche im nächsten Leben wieder, viele werden es Dir danken...


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Montag, Januar 05, 2009

Vor 90 Jahren: Spartakusaufstand in Berlin

Der linke Bruch

Von Volker Ullrich

Am 5. Januar 1919 brachen in Berlin Unruhen aus, die als Spartakusaufstand in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Beteiligt waren nicht nur die KPD, sondern auch Teile der USPD und ihrer Anhänger in den Metallbetrieben. Bereits nach einem Tag war das Scheitern des Aufstandsversuchs absehbar, doch die SPD-Regierung unter Ebert und Scheidemann wollte ein Exempel statuieren und ließ die Truppen von Oberbefehlshaber Gerhard Noske aufmarschieren. Der gescheiterte Aufstand hatte mit der Ermordung der KPD-Führer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar ein blutiges Nachspiel.

"Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht."

"Die Luft ist elektrisch geladen, eine politische Hochspannung ohnegleichen. Der Boden von Berlin glüht. So ist das alte Jahr zu Ende gegangen: in fiebriger Erregung",

schreibt das "Berliner Tageblatt" und schildert damit die Lage in der Hauptstadt zur Jahreswende 1918/19. In diese aufgeheizte Atmosphäre platzte am 4. Januar 1919 eine Nachricht, die die Erregung noch zusätzlich schürte: Der Berliner Polizeipräsident Emil Eichhorn war von seinem Posten abgelöst worden. Eichhorn gehörte zum linken Flügel der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands - USPD -, die Ende Dezember 1918, aus Protest gegen die Zusammenarbeit der mehrheitssozialdemokratischen Führer Friedrich Ebert und Philipp Scheidemann mit der alten kaiserlichen Heeresleitung, aus der Regierung der Volksbeauftragten ausgetreten war. Die radikalen Teile der Berliner Arbeiterschaft sahen in der Entlassung Eichhorns eine Provokation. Gemeinsam riefen die USPD, die mit ihr verbündeten "Revolutionären Obleute" der Berliner Metallbetriebe und die gerade gegründete Kommunistische Partei Deutschlands - KPD - zu einer Protestkundgebung am 5. Januar 1919 auf.

"Arbeiter, Parteigenossen! Zeigt den Gewalthabern von heute eure Macht, zeigt, dass der revolutionäre Geist der Novembertage in euch nicht erloschen ist!"

Keiner dachte zunächst an einen Aufstand. Doch noch während der Massendemonstration am 5. Januar gerieten die Ereignisse außer Kontrolle. Eine Gruppe von Demonstranten besetzte die Druckerei des sozialdemokratischen "Vorwärts" und andere Verlagshäuser im Berliner Zeitungsviertel. Dieser spontanen Aktion folgte am Abend die improvisierte Bildung eines "Revolutionsausschusses", der zum Sturz der Regierung Ebert-Scheidemann aufrief. Wie dieser Beschluss in die Tat umzusetzen sei, darüber herrschte allerdings vollkommene Unklarheit. Schon am folgenden Abend war der Misserfolg des Unternehmens offenkundig. Doch die Regierung war entschlossen, diesmal ein Exempel zu statuieren.

"Meinetwegen! Einer muss der Bluthund werden, ich scheue die Verantwortung nicht!"

Mit diesen Worten übernahm der mehrheitssozialdemokratische Volksbeauftragte für Heer und Marine, Gustav Noske, den Oberbefehl über die Regierungstruppen in und um Berlin. Er schlug sein Hauptquartier im Luisenstift in Berlin-Dahlem auf und sammelte hier Formationen von Freiwilligen, sogenannte Freikorps. In einem Aufruf an die Bevölkerung Berlins vom 8. Januar bekräftigte die Regierung ihren Willen, den Konflikt mit militärischen Mitteln zu lösen.

"Gewalt kann nur mit Gewalt bekämpft werden. Die Stunde der Abrechnung naht."

