Nachdem Suicidal Tendencies-Sänger Mike Muir in den 80er-Jahren noch voll und ganz mit seiner Hauptband ausgelastet war, entwickelte er sich im folgenden Jahrzehnt immer mehr zum Hans Dampf in allen Gassen. Neben seinem Soloprojekt Cyco Miko stampfte er auch noch eine Band namens Infectious Grooves aus dem Boden, die deutlich funkiger klingt als die Tendencies. Als die Gruppe 1991 mit The Plague That Makes Your Booty Move... It's Infectious Grooves seinen Vinyl-Einstand feierte, konnten Muir und sein Schatten Robert Trujillo (b.) beste Kritiken einfahren.
Die Scheibe klingt von vorn bis hinten quicklebendig, sprüht nur so vor abgefahrenen Songideen und hat diverse grandiose Funk-Passagen zu bieten, die man von den Tendencies bis dato so gut wie gar nicht gewohnt war. Das Niveau des damals aktuellen und heute zu Recht als Klassiker gehandelten Suicidal-Longplayers Lights, Camera, Revolution (1990) wird zwar nicht erreicht, Freunde abgedrehter Funk-Grooves und schräger Vocals sollten hier aber auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. (c: amazon.de - Michael Rensen)
The Plague That Makes Your Booty Move...
Titelliste
01 Punk It Up
02 Therapy
03 I Look Funny?
04 Stop Funk'n With My Head
05 I'm Gonna Be My King
06 Closed Session
07 Infectious Grooves
08 Infectious Blues
09 Monster Skank
10 Back to the People
11 Turn Your Head
12 You Lie... And Yo Breath Stank
13 Do The Sinister
14 Mandatory Love Song
15 Infecto Groovalistic
16 Thanx But No Thanx
Genre: Rock
Bitrate: 223 kBit/s (VBR)
Year: 1991
Sarsippius' Ark
Titelliste
01 Intro
02 Turtle Wax (Funkaholics Anonym
03 No Cover/2 Drink Minimum
04 Immigrant Song
05 Caca De Kick
06 Don't Stop, Spread The Jam
07 Three Headed Mind Pollution
08 Slo-Motion Slam
09 A Legend In His Own Mind (Ladi
10 Infectious Grooves
11 These Freaks Are Here To Party
12 The Man Behind The Man
13 Fame
14 Savor Da Flavor
15 No Budget/Dust Off The 8-Track
16 Infectious Grooves (2)
17 You Pick Me Up (Just to Throw
18 Do The Sinister
19 Big Big Butt, By Infectiphibia
20 Untitled
Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 1993
Dienstag, April 20, 2010
Funk-Rock als Nebenprojekt
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Samstag, Februar 27, 2010
Disco-Metal-Bastarde aus Detroit
In 2006 vom likedeeler schon mal vorgestellt...
Im Jahr 1996 wird die Band um Dick Valentine (bürgerlich Tyler Spencer, Gesang und Liedtexte), Rock and Roll Indian (bürgerlich Anthony Selph, Gitarre), Surge Joebot (Gitarre), Disco (bürgerlich Steve Nawara, E-Bass) und M (bürgerlich Cory Martin, Schlagzeug) als The Wildbunch gegründet. Tait Nucleus (Keyboard, Synthesizer) stößt später dazu.
Die Band wechselt häufig ihre Mitglieder. So spielen über die Zeit insgesamt vier Gitarristen, vier Bassisten, fünf Keyboarder und drei Schlagzeuger. In der ersten Zeit veröffentlicht die Band nur wenige Stücke, stattdessen tritt sie häufig in der Umgebung von Detroit auf, und die Mitglieder genießen nach eigenen Angaben das Musikerdasein.
Mit der Single „Danger! High Voltage“ und einem dazugehörigen Musikvideo schafft Electric Six schließlich 2002 den Durchbruch. Insbesondere in Großbritannien, wo die Single Platz 2 der Charts erreicht, hat die Band Erfolg. Einem Gerücht zufolge hat Jack White von The White Stripes das Stück mitproduziert.
Da eine aus Bristol stammende DJ- und MC-Gruppe aus den 80ern bereits den Namen The Wildbunch trägt, die später in Massive Attack aufgeht, wird die Band schließlich in Electric Six umbenannt. So ist auch der Weg zum kommerziellen Erfolg gesichert.
