Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße

Montag, März 31, 2008

Schäubles Fingerabdruck

Chaos Computer Club konkretisiert Biometrie-Debatte an Schäubles Fingerabdruck


Die Debatte um die biometrische Kompletterfassung der Bundesbürger war bisher eher abstrakt. Um ihr eine konkretere Form zu geben, hat der Chaos Computer Club (CCC) seiner Vereinszeitschrift "Die Datenschleuder" ein biometrisches Sammelalbum für die Fingerabdrücke schnüffelfreudiger Politiker beigelegt. Eröffnet wird das heitere Abdrucksammeln mit einem Fingerabdruck unseres geliebten Innenministers, Dr. Wolfgang Schäuble. [1] Der Abdruck wurde durch CCC-Aktivisten von einem Wasserglas sichergestellt, das Dr. Schäuble bei einer öffentlichen Veranstaltung benutzt hatte.

Die Befürworter einer Umwandlung der Bundesrepublik in einen biometrischen Überwachungsstaat betonen immer wieder, wer nichts zu verbergen habe, hätte auch nichts zu befürchten. Der Chaos Computer Club möchte mit dem biometrischen Sammelalbum die Probe aufs Exempel machen. Wenn unsere Überwachungspolitiker auch privat meinen, was sie öffentlich vertreten, sollten sie kein Problem damit haben, ihre biometrischen Daten publiziert zu sehen.

Das Innenministerium behauptete bei der Einführung biometrischer Pässe, dass Bilder des Gesichts und der Finger in ihrer Bedeutung für die Privatsphäre im wesentlichen identisch sind. "Wir haben nach der Logik des Innenministeriums also nur das Äquivalent von einem Foto einer Person des öffentlichen Lebens erstellt", erläuterte CCC-Sprecher Dirk Engling das Vorgehen des Clubs. Ein Fingerbild muss sich jeder Bundesbürger für den Reisepass und bald für den Personalausweis abnehmen lassen.

"Wir wollen mit der Veröffentlichung die Debatte um die biometrische Vollerfassung jedes Bürgers greifbarer machen", erklärte CCC-Sprecher Dirk Engling. "Fingerabdruck-Biometrie ist nicht so sicher, wie die Politik beteuert. Sie gehört in keine sicherheitsrelevante Anwendung – und erst recht nicht in den ePass."

Mit der Veröffentlichung weist der Club erneut deutlich auf die grundsätzlichen Risiken biometrischer Systeme hin. Jeder Mensch hat maximal zehn Fingerabdrücke, die er weder ersetzen noch schmerzfrei verändern kann. Doch der biometrische Identitätsdiebstahl erfordert lediglich den Zugriff auf einen brauchbaren Abdruck (z. B. an einem Glas), eine Digitalkamera und einen Laserdrucker zum Erstellen einer Folienvorlage und etwas Holzleim für die Fingerabdruck-Attrappen. Eine einfache Anleitung für das Kopieren von Fingerabdrücken hatte der CCC bereits im Jahre 2004 veröffentlicht. [2][3]

Der Datenschleuder liegen die Vorlage und eine fertige Attrappe bei. Um damit zum Beispiel bei Edeka [4] einkaufen gehen zu können, muss man den nachgemachten Abdruck nur noch vorsichtig auf den eigenen Finger kleben. Somit kann man praktisch alle üblichen Fingerabdruck-Biometriesysteme überlisten.

"Die Verwendung von Fingerabdrücken zur Identifizierung von Bürgern ist ein technischer und sicherheitspolitischer Irrweg, der so schnell wie möglich beendet werden muss. Der Bundestag ist aufgefordert, das Biometrie-Pass-Experiment schleunigst zu beerdigen. Die personellen Verflechtungen von Biometrie-Industrie und Innenpolitikern müssen dabei genauso beleuchtet werden, wie die undurchsichtigen Transaktionen um die Bundesdruckerei," fasste CCC-Sprecher Engling die Forderungen des Clubs zusammen.

Die Ausgabe #92 der Zeitschrift Die Datenschleuder kann beim Chaos Computer Club unter http://ds.ccc.de/order.html bestellt werden.

Links und weiterführende Informationen:

* [1]: Der Abdruck
* [2]: Die Bastelanleitung
* [3]: Die zwei-Minuten-Anleitung als Video
* [4]: Der Feldtest der ARD-Reporter bei youtube

Quelle: ccc.de


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Sonntag, März 30, 2008

Purwien - Eins

Wie bereits geschrieben, habe ich die W:E-Interpretation von Purwiens Bei Dir gesucht. Natürlich habe ich nach dem Sampler, den ich eben vorgestellt habe, nicht aufgegeben. Ich bin dem Rat des nachfolgenden Artikels gefolgt und habe mir einfach das ganze Album von Purwien besorgt.


Die Suche nach wirklich guter Musik verläuft oftmals in Banalitäten und Massentauglichkeiten. Anders bei Christian Purwien. Mit dem aktuellen Soloalbum „eins“ (Major Records) ist dem ehemaligen Second Decay Bandmitglied ein geniales Solowerk geglückt. Schon die vorab veröffentlichte Single „Alle Fehler“ zusammen mit Joachim Witt machte klar, das Purwien mit dem aktuellen Longplayer begeistern wird. Nahezu alle Album-Tracks sind textlich geistreich, musikalisch anspruchsvoll und auf Deutsch. Ohne dem Hörer mit den Songs eine Massage aufzudrücken gelingt es Purwien wie keinem anderen anzuregen und nachzudenken. Die Texte spielen für Christian Purwien sowieso eine entscheidende Rolle. Und so war es dann auch irgendwie logisch, dass die Stimme der „Drei ???“, Andreas Fröhlich, Purwien-Texte auf dem Album spricht. „Die Texte hatte ich schon fertig, allerdings wollte ich sie auf keinen Fall selber sprechen“, so Christian Purwien. „Andreas Fröhlich war für mich als alten Hörspielfans dann eine optimale Besetzung“, meint er weiter.
„Eins“ von Purwien ist nach Meinung der BORlife-Redaktion das beste, deutsche Album, das seit langer Zeit veröffentlicht wurde. Unbedingt besorgen!


Eins



Title

01 Dummheit
02 Alle Fehler (Edit)
03 Bei Dir
04 Raum12
05 Früher
06 So Kalt
07 Vielleicht Ist Es So
08 Konsum
09 Leb' Wohl
10 Ich Kann Sehen
11 Meine Meinung
12 Um Mich
13 Alle Fehler (mit Witt)
14 Bei Dir (Reprise)
15 E.I.N.S.Bonustitel:
16 Bei Dir (Blutengel Remix)
17 Bei Dir (Joke J. Remix)
18 Bei Dir (Welle Erdball Remix)
19 Bei Dir (Polytune Remix)
20 Alle Fehler (Oktonaut Remix)

Genre: Electronic
Bitrate: 169 kBit/s (VBR)

Year: 2007


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VA - Advanced Electronics Vol.5

Diesen schon etwas älteren Sampler wollte ich unbedingt wegen dem Welle:Erdball-Remix des Purwien-Liedes 'Bei Dir' haben. Dummerweise ist das Lied jedoch nicht drauf gewesen. Shit happens. Trotzdem ist diese Compilation großartig und ein Muss für alle die auf schnellere elektronische Musik stehen. Mein persönlicher Anspieltipp ist übrigens Liberté von Vive La Fête.



Wie schon auf den sehr erfolgreichen Vorgänger-Compilations Vol. 1 - 4 sind wieder auf " Advanced Electronics Vol.5" alle Highlights aus den Genres Electro, Techno, Industrial, Electro Pop und EBM versammelt, um alle Spielarten "elektronischer Musik" zu präsentieren.

"Advanced Electronics Vol. 5" soll vermeintliche Grenzen einreißen und deutlich machen, dass die Vielzahl der elektronischen Styles von Industrial über EBM bis hin zu Techno oftmals sehr gut zusammen passen und es in "Nachbars Garten" tolle Sound-Neuigkeiten zu entdecken gibt. Zu den Highlights der Compilation zählen neben den bereits etablierten Big-Names aus allen Genres auch die tollen Newcomer Acts, die, wie üblich bei der "Advanced Electronics" Compilation Serie, einen Platz erhalten um so einen ersten Eindruck ihres Könnens zu vermitteln. So befinden sich auf der "DAC empfehlen: Advanced Electronics Vol. 5" DCD wieder mehr als insgesamt 30 Tracks. Davon ca. 90 % exklusiv bzw. erstmals auf CD erhältlich!!!

Für Advanced Electronics 5 konnte Jürgen Engler, Sänger der Band DIE KRUPPS gewonnen werden. Weiterhin gefeatured wird "DAC empfehlen: Advanced Electronics Vol. 5" über bundesweite "Advanced Electronics Nites" (ca. 15 - 20 Dates) in den angesagtesten Clubs, des weiteren sind auch wieder "Advanced Electronics Festivals" in Vorbereitungen (mit Suicide Commando, Frozen Plasma, Modcom, Unter Null & das Hardbeat DJ Team)

"DAC empfehlen: Advanced Electronics Vol. 5" hat das Anliegen, die bestehenden Hör-Grenzen und Geschmacks-Schubladen zu öffnen und wird für viel frischen Sound-Wind in der gesamten Electro-Gemeinde sorgen!!

Quelle: regiomusik.de


Advanced Electronics Vol.5 CD 1


Advanced Electronics Vol.5 CD 2



Title

CD 1

01 Brave New World (Club Mix) - Covenant
02 Fading Light (Clubmix) - In Strict Confidsence
03 Straftanz (Nord) - Straftanz
04 100% (Combichrist 99% Rawmix) - Angelspit
05 Dare To Live (12 Inch Version) - Rotersand
06 Kiss + Swallow (Manik Version) - IAMX
07 Dust & Drought - 32crash
08 I Don't Remember (JAB Remix) - Northern Lite
09 See Her Smile (Radiophonic Mix Edit) - Mechanical Cabaret
10 Dirtygrrrls (Exclusive Album Preview) - Faderhead
11 Technocracy (Close Up Edit) - Liquid Divine
12 Eins Sein (Pax Tectum Version) - Heimataerde
13 My Time (Hurry-Up-Mix) - Noisuf-X
14 Unter Null -Playing The Fool (Lucid Mix) - VA
15 Chaos & Mayhem (Sonar Remix) - Adam X
16 In The Dark - Punx Soundcheck Feat. Steve Strange
17 Just Like 1981 (Stereofuture Mix) - Datafreq

CD 2

01 5 Milionen - Die Krupps
02 Tell Me Lies - And One
03 A Generation Of The Lost (Moments Of Memory Remix) - Frozen Plasma
04 We Are Lovers (The Promise Remix) - Camouflage
05 Kloq Music 1 - Kloq
06 Torment Me (Final Punishment) - Suicide Commando
07 Bloodsport - The Retrosic
08 Paralysed (AE5 Remix) - Funker Vogt
09 Liberté - Vive La Fête
10 Zerox Machine (Club Mix) - Client
11 Bella Donna (Mattes Mix) - Schwefelgelb
12 Seltsame Lieb (The Hacker Remix) - Robert Görl
13 Blink (Single Cut) - Vorsprung Durch Technik
14 Be My Faetish - Leaether Strip
15 Naked - Red Cell
16 Bite Me (Version III) - Snakeskin
17 Böses Mädchen - Nordblut

Genre: Electronic
Bitrate: 200 kBit/s (VBR)

Year: 2006


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Samstag, März 29, 2008

Was ist los?