Am 11. Januar stürmten Regierungstruppen das Zeitungsviertel. Sieben Besatzer des "Vorwärts"-Gebäudes wurden nach Beendigung der Kampfhandlungen erschossen. Am selben Tag marschierte Oberbefehlshaber Noske an der Spitze seiner Soldaten durch die Berliner Innenstadt zum Regierungsviertel. Der dilettantisch begonnene und nur halbherzig durchgeführte Aufstand war niedergeschlagen. Harry Graf Kessler, der Kunstmäzen und Diplomat, notierte am 12. Januar in sein Tagebuch:

"Heute Vormittag sieht der Potsdamer Platz aus wie an einem Friedenssonntag. Von Revolution keine Spur. Berlin erwacht aus einem hitzigen Fieber zur Wirklichkeit, die traurig ist."

Der gescheiterte Aufstand hatte ein blutiges Nachspiel: Am 15. Januar wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die führenden Köpfe der KPD, von Angehörigen der Gardekavallerie-Schützendivision ermordet - ein Ereignis von großer Tragweite. Denn dadurch wurde die Kluft zwischen den gemäßigten und den radikalen Kräften innerhalb der Arbeiterbewegung unüberbrückbar. Zugleich wuchs die Abhängigkeit der Regierung von den Militärs. Die Geister, die Ebert und Noske gerufen hatten - sie wurden sie nun nicht mehr los.

In seiner 1935 im Exil geschriebenen "Geschichte der Weimarer Republik" zog der Historiker Arthur Rosenberg eine Bilanz der Januarkämpfe:

"Die Nutznießer des Sieges waren nur scheinbar die Mehrheitssozialisten. In Wirklichkeit die Offiziere und durch sie das Bürgertum."

Quelle:


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Donnerstag, Januar 01, 2009

Viva la revolución!

Die Tage um Neujahr stehen auf Kuba im Zeichen des runden
Revolutionsjubiläums. Vor genau 50 Jahren, in der Nacht zum 1. Januar
1959, hatte sich der von den USA ausgehaltene Diktator Fulgencio Batista
in Richtung Festland abgesetzt. Am Neujahrstag selbst feierten »die
Bärtigen«, wie die von Fidel Castro geführte Guerilla auch genannt
wurde, ihren Sieg -- und mit ihnen bereits damals Millionen Kubaner. 50
Jahre danach wird dieses Ereignis erneut gefeiert -- unter anderem mit
einem zentralen Festakt am 1. Januar in Santiago de Cuba.

Santiago, die zweitgrößte Stadt der Insel, war Schauplatz einiger der
wichtigsten Ereignisse der kubanischen Geschichte. Hier begann am 26.
Juli 1953 mit dem von Fidel Castro geleiteten Sturm auf die
Moncada-Kaserne der bewaffnete Kampf gegen die Batista-Diktatur. Hier
verkündete Fidel am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution. »Endlich
sind wir in Santiago! Der Weg war hart und lang, aber wir sind
angekommen!« waren seine ersten Worte, die er vom Balkon des Rathauses
von Santiago aus der versammelten Menge zurief. »Die Revolu­tion beginnt
jetzt. Die Revolution wird keine einfache Aufgabe, sie wird hart und
voller Gefahren sein, vor allem in dieser Anfangsphase, und welcher Ort
wäre besser geeignet, um die Regierung der Republik zu etablieren, als
diese Festung der Revolution.« Deshalb sei Santiago de Cuba »die
provisorische Hauptstadt der Republik«, verkündete Fidel.