Im Jahr 2003 erscheint dann das erste Album Fire unter dem neuen Bandnamen. Kurz nach dem Erscheinen des Albums verlassen Rock and Roll Indian, Surge Joebot und Disco die Gruppe und werden durch John R. Dequindre, Johnny Na$hinal und The Colonel ersetzt.
Von Queen covern sie 2004 das Lied Radio Gaga, was Empörung unter Queen-Fans hervorruft, zudem Dick Valentine im zugehörigen Musikvideo als Geist von Freddie Mercury auf dessen Grab tanzt. Nach Aussage der Band wollte man lediglich zeigen, wie Freddie Mercury für drei einhalb Minuten wieder zum Leben erweckt wird.
Señor Smoke erscheint im Februar 2005. In der Zwischenzeit wird ihr Lied Danger! High Voltage auch auf dem Soundtrack zu Drei Engel für Charlie - Volle Power veröffentlicht.
2006 veröffentlicht man das dritte Werk Switzerland, welches, laut Aussage der Band, den Titel in der Hoffnung trägt, man würde aufgrund dessen in die Schweiz eingeladen werden. Dick Valentine betitelte es als "das beste Werk", welches Electric Six bis heute veröffentlicht hat, und man ist bemüht für jedes einzelne Lied ein Musikvideo zu drehen.
2008 Ein Jahr nach ihrem Album "I Shall Exterminate Everything Around Me That Restricts Me From Being The Master" folgte im Oktober 2008 bereits das fünfte Studioalbum namens "Flashy".
Momentan besteht die Band aus der Besetzung Dick Valentine (Gesang), Tait Nucleus? (Keyboard, Synthesizer), John R. Dequindre (E-Bass), Johnny Na$hinal (Lead-Gitarre), The Colonel (Lead-Gitarre) und Percussion World (Schlagzeug).(wiki)
Fire
Titelliste
01 Dance commander
02 Electric demons in love
03 Naked pictures (of your mother)
04 Danger! High voltage
05 She's white
06 I invented the night
07 Improper dancing
08 Gay bar
09 Nuclear war (on the dance floor)
10 Getting into the jam
11 Vengeance and fashion
12 I'm the bomb
13 Synthesizer
Genre: Alternative
Bitrate: 280 kBit/s (VBR)
Year: 2003
Senor Smoke
Titelliste
01 Rock and Roll Evacuation
02 Devil Nights
03 Bite Me
04 Jimmy Carter
05 Pleasing Interlude No.1
06 Dance Epidemic
07 Future Boys
08 Dance-A-Thon 2005
09 Be My Dark Angel
10 Vibrator
11 Boy or Girl
12 Pleasing Interlude No.2
13 Radio Ga Ga
14 Taxi to Nowhere
15 Future is in the Future
Genre: Rock
Bitrate: 223 kBit/s (VBR)
Year: 2005
Switzerland
Titelliste
01 The Band In Hell
02 I Buy The Drugs
03 Mr. Woman
04 Night Vision
05 Infected Girls
06 Pulling The Plug On The Party
07 Rubber Rocket
08 Pink Flamingos
09 I Wish This Song Was Louder
10 Slices of You
11 There's Something Very Wrong
12 Germans In Mexico
13 Chocolate Pope
Genre: Blues
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 2006
I Shall Exterminate Everything Around Me That Restricts Me from Being the Master
Titelliste
01 It's Showtime
02 Down at McDonnelzz
03 Dance Pattern
04 Rip it
05 Feed My Fuckin' Habit
06 White Train
07 Broken Machine
08 When I Get to the Green Building
09 Randy's Hot Tonight
10 Kukuxumusu
11 I Don't Like You
12 Lucifer Airlines
13 Lenny Kravitz
14 Fabulous People
15 Sexy Trash
16 Dirty Looks
Genre: Alternative Rock
Bitrate: 192 kBit/s
Year: 2007
Flashy
Titelliste
01 Gay Bar Pt.2
02 Forumla 409
03 We Were Witchy Witchy White Women
04 Dirty Ball
05 Lovers Beware
06 Your Heart Is Rising
07 Untitled
08 Heavy Women
09 Flashy Man
10 Watching Evil Empires Faill Apart
11 Graphic Designer
12 Transatlantic Flight
13 Making Progress
Genre: Rock
Bitrate: 225 kBit/s (VBR)
Year: 2008
Kill
Titelliste
01 Body Shot
02 Waste Of Time And Money
03 Egyptian Cowboy
04 Escape From Ohio
05 Rubbin' Me The Wrong Way
06 One Sick Puppy
07 Steal Your Bones
08 My Idea Of Fun
09 I Belong In A Factory
10 The Newark Airport Boogie
11 Simulated Love
12 You're Bored
13 White Eyes
Genre: Rock
Bitrate: 201 kBit/s (VBR)
Year: 2009
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Freitag, Dezember 26, 2008
Hamburger Arroganz
War nicht einfach etwas über diese Band zu finden. Sie haben mit "Livin' in Hamburg" eine der besten Liebeserklärungen an die Stadt geschrieben (wenn nicht sogar die Beste!), aber darauf will ich sie gar nicht reduzieren. Der Dank gilt dem edlen Spender!
