Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße
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Samstag, Juli 03, 2010

'Schock'

Ein passender Titel... - Schock für Herrn 'Grosskotz' Diego Maradona - und ein 'Erwacht' als gedemütigter Gaucho aus Argentina...

Und damit zum Thema: Eine Band aus Deutschland mit einem Mix aus Rock und Metal und deutschen Texten... und Erwacht lautet der Titel des Albums...

"Ein Typ zwischen Him und Marilyn Manson", trötet das der CD beiliegende Info reichlich vorschnell. Denn hier wird suggeriert, die Band würde eine Mischung aus düsterer Emotion und Provokation präsentieren. Und genau das tut sie nun einmal absolut gar nicht! Schock spielen eine nicht nur wegen der Sprache, sondern auch von der gesamten Attitüde her typisch deutsche Mixtur aus Dark Wave und NDH. Aufsehen erregend sind weder Image noch Musik. Und genau hier liegt das Problem. Ohne überflüssiges Marketing bleibt nämlich unter dem Strich eine durchaus interessante Platte. Dark Wave- und harte Rockelemente werden flüssig verwoben, instrumentale Schwächen und verbale Peinlichkeiten, die in dieser Szene fast schon zum "guten" Ton gehören, findet man kaum -- und so ist Erwacht zwar keine Platte, die diesen Sound neu definiert, der man als Fan moderner deutscher Rockmusik aber auf jeden Fall ein testendes Ohr leihen sollte. (c: amazon.de - Jan Jaedike)


Erwacht



Titelliste

01 Schuld
02 Ware Fleisch
03 Traumwelt
04 Von Dir
05 Gott Mensch
06 Inferno
07 Führe meine Hand
08 Wer bin ich
09 Erwacht
10 Tief in mir
11 Allein
12 Mutterleib
13 Es

Genre: Alternative Metal
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2001


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Donnerstag, November 26, 2009

Siberian Folk (mittlerweile Folk-Metal)

Zur neuen Scheibe von Bugotak gibt's nichts zu finden... Haben sie sich auf dem ersten Longplayer noch an Standards herangewagt - und dies nicht zu Unrecht sehr augenzwinkernd und gut - nun ein Album mit weitestgehenden Eigenkompositionen. Und dies ist kein Nachteil: mit zusätzlicher weiblicher Stimme verstärkt entfachen sie mittlerweile ein Feuerwerk von Folk-Rock-Metal, der seinesgleichen sucht - Violine (oder ähnlich), Maultrommel, Kehlkopfgesang etc. - wenn z.B. der 2. Song "all you want" von einer sog. "arrivierten Band" in Englisch eingespielt würde und entsprechende Promo erhalten würde - wer weiss....

Unbedingt empfehlenswert!


The Wheels Must Rotate



Titelliste

01 Bass Barchyzy
02 All you want
03 We Siberians
04 Young shaman returns home after
05 The wheels must rotate
06 Makary Lykov
07 Assigning heritage
08 Shaktar-Baatyr (folk)
09 Kezitke sening söstöring
10 The valley is covered with ice
11 Of course, the word
12 What I see that I sing
13 There is no fate
14 To live up to the winter

Genre: Ethnic
Bitrate: 208 kBit/s

Year: 2009


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Sonntag, Juni 21, 2009

Prollhead - Prall!

...was man nicht so alles wieder hervorkramt, nur weil man jemanden auf einem Konzert sieht...
Neulich, anfang April auf dem Beatallica-Konzert in HH... da lief halt Andi Schmidt rum und mir fiel ein, dass da doch noch eine schöne laute CD im Schrank schlummert die bestimmt mal wieder gehört werden wollte.
Da ich eh noch mehr aus HH vorstellen wollte, was nicht "Hamburger Schule" ist, so sei hiermit ein Anfang gemacht...



Hier ist der Name Programm! Prollhead's erste LP von 1994 liefert erstklassigen Hard/Streetrock mit deutschen und wirklich witzigen ironischen Texten. Erfrischend politisch unkorrekt. Soundmäßig brauchen die sich Deep Purple nicht zu verstecken. Bestes Beispiel: Rauch auf'm Wasser (ja, sie haben es getan, das aber wirklich nicht schlecht.)

Erinnert mich irgendwie immer an Hannes Bauer Orchester Gnadenlos auf Acid. Allerdings mit besserer Stimme und fetterem Sound und Punkattitüde. Also eher Backyard Babies als Helloween. Schade, dass sie nie den Erfolg hatten, den sie verdient gehabt hätten.
q:amazon.de


Prollhead ist eine deutsche Rockband aus Hamburg-St. Pauli. Sie spielt Hardrock im Stil der siebziger Jahre mit ironischen deutschen Texten.

Gründungsmitglieder der Gruppe sind Andi Schmidt (Gesang), Ralf Junker (Gitarre), Marc Zimmermann (Bass) und Holger Engellandt (Schlagzeug). Juhnker verließ die Band 1993 und wurde durch Ronnie Henseler ersetzt, der 1997 wieder ausstieg, worauf Zimmermann an die Gitarre wechselte und Schmidt zusätzlich den Bass übernahm. Engellandt wurde 1996 durch Rudi Naomi ersetzt. Ebenfalls zur Gruppe gehören zwei Background-Sängerinnen, die „Prollettes“.