Derselbe Balkon wird nun, 50 Jahre danach, Schauplatz der offiziellen
Festveranstaltung zum Jahrestag sein. Wie die kubanische
Gewerkschaftszeitung Trabajadores berichtet, werden zu diesem Festakt
3000 Gäste erwartet, die die verschiedenen Teile der Bevölkerung
repräsentieren sollen. Zunächst sollen Vertreter der
Pionierorganisation, der Jugend, der Arbeiter und der Revolutionären
Streitkräfte zu den Versammelten sprechen, bevor die »zentralen Reden«
beginnen. Weder Trabajadores noch andere kubanische Medien informierten
bislang jedoch darüber, wer die zentralen Redner sein werden. Klar ist,
daß die -- vor allem infolge der schweren Hurrikan-Katastrophen des
Sommers -- angespannte wirtschaftliche Lage die Staatsführung veranlaßt
hat, auch mit den Geldern zur Finanzierung der Jubiläumsfestivitäten
sparsam umzugehen.

Trotzdem: »Ein halbes Jahrhundert Errungenschaften sind ein Grund mehr
zum Feiern«, schreibt die Gewerkschaftszeitung mit Blick auf mehr als
ein Dutzend Konzerte unter freiem Himmel, mit denen die Hauptstadt
Havanna das neue Jahr und den Jahrestag der Revolution begrüßen wird.
Bis zu 45000 Teilnehmer werden allein auf der Plaza Marianao erwartet.
Auf der »Antiimperialistischen Tribüne José Martí« gegenüber der
US-Interessenvertretung am Ende des Malecón wird die populäre Salsa-Band
»Los Van Van« aufspielen.

Auch in zahlreichen anderen Ländern wird mit Feiern, Ausstellungen und
offiziellen Zeremonien der Jahrestag des Sieges gewürdigt. Venezuelas
Präsident Hugo Chávez kündigte bei einer Veranstaltung am vergangenen
Wochenende an, daß er seine offiziellen Aktivitäten im Jahr 2009 mit
einer Zeremonie zu Ehren der kubanischen Revolution beginnen werde. Die
Abgeordneten der russischen Duma beschlossen eine Erklärung, in der sie
die sozialen Errungenschaften hervorheben, die Kuba trotz der
jahrzehntelangen Blockade erreichen konnte. Es sei erfreulich, daß im
abgelaufenen Jahr die »traditionelle Freundschaft beider Länder« wieder
gestärkt werden konnte. In Managua sagte Tomás Borges, der letzte noch
lebende Mitbegründer der Sandinistischen Befreiungsfront FSLN, daß alle
politischen Veränderungen in Lateinamerika ihren Ursprung in der
Kubanischen Revolution gehabt hätten. »Der venezolanische Präsident Hugo
Chávez ist möglich durch Bolívar und Fidel. In Nicaragua wäre die FSLN
nicht erklärbar ohne Sandino, aber (ihr wichtigster Gründer) Carlos
Fonseca war nur möglich durch Sandino und Fidel«, betonte der frühere
nicaraguanische Minister.

Unterdessen wachsen die Spekulationen über eine Änderung der
US-amerikanischen Blockadepolitik gegen Kuba. Einer Meldung der Agentur
Reuters zufolge soll der künftige US-Präsident Barack Obama bereit sein,
die Blockade gegen die Insel an einigen Punkten zu lockern. Im Wahlkampf
hatte sich Obama noch für eine Beibehaltung der Sanktionen
ausgesprochen, während der kubanische Präsident wiederholt seine
Bereitschaft zu einem bilateralen Treffen betonte.


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Mittwoch, Dezember 17, 2008

»Pro Köln« plant neuen Hetzkongreß

Köln. Die sogenannte Bürgerbewegung »Pro Köln« will einen erneuten
Versuch für die Durchführung eines »Antiislamisierungskongresses« in der
Rheinmetropole starten. Nach Informationen des Internetportals »Mut
gegen rechte Gewalt« soll die Veranstaltung, zu der zahlreiche Politiker
rechter Parteien aus Europa erwartet werden, am 9. und 10. Mai 2009 als
öffentliche Kundgebung auf dem Kölner Roncalliplatz stattfinden. Am 20.
September hatten zehntausende Menschen in der Domstadt gegen die
rassistische Hetze von »Pro Köln« protestiert und durch Straßenblockaden
deren Antiislamkongreß verhindern können.