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Regler nach rechts und ihr werdet verstehen,
dass die Beats in die Beine und die Reime in'n Kopf gehen.
Herzlichen Dank für den Applaus im Voraus
und herzlich Willkommen hier bei uns im Tollhaus.
-- Hamburger Arroganz, "Willkommen im Tollhaus"
Es gibt ein paar deutschsprachige Bands, die nicht ganz ins Bild der typischen deutschsprachigen Band passen, obwohl sie eigentlich nicht großartig etwas anders machen als die anderen. ...
Was nun aber macht sorgt dafür, dass diese Band aus dem Rahmen fällt? Genau festmachen kann ich es selbst nicht, aber wenn ich es irgendwie begründen müsste, wäre die Erklärung wohl folgende: sie liegen in überraschen vielen Teilaspekten, die ein Album ausmachen weit über dem Durchschnitt.
Frontmann Arn Schlürmann hat nicht nur eine markante Stimme, die er geschickt in Szene zu setzen weiß, sondern ist auch noch begabt, was das Produzieren von Musik angeht. Durch Zufall fand ich eine Scheibe von einer Band namens "Vanity Fair", die ebenfalls von ihm produziert wurde, und doch eher dem Funk & Soul Lager zuzuordnen ist. Obwohl man auch diesem Album so einige Anleihen besonders im Bereich Funk nicht absprechen kann, kann man doch sagen, das Arn Schlürmann in mehr als einem Musiklager zuhause ist: er produzierte auch Blümchen...
Laut Leuten, die die Band seit dem ersten Album zu schätzen wissen, ist das eigentlich ein Spaßprojekt von hauptberuflichen Werbetextern. Das würde nicht nur die gute Qualität der Texte im Allgemeinen, sondern auch den Text von "Mehr, mehr, mehr" im Besonderen erklären. Eine sehr böse Abrechnung mit der Werbung.
Etwas beängstigen tut mich das Stück "Kommando zurück", dass sich auf recht intelligente Weise mit Neo-Nazis auseinandersetzt. Das Stück ist zwar über 15 Jahre alt (jetzt wohl schon mehr als 18 Jahre), aber trotzdem immer noch brandaktuell, leider.
Der Schwerpunkt der Themen der Lieder liegt aber doch auf dem, was so zwischen Liebenden und solchen die es mal waren oder auch noch werden abgeht. Nun gut, ein Liebeslied ist auch einer Bank und ihrem Panzerschrank gewidmet. Man kann also sehen, dass nicht alles so erst gemeint wird, wie es eventuell klingen mag.
Als konkreten Anspieltipp gibt es diesmal nur einen: den Opener "Willkommen im Tollhaus". Den sollte man sich aber auch wirklich mit etwas Ruhe von Anfang an zu Gemüte führen. Es ist sowohl der Willkommensgruß an den Hörer des Albums als auch eine Hymne auf die Hamburger Arroganz selbst. Und das machen sie so gut, da kann auch gerne ein Dutzend Rap-Spacken ankommen und sich hypen wollen, die werden ganz locker an die Wand gespielt und auch gereimt.