Ihre erste Platte Prall verkaufte sich über 10.000 mal und enthielt den Video-Hit Rauch Auf Dem Wasser, eine deutsche Version des Deep Purple-Songs Smoke On The Water. Die Band war in den neunziger Jahren sehr aktiv und brachte noch vier weitere Platten heraus. Sie absolvierten zahlreiche Tourneen, unter anderem im Vorprogramm der Ärzte, Peter & The Testtube Babies, der Lokalmatadore und der Dimple Minds. Im Zuge des Erfolgs von Prollhead formierten sich ähnlich ausgerichtete Gruppen wie Prolopower, Randalica oder Aso Power.

1995 erschien ein Tribute-Album, auf dem zahlreiche Bands wie zum Beispiel Abwärts, Slime, Extrabreit, Michy Reincke, Lucilectric oder Mitglieder der Ärzte Prollhead-Songs coverten. Prollhead selbst steuerten den Song Radio Brennt für das Ärzte-Tribute-Album Götterdämmerung bei.

Abgesehen von einem Auftritt im Stadion des FC St. Pauli anlässlich einer Benefizgala zugunsten des Vereins im Jahre 2004 und eines Kurzauftrittes in dem Film Der Deichking (2006), der aus urheberrechtlichen Gründen aber herausgeschnitten wurde, ist die Gruppe seit 2001 nicht mehr in Erscheinung getreten.
q:wikipedia

Prall

01. Typen wie dich
02. Na und?
03. Sie hat's drauf
04. Hey Punker
05. Innere Werte
06. Keine Lust
07. Hasch und Rock
08. Rauch auf dem Wasser
09. Rocker
10. (Ich denke nur an) Sex
11. Schlecht im Bett
12. Zeitmaschine
13. Sing und gewinn
14. Sing und gewinn
15. Sing und gewinn
16. Sing und gewinn


Bitrate: VBR
pw: likedeeler


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Donnerstag, Juni 11, 2009

StreetCore

Nach der Veröffentlichung des Debütalbums Stadtgeflüster im Jahr 2001, wurde 2002 die Single Racheengel auf den Markt gebracht. 2003 entstand die EP Vergeltung mit der Göttinger Oi!-Formation „Stomper ´98“. Seit dem 2003 veröffentlichten zweiten Album Die andere Seite lädt die Band zu ihren Produktionen befreundete Gastsänger ein. Dazu gehörte 2003 Mickey Fitz von der aus England stammenden Oi!-Punk-Band The Business.

Im Jahr 2005 erschien mit Aggressive Kunst das dritte Album, auf dem der New Yorker Roger Miret von Agnostic Front mit einem Gastauftritt zu hören ist.

Auf dem aktuellen Album Cultus Interruptus, das 2007 veröffentlicht wurde, gab es Unterstützung von den beiden Berliner Sängern Koefte von Mad Sin und Atze von den Troopers. Das fünfte Album der Band soll 2009 erscheinen.

Die Band bezeichnet ihren Musikstil von Anfang an als „Streetcore“, eine Mischung aus Oi!, Punk, Hardcore und Heavy Metal. Die Band hat den Begriff „Streetcore“ in Deutschland geprägt und versteht darunter „Von der Straße, für die Straße“.(wiki)


Stadtgeflüster



Titelliste


01 Toxpack
02 Blut und Eisen
03 wie ich bin
04 kein Vergeben
05 guten Tag
06 gebrandmarkt
07 Nachtmahr
08 Nr. 8
09 der Retter
10 surfing pulp
11 düster
12 für jeden Scheiss
13 Aufbruch

Genre: Punk
Bitrate: 224 kBit/s

Year: 2001

Die Andere Seite



Titelliste


01 love sucks
02 Klaustrophobie
03 so frei
04 Blutrausch
05 everywhere we go
06 erstroop up ketch
07 Racheengel
08 Leere
09 Wegweiser
10 Halbfinale

Genre: Punk
Bitrate: 224 kBit/s

Year: 2003

Agressive Kunst



Titelliste


01 Tox 05
02 bang, bang
03 auf der Flucht
04 dafür oder dagegen
05 Suff und wilde Spiele
06 agressive Kunst
07 WM 06 (Germany 5 England 1)
08 hass Dich
09 wie ich bin
10 Weisheit
11 blind
12 March 11

Genre: Punk
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2005


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Montag, März 30, 2009

Die Apokalyptischen Reiter - live at summerbreeze 2005

Dieses Konzert vom Summerbreeze Festival ist auch auf der DVD 'Friede sei mit Dir' zu finden - für alle Fans, die nicht dabei sein konnten...