Warum gibt's nix Neues beim Likedeeler?
Weil ich ein wenig am Umbauen war. Aber morgen geht's wieder weiter!

Zwischenzeitlich sah es so bei mir zu Hause aus:


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Montag, März 24, 2008

Jennifer Rostock - Ins offene Messer

Ehrlichkeit ist eine heikle Sache, oder anders gesagt, ein verbales Minenfeld. Nirgendwo sonst ist die Kluft zwischen geliebt und gehasst so klein wie beim ehrlichen Reden. Ist der Gang beherzt, plantscht man früher oder später im Hassbad von anderen, ist der Gang umsichtig, verliert man sich im trostlosen Gelände der Konformität.
„Ein Mann, ein Wort, ein Unterhemd, keine Haare aufm Kopf aber gut gekämmt“

JENNIFER ROSTOCK machen das anders. Am Mikrofon fährt die Sängerin ihre Krallen aus, Wahrheiten schmettern aus ihrem grell geschminkten Mund und Rücksicht gibt es nur im Konjunktiv. Die Eschoffierten und Entrüsteten erstarren, während der dreckige Rest zu blendenden Stakkatoriffs und morschen Analog-Keyboards hüpft und zappelt. Bass und Gitarre stehen Spalier, doch da sich das Tanzbein nicht von allein in die Disko trägt, schiebt sich immer wieder ein knackiger Beat aufs Parkett. Der Augenblick wird genutzt und nicht mehr auf morgen verschoben. Man lässt sich nicht unterkriegen, denn das Motto heißt:
„Wer Wunden hat, kann Wunden lecken. Wir haben Blut geleckt, wir haben Dreck am Stecken.“

JENNIFER ROSTOCK kommt von der Insel Usedom, wo sie schon seit vorpubertären Zeiten mit Keyboarder JOE auf Putz und Pauke haute. Genauer gesagt, in Clubs und Bars in ganz Mecklenburg-Vorpommern, wo es mal rockig, mal poppig, mal jazzig zuging. Auf einem Songwriting-Workshop trafen die beiden auf Produzent Werner Krumme. Das erste Gespräch verlief mit unglaublicher Euphorie: „Was macht ihr denn für Scheißmusik!?“ - „Arschloch!“. Gemeinsam feilte man an Ideen. Es war allen sofort klar, dass dieses Baby groß wird. Und laut! Man entschloss sich, ab jetzt alles direkter anzugehen. Rücksichtsloser.
„Ich hab mich in dir erkannt - das mein ich nicht als Kompliment. Was dir jetzt fehlt, ist ein Mangel an Empathie. Ich will dich nicht - ich weiß nicht wie!“

Aber erstmal: Ab in die Großstadt, denn die Insel war den beiden schon lange zu klein.. Ungeduldig packten Jennifer und Joe ihre sieben-acht-neun Sachen, um nach Berlin zu ziehen. Sie fingen als Tellerwäscher in einem Studio an, schliefen sich aber mit der Zeit hoch. Nebenher trafen sie auch auf jede Menge Musiker, die sich nur zu gern um Jennifers hübschen aber kräftigen kleinen Finger wickeln ließen. Zum Beispiel der haarige Chris, der von nun an im gemeinsamen Boot den Takt hält. Alex und Markus schnappten sich ihre Saiten und stiegen dazu - und so war sie fertig, die neue Formation. Die neue Band. Rockig sollte sie klingen. Und punkig. So’n bisschen vintage, so’n bisschen sixties. Kurz gesagt – Rock’n’Roll mit Sex!
„Meine Pheromone scheinen ihr’n Effekt zu erzielen, ich seh dich an ihrer Hand zu mir rüber schielen.“

Derweil machte Werner Termine, organisierte Gigs und schrieb Pläne, auf denen er immer wieder JENNIFER ROSTOCK vermerkte. Denn Rostock war der Ort, an dem alles begann. Zumindest dachte er das. Hätte er in Geographie ein bisschen besser aufgepasst, hieße die Band jetzt wohl JENNIFER ROSTOCK. Als Jennifer mit ihren Jungs begann, sich auf den Bühnen und im regionalen Radio breitzumachen, kannte sie bald jeder als JENNIFER ROSTOCK. Die Geschichte konnte ihren Lauf nehmen...

Seit ein paar Monaten ist JENNIFER ROSTOCK nun mit Band und Songs unterwegs, beglückt (nicht nur) die Berliner Szeneclubs und krakeelt sich ihren Weg frei. Mit Texten zwischen Poesie und Rotzigkeit, mal klein und hart, mal riesig und zerbrechlich. Aber niemals mit Blatt vor dem Mund. Alles ist vintage, trägt pink und kommt am Ende struppig aber süß daher. Ihr nächstes Ziel: „So berühmt werden, dass wir bei jedem Konzert alles kaputtmachen können und jemand anders bezahlt.“

Im Februar 2008 veröffentlicht die Kombo Ihr Debütalbum und als Vorboten schicken sie jetzt die schrille Vinyl EP „Ich will hier raus“ ins Rennen, mit Remixen des Titels, sowie dem Gute-Laune-Power-Smasher „Kopf oder Zahl“!

Ideal war früher, heute ist JENNIFER ROSTOCK!

Quelle: lumax-musikservice.de

Ins offene Messer



Title

01 Feuer
02 Kopf oder Zahl
03 Blut geleckt
04 Nichts tät ich lieber
05 Drahtseiltakt Reinhören Reinhören
06 Gedanken, die man besser nicht denkt
07 Tier in dir Reinhören Reinhören
08 Wer hätte das gedacht
09 Mein Parfum
10 Kind von dir
11 Diadem
12 Mona Lisa
13 Himalaya
14 Ich will hier raus

Genre: Rock
Bitrate: 213 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Sonntag, März 23, 2008

Winson - Frag die richtigen Leute


Reggae sollte Winson besser nicht machen. "Wüste" heißt das Experiment in Sachen musikalischer Gelassenheit, in dem er Menschen zum Mond und in mittlerweile versandete Ex-Grüngürtel wünscht, die sich bekanntlich immer mehr ausbreiten - vielleicht gerade deshalb ein Trendsong. Reggae sollte aber nicht so angestrengt grooven, dass er in Schuhplattler-Verdacht gerät. Der Song hat etwas von diesen Imbissen, die Pizza backen, aber auch chinesisches und mexikanisches Essen zusammenrühren. Die Pizza bekommen die meisten noch ganz gut hin.


"Frag Die Richtigen Leute!" heißt das zweite Album von Winson, der 2004 die Frage nach dem Lebensunterhalt von Peter stellte und zum Dank dafür die Jugendradios rauf und runter nölen durfte. Zwei Jahre später versucht sich Winson immer noch als Alternative-Witzbold mit Street Credibility, der zu schrägen Klängen aus dem musikalischen Irgendwo zumeist Gaga-Lyrik feilbietet und auch mal Englisch radebricht.

Er streift bei "Roboterliebe" Tango-Rhythmen und knallt seinen Kunden mit dem augenzwinkernden "Discomädchen" fiese Tanzmusik inklusive Bläsersektion um die Ohren, mit der er die neue Welle junger Tanzschüler in der ganzen Republik beglücken könnte. Auf "45 Mal/Minute" bemängelt Olli Schulz als Labelmann die fehlende Single, und Winson kokettiert, er wolle auch gar keine. Ohne Kommentar.

Gelungen ist "Liebesspielsalon", diese gedämpfte, nachdenkliche Stimmung steht dem Wahl-Berliner gut. Eine Ruheinsel zwischen gewollt lustiger, locker-flockiger netter "Ich nehm mich selbst nicht ernst"-Indie-Attitüde. Und dann das: Wer braucht eigentlich "Keine Polizei", das wie ein hyperaktives Kind von Farin Urlaub und Judith Holofernes klingt? Dann doch lieber ein aufbrausendes, kantiges Liebeslied wie "Zu Schön".

Winson lässt gute Ansätze aufblitzen. Vielleicht wird das nächste Album eines, das man nach getaner Pflicht ab und zu mit Freude hören mag. Also los, mehr gute Musik und weniger Trash bitte. Wenn nötig, frag' die richtigen Leute - nach guten Songideen.

Quelle: laut.de


Frag die richtigen Leute



Title

01 45 mal/Minute
02 Roboterliebe
03 Frag die Richtigen
04 Anders
05 Discomädchen
06 Producer
07 Keine Polizei
08 Liebesspielsalon
09 Wüste
10 Didn't you know
11 Zu schön
12 Nie mehr schlafen
13 Der Tag der Lösegeldübergabe

Genre: Rock
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 2006


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Winson - So sah die Zukunft aus

Berlin unplugged: Auf seinem Debütalbum So sah die Zukunft aus erweckt Marcus Winson den ebenso berühmt berüchtigten wie fast schon vergessen geglaubten Kreuzberg-Charme zu neuem Leben. Mit Low-Fi-Sound und brillanten Texten gelingt es ihm auf diesem Album, das Lebensgefühl einer bunten Gesellschaft um sich herum unter einen Hut zu bringen

Marcus Winson ist weit mehr als ein guter Songwriter und Musiker. Ohne seine messerscharfe Beobachtungsgabe wäre dieses Album nicht geworden, was es nun ist: ein ebenso intelligent-tiefgründiger wie amüsanter Streifzug durch das früher so berüchtigte Berlin SO 36. Was einst von der Nina Hagen Band, Spliff und Ideal so mutig begonnen wurde und sich in späteren Jahren im Sande verlief (Funny van Dannen gerechterweise ausgenommen), findet nun auf Marcus Winsons So sah die Zukunft aus eine würdige Fortsetzung. Winson arbeitet mit Banalitäten, die auf der Straße liegen und seinen Alltag ausmachen: Der Song "A Ecke O" hat denn auch nichts weiter zum Gegenstand als die Überquerung der Kreuzung Ecke Oranien- und Adalbertstraße. Interessant genug ist es allemal und bleibt es auch nach oftmaligem Anhören, wenn sich hinter dem Wortwitz nachdenklichere Zwischentöne offenbaren.

Die Neue Deutsche Welle lässt grüßen, und zwar nicht nur in puncto Texten, sondern auch Sound. Hausgemacht und billig, beschönigt er nicht seine Herkunft, sondern macht aus der Not eine Tugend: dreckige Gitarre, scheppernde Drums; nicht umsonst hat Winson früher Metal gespielt. So erfrischend trashig hat schon lange niemand mehr gerockt. Die Musik des Wahlberliners ist schnörkellos und hart wie die Welt der Sozialbauten, Supermärkte und Imbisse seines Kiezes. Das hat ihm den Ruf eingetragen, "der einzig wahre Frankfurt-Kreuzberger Electro-Dylan 2004" zu sein.