Q:http://blog.h8u.de (gekürzt/bearbeitet)
Livin' in Hamburg (1988)
01 - Livin' in Hamburg
02 - Zeitgeist
03 - Cowboys wollen mehr
04 - Cash Money
05 - Livin' in Hamburg (Maxi Version)
06 - Inge
07 - Zeitgeist (Party crash)
Bitrate: VBR 192-224
Passwort: gnirtz
Junges Blut (1991)
01 - Willkommen im Tollhaus
02 - Lackwäsche
03 - Verliebt in eine Bank
04 - Cool und Clever
05 - Gefangen im Hyperraum
06 - Kommando zurück
07 - Äpfel mit Zuckerguss
08 - Junges Blut
09 - Mehr, mehr, mehr
10 - (77316) Vicky
11 - Wann ist der Krieg vorbei
12 - Hexenkraft
13 - Jetzt und Hier
14 - Wer braucht hier wen
Bitrate: VBR 192-224
Passwort: gnirtz
Die Cover und die Playlist sind bereits enthalten! Habe das Album (CD) mit VBR 192-224 gerippt, ganz ordentlich wie ich finde... ;-)
Viel Spaß
Gruß Ralle
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Freitag, Oktober 24, 2008
Hühnerfriedhof

Ein Kumpel hat mir diese Combo mal mit den Worten: "Wenn du deine Surround-Anlage einstellen willst, nimm die hier. Sind in einem Audio-Forum empfohlen worden." nahegelegt. Und da die alles andere sind als eine Geräuschkulisse...
Mit einer originellen Mischung aus Rock, Funk und Jazz kreieren Hühnerfriedhof packende Songs jenseits des Mainstream! „Erwarte das Unerwartete“ ist hierbei Motto und Arbeitsgrundlage zugleich, denn die mal ironisch bissigen, mal nachdenklich ernsten deutschen Texte, werden in einen auf hohem musikalischen Niveau dargebotenen und von spontaner Interaktion geprägten Soundtrack gebettet!
Wie dem auch sei... Gitarrist Thorsten Praest und Bassist Michael Hambloch spielen bereits seit Anfang der 90er Jahre zusammen, Schlagzeuger Daniel Sanleandro stieß 1999 dazu.
Nach zahlreichen Livegigs nahm die Band 2004 das Album „Zieh’ dich aus“ auf, welches in der Szene schnell Kultstatus erreichte. Ende 2006 wurde die Band beauftragt, den Soundtrack zum Ruhrpott-Kurzfilm „0231“ zu schreiben.
Zurzeit arbeiten Hühnerfriedhof an neuen Songs für das nächste Album und spielen so viele Gigs wie möglich, um das Material live anzutesten!
Pressestimmen:
„Groovy Rhythmen mit deutschsprachigen Hahnenschreien“ (Coolibri)
„Trio, das mit groovigem Funk-Rock – mal fusionmäßig instrumental, mal schräg mit deutschen Texten – frischen Wind in die Düsseldorfer Musikszene bringt.“ (WZ/Wochenszene)
„Besonderer Leckerbissen: Das Düsseldorfer Trio Hühnerfriedhof, das groovigen Funk-Rock mit deutschem Gesang kombiniert.“ (Überblick)
„Funk-Rock und Power-Fusion aus Düsseldorf. Für Rock- und Jazz-Fans gleichermaßen interessant.“ (Prinz)
„Gute Musiker und eine Band, die einfach dicht zusammenspielt und auch noch originell ist. Bitte buchen sie jetzt!“ (Gitarre & Bass)
Quelle:hp
Zieh Dich aus (2003)
01. Zieh Dich aus
02. Dumm gelaufen
03. Raus
04. Innere Werte
05. Funky
06. Zeit
07. Disco Baby
08. Alt
09. Du weisst es
10. Nervensäge
11. Ich will schlafen
12. Bis der Arzt kommt
pw: Sach5pende
Year: 2003
Bitrate: VBR
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Freitag, August 29, 2008
Guesch Patti - Labyrinthe
Seit mittlerweile zwanzig Jahren entwickelt sich dieses Album in wellenartigen Schüben immer wieder mal zu meinem Lieblingsalbum.