Part1:
Live At Summerbreeze 2005
Part2:
Live At Summerbreeze 2005
Part3:
Live At Summerbreeze 2005
Part4:
Live At Summerbreeze 2005
Part5:
Live At Summerbreeze 2005
Part6:
Live At Summerbreeze 2005
Part7:
Live At Summerbreeze 2005
Part8:
Live At Summerbreeze 2005
Part9:
Live At Summerbreeze 2005
Part10:
Live At Summerbreeze 2005


Titelliste


01. Seid willkommen
02. Wahnsinn
03. Iron Fist
04. Reitermania
05. Der kleine Wicht
06. Komm
07. Die Sonne scheint
08. Sehnsucht
09. We will never die
10. Dschinghis Khan
11. Vier Reiter stehen bereit

Genre: Metal
Bitrate: avi

Year: 2005


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Sonntag, März 29, 2009

STS 2009

Die neben In Extremo wichtigste und erfolgreichste Mittelalter-Metal-Band liefert mit Kreuzfeuer ihr bis dato facettenreichstes Album ab, überzeugt aber vor allem dann, wenn sie sich auf ihre bewährten Stärken besinnt.
Nach dem exzellenten, größtenteils recht heftigen Bastard-Album präsentieren sich die Potsdamer ein wenig experimentierfreudiger und reichern Kreuzfeuer mit einigen betont balladesken Nummern an. Nicht alle dieser ruhigeren Songs sind gelungen, das mit Gastsängerin Eisblume aufgenommene "Komm in meinen Schlaf" dürfte selbst tolerantesten Fans die Stirn kräuseln, doch sobald Subway To Sally aufs Gaspedal drücken und verzerrte Gitarren-Riffs durch die Boxen jagen, sind sie so stark und mitreißend wie eh und je. Wie keine andere Band verstehen es Bodenski & Co., heftige Metal-Salven mit einfühlsamem Folk zu einem einzigartigen, zeitlosen Sound zu verbinden, Songs wie "Besser, du rennst" oder "Einsam" haben das Zeug zum Live-Klassiker. Und unterm Strich ist Kreuzfeuer immer noch deutlich besser als 95 Prozent dessen, was sonst so unter der Bezeichnung "Mittelalter-Metal" verkauft wird.
(amazon)


Kreuzfeuer



Titelliste


01 Aufstieg
02 Judaskuss
03 Besser Du Rennst
04 So Fern, So Nah
05 Die Jagd
06 Einsam
07 Komm In Meinen Schlaf
08 Angelus
09 Krähenkönig
10 Niemals
11 Versteckt
12 Vater

Genre: Folk Metal
Bitrate: 195 kBit/s (VBR)

Year: 2009


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Samstag, März 14, 2009

Die Apokalyptischen Reiter - Riders On The Storm

Im Sommer 1995 gründeten Daniel „Eumel“ Täumel und „Skelleton“ Die Apokalyptischen Reiter. Ein paar Wochen später stießen Mark „Dr. Pest“ Szakul und Volkmar „Volk-Man“ Weber zur Gruppe hinzu. 1996 veröffentlichten die vier Mitglieder das Demotape Firestorm und absolvierten die ersten Konzerte in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Mehrere Labels bekundeten ihr Interesse und 1997 unterschrieb die Band einen Vertrag bei Ars Metalli Records. Im Dezember 1997 erschien das Debütalbum Soft & Stronger, acht Monate später die auf 1000 Stück limitierte Vier-Song-Vinyl-Schallplatte Dschinghis Khan, die innerhalb weniger Tage ausverkauft war.

1999 veröffentlichte Die Apokalyptischen Reiter das zweite Album Allegro Barbaro bei Ars Metalli Records, kündigten den Plattenvertrag jedoch kurz darauf wegen Unstimmigkeiten. Durch den mittlerweile hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland und Osteuropa erhielt sie rasch einen neuen Vertrag beim holländischen Label Hammerheart. Zur gleichen Zeit verließ Gründungsmitglied Skelleton die Band. Volkmar „Volk-Man“ Weber übernahm daraufhin den Kreischgesang Skelletons, während für das Schlagzeug Georg „Sir G.“ Lenhardt als neues Mitglied gewonnen wurde.

Im April des selben Jahres erwarben sie für ihre Onlinepräsenz die Domain reitermania.de[1] (Reiter = kurz für den Namen der Band, μανία manía = die Raserei). Der Name fand Anklang unter den Fans, die Bezeichnung „Reitermaniacs“ für die Anhänger der Band wurde geprägt.

Im Jahr 2000 änderte Sänger „Eumel“ seinen Spitznamen zu „Fuchs“ und Die Apokalyptischen Reiter erhielt für ihr drittes Album ein größeres Budget. Mit Produzent Andy Classen nahmen sie im Stage One Studio in Bühne All You Need is Love auf. Das Album wurde ein kommerzieller Erfolg und in zahlreichen Zeitschriften zur Scheibe des Monats gekürt. Zahlreiche Auftritte bei Festivals – unter anderem bei Wacken Open Air – und eine mehrwöchige Europatournee mit der US-amerikanischen Band Macabre folgten.

Das Jahr 2001 verbrachte die Gruppe großteils auf Tour, woraufhin das Jahr 2002 einige Rückschläge brachte. Sowohl Sir G. als auch Fuchs litten unter gesundheitlichen Problemen. Die Konzerte wurden mit Ersatzschlagzeugern durchgeführt. Fuchs konnte schließlich live nicht mehr Gitarre spielen. Daher wurde das fünfte Mitglied der Gruppe, Pitrone, als Gitarrist verpflichtet. Ebenfalls im Jahr 2002 wechselten Die Apokalyptischen Reiter zu Nuclear Blast Records.

Im März 2003 erschien, wieder mit Produzent Andy Classen, das nächste Album Have a Nice Trip, das einen Platz in den deutschen LP-Charts erreichen konnte. Eine weitere Europatournee mit Testament und Death Angel, Festivalauftritte bei Wacken Open Air, Summer Breeze und With Full Force und eine Weihnachtstournee mit Subway to Sally folgten.