Zuvor jedoch musste Produzent Olaf Opal Geburtshilfe leisten und die Stücke auf Winsons Rechner der breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Seine Begeisterung für Winsons Musik sprang wie ein Funke auf das Publikum über. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die erste Single "Wo lebt eigentlich Peter" zu einem Ohrwurm: "Schicke Klamotten, Mädchen im Arm und schon geht er, schon geht er wieder, der Peter. Ick frahre mir: Wovon lebt er? Wovon lebt eigentlich Peter?" Glücklicherweise hat sich Winson aus der Larve der Eintagsfliege als schillernder Schmetterling entpuppt und mit seiner zweiten Single "Liebeskummer is Luxus" nachgelegt, die ebenfalls auf dem Album vertreten ist. Bleibt zu hoffen, dass sich Marcus Winson mit den 14 Titeln plus fünf Bonustracks auf So sah die Zukunft aus seinen Ruhm sichern kann -- zumindest für die Dauer eines Sommers.

--Andreas Schultz


So sah die Zukunft aus



Title

01 Auf die schnelle Tour
02 Liebeskummer is' Luxus
03 Wovon lebt eigentlich Peter?
04 Sag ja
05 In die Augen
06 Was soll ich sonst tun?
07 Jemand zu Hause
08 I love you so
09 On it
10 Irgendwas stimmt hier nich'
11 Dich besuchen
12 A Ecke O
13 Radio an
14 Kurt Krömer sacht auf Wiedersehn
15 Wovon lebt eigentlich Peter? (metall-peter)
16 Liebeskummer allein zu Haus
17 Swingerclub

Genre: Pop/Funk
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 2004


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Samstag, März 22, 2008

R.E.M. - Accelerate

Was soll man sagen: Mal wieder ein Album aus der Reihe Helden der Jugend.



Das 14. Studioalbum des letzten krediblen Rockdinosauriers, R.E.M., wird 'Accelerate' heißen und Ende März erscheinen, das hat Sänger Michael Stipe nun dem britischen Q Magazine verraten. 'Accelerate' wurde von Jacknife Lee in Vancouver und Dublin produziert und enthält unter anderem die Tracks 'Mr Richards', 'I'm Gonna DJ', 'Until The Day Is Done', 'Staring Down The Barrel Of Middle Distance' und 'Living Well Is The Best Revenge'.

Stipe weiter: "I think the songs on 'Around The Sun' are great, but in the process of recording we lost our focus as a band. Now, that focus is back. And it's razor sharp."

Quelle: intro.de


Accelerate



Title

01 Living Well Is The Best Revenge
02 Man-Sized Wreath
03 Supernatural Superserious
04 Hollow Man
05 Houston
06 Accelerate
07 Until The Day Is Done
08 Mr. Richards
09 Sing For The Submarine
10 Horse To Water
11 I'm Gonna Dj

Genre: Rock
Bitrate: 214 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Freitag, März 21, 2008

MIT - Coda

Die Spatzen pfeiften es letzte Woche von den Dächern: Da passiert was Neues auf der Achse Köln/Berlin. Die Jungs aus Mülheim legen ein ziemlich abgedrehtes Album vor, dass sich zu hören lohnt.




Seit zwei Jahren geistern die Kölner Mit durch die Clubs und Plattenteller Deutschlands und Englands. In London sind sie regelmäßiger Gast und mittlerweile, natürlich, nach Berlin gezogen, so wie es sich für junge (Nicht-)Hipster gehört, die gerne Elektro und gerne die Direktheit von Punk-Parolen mögen.
Live feuern die Anfang-Zwanzigjährigen schon einiges an Energie und Wucht ab, bisher waren die Aufnahmen dem allerdings nicht ebenbürtig.
Genau das ändert sich jetzt mit Coda, dem neuen Album, in Berlin aufgenommen. Der Schritt vom Track hin zum Song ist noch spürbarer und statt dieses Mediengruppe Telekommander-Von Spar-gekehle gibt es öfter auch mal Gesang und Nachdenklichkeit, wie in den poppigen Songs von Digitalism.
Die Platte klingt nach Großstadt. Nach durchfeierten Nächten und den Geschichten danach.
Liebe, Schweiß und weiche Drogen.
Das ist ziemlich überzeugend und begeisternd. Sollte man mal gesehen haben.

Quelle: purerock.de

CODA



Title

01 Beispiel
02 Zwei
03 Park
04 Gibt Es Denn Keine Anderen Gründe
05 Gebaut
06 Kleur
07 Genau An Diesem Abend
08 Merz
09 Rauch
10 CODA

Genre: Electro-Punk
Bitrate: 195 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Donnerstag, März 20, 2008

Wohnraumhelden - The Rock`n Rolling Hotel

Wohnraumhelden waren zuletzt auf Der Flotte Tottes und Fred Timms Liedermaching Allnighter. Wolfi war so nett und hat irgendwo diese kleine feine EP aufgetrieben.


The Rock`n Rolling Hotel



Title

01 Fruestueck bis 18 Uhr
02 Bloed
03 Reich sein
04 Helden

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 200?


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EL*KE - Wir müssen hier raus

So, nun noch die Vorstellung des letzten EL*KE-Albums. Ich hoffe, damit einen Beitrag zur Überbrückung bis zum 4. Juli geleistet zu haben. Denn dann kommt das neueste Werk der drei Jungs - unter anderem mit einem Text von Farin Urlaub.



Die Emsländer WG-Band ist bekanntlich auch wohnungstechnisch inzwischen in Berlin angekommen – das Album wurde teils in Berlin, teils in der Region Meppen-Versen in Heimatgefilden aufgenommen. Mücke, Peter und Hubi machen immer noch das, was sich derzeit Deutschrock nennt, haben nette Texte und krachende Beats am Start.

Manko ist, und das könnte den Dreien irgendwann das Genick brechen, dass die Qualität der Songtexte etwas hinter dem Anspruch und der Idee der Band zurückbleibt. Vielleicht mal jemand anderen fragen, der beim Texte schreiben hilft?! Was bei schnellen, fetzigen Songs wie "Spuck nicht in mein Essen" gut rüberkommt und prima funktioniert, wirkt bei Songs wie "Sonne" farblos.

Ansonsten stellt "Wir müssen hier raus" eine Fortsetzung und musikalische Weiterentwicklung dar. Peter Schmidt, bisher Mischpultjockey bei Selig und den Beatsteaks, hat soundtechnisch ebenfalls ganze Arbeit geleistet…

Carina Prange


Wir Müssen Hier Raus



Title

01 Spuck nicht in mein Essen rein
02 Ich mag dich
03 Wir müssen hier raus
04 Bleib wach
05 Halt mich fest ich ich werd verrückt
06 Fünf Minuten
07 Sonne
08 Kalt
09 Traumfrau
10 Wer bist du?
11 Was ist nur los
12 Es tut so weh

Genre: Rock
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 2007


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Mittwoch, März 19, 2008

EL*KE - live EP

"ICH WÜRDE UNS ALS MITTELDEUTSCHE WELLE BEZEICHNEN"

Interview mit EL*KE im FZW, Dortmund, 6. August 2006

Nein, EL*KE ist keine Ärzte-Coverband, hat nichts mit Elke Heidenreich zu tun, sondern ist einfach eine Band aus Berlin, die "mitteldeutschen Rock" macht (siehe unten) und mal eine alte Karre mit dem Kennzeichen EL-KE 573 fuhr, bevor sie aus dem Emsland nach Berlin übresiedelte. Im "Wilden Westen" des Ruhrpotts traf ich die drei zum Plausch, der nur gelegentlich durch die wild schwatzenden Madsen unterbrochen wurde, die zwischendurch wie selbstverständlich ins Interview platzten.

getaddicted: Euer Video zur ersten Single Adrenalin: Schwitzende Oberkörper, weiße Unterhemden, leicht bekleidete Mädels im Pool – ist das nicht ein bisschen viel Rockerklischee?
Hubi: Das wollten wir ja damit ausdrücken, weil wir dachten, es passt halt genau zu dem Song.
Peter: Und weil es live auch so ist: Ich trage ein weißes Unterhemd und bin auch genau so am schwitzen wie in dem Video. Wir wollten es eigentlich so realistisch wie möglich machen – ob das jetzt Klischee ist oder nicht.
Mücke: Wenn die Hip Hopper alle mit Frauen in der Badewanne oder in dicken Autos sitzen können, dürfen wir das auch!
Peter: Und wieso überhaupt Klischee? Das Leben ist doch so! Immer auf der Überholspur!

getaddicted: Jeder Musiker, der im deutschsprachigen Rock was auf sich hält (an dieser Stelle ziehen sich drei Augenbrauenpaare erwartungsvoll hoch), grenzt sich stark von der ganzen Wir sind Silber-Juli-Schiene ab. Ihr seid mit Silbermond auf Tour gegangen.
Alle (synchron): Warum denn nicht?
Peter: Wir machen ja schon seit 13 Jahren zusammen Musik, EL*KE gibt’s jetzt seit gut zwei Jahren. Silbermond haben uns das Angebot gemacht, ob wir nicht zusammen mit denen spielen möchten und dann haben wir gesagt, warum nicht.
Hubi: Weil es einfach auch mal geil ist, vor über 2000 Leuten zu spielen. Wir machen ja nicht die Musik von Silbermond oder Wir sind Helden, das ist ja was völlig anderes. Ich schätze aber auch, dass ein großer Teil vom Silbermond- oder Helden-Publikum auch zu anderen Konzerten geht, meinetwegen zu den Ärzten oder den Toten Hosen.
Peter: Wir sind auch vorher extra zu den Konzerten hingegangen, um zu schauen, was da für ein Publikum ist, dass da eben nicht nur dieses 14-jährige Teenie-Publikum ist. Und wenn von 2000 Leuten auch nur 50 unsere Musik gefällt, dann ist das doch auch schon gut. So sind wir daran gegangen, ohne irgendwie zu sagen, wir wollen jetzt unbedingt mit Silbermond zusammen spielen.
Hubi: Wir haben ja auch keine Silbermond- oder Juli-Platten im Schrank.
Mücke: Wir kannten die ja auch vorher schon. Letztes Jahr haben wir mit denen in Belgien gespielt, da waren sie auch total nett. Den Manager kennen wir daher auch ganz gut.
Peter: Der Schlagzeuger von Wir sind Helden war WG-Kollege von uns und deswegen ist das auch alles eher persönlich, weil wir die Leute kennen und nicht weil wir unbedingt mit denen spielen wollen, nur weil die bekannt sind. Und deswegen ist es uns auch egal, wenn die Leute sich darüber aufregen. Wir klingen ja definitiv nicht so wie Silbermond.

getaddicted: Wie seid ihr beim Silbermond-Publikum angekommen?
Mücke: Eigentlich immer ganz gut.
Hubi: Wir waren ja auch mal mit The Rasmus auf Tour und da ist das Publikum schon ein bisschen näher dran.
Peter: Das Publikum bei The Rasmus ist ein bisschen rockiger. Zwar auch jung, aber eben rockiger. Da ist dann auch mehr auf unserer Internetseite passiert und wir wurden auch öfter mal persönlich angesprochen.
getaddicted: Es gibt Gerüchte, ihr hättet bei der Silbermond-Tour hinterher ein Alkoholverbot gekriegt.
Alle lachen.
Hubi: Bei der Rasmus-Tour war Alkoholverbot.
Mücke: Aber wir haben trotzdem gesoffen! Die wollten selber keinen Alkohol trinken. Die sind da schon ewig auf Tour gewesen und haben wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Aber die Crew von denen hatte auch ein bisschen Bier und wir auch, aber die Band hat sich dran gehalten. Am Abschlusstag haben wir dann aber alle reingehalten wie blöd. Und das war bei Silbermond auch so. Die trinken vielleicht mal ein Bier, aber würden auch nicht über die Stränge schlagen. Wir haben dann mal Bier getrunken. Es muss ja auch Spaß machen.