Zulauf bekommt die »Pro-Bewegung« in Nordrhein-Westfalen unterdessen aus den Reihen der CDU. Gereon Breuer, Kreisvorsitzender der
Parteijugendorganisation »Junge Union« im Landkreis Siegen, teilte in
einer Mitteilung mit, zu »Pro NRW« gewechselt zu sein. Diese kündigten
in einer Presseerklärung den Übertritt weiterer »hochrangiger«
Unionsfunktionäre in ihre Organisation an.


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Donnerstag, Dezember 11, 2008

Griechenland steht still

ich tippe mal, der Beitrag kommt vom 'Geist des Likedeelers'

Nichts geht mehr in Griechenland. Nach tagelangen Protesten von Schülern und Studenten legte am Mittwoch ein Generalstreik von Gewerkschaften und Linksparteien das EU-Land lahm. Ministerien, Schulen und Universitäten blieben geschlossen, bis Mitternacht wurden alle Flüge und Fährverbindungen gestrichen. In Krankenhäusern herrschte nur ein Notbetrieb. Auch im öffentlichen Nahverkehr von Athen wurde gestreikt. Der Massenprotest richtet sich gegen die neoliberale Wirtschaftspolitik der rechten Regierung von Konstantinos Karamanlis und die tödlichen Polizeischüsse auf einen 15jährigen Schüler am 6. Dezember.

In der griechischen Hauptstadt zogen am Mittwoch morgen Tausende Anhänger der kommunistischen Gewerkschaft PAME zum Arbeitsministerium. Auch die Synaspismos-Gewerkschaft AP demonstrierte in Athen. Der Gewerkschaftsdachverband der sozial­demokratisch orientierten Gewerkschaften rief zu einer Kundgebung vor dem Parlament auf. Die Beteiligung am Streik sei »umfassend«, sagte ein Sprecher des GSEE. »Das ganze Land steht still.« Vergeblich hatte Regierungschef Karamanlis versucht, die Gewerkschaften angesichts tagelanger gewaltsamer Auseinandersetzungen zur Absage des schon länger geplanten Generalstreiks gegen geplante Privatisierungen und Lohnkürzungen zu bewegen.

Die sozialdemokratische Opposi­tion im Parlament forderte am Mittwoch erneut den Rücktritt von Karamanlis. Die von der Nea Dimokratia (ND) gestellte Regierung hat im Parlament nur eine Mehrheit von einer Stimme. »Die Regierung kann die Krise nicht bewältigen, und sie hat das Vertrauen des griechischen Volkes verloren«, erklärte PASOK-Chef Georgios Papandreou. In Umfragen führt seine Partei derzeit deutlich vor ND. Sollte es bei Neuwahlen nicht zu einer absoluten Mehrheit reichen, gibt es im oppositionellen Linksblock Synaspismos starke Kräfte, die für eine Koalition mit PASOK werben würden. Die griechischen Kommunisten der KKE wollen sich Neuwahlen nicht verschließen. Sie betonten aber, einzig anhaltende Massenproteste seien effektiv wirksam, um eine Umwälzung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu erreichen. KKE und ­PAME hatten am Mittwoch in 66 Städten Demonstrationen organisiert. Alle verliefen den Angaben zufolge friedlich.

Ungeachtet dessen kam es auch am Mittwoch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen vermummten Jugendlichen und der Polizei. In Athen zogen mehrere tausend Schüler und Studenten zum Parlamentsgebäude am Syntagma-Platz, um gegen den Tod des 15jährigen Alexis Grigoropoulos zu protestieren. »Die Polizei ging mit Tränengas gegen Randalierer vor, die Molotow-Cocktails und andere Gegenstände warfen«, berichtete ein AFP-Reporter. In Thessaloniki kam es am Rand einer Demonstration von rund 2000 Schülern und Studenten zu Ausschreitungen. Auch hier setzte die Polizei Tränengas ein. Inzwischen häufen sich Augenzeugenberichte, wonach Hooligans und Zivilpolizisten an den Krawallen beteiligt sind, mutmaßlich um die gesamte Protestbewegung zu diskreditieren.