Im Februar/März 2004 gingen Die Apokalyptischen Reiter erstmals als Headliner auf Tour. Danach begann die Arbeit am nächsten Album. Samurai entstand mit Hilfe von Produzent Tue Madsen im Antfarm Studio in Dänemark. Zur Präsentation des neuen Albums im Herbst veranstaltete Die Apokalyptischen Reiter zahlreiche Veröffentlichungsauftritte in ganz Deutschland.

2005 folgte die nächste Headliner-Tournee mit der finnischen Band Turisas als Vorgruppe. Im Sommer 2005 trat Die Apokalyptischen Reiter erneut bei mehreren Festivals auf.

Nachdem im Mai 2006 Friede sei mit Dir als EP und DVD erschien, wurde am 25. August 2006 schließlich das Album Riders on the Storm veröffentlicht, welches auf Platz 31 in die deutschen Longplayercharts einsteigen konnte. Im September traten die Reiter gemeinsam mit Týr und Hämatom in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf...(wikipedia)



Riders on the Storm Digipak



Titelliste


01 Friede Sei Mit Dir
02 Riders on the Storm
03 Seemann
04 Der Adler
05 Revolution
06 Wenn Ich Träume
07 Soldaten Dieser Erde
08 In the Land of White Horses
09 Liebe
10 Schenk Mir Heut Nacht
11 Himmelskind
12 Feuer (Bonus)
13 MMMH
14 Peace May Be with You (Bonus)

Genre: Metal
Bitrate: 205 kBit/s (VBR)

Year: 2006


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Dienstag, März 03, 2009

Die Krupps - Too Much History Vol.1&2

Diese zwei Alben sind eine Art Best-of-CD's der Band die Krupps, welche aus der Punk-Band Male 1980 hervorgegangen sind mit dem Leadsänger Jürgen Engler (welchem die Toten Hosen auch schon ironisches Tribut gezollt haben (Jürgen Engler gibt ne Party) worauf Male dann auch n'Stück über die Hosen gemacht haben (Die Hosen geben ne Party) aber das ist ne andere Geschichte...xD) und bis heute immer wieder gewechselten Mitmusikern...

Die Krupps waren für die Elektronische Musik, EBM (Electronic Body Music) und vor allem aber die Verbindung von Industrial Mit Metal sehr prägend/wichtig. Der Sound wäre demnach auch Industrial Metal (also etwas ungewohnt für die Likedeeler, welche aber gerne auch ungewohntes (gleich) teilen xD) und erinnert an Bands wie Rammstein und Oomph, welche auch massgeblich von den Krupps beeinflusst wurden...

Für die beiden Best ofs (die auch jeweils einzeln, nach Phase der Musik (Elektro/Metal)veröffentlicht wurden) wurden alle Songs neu eingespielt, da ich nur diese Alben kenn, kann ich nicht sagen wie gut die alten Sachen/Versionen sind, diese hier gehen allerdings alle stark nach vorn... die meisten Songs sind in English und Besonders gefallen mir die Songs Fatherland (geiler Text (allerdings halt ich trotzdem von Staaten und abgegrenzten Ländern nicht viel) der mit der Vergangenheit Deutschlands (von wo ich nicht komme xD) "abrechnet", dazu gibts nen guten (Clip)), To the Hilt (auch n'geiler Clip)Metal Machine Music und the Great Divide. Enthalten sind auch zwei Covers "Der Amboss" (Visage) und "Ich Bin Ein Ausländer" (Pop Will Eat Itself)...

gelesen hab ich noch, das wohl bei ihren meisten Alben irgendwo "Against Fascism" steht, und auch n'bootleg mit dem Namen draussen ist, also symphatische Sache...

wem Bands wie Oomph und Rammstein (zumindest vom Sound her) gefallen, oder sowiso elektronische Musik mit Metal mag, dem wird die Band sicherlich gefallen, mir tut sie's zumindest...

Too Much History-Vol. 1 The Electro Years (2007)
Too Much History-Vol. 1 The Electro Years
01 Machineries Of Joy
02 Für einen Augenblick
03 Volle Kraft voraus / Goldfinger
04 Gladiators
05 Der Amboss
06 Germaniac
07 Hi Tech Low Life
08 Alive
09 5 Millionen
10 The Great Divide

Too Much History-Vol. 2 The Metal Years

Too Much History-Vol. 2 The Metal Years
01 Metal Machine Music
02 The Dawning Of Doom
03 Crossfire
04 Fatherland
05 Bloodsuckers
06 To The Hilt
07 Isolation
08 Scent
09 Odyssey Of The Mind
10 Black Beauty White Heat
11 Ich bin ein Ausländer
12 The Great Divide



Electro Years
Metal Years


Gruss by quarksuppe


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Sonntag, Dezember 14, 2008

Twisted Sister - A Twisted Christmas

Was soll man über diese Band schreiben? Heroen der 80er? Schock-Rocker? oder was auch immer... Ich wurde sehr früh auf sie aufmerksam, da sie in ihren Videos sich doch immer mit den Kindern gegen die Eltern verschworen um den zu zeigen das ihre Musik gut ist... :-) Leider beschlossen die Jungs irgendwann aufzuhören und sich anderen Dingen zu widmen. Irgendwann sind sie wieder auf einem Festival aufgetaucht (Wacken oder WWF, ich weiss es nicht mehr...) und wurden gefeiert ohne Ende.
Jedenfalls kam pünklich zum Weihnachtsgeschäft 2006 dieses Album auf den Markt...
Anspieltipp: Let it snow!
Schönen 3ten Advent!