getaddicted: Ihr wohnt ja schon seit Jahren zusammen. Aber als Band gibt es euch ja nicht so lange.
Mücke: Intensiv gibt es uns seit letztem Jahr, dass wir auch Tourneen am Stück machen.
Peter: Vorher haben wir auch schon zehn Jahre zusammen Musik gemacht. Da haben wir noch auf einem Bauernhof im Emsland gewohnt. Wir drei haben da gewohnt und ein Studio gebaut. Dazu kamen noch zwei andere Leute. Die sind irgendwann ausgestiegen und wir sind nach Berlin gezogen und haben da weiter gemacht. Und seitdem gibt es auch die Band.
Hubi: Wir haben auch vorher zusammen Musik gemacht. Wir sind mal mit einem Riesenwohnwagen von einem Kumpel nach Spanien gefahren und da auf den Straßen Rage Against The Machine gecovert. Aber das war halt alles nicht mit dem Hintergedanken, da mal eine Band heraus entstehen zu lassen.
getaddicted: Wie muss man sich dann jetzt einen WG-Abend bei euch vorstellen?
Mücke: Im Moment ja gar nicht, weil wir nur unterwegs sind. Und wenn wir zu Hause sind, ist jeder froh, wenn er mal so ein bisschen rumlungern kann, Freunde einladen, Frauen treffen.
Peter: Unter anderem bauen wir ja auch noch ein Ramones-Museum unten im Keller. Wir haben eine Zwei-Stock-Wohnung und wir haben einen Typen kennen gelernt, der seit 20 Jahren Ramones-Sachen – von Jeans-Hosen über Turnschuhe bis was weiß ich was alles – und der hat halt den Raum von uns bekommen und baut sich da gerade ein Ramones-Museum. Wir helfen ihm dann dabei immer ein bisschen mit. Am. 15. September ist dann die Eröffnung – passend zur Popkomm. Dann sind eh zig Leute da.

getaddicted: Olaf Opal hat ja eure Platte produziert. Wie ist die Verbindung zu ihm zustande gekommen?
Hubi: Er hat die Demos von unseren Songs gehört und da fand er einen supergeil. Er war auch der erste, der sich auf diese Bewerbung gemeldet hat.
Peter: Er hat das Demo von „Wilder Westen“ im Auto bis zur Hälfte gehört, hat sofort die Plattenfirma angerufen und gesagt, dass er das macht.
Hubi: Er hat sich die Demos dann hinterher genauer angehört, hat bei der Hälfte die Regler runtergezogen, hat uns angeguckt und gesagt: 'Jau, das mach ich! Über das Geld redet nicht mit mir, fragt meinen Manager’.
Peter: Es war auch eine Superentscheidung, die Platte mit ihm zu machen. Wir haben den EL*KE-Sound erst richtig mit ihm definiert.
Mücke: Und er hat auch unheimlich viel Ruhe reingebracht, dass man nicht gestresst war bei den Aufnahmen. Durch die ganzen Platten, die er schon aufgenommen hat, hat er eine unheimliche Erfahrung. 'Jungs, locker. Wir gehen jetzt erst mal kochen, was in Ruhe essen.’ Dadurch konnten wir an alles ganz easy heran gehen. Er hat uns auch bei der Musik unheimlich geholfen, noch mal in die Songs reinzugehen und zu gucken, was der Song wirklich braucht und was überflüssig ist, was man noch mal verändern kann. „Adrenalin“ war vorher eine ganz andere Version.
Peter: Er hat viel mit den Rhythmusgitarren gearbeitet, sehr viel, vor allem, wenn es darum ging, Akzente zu setzen, auf den Punkt zu kommen.
Hubi: Es war auch oft so, dass ein Vorschlag von der Band kam und wir dann zusammen geguckt haben, ob man das machen kann oder nicht.
Mücke: Er hat einen unglaublichen Riecher dafür, dass man alles auch eine Woche später noch geil findet. Das war echt cool und hat uns auch viel weiter geholfen. Dann war ja auch noch der Olli Zülch dabei, der unheimlich viel gemacht hat und unheimlich fix am Rechner war. Wir konnten alles einspielen, dann in Ruhe noch mal drüber reden. Das war alles schon echt cool.
getaddicted: Im Video zu „Adrenalin“ schmeißt ihr ja ein Sido-Tape aus dem Autofenster. Mögt ihr den Jungen etwa nicht?
Hubi: Nö! Wir mögen das, was er macht einfach nicht. Und um dieses Klischee noch mal wieder zu bedienen: Als Rockband muss man so etwas natürlich aus dem Fenster werfen. Wir wollten das im zweiten Video auch machen, also da wollten wir es vom Dach schmeißen, aber da war es natürlich schon kaputt!

getaddicted: Wie ist das dann in Berlin? Geht ihr dann mal in seinen „Block“?
Hubi: Zum Glück sieht man sich da nicht. Wir haben mal aufgelegt – als EL*KE-Soundsystem – und da kam er dann auf die Bühne. Da standen dann da sofort 100 Leute mit dem Mittelfinger hoch und haben ihn erst mal ausgebuht.
Mücke: Diese Sache, die er mit den Brainless Wankers gemacht hat, das fand ich super. Aber diese Gangster-Rapper-Scheiße. Das braucht keine Sau.

getaddicted: Fler bezeichnet sich als die „Neue, neue deutsche Welle“. Zusammen mit anderen deutschen Acts wie Dorfdisko oder Madsen wurdet ihr auch schon so ähnlich bezeichnet. Die wievielte neue, neue deutsche Welle seid ihr eigentlich?
Mücke: So ein Blödsinn! Rock gab’s doch immer schon. Seitdem es Rock gibt, gibt es doch auch in Deutschland Rock!
Hubi: Ich würde uns als mitteldeutsche Welle bezeichnen dann! Nicht ganz so neu, aber auch nicht ganz so alt!

getaddicted: Im Tour Diary auf eurer Homepage steht, dass euer letztes Konzert in Dortmund das schlechteste überhaupt war. Was genau war nicht gut?
Peter: Es war einfach nicht unser Tag. Es ist irgendwie alles daneben gegangen. Wir haben uns auch selber dabei nicht wohlgefühlt.
Hubi: Es war einfach, dass uns alles aus der Hand geglitten ist, dass wir völlig die Kontrolle über alles verloren haben-. Es war halt einfach ein einziges Gesuppe oben auf der Bühne. Wir haben noch versucht, das irgendwie hinzubiegen, aber dann lief uns einfach alles aus dem Ruder.
Peter: Man muss sich ja beim Gesang schon selber hören, aber das alles so eine Soundblase in dem Laden. Deshalb haben wir uns ja auch über die Leute gefreut, die dann trotzdem drin geblieben wären. Ich weiß nicht, ob ich auch da geblieben wäre. Von überall kam Gedröhne her und man konnte nichts davon so richtig ordnen. Und dann baut man als Musiker selber ab.

Quelle:getaddicted.org/

Live EP



Title

01 Adrenalin
02 Halt mich fest ich werd verrückt
03 Der Moment
04 Dach
05 Verboten Scheissegal
06 Ihr seid so geil
07 Elke sein
08 Was machen wir bloß
09 Scheißkerl
10 Ich male es dir auf

Genre: Rock
Bitrate: 160 kBit/s

Year: 2006


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CIA sucht Paramilitärs per Stellenanzeige

Habe gerade einen ziemlich wirren Artikel von Fidel Castro gelesen, indem er seine Befürchtungen zum Ausdruck bringt, dass die internationale kapitalistische Gemeinschaft Chavez ermorden lassen will. Wirr deswegen, weil er große Gedankensprünge macht. Kurz danach las ich nachfolgenden Artikel über die Stellenangebote des CIA. Überprüft die Echtheit der Angaben, indem Ihr selbst mit einer Suchmaschine mal nach der Phrase "Paramilitary Operations Officer" sucht.

Scheiße, wenn das mal nicht gruselig ist, was da abgeht.

Im Stellenangebot selbst heisst es übrigens: "Qualified candidates can expect to focus on intelligence operations and activities for U.S. policymakers in hazardous and austere overseas environments."



Der US-Geheimdienst CIA sucht auf seiner Homepage per Stellenanzeige Offiziere für paramilitärische Operationen. Darauf hat die geheimdienstkritische Internet-Seite injerenCIA.com hingewiesen. Unter der Rubrik "Careers at CIA" findet sich ein Stellenangebot als "Paramilitary Operations Officer" mit einem Gehalt zwischen 54.000 und 75.000 Dollar. Während also das offizielle Washington die kolumbianischen Paramilitärs auf die Liste "terroristischer Organisationen" gesetzt hat, sorgt der Geheimdienst für die korrekte fachliche Anleitung, damit die Terroristen von Washingtons Gnaden auch ja alles richtig machen.

Nach Ansicht von injerenCIA.com stellt diese Stellenanzeige nicht mehr und nicht weniger dar als "eine offizielle Anerkennung der US-Regierung, dass sie den Paramilitarismus für Operationen ausserhalb ihres Territoriums nutzt". Wörtlich heisst es in der Stellenanzeige: "Der Geheimdienst der USA sucht Bürger als Kandidaten zur Besetzung von Positionen als paramilitärische Offiziere für Sonderoperationen, die sowohl im Hauptquartier in Washington als auch im Ausland dienen sollen". Verlangt werden Kampferfahrungen ("zu Lande, zu Wasser oder in der Luft"), Auslandsaufenthalte und das Beherrschen von Fremdsprachen.

injerenCIA.com weiter: "Deshalb sollte man allen, die in ungläubiges Lachen ausbrechen, wenn Chávez oder Evo oder Correa oder Cuba den Terrorismus des Imperiums auf der internationalen Ebene anklagen, diese Anzeigen unter die Nase halten".

Solche Anzeigen der CIA erscheinen in mindestens 153 Druckerzeugnissen in den USA, 65 Internet-Seiten sowie 27 Massenmedien wie Fernsehen und Rundfunk. Ausserden hat die CIA offiziell anerkannt, dass ihr mindestens 26 Organisationen - darunter Gewerkschaften, "private" Stiftungen und NGOs - als Anwerbezentren dienen.

Agentenwerbung auf JugendportalSo findet sich die Agentenwerbung der CIA u.a. auf dem Online-Portal migente.com, einer Online Community für junge LateinamerikanerInnen - in englischer Sprache. injerenCIA.com fragt entsprechend, warum die CIA gerade jetzt so bemüht darum ist, junge Latinas und Latinos anzuwerben: "Ist sie vielleicht an einem offenen Krieg in Lateinamerika beteiligt? Der, den sie für Mitte März in Kolumbien ins Auge gefasst hatten, ist ihnen daneben gegangen. Haben sie also einen vorbereitet?"