Das Stilrichtung des "Nouvelle chanson" produzierte Ende der 80er Jahre einige französische Hits, die in ganz Europa zu Bestsellern wurden, darunter Songs wie Voyage Voyage, Ella Elle L'a oder auch Guesch Pattis Hit "Etienne". Der Erfolg dieser Songs beruht wohl hauptsächlich darauf, dass sie radikal mit französischen Chanson-Traditionen brechen. Dieser neue Touch ist Guesch Pattis Album auch deutlich anzumerken. Es ist schlicht und einfach richtig geile, funkige 80er Jahre-Musik, die auch ohne die englische Sprache auskommt und von der Schönheit der französischen Sprache und der ungeheuer starken Stimme der Sängerin lebt. Qualitativ absolut hochwertig und immer noch empfehlenswert. Ein Muss für Fans der 80er!
Labyrinthe
Title
01 Let Be Must The Queen
02 Triangle
03 Etienne
04 Backstage D'une Star
05 Bon Anniversaire
06 Fait Divers
07 Roule... Tu Dis
08 Culture
09 Cul Cul Clan
10 Manque Un Detail
11 Tout Seul...
12 C'est Pas Assez
13 Un Espoir
Genre: Rock
Bitrate: 246 kBit/s (VBR)
Year: 1988
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Mittwoch, August 27, 2008
Guesch Patti - Blonde
Dieses Album von Guesch Patti habe ich selber gerade erst kennen gelernt. Ich habe es rausgesucht als Überleitung von M auf andere französische Musik. Denn Mathieu Chedid hat nicht nur sich selbst, also M, sondern tritt auch gerne als Gastmusiker bei befreundeten Künstlern auf. So auch auf diesem Album, wo er als Gittarist zu hören ist.
Guesch Patti kennen vielleicht noch welche von Euch. Ihr großer Hit Étienne aus 1987?
Mit diesem Album steuerte Guesch übrigens einen musikalischen Beitrag zu Peter Greenaways Film Die Bettlektüre (Originaltitel: The Pillow Book) bei.
When this album came out I waited a year I think to buy it. I just was not listening to Guesch Patti anymore and I thought that this album was going to be like "Gobe". In a period that I began to listen to Guesch again, I decided to buy this album just to complete my Guesch Patti collection. But what a surprise!! This is great ! A new sound with trip-hop and grunge in French. How original! Amnésie, Tapis de laine, Doc, Ma réalité are my favourites. This is really not a french sound and I think that's why the album was not a big hit in this country. France has already forgotten Guesch Patti since Étienne and I think she is more popular in foreign countries than she is in France. With this album I found my love for Guesch Patti's music again. A must !!ACHTUNG: WMA-Format! Hab gerade kein anderes, also bei Bedarf umwandeln!
Labyrinthe
Title
1 taboo
2 amnesie
3 la marquise
4 interlude
5 ma réalité
6 blonde
7 tapis de laine
8 un peu... beaucoup
9 doc
10 la chinoise
11 jours étrange
12 let be must the queen
13 etienne (version longue)
14 quand on n'a que l'amour
15 l'homme au tablier vert
Genre: Rock
Year: 1995
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Freitag, Mai 09, 2008
Delta 5 - See The Whirl + Single
See The Whirl + Single
Titelliste
01 innocenti, final scene, circuit, open life, trail, shadow, delta 5, anticipation
02 journey, make up, triangle, waiting, telephone, different fur
03 mind you own business
04 now that you've gone
Genre: New Wave
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1981
Britische Post-Punk-Originale aus dem Umfeld von Gang Of Four.
Leeds zählt heute nicht eben zu den ganz großen britischen Popmetropolen, in den Post-Punk-Tagen der ausgehenden Siebziger tat sich dort aber einiges. Eine kleine Kunst- und Popszene, in der irgendwie jeder mit jedem liiert oder zumindest verhabert war, brachte damals u.a. die ungemein einflussreichen Gang Of Four, die bis heute kontinuierlich aktiven Mekons sowie Marc Almond respektive Soft Cell hervor. Das gemischtgeschlechtlich besetzte Quintett Delta 5 entstammt ebenfalls dieser Szene. Ihrer Mischung aus eher energetisch als schick interpretiertem White Funk und persönlich gehaltenen politischen Texten zeigte sich vor allem von den zuvor genannten Kollegen Gang Of Four beeinflusst, entwickelte durch seine große Unbekümmertheit aber einen ganz eigenen Charme.