A Twisted Christmas

01. Have Yourself A Merry Little Christmas
02. Oh Come All Ye Faithful
03. White Christmas
04. I' ll Be Home For Chistmas (ft. Lita Ford)
05. Silver Bells
06. I Saw Mommy Kissing Santa Claus
07. Let It Snow
08. Deck The Halls
09. The Christmas Song
10. Heavy Metal Christmas (12 Days)
11. Twisted Christmas

Bitrate: VBR
Year: 2006



pw: likedeeler


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Freitag, November 28, 2008

Totenmond

aus der wünsch-dir-was-rubrik...


Totenmond ist eine 1984 gegründete deutsche Metal-Band aus Backnang.

Die Band wurde 1984 von S. P. Senz und Olaf „Pazzer“ ursprünglich als Punkband mit dem Namen „Wermut“ gegründet. Im Jahr 1986 stieg Attila als Sänger ein, der jedoch nach einem Jahr die Band wieder verließ und durch Schiff ersetzt wurde. 1988 spielten Wermut vor allem in verschiedenen Jugendclubs, 1989 verließ auch Schiff die Band wieder.

Ein Jahr später wurde die Band in Totenmond umbenannt, 1991 stieg der Bassist Roberto Garcia ein, und Olaf übernahm ab 1992 den Gesang. Wie Wermut spielten auch Totenmond anfänglich vor allem in Jugendclubs. 1993, 1994 und 1995 wurden die drei Demobänder herausgegeben, wobei das dritte den Titel Die Schlacht erhielt. Ihr erstes Album Lichtbringer wurde 1996 veröffentlicht im Anschluss tourte die Band gemeinsam mit Atrocity, In Flames und Heavenwood durch Deutschland.

Die Band wurde Mitte der neunziger Jahre, nach den Erfolgen von Rammstein, immer wieder mit der Neuen Deutschen Härte in Verbindung gebracht. Ein Vergleich, welcher allerdings mehr den finanziellen Interessen diverser Plattenfirmen zu verdanken war und nicht als objektive Bewertung der Musik Totenmonds verstanden werden sollte.

Im Jahr 1997 erschien die EP Väterchen Frost und Totenmond traten erstmals auf dem Wacken Open Air, dem Dynamo-Festival und dem Force-Attack-Festival auf. Danach spielten sie zusammen mit Spudmonsters und Crisis eine Europa- und mit Orphanage sowie Within Temptation eine Deutschland-Tournee.

1998 erschien mit Fleischwald das zweite Album und ein Jahr später folgten weitere Festivalauftritte auf dem With-Full-Force-, Force-Attack- und dem Wacken-Open-Air-Festival. Nach den Festivals ging die Band nochmals auf eine Europa-Tour, diesmal zusammen mit Bolt Thrower, Crowbar und Disbelief.

Im Jahr 2000 folgte das dritte Album Reich in Rost, und Roberto Garcia stieg aus der Band aus, im Jahr darauf erschien das vierte Album Auf dem Mond ein Feuer, auf welchem die Band einige Punk-Lieder aus den 1980er Jahren nachspielte. Mit „Senf“ erhielt die Band 2002 auch wieder einen Bassisten und tritt 2003 erneut auf dem With-Full-Force-Festival auf. Ein Jahr später wurde Unter Knochen und 2005 TonbergUrtod veröffentlicht.

Am 25. April 2008 erschien das Album Thronräuber.



Väterchen Frost (1997)

01. Mutterliebe
02. Väterchen Frost
03. Gottes Samen (Russsisch)
04. Honigtraum
05. Einsamkeit
06. Die Macht des Feuers (Live)



pw: likedeeler
Bitrate: VBR
Year: 1997

Auf dem Mond ein Feuer (2001)

01. Polizei SA/SS
02. Kauf oder Stirb
03. Alles ist grau
04. Zwang
05. Linke Sau
06. Steinkopf
07. Neonazi
08. Uns nicht!
09. Belsen war ein KZ
10. Der Osten
11. Du denkst
12. Macht kaputt was euch kaputt macht
13. Keine Macht für niemand
14. HC HC
15. Marschieren
16. Am roten Signal vorbei
17. Der Revoluzzer



pw: likedeeler
Bitrate: VBR
Year: 2001




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Freitag, Juli 04, 2008

Cruachan



--aus der 'Wünsch Dir was' Rubrik--

Cruachan wurde 1992 von Keith Fay gegründet, nach dem sich seine Band Minas Tirith aufgelöst hatte. Ende 1993 erschien die Demo Celtica, die unter anderem das deutsche Label Nazguls Eyrie Productions auf sie aufmerksam machte. 1994 unterschrieb Cruachan einen Plattenvertrag bei Nazguls Eyrie Productions. Am 30. April 1995, dem keltischen Festtag Beltane erschien das Debütalbum Tuatha na Gael. Da das Label sehr klein war, und sich Tuatha na Gael überraschend gut verkaufte, waren sehr schnell alle Exemplare der CD verkauft.