Quellen: injerenCIA.com, CIA / RedGlobe


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Montag, März 17, 2008

EL*KE - Wilder Westen

Ein Leserwunsch geht in Erfüllung. Das Debut von EL*KE gibt es heute, die anderen folgen in den nächsten Tagen.




Die Älteren unter uns werden sich vielleicht erinnern. Es war zu einer Zeit, als in der Fußball-Bundesliga noch die Welt in Ordnung war. Als noch echte Eisenfüße Marke Torsten Legat und Jürgen Kohler über die Plätze holzten und die deutsche Wertarbeit noch nicht von Taktikgurus und Filigrantechnikern zerstört wurde. Damals nahmen auch die Zuschauer auf den Rängen noch kein Blatt vor den Mund. Und der Lieblingsgesang, den die heimischen Fans nach triumphalen Siegen der gegnerischen Mannschaft zujohlten, lautete "Nächstes Jahr in Meppen". Ja, das waren noch Zeiten. Eine halbe Ewigkeit diente das Örtchen im Emsland als Synonym für Zweitklassigkeit. Ganze elf Jahre lang (Saison 1987/88 bis 1997/98) kickte der SV Meppen in der zweiten Liga. Dann war Schluß mit der Profifußballidylle.

Heute geistert der Club durch die Oberliga, drei Klassen unter der Eliteklasse. Und in etwa auf ähnlichem Niveau spielen drei andere Söhne der Stadt, die dieser Tage wehrlose Konzertbühnen und unschuldige Lautsprecherboxen belästigen: El*ke. Scheißname, klar. Aber den haben Bands wie die Smashing Pumpkins und Pearl Jam auch. Doch El*ke sind konsequenterweise auch gleich eine Scheißband. Und zu dieser Schlußfolgerung kommt ausgerechnet einer, der sonst fast alles automatisch gut findet, solange es denn nur auf Deutsch gesungen ist. Insofern muß den Wahlberlinern hier ein echtes Glanzstück gelungen sein.

Der Titelsong startet das Album mit einem geraunten "Jaaaa!", bei dem Sänger Peter Bolmer gleich klingt wie ein räudiger Hirsch in der Brunftzeit, dem man sämtliche Röhrorgane verstopft hat. Und jene Expedition durchs Tierreich und ihre schauderhaftesten Laute setzt sich durchs ganze Album fort. Im Idealfall sorgen diese dafür, daß man die Lyrics nicht mehr versteht und wie im Falle jenes Openers nur noch sowas wie "Ringelringelreihe" wahrnimmt, was erträglicher ist als der tatsächliche Text. Im schlimmsten Fall jedoch ist es so, daß Bolmer mit seinen Vokaleskapaden jeden kleinsten brauchbaren Ansatz zu noch kleinerem Kleinholz verarbeitet.

"Adrenalin" beispielsweise geht gut voran, bis er "Mir ist so schwindlig / Ich explodiere / Adrenalin" krächzt und man ihm dringend das Asthmaspray reichen will. Auch "Schutzengel" würde abgesehen von den Gaga-Lyrics halbwegs in Ordnung gehen. Wenn man nicht in jeder Sekunde eines dieser Formulare in den Drucker schieben wollte, auf denen weißkittlige Arzthelferinnen immer die Überweisungen zum Fachmann ausstellen. In Druckbuchstaben draufzuschreiben: "TIERARZT".

In "Komm Baby" glänzt der Sprechgesang mit der Emphase eines Falco auf 180 und dichtet dann "Komm, Baby, komm Baby, tanz mit mir / Komm Baby, komm Baby, das Leben ist hier". Klar, daß man da noch ein "Ba ba ba" hinterherpreßt, das nach unausstehlichen Schmerzen klingt. Irgendwann brechen sie in jedem Song, die Dämme, bei denen das große Schenkelklopfen einsetzt. Der größter Brüller jedoch ist die Single "Dach", mit denen El*ke unter textlicher Beihilfe von Ralf Goldkind (Ex-Lucilectric) der phönomenale Wurf unfreiwilliger Komik gelingt. Da dachten sie sich wohl: "Sollen sich die anderen doch von Beatles und Beach Boys beeinflussen lassen. Wir wissen was Besseres." Das Resultat: Zwischen Rammstein-R und Oomph!-Poesie paßt immer noch ein kehliges Jauchzen. Da reimt sich "Heiserkeit" doch prima auf "Heiterkeit". "Wir steigen beide aufs Dach." Wie praktisch. Wenn El*ke da oben sind, werden wir ihnen schon unterwegs begegnen. Denn nach einem kompletten "Wilder Westen"-Durchlauf hilft nur eines: Treppen runter. Und zum Lachen in den Keller gehen.

Quelle: plattentests.de

Wilder Westen



Title

01 Wilder Westen
02 Adrenalin
03 Dach
04 Schutzengel
05 Komm Baby
06 Elke sein
07 Ich male es dir auf
08 Bring mich ans Meer
09 Scheisskerl
10 Was machen wir bloss
11 Verboten scheissegal
12 Träume
13 Frei
14 Wilder Westen (live)

Genre: Rock
Bitrate: 128 kBit/s

Year: 2005


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Umbauarbeiten

Wie Ihr seht stelle ich gerade auf das mittlerweile doch schon etwas ältere 'neue' Blogger-Konzept um, damit Ihr die älteren Beiträge besser finden könnt.

Das bringt jedoch leider ein bißchen ruckeln mit.

Über gut gemeinte Ratschläge würde ich mich freuen.



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Sonntag, März 16, 2008

Portishead - Third

Auch wenn es wahrscheinlich nicht die endgültige Version des Albums ist. Es ist grandios. Die geilste Trip-Hop-Band ever lebt und ist düster und schräg wie damals.



Online-Piraterie: Neues Portishead-Album "Third" im Web aufgetaucht
Das neue Portishead-Album "Third" soll offiziell erst am 14 April erscheinen. Doch aller gestrengen Sicherheitsmaßnahmen zum Trotz - selbst Musikredakteure haben noch kein Promo-Exemplar - ist das Album seit gestern (11.03.2008) illegal im Web verfügbar.

Der Beitrag, den ein User gestern in einem kleinen englischen Musikforum schrieb, war eher unspektakulär: "Group: Portishead, Album: Third, Country: UK, Genre: Trip-hop, Release Date : April 29, 2008". Dazu ein Cover-Scan, das Tracklisting - und zwei Download-Links, die zu einem großen deutschen Sharehoster führen, wo "Third" in wenigen Minuten geladen werden kann.

Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um das so genannte "Finished Product", also die Version, die im April auch in den Handel kommt, handelt, erscheint im Moment eher unwahrscheinlich. So hört sich der eine oder andere Song noch etwas nach einem "raw mix" an, andere weisen ein ungewöhnlich abruptes Fade-out auf, das auch unter den üblichen künstlerischen Gesichtspunkten unpassend erscheint.

Wie der User an "Third" gekommen ist - der aus Sicht der Musikindustrie Schuldige also möglicherweise aus dem Umfeld der Band entstammt - entzieht sich bislang unserer Kenntnis.

Online-Nutzer, die das Album bisher auf diese nicht legale Weise gehört haben, zeigen sich bislang zumindest ausnahmslos begeistert über die elf neuen Songs. Und so kann auch gleich mit kleinen Spekulationen rund um "Third" aufgeräumt werden. Bei YouTube etwa ist ein Auftritt der Band vom letztjährigen ATP-Festival zu sehen, bei dem auch ein Song mit dem angeblichen Namen "Peaches" gespielt wurde. Dieser heiße auf der neuen Platte nun aber "We Carry On". Ein anderer User empfand die Live-Version von "Machine Gun" zwar weitaus magischer als die Studio-Version, ist ansonsten aber schwer beeindruckt: "Wohhooow. What a great Album." Wenn es denn die finale Version ist - oder nach den YouTube-Videos nur der nächste Schritt in Richtung Endversion.

Quelle: rollingstone.de

Third



Title

01 Silence
02 Hunter
03 Nylon Smile
04 The Rip
05 Plastic
06 We Carry On
07 Deep Water
08 Machine Gun
09 Small
10 Magic Doors
11 Threads

Genre: Trip-Hop
Bitrate: 195 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Freitag, März 14, 2008

Banda Bassotti - Viento, Lucha y Sol

Die Genossen aus Argentinien haben diesen netten Verweis hinterlassen. Terror hat mir auch noch eine Probe in VBR-Qualität versprochen, die Ihr und ich sicher bald auf seinem Blog finden werdet.



BANDA BASSOTTI sind zurück! Nach zweijähriger Pause liefern die Combat-Rock- & Ska-Heroen mit "Viento, Lucha y Sol" ihr neuestes Album ab. Und das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ganze 14 Tracks haben auf der neuen Scheibe Platz gefunden, die beim Hören sofort in die Beine gehen. Ende Mai/Anfang Juni werden sie dann auch endlich hier zu Lande wieder live auf Tour zu bewundern sein.

Viento Lucha Y Sol



Title

01 Figli Di...
02 Cuore Malato
03 La Cura
04 Piccolo Lupo
05 Insciallah Mi Amor (feat. Mimi Maura)
06 Pitbull Mentality N°2
07 El Hijo Del Pueblo
08 Ad Un Passo Da Noi
09 Pow Pow
10 Viento Nuevo (feat. PulPul Ex Ska-P)
11 Bocciati
12 Clic
13 Coprifuoco In Città
14 Avviso Ai Naviganti

Genre: Ska-Punk
Bitrate: 128 kBit/s

Year: 2008


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The Screeching Miew - The Awakening Of Animals

Jayne_Cobb vom gulli-board hat doch tatsächlich das The Screeching Miew Tape in seinem Regal stehen gehabt. Dies war ein Projekt in dem Xenia G.Punkt von Welle: Erdball gesungen hat. Man findet kaum was zu diesem Tape im Netz, deswegen hier folgender kleiner Artikel:



THE SCREECHING MIEW - The Awakening Of Animals (Tape 1994)

(Eigenproduktion)

THE SCREECHING MIEW waren mir bis zu dem legendären Zwei-Tage-Festival in Groß Räschen (zumindenst für Jan und mich legendär) absolut unbekannt. Hier ist nun also das erste Tape dieser Hannoveraner Band, das alle Fans der guten alten Invisible Limits-Zeiten (also bis einschließlich zur ersten LP "Demand For Supply") begeistern dürfte. Die Ähnlichkeit ist verblüffend und mit Xenia hat diese Band eine fantastische Sängerin gefunden, die es mit Marion Küchenmeister locker aufnehmen kann. Gleich der Opener "Birds From The Shore" ist ein echter Hit, der einem nicht mehr aus dem Ohr geht, gefolgt vom etwas ruhigeren Titeltrack. Was soll man viel schreiben, THE SCREECHING MIEW bieten allerbesten Synthiepop mit tollem Gesang und konnten auch live überzeugen. Diese Band ist ein echter Geheimtip und eine große Hoffnung. (A.P.)
Quelle: backagain.de


The Awakening Of Animals


Title
1 Birds From The Shore
2 Awekening The Animals
3 Is Tis Reality
4 Never End
5 Little Cat
6 Speak for The Future
7 Somewhere
8 Dreams Of Lonelyness

Genre: Electronic
Bitrate:

Year: 1994


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Mittwoch, März 12, 2008

Schöne Blogs

Zwei Blogs mit wunderschöner lauter Musik und einem ähnlichen Konzept wie hier, haben sich in der Shout-Box verewigt.