Anwälte des Todesschützen behaupteten unterdessen, ihr Mandant werde durch eine ballistische Untersuchung entlastet. Der 37jährige Polizist, der seit Sonntag in Untersuchungshaft sitzt, hatte mehrmals ausgesagt, er habe drei Warnschüsse abgefeuert. Das Opfer, Alexis Grigoropoulos, sei von einem Querschläger getroffen worden. Augenzeugen versicherten dagegen, auf den 15jährigen sei gezielt geschossen worden.

Quelle: jw


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Dienstag, November 18, 2008

Likedealer is 'GONE'

Hallo liebe Gemeinde,

der 'Likedealer' - sprich der 'Urvater' dieses blogs hat uns leider verlassen und die Frage gestellt, ob den blog jemand weiterführen möchte. Da ich hier einiges gefunden habe, was es sonst nirgends gab, hab ich ihm mein OK gegegben...
und muss ganz ehrlich sagen, das mir seine Entscheidung sehr Leid tut, aber - jeder geht seinen eigenen Weg... ich hoffe er hat den Richtigen gewählt!

Wir (ich) hoffe es in seinem Sinne weiterführen zu können (mit den Postings klappts ja schon mal... weitestgehend). Wäre jemand evtl. bereit mich zu unterstützen, da ich berufsbedingt schon mal längere Zeit nicht erreichbar sein könnte (immo auch nur via UMTS-Card).

Es wäre schade diesen blog zu verlieren - also helft mit

greetz FF


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Samstag, September 20, 2008

Aufgestanden! Hingesetzt! Blockiert!

Für die neuesten Termine bitte auf das Logo klicken!

Wie von den extrem rechten Parteien „Pro Köln“ und „Pro NRW“ angekündigt, wollen bis zu 1000 Rassisten und RassistInnen am 20. September nach Köln kommen, um dort unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion zu verbreiten. Seit Februar steckt das „Bündnis gegen Pro Köln“ in den Planungen zu diesem Großevent.

Schon damals starteten wir mit großen Erwartungen an diesen Tag und freuen uns kurz vor dem besagten Wochenende des 19.-21. Septembers, über das bisherige große Interesse an den Gegenaktivitäten und einem vielfältigem antifaschistischen Engagement.



Immer mehr Menschen wollen sich an einer aktiven, transparenten und praktischen Blockade gegen das Rassistentreffen auf dem Kölner Heumarkt, mitten in der Kölner Innenstadt, beteiligen. Hierbei sei noch mal auf den Besuch eines Blockadetrainings hingewiesen, dass euch auch praktisch auf den 20. September vorbereiten soll.

Kommt nach Köln! Aufgestanden, hingesetzt, BLOCKIERT!

Der Kongressort:

Nachdem „Pro Köln“ eine erste Niederlage bezüglich des eigentlich geplanten Kongressortes einstecken musste, wurde ihr Zweitwunsch von der Kölner Polizei erfüllt. Sie möchten nun am Kölner Heumarkt ihren Kongress mit namhaften europäischen Rechtspopulisten veranstalten. Dieser Platz befindet sich südlich des Kölner Doms und Hauptbahnhofs und ist in etwa 10 Minuten zu Fuß zu erreichen. Beginnen möchte „Pro Köln“ an diesem Tag um 12 Uhr.