1997 nahm Cruachan mit der neuen Sängerin Aisling Hanrahan die Promo Promo '97 auf, mit der sie Century Media auf sich aufmerksam machten. Cruachan lehnte einen Plattenvertrag mit Century Media ab, da sie befürchteten, dass das erfolgreiche Label zu starken Einfluss auf die künstlerische Arbeit haben würde. Mitte 1997 löste sich Cruachan wegen persönlichen Differenzen auf.

1999 entschieden sich Keith Fay und John Fay, die Band wiederzubeleben. Das niederländische Label Hammerheart Records unterschrieb einen Vertrag mit der wiedervereinigten Band, und im Jahr 2000 erschien das zweite Album The middle Kingdom. Ein Jahr später wurde auch das seltene Debütalbum zusammen mit den Stücken der Promo '97 von Hammerheart Records wiederöffentlicht.

Shane MacGowan von The Pogues sang auf der Single Ride On mit.

Cruachan spielten zu Beginn Black Metal mit keltisch inspirierten Melodien auf entsprechenden Instrumenten. Seit der Promo '97 wurde die Musik deutlich melodischer. Weiblicher Gesang ist immer weiter in den Vordergrund getreten, so dass auf The Morrigan's Call Black-Metal-artige Passagen die Ausnahme sind.

Die Texte sind von der keltischen Mythologie inspiriert, teilweise aber auch sehr politisch. Viele Texte handeln von der keltischen Vergangenheit, zum Beispiel der Song Cattle Raid of Cooley (dt. Rinderraub von Cooley). Einige andere Songs handeln vom Tolkienschen Universum, so zum Beispiel The Fall Of Gondolin oder Sauron.

Bei Auftritten trägt die Band authentische Kostüme und spielt diverse Instrumente.

Der Name stammt von der alten Hauptstadt der irischen Provinz Connacht, Cruachan.

The Middle Kingdom



Titelliste


01 Celtica Mourning
02 Celtica (Voice of the Morrigan)
03 The Fianna
04 A Druios Passing
05 Is Fuair an Chroi
06 Cattle Raid of Cooley
07 The Middle Kingdom
08 Oro, Se Do Bheatha 'Bhaile
09 Unstabled (Steeds of Macha)
10 Butterfly
11 To Hell Or To Connaught

Genre: Folk-Metal
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2000

Folk-Lore



Titelliste


01 Bloody Sunday
02 The Victory Reel (instrumental)
03 Death Of A Gael
04 The Rocky Road To Dublin
05 Ossian's Return
06 Spancill Hill
07 The Children Of Lir
08 Ride On
09 Susie Moran
10 Exiles
11 To Invoke The Horned God

Genre: Folk-Metal
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2002

Pagan



Titelliste


01 Michael Collins
02 Pagan
03 The Gael
04 Ard ri na hEirann
05 March To Cluain Tairbh
06 Viking Slayer
07 1014 AD
08 Some Say The Devil Is Dead
09 1000 Years
10 Lament For The Wild Geese
11 Erinsong
12 Summoning Of The Sidhe
13 The Fall Of Gondolin

Genre: Folk-Metal
Bitrate: 221 kBit/s (VBR)

Year: 2004

Part1:
The Morrigan's Call
Part2:
The Morrigan's Call



Titelliste


01 Shelob
02 The brown Bull of Cooley
03 Coffin Ships
04 The great Hunger
05 The old Woman in the Woods
06 Ungoliant
07 The Morrigan's Call
08 Téir abhaile riú
09 Wolfe Tone
10 The very wild Rover
11 Cúchulainn
12 Diarmuid and Grainne

Genre: Folk-Metal
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2006


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Montag, März 10, 2008

Atrocity - Werk 80 II (2CD Deluxe Edition)

Nichts ahnend fahre ich mit dem Auto durch die Stadt, als sich mir Dita von Teese lasziv in Corsage und Strapsen entgegenräckelt. Hui, dachte ich mir, schön aber gewagt. Dann nehme ich den mp3.de-Schriftzug wahr und denke mir, da solltest Du mal reinhören.
Tja, so schnell wird man von unterschwelliger Werbung eingefangen.

Atrocity sagte mir bislang gar nichts, also bin ich ganz vorbehaltslos an das Album rangegangen. Einzig irritierte mich das Zusammenspiel von mp3.de und dem Motiv, das ich eher mit der Gothic-Scene in Verbindung brachte. Aber auch bei den Major-Labels gibt's ja gute Musik.

Ich stellte dann beim Hören schnell fest, dass es sich nicht wirklich um Gothic handelte, sondern wenn überhaupt um Goth-Core. Da ich noch nie ein Freund von Schwermetallspielarten war bin ich also auch nicht 100% begeistert. Alter Sack der ich bin, höre ich selbstverständlich noch gerne die Sachen aus den 80ern, aber ehrlich gesagt lieber im Original.
Einige Interpretationen der guten alten Lieder sind jedoch wirklich gut gelungen wie z.B. Smalltown Boy, Send Me An Angel oder Maid Of Orleans.

Fazit: Atrocity gehört sicher nicht zu den schlechtesten Vertretern der Death- oder Goth-Metal Bands, aber wirklich gut ist nur die Playlist und die Bildchen von der bereits erwähnten Frau von Teese.