Quelle: now-on.at
greetz FF
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Mittwoch, September 19, 2007
The Go! Team - Proof of Youth
Englands Go! Team spielen einen schnellen und wütenden Mix aus 60's Girl Groupe Musik, 70er Jahre TV Autoverfolgungs Serien, 80er Jahre Lady MCs und 90er Jahre Gitarrenspektakel.
Dieses Album schlägt ein mit seinen bombastischen Melodien und trifft mit seinen Songs voll ins Schwarze.
»Scha-atz, für welches Team sind wir?« – »Für das Go! Team, Honey. Das sind echte Bastards. Die haben zwei Schlagzeuge. Die hauen alles kurz und klein.«
Mit Titeln wie ›Junior Kickstart‹ oder ›The Power Is On‹ auf ihrem Debüt ›Thunder, Lightening, Strike‹ könnte das Go! Team auch gleich das Branding für Yellow Strom machen. Support your local Elektrizitätswerk. Nach einigen 7-Inches und einem Polyphonic-Spree-Remix hat die mittlerweile sechsköpfige Band um den britischen Harmonika-Spieler Ian Parton ein engmaschiges Sample-Album eingespielt, auf dem aus vermeintlich altbekannten Sounds eine gänzlich neuartige Pop-Collage zusammengemengt wird.
Vordergründige Referenzpunkte sind Sonic Youth oder Jackson 5, 80s-Theme-Tunes, White Noise und Motown-Trompeten für den Moment im Film, in dem Superhero die verzweifelte Jungschauspielerin vor dem sicheren Tod bewahrt.
Dagegen verwehrt sich Ian Parton aber gleich: Filme seien eigentlich gar nicht ihr Hut, und wer sie eine Soundtrack-Band nennt, soll zurückgehen, wo er herkommt.
Denn der Sample-Pool ist von 60s-Sachen über Elektro bis hin zu Rap-Loops ohnehin bis obenhin gefüllt, und überhaupt wird auch noch gesungen, konsequenterweise aber so unverständlich, dass die Lyrics gleich auf ein weiteres Instrument reduziert werden. »Vocal teamwork«, nennt es Ian selbst, ein Sound-Kauderwelsch, bei dem alle mitmüssen. Go, Team. Eine postnormale Konfusion. Dazu: eine unfassbare Lo-Fi-Produktion mit scheppernden, roomey Drums. Ginge das nicht auch sauberer? «Oh god, no.« Clean sei »too mainstream«, so Ian. The Go! Team sind die ambitionierteren Avalanches (»too discoy«), die interessanteren Lemon Jelly sowieso und auch die bessere Tarantino-Soundspur.
Aber nenn sie nie eine Soundtrack-Band. Live sieht man sie auch nicht als übles Brass-Ding, aufgetreten wird in klassischer Band-Formation mit zwei Drumkits, die Bläser werden gesampelt. Eigentlich, so Ian, sei The Go! Team nicht weit weg von dem, was Soulwax als 2 Many DJ’s gemacht haben: zusammenmixen, was scheinbar nicht zusammengehört. Die Richtung ist dieselbe, das DJ-Prinzip fließt bei Soulwax ja in der Grundidee auch in ihr neues Band-Album ein.
»Damn, they got that one first«, wundert sich Parton, als ich es ihm erzähle. Nicht ganz. Bei The Go! Team gibt’s die dramatisch überhöhte Machart dazu, »good at getting a crowd going on«. Sie nehmen die stilistische Methode des Bastard-Pop auf – mit der Ausnahme Soulwax in einer stumpfen Doofheit verschwunden – und lassen den Starkstrom-Sound in bester Indie-Tradition durch den Lo-Fi-Filter laufen. Dabei setzen sie aber niemals auf simple Gags. Ein neues Genre? »Not far-off«, meint Ian. Nur der Name dafür fehlt noch. Am besten irgendwas mit Power drin. Muss man gehört haben, bevor Yellow Strom sich melden.
Proof of Youth
Genre: Alternative
Bitrate: 218 kBit/s (VBR)
Year: 2007
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