Als Anlaufpunkt und Kundgebungsort für alle unorganisierten Aktivisten wurde der Platz vor dem Kölner Gürzenich (Ecke Gürzenichstr./Martinstr.) westlich vom Kölner Heumarkt angemeldet. Erreicht werden kann der Ort zu Fuß vom Kölner Hauptbahnhof in etwa 10 Minuten. Mit der Bahn vom Hauptbahnhof mit der Linie 16 oder 18 bis Haltstelle Neumarkt und dann zu Fuß über Schildergasse und Gürzenichstr. zurück zum Kundgebungsort. Von der anderen Rheinseite z.B. ab Köln Deutz Bf mit verschiedenen S- und Regionalbahnen zum Hauptbahnhof oder zusammen mit vielen anderen AktivistInnen gemeinsam am Convergence Center in Köln Kalk starten.

Beginn unserer Kundgebung ist um 9 Uhr. Wir bitten alle pünktlich vor Ort und zügig handlungsfähig zu sein. Ebenfalls bitten wir um ein „buntes“ Erscheinungsbild und praktische Klamotten (flexibel sein). Wir wollen dadurch verhindern, dass die Polizei nur aufgrund von Äußerlichkeiten schon im Vorfeld selektiert und ein flexibles Handeln unmöglicht macht.
Hier noch einige rechtliche und praktische Hinweise zur Blockade:
Was ist, wenn die Blockade geräumt werden soll?

Die Polizei müsste drei Mal dazu aufrufen, den Platz/die Straße zu verlassen, bevor sie räumt (Was sie nicht immer macht). Das Blockieren bleibt jedoch lediglich eine Ordnungswidrigkeit (wie Falschparken), wenn die Blockierenden auch nach der dritten Aufforderung sitzen oder stehen bleiben. Dies ändert sich nur, wenn bei einer eventuellen Räumung aktiver Widerstand geleistet wird. Ein Ermittlungsausschuss (EA) wird an dem Tag unter der Nummer 0221 - 932 72 52 tätig sein. Der EA versucht den Überblick zu behalten, wer wo festgenommen und wohin transportiert wurde. Außerdem versucht der EA, sich wenn nötig um Anwälte zu kümmern. Hier noch ein paar eventuell nützliche Tipps des Kölner EAs.

Mitnehmen:

Personalausweis, Kleingeld/Telefonkarte (zum Telefonieren) oder anonymisiertes Handy, benötigte Medikamente, Zettel und Stift, Stadtplan, Praktische Klamotten (unauffällig, bequem), Tuch/Mütze/Sonnenbrille zum Schutz vor unerwünschtem Fotografieren/Filmen (Vermummung zur Vereitelung einer Identitätsfeststellung durch die Polizei ist verboten und kann juristische Konsequenzen haben, Schutz vor filmenden Nazis ist jedoch nicht verboten)

Nicht mitnehmen:

Kalender, Adressbücher, Telefonlisten, Fotos usw., Alkohol/Drogen, Waffen, Hunde, Schmuck (Verletzungsgefahr). Vorsicht bei Schminke, Cremes, Fettstifte, Kontaktlinsen: Bei einem Tränengaseinsatz reichert sich das CN/CS in Fetten besonders an.


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Termine zur Demo

16. September 2008 • Infoveranstaltung
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Kulturbunker Mülheim, Berliner Str. 20, 51063 Köln
Veranstalter: AKKU - Antifaschistsiche Koordination Köln und Umgebung

17. September 2008 • Konzert und Lesung:
„Hounds of Horrem spielen demokratisch“

Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: Elektra Musikbar, Gereonswall 12-14, 50668 Köln
seperator

18. September 2008 • Infoveranstaltung:
zu pro Köln, anschließend Infos zu geplanten Protesten gegen den Anti-Islamisierungs-Kongress

Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Naturfreundehaus, Kapellenstraße 9a, 51103 Köln-Kalk
Veranstalter: Convergence Center Köln
seperator
18. September 2008 • Konzert/Festival:
„Kein Kölsch für Nazis Festival“

Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Werkstatt, Grüner Weg 1b, 50825 Köln-Ehrenfeld

Veranstalter: Kölner Kneipen Kultur
seperator
19. September 2008 • Infoplenum
zu geplanten Protesten gegen den Anti-Islamisierungs-Kongress