Atrocity ist eine der schillerndsten Formationen im Metal-Business. Anfangs eine technisch versierte Death Metal-Band, wandelt sie sich immer mehr zu einer Erscheinung, die sich jeder Berechenbarkeit entzieht und sich in keine Ecke drängen lässt.

Der Ursprung der Band geht auf das Jahr 1985 zurück, in dem sich Shouter Alexander Krull, die beiden Gitarristen Mathias Röderer und Frank Knodel, Basser Renè Tometschek und Drummer Gernot Winkler unter dem Namen Instigator in Ludwigsburg zusammen tun. Nach einigen Besetzungswechseln (neuer Drummer ist Michael Schwarz, der Mann am Bass heißt Oliver Klassen und an der zweiten Klampfe steht für Frank inzwischen Richard Scharf) kommt inzwischen als Atrocity die EP "Blue Blood" auf den Markt und schlägt im Underground mächtig ein.

"Hallucinations" bietet 1990 technisch sehr anspruchsvollen Death Metal und ein geniales Cover von keinem Geringerem als H.R. Giger, dem Mann der das Alien erschaffen hat. Die Aufnahmen finden in Florida unter der Aufsicht von Produzenten-Legende Scott Burns im Morrissound Studio statt und innerhalb von acht Tagen ist das Album eingespielt. Das Ergebnis ist mehr als beachtlich, nicht nur wenn man bedenkt, dass das alles zwischen Touren mit Carcass, Sodom und Deicide stattfindet.

Das Zweitwerk "Todessehnsucht" klingt noch ausgefeilter, wenn auch die Komplexität etwas zurückgeschraubt wird. Um verstärkt klassische Elemente in ihre Musik zu integrieren, laden Atrocity vier Opernsänger ins Studio ein, was zur Folge hat, dass in den Rezensionen der Platte des öfteren das Wort 'wagnerianisch' fällt. Ohne Einverständis der Band veröffentlichen Roadrunner Records die Scheibe in den Staaten unter dem Titel "Longing For Death", was zu einiger Missstimmung bei der Band führt.
Mit Dark Millenium sind sie in Europa unterwegs, die geplante Tour mit Death durch die Staaten fällt leider flach.

Während sich "Hallucinations" textlich um ein Mädchen im Drogensumpf drehte und "Todessehnsucht" wohl für sich spricht, ist "Blut" ein Konzeptalbum über (surprise, surprise) Vampirismus. Von der Musik zum Titeltrack inspiriert reist Alex zusammen mit dem neuen Bassisten Markus Knapp nach Transsylvanien um sich von der Landschaft neue Impulse zu holen. Da ihn die Umgebung dermaßen beeindruckt und sich herausstellt, dass seine Vorfahren teilweise aus der Gegend um die Karpaten stammen, ist das Thema klar. Wieder treten die komplexen Parts in den Hintergrund und machen experimentelleren Klängen Platz wie auf "Calling The Rain" oder "Land Beyond The Forest" auf denen Alex' Schwester Jasmin zu hören ist. Auch Alex zeigt wie variabel seine Stimme geworden ist. Schon auf den nachfolgenden Touren mit Obituary, Pitchshifter oder Crematory zeigen sie, dass sie vor sehr unterschiedlichen Publikum bestehen können.

Auf der EP "Calling The Rain" weiten die Geschwister ihr Zusammenarbeit weiter aus, und auch der neu hinzu gestoßene Gitarrist Thorsten Bauer trägt schon zum Songwriting bei. Das Album besticht durch sehr ruhige, emotionale Töne, woraufhin das neue Label Massacre Records die Scheibe mit dem seltsamen Etikett "Ethno-Metal" versieht. Da die Musik nicht unbedingt zum Moshen anregt, spielen sie auf einem Konzert in Plauen mit Goethes Erben vor einem komplett bestuhlten Konzertsaal. Doch auch auf weiteren Konzerten mit Rage spielen sie Stücke der EP mit Erfolg live.

"Die Liebe" ist eine Kooperation von Atrocity und den EBM/Dark Wave-Helden Das Ich und gleichzeitig das erste Album für Christian Lukhaup, der den ausgestiegenen Markus Knapp am Bass ersetzt. Die Platte ist ein Novum, da Songs der jeweils anderen Band umarrangiert und schließlich gemeinsam eingespielt wurden. Allein der Titeltrack stammt von den EBM-Pionieren Laibach, die ebenfalls von der Version begeistert sind. Die anschließende Tour zeigt insgesamt neun Musiker auf der Bühne, die es schaffen Metalheads, Gothics und jede Menge andere Leute vor der Bühne zu vereinen.

Die Zusammenarbeit mit Bruno Kramm von Das Ich setzt sich '96 auf "Willenskraft" fort, wo dieser als Co-Producer in Erscheinung tritt. Die CD vereint alle Stärken der Band, hinterlässt bei manchen, die mit Atrocity nicht so vertraut sind, aufgrund des textlichen Konzepts und dem Spruch "Wir sind der Menschenfeind" einen seltsamen Beigeschmack. Ihren politischen Standpunkt macht der Fünfer auf dem Wacken Open Air jedoch eindeutig klar, als sie zum Track "Willenskraft" ein riesiges Hakenkreuz zertrümmern.