Und der Kollege Mr.Overdose von nix-pop hat sich auch einen Blog gebastelt.

Da ist zum einen Ioriska -


Ioriska und seine fünf Colaborateure bringen unter Ihrem Wahlspruch Antifascista siempre alles was Krach macht.




Und dann meldeten sich noch El Club De Los Magios
Dort stellen 10 spanischsprachige Genossinnen und Genossen täglich neue Musik vor.
Sie haben ihren Blog mittlerweile dem von einem Nazi ermordeten 16jährigen Carlos gewidmet, der am 11.11.2007 in Madrid eine faschistische Veranstaltung verhindern wollte.
El Club De Los Magios wird nächstes Jahr ein Jahr alt.



Mr. Overdose ist ein nix-pop-Veteran und hat letzten Monat seinen Overdoses Blog eröffnet.

Auch bei ihm gibt's viel laute Musik mit Schwerpunkt Ska.




Bei SangreVerde, der sich vor geraumer Zeit bei mir gemeldet hat, gibt es schwermetalliges aller Art. Wer diese Musik mag, wird einen Besuch sicherlich nicht bereuen.


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Hilbert und ROH-Special

Lukas Hilbert ist ein bißchen jünger als ich, aber um ein Vielfaches erfolgreicher.
Naja, dafür bin ich punkiger!

Bombe hat uns bereits Mitte Februar ein Hilbert und ROH-Special zusammengestellt, dass ich in den nachfolgenden Beiträgen aufgearbeitet habe.

Sollte jemand die gleiche Bildungslücke wie ich haben, Lukas Hilbert kam mit 16 oder so in Udo Lindenbergs Panikorchester, machte einige Soloprojekte, war Teil der Band ROH und ist ein überaus erfolgreicher Produzent und Texter (Nena, Peter Maffay, Die Prinzen, Vicky Leandros, Nu Pagadi, Yvonne Catterfield u.a.)


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Roh - ROHmantisch

Das kommerziell erfolgreichste und letzte ROH-Album aus dem Jahr 2000.

ROHmantisch


01. Du brennst immer noch in mir
03. Ich liebe dich
04. Sex
05. Erschießen
06. Viel zu weit weg
07. Mein Paradies
08. Hälfte zuviel
09. Ich bin tot
10. Hört mir überhaupt hier irgendeiner zu
11. Ich hab mein Handy in der Hamburger Schule verloren
12. Wenn der Morgen kommt


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Roh - Wie krieg ich die Zeit bis zu meiner Beerdigung noch rum

Das erste ROH Album von 1997.

Wie krieg ich die Zeit bis zu meiner Beerdigung noch rum


01. Ich möchte nicht mehr mit der Kelly Family verwechselt werden
02. Heut ist mein Tag
03. Ohne dich
04. Gib mir noch n Kuss meine Kleine
05. Gegen den Wind gepisst
06. Ich such Streit
07. Schokolade
08. Am Arsch vorbei
09. Mein Manager
10. Burkhard halt die Schnauze
11. Kennst du das auch
12. Wie krieg ich die Zeit bis zu meiner Beerdigung noch rum


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ROH - Singles

Hier sind verschieden Singles von ROH, die Bombe für uns zusammengetragen hat. Vielleicht teilt er uns ja noch mit, welche das sind, dann arbeite ich das hier noch in den Beitrag rein.

Singles


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Lukas Hilbert - Der König bin ich

Das dritte Solo-Album.

Der König Bin Ich


01. Was ich an dir mag (Single Mix)
02. Der König bin ich
03. Liebe ist wie Hass
04. Kommt meine Liebe nicht bei Dir an
05. Stell dir vor
06. Weihnachten wär geiler, wär der Weihnachtsmann 'ne Frau (Single Mix)
07. Die Mitte
08. Andere Seite der Stadt
09. 100 Frauen
10. Herzlos
11. Ich seh Dich überall
12. Kommt meine Liebe nicht bei Dir an (Duett mit Trina)


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Lukas - Lukas

Das erste Solo-Album des Multitalents Lukas Hilbert. Vorgestellt von Bombe.

Lukas


01. Grosse Freiheit
02. Warum liebst du mich denn nicht
03. S.O.S.
04. Ich hasse dich jetzt schon
05. Denkst du noch an mich
06. Astronauten
07. Die Zombies von Deutschland
08. Jetzt hast mich soweit
09. Wolke 7
10. Das erste Mal


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Wohnraumhelden - Welthits

Schon vor ewig langer Zeit hat Lumpi Punk uns die Wohnraumhelden via Shoutbox vorgestellt. Damit nichts verloren geht, mach ich es nochmal mit einem Beitrag.



Was ursprünglich auf einem Sofa im Wohnzimmer von Fabian Schulz (No Sex Untill Marriage, Jan Josef Liefers Band) und Christof Stein Schneider entstand, ist nun unter der Regie von Jens Krause (Produzent von Fury In The Slaughterhouse, Cultured Pearls, Big Light) zu einer Langspielplatte gereift. Sie wildern sowohl schamlos, als auch intelligent im Garten der letzten dreißig Jahre Unterhaltungsmusik.

Wohnraumhelden dürfen alles und machen: Deutschsprachigen Sofapop! Witzig, ohne platt zu sein. Getragen von Barry Whites deutscher Synchronstimme (C-Punkt, der in seinem anderen Leben der rothaarige Gitarrist von Fury In The Slaughterhouse ist. Und da die Wohnraumhelden mit ihrer Musik ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern, waren schnell weitere Helden wie Carl Carlton (Udo Lindenberg, Robert Palmer, Peter Maffay) oder Martin Huch (Heinz Rudolf Kunze) zur Stelle, um Ihnen im Studio tatkräftig zur Seite zu stehen.

Und die Liga der Wohnraumhelden wächst von Tag zu Tag! Sebastian Krüger (Karrikaturist u.a. der Rolling Stones) schenkte ihnen ein sensationelles Coverbild. Andora (Internationaler Popartkünstler), der aktuell das neue "Meyers Jugendlexikon" kunstvoll gestaltet, brachte sie mit dem Brockhaus-Verlag zusammen, so dass zwei ihrer Songs als CD-Beilage im Meyers Jugend-Lexikon erscheinen.

Quelle:pooltrax.com

Welthits


Titel

01. Heldenmonolog 1
02. Sonnenlicht
03. Beine/Arsch/Titten
04. Lexikonsong
05. Dusch Dich
06. Erfinder
07. Liebeslied
08. Heldenmonolog 2
09. Helden
10. Schildkröte
11. Zeitspardose
12. Scheisse
13. Unbescheiden
14. Heldenmonolog 3
15. Sylt
16. Junge Frauen
17. Synchronisation
18. Kleine Geigerinnen
19. Dumm
20. Urlaub
21. Reste

Jahr: 2003


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Dienstag, März 11, 2008

Adele - 19

Und noch eine Sängerin aus der Kategorie Soul kann doch schön sein.



Folk-Soul Adele Adkins ist noch keine 20 Jahre alt und gilt schon als Englands neue Hoffnung am Musikhimmel. In der „Sound of 2008"-Umfrage der BBC landete sie auf Platz 1. Zu Recht, denn die junge Dame hat den Soul in der Stimme. Wie auch Amy Winehouse und Kate Nash besuchte sie die Brit School of Performing Arts. Aus diesem Grund und wohl auch wegen ihres starken und einprägsamen Organs wird sie gerne mit diesen Kolleginnen verglichen. Ihre gefühlvollen Songs zwischen Pop und Folk handeln von dem, was ein junges Mädchen an der Grenze zum Erwachsenwerden vorwiegend beschäftigt: die Liebe und sonstige Hindernisse des Lebens. Glänzt die erste Single-Auskopplung „Chasing Pavements" ebenso wie „Could Shoulder" vor allem durch poppige Radiokompatibilität, zeigt Adele bei Songs wie dem Opener „Daydreamer", dem bewegenden „Hometown Glory" oder dem Bob-Dylan-Cover „Make You Feel My Love", was sie gesanglich wirklich draufhat. Mal sanft, mal mit aller Kraft, und immer warm, seelenvoll und authentisch präsentiert sie ihre Lieder. Schlecht ist von den zwölf Tracks ihres Debüts wirklich keiner. Man kann sich eher schwer entscheiden, welcher nun der beste ist. „Melt My Heart to Stone" vielleicht. -tf

Quelee: koelner.de


19



Title

01 Daydreams
02 Best For Last
03 Chasing Pavements
04 Cold Shoulder
05 Crazy For You
06 Melt My Heart To Stone
07 First Love
08 Right As Rain
09 Make You Feel My Love
10 My Same
11 Tired
12 Hometown Glory

Genre: Pop
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2008


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Späte Einsicht? Gysi boykottiert "Panorama" & Co.

Gysi zieht Konsequenzen aus ARD-KampagneIn einem Interview für die morgen erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat der Fraktionschef der Partei "Die Linke" im Bundestag, Gregor Gysi, angekündigt, künftig den ARD-Politmagazinen "Panorama", "Fakt" und "Kontraste" nicht mehr für Interviews zur Verfügung zu stehen. Es sei offensichtlich, so Gysi, dass in diesen Magazinen Beiträge zum Nachteil seiner Partei manipuliert würden. Auch seinen Kollegen empfahl Gysi, den Magazinen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Im Vorfeld der vergangenen Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen sowie der Bürgerschaftswahl in Hamburg und der Kommunalwahlen in Bayern hatte sich gerade die ARD mit antikommunistischen Beiträgen hervorgetan. So hatte "Panorama" in einem offensichtlich manipulierten Beitrag suggeriert, die niedersächsische Landtagsabgeordnete Christel Wegner habe die "Wiedereinführung der Stasi" gefordert. Das DKP-Mitglied war daraufhin von der "Linke"-Landtagsfraktion ausgeschlossen worden, obwohl sie sich von den Behauptungen des Magazins distanziert hatte. Gysi hatte sich in dem selben Beitrag von "Vergesellschaftungen" distanziert, obwohl die Rückführung privatisierter Betriebe in kommunales oder staatliches Eigentum fester Bestandteil von Wahlprogrammen seiner Partei ist.

Bereits am 7. Februar hatte das ARD-Magazin "Kontraste" mit Blick auf die Hamburg-Wahl vor dem "Extremisten" Olaf Harms gewarnt. Der Vorsitzende der Hamburger DKP hatte auf Listenplatz 10 für "Die Linke" bei der Bürgerschaftswahl kandidiert. In "Kontraste" wurde Harms "aus einem Forum" mit den Worten zitiert: "Zu den Kernelementen des Sozialismus gehört es u.a., dass es kein Privateigentum an Produktionsmitteln mehr gibt..." Dazu wurden Bilder der Trabant-Produktion in der DDR gezeigt und "Mangelwirtschaft" als zwingende Folge dieser Position behauptet. Ein Blick auf die Seite "kandidatenwatch", von der diese Aussagen kopiert worden waren, hätte den Unsinn der "Kontraste"-Manipulation enthüllt (RedGlobe berichtete hier).