Uhrzeit: 16:30 Uhr & 23:00 Uhr
Ort: Naturfreundehaus, Kapellenstraße 9a, 51103 Köln-Kalk
Veranstalter: Convergence Center Köln
seperator

20. September 2008 • Infoplenum
zu geplanten Protesten gegen den Anti-Islamisierungs-Kongress

Uhrzeit: 08:00 Uhr
Ort: Naturfreundehaus, Kapellenstraße 9a, 51103 Köln-Kalk
Veranstalter: Convergence Center Köln


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Donnerstag, September 18, 2008

Kein Kölsch Für Nazis


Vom 19-21. September wollen die Rassisten von "Pro Köln" in der Kölner Innenstadt (Heumarkt) einen internationalen "Anti-Islamisierungskongress" mit mehr als 1000 (!) Rassisten, Alt- und Neonazis aus ganz Europa veranstalten. Neben dem Vorsitzenden der französischen Front National Jean Marie le Pen werden rechtsextreme Redner der FPÖ des Vlaams Belang und der Lega Nord auftreten. Auch andere Rassisten aus Spanien, Ungarn, USA etc. haben sich samt Gefolgschaft in Köln angesagt.Eine Veranstaltung, wie sie in Köln seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr stattgefunden hat.
Viele politische Initiativen aus Köln von Antifa- über Schülergruppen bis zum Schriftstellerverband rufen dazu auf, den Kongress durch eine Massenblockade zu verhindern. Nähere Infos dazu unter: www.hingesetzt.mobi
Nun haben sich Kölner Gastronomen und Kulturschaffende zusammengeschlossen, um den Protest dagegen nicht nur den üblichen politischen Gruppen zu überlassen, sondern ihn mit möglichst vielen Menschen aus dem kulturellen Leben Kölns zu unterstützen, dazu soll auch dieses Festival einen Beitrag leisten.

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Einlass ist ab 20:00, der Eintritt beträgt 5 ,- plus freiwillige Spende.

Oben spielen (wahrscheinlich sogar in dieser Reihenfolge):
ROLLY BRINGS
BANANA PEEL SLIPPERS
2LHUD
CHUPACABRAS

Unten spielen (in unbestimmter Reihenfolge):
MICROPHONE MAFIA
FIESTA LUCHA AMADA
BAM BAM BABYLON BAJASCH


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AUßERDEM GIBTS NATÜRLICH DIE AKTUELLSTEN INFORMATIONEN ÜBER GEPLANTE AKTIONEN FÜR DAS KOMMENDE WOCHENENDE !!!
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Nazis stoppen - Musik gegen Arschlöcher! Soli-Gig

Do. 18.9.08 Köln, Büze Ehrenfeld (Venloer Str. 429) Buntgefächertes Warmup-Konzert im Büze Ehrenfeld am Vorabend der Proteste gegen den Anti-Islam-Kongress von Pro Köln. Rock - Punk - Liedermacher. Alle Gewinne werden lokalen antifaschistischen Initiativen gespendet. 30-Minuten-Kurzauftritte der Künstler Mit: Die Roten Ratten (Ex-HbW, Punkrock) Klaus der Geiger (Liedermacher) Heiter bis Wolkig (Einmaliges Sketch-Kabarett-Comeback) Rolly Brings & Bänd (Liedermacher) Keine Ahnung (Punkrock) Last Carez (Hardrock) Volle Tönung (A-Capella) Frolleinwunder (Alternative / Punk) Divine Disturbance (Punkrock) Beginn pünktlich 19 h, Soli-Beitrag 5 Euro Anfahrt siehe www.bueze.de; Infos zu den gegen Gegenaktionen www.hingesetzt.mobi


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Sonntag, September 07, 2008

PeterLicht - Wünsche

Und wenn Ihr 370 mal den Wunsch posted, läßt sich nix (!) beschleunigen. Einmal wünschen reicht. Wirklich und versprochen.



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