Erst am vergangenen Sonntag, dem Tag der bayerischen Kommunalwahlen, hatte die ARD erneut in die Mottenkiste gegriffen und im "Bericht aus Berlin" vor den bösen Kommunisten gewarnt. Hier nutzte dem Essener DKP-Ratsherrn Patrick Köbele auch seine klare Distanzierung von Geheimdiensten und Mauer ("Niemand mag die Mauer, niemand mag Geheimdienste.") nicht, denn in der Sonntagsausgabe der "Tagesthemen" wurde daraus: "Aber der DDR-Geheimdienst mochte die DKP, wie unsere Recherchen in der Stasi-Unterlagenbehörde belegen. Mielke persönlich war um den Aufbau einer DKP-Militär-Organisation bemüht. (...) Hier am Springsee bei Berlin wurden die Attentäter der DKP geschult, für Anschläge auf Personen und Einrichtungen in Westdeutschland. Die DKP leugnet das noch heute."

Aber wenn Kommunisten leugnen, ist das für die ARD so gut wie eine Bestätigung. Da macht es auch nichts, dass diese "absolute Klamotte" bereits Mitte der 90er Jahre durch die Medien gegeistert war. Alle Verfahren gegen angebliche DKP-Kämpfer wurden jedoch eingestellt. Dokumente und Beweise gab es keine. Aber die waren natürlich 1989 alle schnell vernichtet worden, heiß es in den damaligen Artikeln.

Offen bleibt zunächst, ob die späte Erkenntnis Gysis auch Konsequenzen für das Verhalten gegenüber den diffamierten DKP-Mitgliedern haben wird. Auf der Homepage der niedersächsischen Linkspartei ist jedenfalls noch immer auf der Startseite die Distanzierung von Christel Wegner zu finden, in der sich auf den "Panorama"-Beitrag bezogen wird: "Die unverantwortlichen Äußerungen insbesondere zum Thema Staatssicherheit von Christel Wegner in der Sendung Panorama – ausgestrahlt am 14.02.2008 – lassen einen Verbleib als Abgeordnete der Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE nicht mehr zu."

Eine Gelegenheit, die Situation zu bereinigen, könnte sich am Montag, 17. März, ergeben. Auf Einladung der Tageszeitung "junge Welt" diskutieren dann in der jW-Ladengalerie (Torstr. 6, 10119 Berlin) ab 19.00 Uhr der niedersächsische "Linke"-Fraktionschef Manfred Sohn, MdL Christel Wegner, der DKP-Parteivorsitzende Heinz Stehr und der Journalist Ekkehard Sieker über die "Funktion und Folgen eines Skandals".

Quelle: redglobe.de


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Montag, März 10, 2008

Atrocity - Werk 80 II (2CD Deluxe Edition)

Nichts ahnend fahre ich mit dem Auto durch die Stadt, als sich mir Dita von Teese lasziv in Corsage und Strapsen entgegenräckelt. Hui, dachte ich mir, schön aber gewagt. Dann nehme ich den mp3.de-Schriftzug wahr und denke mir, da solltest Du mal reinhören.
Tja, so schnell wird man von unterschwelliger Werbung eingefangen.

Atrocity sagte mir bislang gar nichts, also bin ich ganz vorbehaltslos an das Album rangegangen. Einzig irritierte mich das Zusammenspiel von mp3.de und dem Motiv, das ich eher mit der Gothic-Scene in Verbindung brachte. Aber auch bei den Major-Labels gibt's ja gute Musik.

Ich stellte dann beim Hören schnell fest, dass es sich nicht wirklich um Gothic handelte, sondern wenn überhaupt um Goth-Core. Da ich noch nie ein Freund von Schwermetallspielarten war bin ich also auch nicht 100% begeistert. Alter Sack der ich bin, höre ich selbstverständlich noch gerne die Sachen aus den 80ern, aber ehrlich gesagt lieber im Original.
Einige Interpretationen der guten alten Lieder sind jedoch wirklich gut gelungen wie z.B. Smalltown Boy, Send Me An Angel oder Maid Of Orleans.

Fazit: Atrocity gehört sicher nicht zu den schlechtesten Vertretern der Death- oder Goth-Metal Bands, aber wirklich gut ist nur die Playlist und die Bildchen von der bereits erwähnten Frau von Teese.



Atrocity ist eine der schillerndsten Formationen im Metal-Business. Anfangs eine technisch versierte Death Metal-Band, wandelt sie sich immer mehr zu einer Erscheinung, die sich jeder Berechenbarkeit entzieht und sich in keine Ecke drängen lässt.

Der Ursprung der Band geht auf das Jahr 1985 zurück, in dem sich Shouter Alexander Krull, die beiden Gitarristen Mathias Röderer und Frank Knodel, Basser Renè Tometschek und Drummer Gernot Winkler unter dem Namen Instigator in Ludwigsburg zusammen tun. Nach einigen Besetzungswechseln (neuer Drummer ist Michael Schwarz, der Mann am Bass heißt Oliver Klassen und an der zweiten Klampfe steht für Frank inzwischen Richard Scharf) kommt inzwischen als Atrocity die EP "Blue Blood" auf den Markt und schlägt im Underground mächtig ein.

"Hallucinations" bietet 1990 technisch sehr anspruchsvollen Death Metal und ein geniales Cover von keinem Geringerem als H.R. Giger, dem Mann der das Alien erschaffen hat. Die Aufnahmen finden in Florida unter der Aufsicht von Produzenten-Legende Scott Burns im Morrissound Studio statt und innerhalb von acht Tagen ist das Album eingespielt. Das Ergebnis ist mehr als beachtlich, nicht nur wenn man bedenkt, dass das alles zwischen Touren mit Carcass, Sodom und Deicide stattfindet.

Das Zweitwerk "Todessehnsucht" klingt noch ausgefeilter, wenn auch die Komplexität etwas zurückgeschraubt wird. Um verstärkt klassische Elemente in ihre Musik zu integrieren, laden Atrocity vier Opernsänger ins Studio ein, was zur Folge hat, dass in den Rezensionen der Platte des öfteren das Wort 'wagnerianisch' fällt. Ohne Einverständis der Band veröffentlichen Roadrunner Records die Scheibe in den Staaten unter dem Titel "Longing For Death", was zu einiger Missstimmung bei der Band führt.
Mit Dark Millenium sind sie in Europa unterwegs, die geplante Tour mit Death durch die Staaten fällt leider flach.

Während sich "Hallucinations" textlich um ein Mädchen im Drogensumpf drehte und "Todessehnsucht" wohl für sich spricht, ist "Blut" ein Konzeptalbum über (surprise, surprise) Vampirismus. Von der Musik zum Titeltrack inspiriert reist Alex zusammen mit dem neuen Bassisten Markus Knapp nach Transsylvanien um sich von der Landschaft neue Impulse zu holen. Da ihn die Umgebung dermaßen beeindruckt und sich herausstellt, dass seine Vorfahren teilweise aus der Gegend um die Karpaten stammen, ist das Thema klar. Wieder treten die komplexen Parts in den Hintergrund und machen experimentelleren Klängen Platz wie auf "Calling The Rain" oder "Land Beyond The Forest" auf denen Alex' Schwester Jasmin zu hören ist. Auch Alex zeigt wie variabel seine Stimme geworden ist. Schon auf den nachfolgenden Touren mit Obituary, Pitchshifter oder Crematory zeigen sie, dass sie vor sehr unterschiedlichen Publikum bestehen können.

Auf der EP "Calling The Rain" weiten die Geschwister ihr Zusammenarbeit weiter aus, und auch der neu hinzu gestoßene Gitarrist Thorsten Bauer trägt schon zum Songwriting bei. Das Album besticht durch sehr ruhige, emotionale Töne, woraufhin das neue Label Massacre Records die Scheibe mit dem seltsamen Etikett "Ethno-Metal" versieht. Da die Musik nicht unbedingt zum Moshen anregt, spielen sie auf einem Konzert in Plauen mit Goethes Erben vor einem komplett bestuhlten Konzertsaal. Doch auch auf weiteren Konzerten mit Rage spielen sie Stücke der EP mit Erfolg live.

"Die Liebe" ist eine Kooperation von Atrocity und den EBM/Dark Wave-Helden Das Ich und gleichzeitig das erste Album für Christian Lukhaup, der den ausgestiegenen Markus Knapp am Bass ersetzt. Die Platte ist ein Novum, da Songs der jeweils anderen Band umarrangiert und schließlich gemeinsam eingespielt wurden. Allein der Titeltrack stammt von den EBM-Pionieren Laibach, die ebenfalls von der Version begeistert sind. Die anschließende Tour zeigt insgesamt neun Musiker auf der Bühne, die es schaffen Metalheads, Gothics und jede Menge andere Leute vor der Bühne zu vereinen.

Die Zusammenarbeit mit Bruno Kramm von Das Ich setzt sich '96 auf "Willenskraft" fort, wo dieser als Co-Producer in Erscheinung tritt. Die CD vereint alle Stärken der Band, hinterlässt bei manchen, die mit Atrocity nicht so vertraut sind, aufgrund des textlichen Konzepts und dem Spruch "Wir sind der Menschenfeind" einen seltsamen Beigeschmack. Ihren politischen Standpunkt macht der Fünfer auf dem Wacken Open Air jedoch eindeutig klar, als sie zum Track "Willenskraft" ein riesiges Hakenkreuz zertrümmern.

Nachdem sie von der Tour mit In Flames, Totenmond und Heavenwood wieder zurück sind, erscheint die auf 666 Stück (ganz schön evil) limitierte und mit einem herrlich klischeehaften Cover geschmückte EP "The Hunt", auf der sich Demo- und Rehearsal-Songs, ein Remake von "Blue Blood" und eine derbe Version von "The Hunt" befindet, was die Platte zu einem absoluten Liebhaberstück macht. Drummer Michael 'Migge' Schwarz sucht sich derweil nebenher noch Beschäftigungen bei Umbra Et Imago und Belching Beet.

Mit "Werk 80" gelingt es den Ludwigsburgern einmal mehr, jeden zu überraschen. Mit "Shout" von Tears For Fears, "Wild Boys" von Duran Duran und vielen anderen Sachen befinden sich ausschließlich Songs aus den 80ern im neuen Musikgewand auf dem Output. Gesanglich wird Alex von Liv Kristine von Theatre Of Tragedy unterstützt, mit der er seit einiger Zeit zusammen ist. Das Coverartwork kann sich auch sehen lassen und das Album ist ein voller Erfolg sowohl in Metal-, als auch in Gothic-Kreisen. Die Touren zum Album absolviern sie mit tatkräftiger Unterstützung von diversen Tänzerinnen, die sich passend zum Cover, in Lack und Leder präsentieren. Die Tour zum Album ist die letzte für Drummer Migge, Ersatz finden Atrocity in Martin Schmidt.

Zur Freude vieler (nicht nur männlicher) Fans bleibt das Cover zu "Non Plus Ultra" in der selben Tradition. Doch auch musikalisch haben sich Krulle und seine Mitarbeiter was einfallen lassen. Mit 26 Audio- und 7 Videotracks lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall, da neben diversen Projekt-Songs (mit Lacrimosa, Silke Bischoff u.a.) auch rare und unveröffentlichte Songs geboten werden.

2000 kommt schließlich das nunmehr zehnte Album "Gemini" auf den Markt. Darauf scheinen Atrocity etwas von ihrer Originalität eingebüßt zu haben, denn wirklich außergewöhnlich ist die Scheibe nicht. Auf der Tour mit Pain springt der Funke auch viel zu selten über und die Band scheint musikalisch in einer Sackgasse zu sein. Folglich wundert es auch nicht sonderlich, dass man von den Schwaben - abgesehen von ein paar Dates mit In Extremo in Mexiko - in den nächsten Jahren nicht viel hört. Alex und Liv Kristine heiraten in der Zwischenzeit und Nachwuchs stellen sie auch gleich mal sicher. Außerdem arbeitet der Hüne immer öfter auch als Produzent für diverse andere Bands.

2004 kehrt der zwischenzeitlich ausgestiegene Thorsten Bauer wieder zum Line-Up zurück, und etwa 90 Prozent der bisher erarbeiteten Songs fliegen wieder raus. Zusammen machen sie sich an die Ausarbeitung des "Atlantis"-Konzeptalbums, über den Aufstieg und Fall des sagenumwobenen sechsten Kontinents. Musikalisch gehen sie wieder deutlich härter zur Sache und greifen auch auf diverse Black Metal-Zitate zurück. Leider ist der Sound etwas dumpf ausgefallen, was den sonst guten Eindruck etwas schmälert. Dafür ist die Multimedia Sektion mit einem Videoclip zur Single "Cold Black Days" absolut gelungen.

Liv Kristine, die von Theatre Of Tragedy geschasst wurde, hat inzwischen mit Leaves' Eyes ihr eigenes Projekt gegründet, an dem auch sämtliche Mitglieder von Atrocity beteiligt sind. Was ist also praktischer, als auch gemeinsam auf Tour zu gehen? Ebenfalls mit dabei sind noch Battlelore und Elis und wenig später sind sie nochmal mit Battlelore und Sirenia unterwegs. Allerdings macht sich Drummer Martin vom Acker und Atrocity sichern sich die Dienste von Moritz Neuner, der schon bei Graveworm, Darkwell, Dornenreich, Evenfall und so ziemlich überall schon gespielt hat. Mit ihm geht es im Oktober '05 in den Staaten im Rahmen der 'International Extreme Music Festival'-Tour auf die Straße.

Auch in Südamerika sind sie 2006 unterwegs und machen sich im April schon wieder auf, durch Europa zu Touren. Im September spielen sie sogar ihre ersten Dates in Australien, sind parallel aber schon dabei, am nächsten Album zu arbeiten, das in der Tradition von "Werk 80" stehen soll. Außerdem werkeln sie an einer DVD, die jede Menge alte Filmsequenzen enthalten wird.
Für die Aufnahmen von "Werk 80 II" holen sie sich nicht nur das Schorndorfer Symphonieorchester, sondern auch einen Chor ins Studio. Da muss das Coverartwork natürlich ebenfalls mithalten können, und so stellen sie die Fetish-Ikone Dita von Teese, Exfrau von Marilyn Manson, vor die Kamera.

Mitte November rappelt es aber noch mal im Bandgefüge, Chris Lukhaup muss seinen Hut nehmen. Drummer Moritz zieht ebenfalls weiter - Atrocity sehen sich nach einer komplett neuen Rhythmusabteilung um. Kurz bevor "Werk 80 II" Anfang Februar 2008 erscheint, vermelden sie mit Nick Barker (Ex-Cradle Of Filth/Dimmu Borgir/Testament) einen neuen Drummer - sowohl für Atrocity-Dienste als auch Leaves' Eyes.

Quelle: laut.de


Werk 80 II



Title

CD1

01 People Are People
02 Smalltown Boy
03 Relax
04 Dont You Forget About Me
05 The Sun Always Shines On TV
06 Hey Little Girl
07 Fade To Grey
08 Such A Shame
09 Keine Heimat
10 Here Comes The Rain Again
11 Forever Young

Bonus:
12 Feels Like Heaven

CD2

01 Shout
02 Rage Hard
03 Wild Boys
04 The Great Commandment
05 Send Me An Angel
06 Tainted Love
07 Der Mussolini
08 Being Boiled
09 Dont Go
10 Lets Dance
11 Maid Of Orleans

Bonus:
12 Das Letzte Mal
13 Die Deutschmaschine
14 Verschwende Deine Jugend
15 Tainted Love (Albrin Mix)
16 Shout Bonus Track

Genre: Metal
Bitrate: 240 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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Sonntag, März 09, 2008

Phillip Boa

Wiederveröffentlichung des Beitrags vom 24.08.06:
Phillip Boa ist Pop-Musik wie sie sein sollte: individuell, neuartig und ohrwurmtauglich.
Phillip Boa macht Pop-Musik, aber ganz bestimmt kein Mainstream, wenn er auch schon so manchen Hit in den Charts platzieren konnte.
Ich liebe vor allem diese gitarrenlastigen Stücke mit der engelsgleichen Stimme Pia Lunds.

Voodoocult - Voodoocult

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Erscheinungsjahr: 1995


  1. Welcome to a new season of deathwish
  2. King of the beautiful cockroach
  3. The stranger
  4. I close my eyes before i bleed to death
  5. When you live as a boy
  6. Exorced by a kiss
  7. Cliffhanger on a bloody sunday
  8. Violenca
  9. Egomania
  10. Die Erotik der Maschine
  11. Electrified scum




Phillip Boa & Voodooclub - She

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Erscheinungsjahr: 1996

  1. And still bows the sea
  2. Deep in velvet
  3. 1996
  4. When love gets terminated
  5. Animalize me
  6. Juliette Greco & the experimentalists
  7. Bells of sweetness
  8. And the wind cries mercy
  9. Wert
  10. Sleeper
  11. Cosmic eyes
  12. Das Blut von Wien
  13. Christian song*
  14. Bells of sweetness* (Fontanella Mix)




Phillip Boa & Voodooclub - The Singles Collection

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Erscheinungsjahr: 2001

01. Container Love
02. This is Michael
03. Deep in velvet
04. Kiss my soul
05. Fiesta
06. Bells of sweetness
07. And then she kissed her
08. Diana
09. Fine art in silver
10. Life & crime
11. I dedicate my soul to you
12. Love on sale
13. Kill your ideals
14. I don't need your summer
15. Spin my blood
16. Atlantic Claire
17. Angels of sorrow
18. This is Michael



Lord Garbage

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Erscheinungsjahr:1998

01. Satellite man
02. Kiss my soul
03. Sleep with me
04. Love spread around me
05. Lord garbage
06. Love me like an alien
07. Like gods & heroes in spring
08. Poison envy
09. Happy birthday
10. Bliss disco
11. Villa hate
12. The snail song



Helios

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Erscheinungsjahr: 1991

1. And Then She Kissed Her
2. Wonderless
3. Pretty Bay
4. 30 Men On A Dead Man's Grave
5. Puppets On A Strang
6. Pfirsicheisen
7. Life After Being A Zombie
8. The Laughing Moon
9. Sirens From Hell
10. Galerie der Fälschungen
11. The Underse-World Of Jacques Cousteau And His Friends
12. Tristane
13. Laura Deathley



Hair

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Erscheinungsjahr: 1989

1. Hurray
2. Container Love
3. You Sent My Letters
4. Primitive Man
5. Tragic Mastery Of Stock Hausen
6. Happy Spider
7. Morlocks In England
8. They Say Hurray
9. Albert Is A Headbanger
10. Fine Art In Silver
11. Boleria
12. I Wanna Be Your Hoover
13. I Go Down To The Sea
14. I Am Waiting For My Man
15. Merry My Mind
16. All I Hate Is You
17. Boleria ( Classic - Version )
18. Annie Flies The Love Bomber



Boaphenia

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Erscheinungsdatum: 1993

1. Hyperaktive Cracker
2. Love On Sale
3. Get Terminated
4. Johnny The Liar
5. Fiesta
6. Bohemian Life
7. Master Of Demona
8. Euphoria
9. Beat Me Up!
10. Utopia
11. Where My Rats Play Snooker


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Samstag, März 08, 2008

Skalariak

Den ersten größeren Post den ich diesem Blog beisteuern werde, widme ich einer meiner Lieblingsbands aus dem Bereich Latin-Ska.






Skalariak kommen aus dem Baskenland und spielen eine einmalige Mischung aus Ska mit allen Elementen und Stilrichtungen die Ska im Laufe der Zeit "erlebt" hat, Punk wie lateinamerikanischen Tänzen und kombinieren dabei spielerisch diese Elemente zu einem authentischen Sound.
Ihre Texte die etwa zur Hälfte in Euskera, also "baskisch" gehalten sind und zur Hälfte in Spanisch haben fast immer politische Inhalte, sie spielen nach wie vor Soli-Gigs im Baskenland, unterstützen die Landlosen-Bewegungen in Süd-Amerika, setzen sich für die Unabhängigkeit des Baskenlandes ein, ohne sich dabei in ausgrenzende Ideologien zu versticken und beziehen eine klare antikapitalistische Position.

Bei all der Politik vergessen sie allerdings keinesfalls den Spass!
Das kann man am Besten erleben, wenn man eines ihrer Konzerte besucht, dort spürt man am intesivsten die Energie die von dieser Band ausgeht, aber sie schaffen es auch genau diese Energie auf ihre Studio-Alben zu bannen.
Was ich persönlich wirklich am spannendsten finde an Skalariak, ist, dass sie es - vor allem in den neueren Alben - schaffen auch melancholische Melodien und Lyrics so schwungvoll umzusetzen, dass weder Energie noch Bedeutung eingebüsst werden.

In den kommenden Tagen werde ich folgende Alben im Blog zur Verfügung stellen - mit dem klaren Aufruf sich diese Band Live anzuschauen und zu unterstützen

1996 - Namaluj Certa Na Zed [EP]
1997 - Skalariak
1998 - Solo Vivir [EP]
1999 - Klub Ska
2001 - En la Kalle
2002 - Vodka revolución (Single)
2003 - Radio Ghetto
2005 - Luz Rebelde
2007 - Ska Republik Concert 2 CDs

Und die Video-Clips
[Download Links]

- Despideme
- Skalari Rude Klub
- Solo vivir



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Skalariak - Namaluj Certa Na Zed [EP]



Titelliste

Eguzkitan Edan
Emakume Askea...Lur Askea
Euskaraz Jauntzi Hadi eta Haug
Fuego de Revolución
O Neure Erri Oh my Cou
Skalari Rude Klub
STUDANKA
Vodka Revolution

Download


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Skalariak - Skalariak


Titelliste

01 Sarrera I
02 O, Neure Erri
03 Ningun Valor
04 Calipso Reggae
05 Fuego De Revolución
06 Todos Los Hintxas
07 Agur Euskal Herriari
08 Jaia
09 Rabia
10 Txapeldunak
11 Una Vez Mas
12 Capitalismo Canibal
13 Niegan
14 Skalariak

Download


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Skalariak - Sólo Vivir [Single]



Titelliste

Fuego de revolucion
Phoenix City
Solo vivir


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