Nachdem sie von der Tour mit In Flames, Totenmond und Heavenwood wieder zurück sind, erscheint die auf 666 Stück (ganz schön evil) limitierte und mit einem herrlich klischeehaften Cover geschmückte EP "The Hunt", auf der sich Demo- und Rehearsal-Songs, ein Remake von "Blue Blood" und eine derbe Version von "The Hunt" befindet, was die Platte zu einem absoluten Liebhaberstück macht. Drummer Michael 'Migge' Schwarz sucht sich derweil nebenher noch Beschäftigungen bei Umbra Et Imago und Belching Beet.

Mit "Werk 80" gelingt es den Ludwigsburgern einmal mehr, jeden zu überraschen. Mit "Shout" von Tears For Fears, "Wild Boys" von Duran Duran und vielen anderen Sachen befinden sich ausschließlich Songs aus den 80ern im neuen Musikgewand auf dem Output. Gesanglich wird Alex von Liv Kristine von Theatre Of Tragedy unterstützt, mit der er seit einiger Zeit zusammen ist. Das Coverartwork kann sich auch sehen lassen und das Album ist ein voller Erfolg sowohl in Metal-, als auch in Gothic-Kreisen. Die Touren zum Album absolviern sie mit tatkräftiger Unterstützung von diversen Tänzerinnen, die sich passend zum Cover, in Lack und Leder präsentieren. Die Tour zum Album ist die letzte für Drummer Migge, Ersatz finden Atrocity in Martin Schmidt.

Zur Freude vieler (nicht nur männlicher) Fans bleibt das Cover zu "Non Plus Ultra" in der selben Tradition. Doch auch musikalisch haben sich Krulle und seine Mitarbeiter was einfallen lassen. Mit 26 Audio- und 7 Videotracks lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall, da neben diversen Projekt-Songs (mit Lacrimosa, Silke Bischoff u.a.) auch rare und unveröffentlichte Songs geboten werden.

2000 kommt schließlich das nunmehr zehnte Album "Gemini" auf den Markt. Darauf scheinen Atrocity etwas von ihrer Originalität eingebüßt zu haben, denn wirklich außergewöhnlich ist die Scheibe nicht. Auf der Tour mit Pain springt der Funke auch viel zu selten über und die Band scheint musikalisch in einer Sackgasse zu sein. Folglich wundert es auch nicht sonderlich, dass man von den Schwaben - abgesehen von ein paar Dates mit In Extremo in Mexiko - in den nächsten Jahren nicht viel hört. Alex und Liv Kristine heiraten in der Zwischenzeit und Nachwuchs stellen sie auch gleich mal sicher. Außerdem arbeitet der Hüne immer öfter auch als Produzent für diverse andere Bands.

2004 kehrt der zwischenzeitlich ausgestiegene Thorsten Bauer wieder zum Line-Up zurück, und etwa 90 Prozent der bisher erarbeiteten Songs fliegen wieder raus. Zusammen machen sie sich an die Ausarbeitung des "Atlantis"-Konzeptalbums, über den Aufstieg und Fall des sagenumwobenen sechsten Kontinents. Musikalisch gehen sie wieder deutlich härter zur Sache und greifen auch auf diverse Black Metal-Zitate zurück. Leider ist der Sound etwas dumpf ausgefallen, was den sonst guten Eindruck etwas schmälert. Dafür ist die Multimedia Sektion mit einem Videoclip zur Single "Cold Black Days" absolut gelungen.

Liv Kristine, die von Theatre Of Tragedy geschasst wurde, hat inzwischen mit Leaves' Eyes ihr eigenes Projekt gegründet, an dem auch sämtliche Mitglieder von Atrocity beteiligt sind. Was ist also praktischer, als auch gemeinsam auf Tour zu gehen? Ebenfalls mit dabei sind noch Battlelore und Elis und wenig später sind sie nochmal mit Battlelore und Sirenia unterwegs. Allerdings macht sich Drummer Martin vom Acker und Atrocity sichern sich die Dienste von Moritz Neuner, der schon bei Graveworm, Darkwell, Dornenreich, Evenfall und so ziemlich überall schon gespielt hat. Mit ihm geht es im Oktober '05 in den Staaten im Rahmen der 'International Extreme Music Festival'-Tour auf die Straße.

Auch in Südamerika sind sie 2006 unterwegs und machen sich im April schon wieder auf, durch Europa zu Touren. Im September spielen sie sogar ihre ersten Dates in Australien, sind parallel aber schon dabei, am nächsten Album zu arbeiten, das in der Tradition von "Werk 80" stehen soll. Außerdem werkeln sie an einer DVD, die jede Menge alte Filmsequenzen enthalten wird.
Für die Aufnahmen von "Werk 80 II" holen sie sich nicht nur das Schorndorfer Symphonieorchester, sondern auch einen Chor ins Studio. Da muss das Coverartwork natürlich ebenfalls mithalten können, und so stellen sie die Fetish-Ikone Dita von Teese, Exfrau von Marilyn Manson, vor die Kamera.

Mitte November rappelt es aber noch mal im Bandgefüge, Chris Lukhaup muss seinen Hut nehmen. Drummer Moritz zieht ebenfalls weiter - Atrocity sehen sich nach einer komplett neuen Rhythmusabteilung um. Kurz bevor "Werk 80 II" Anfang Februar 2008 erscheint, vermelden sie mit Nick Barker (Ex-Cradle Of Filth/Dimmu Borgir/Testament) einen neuen Drummer - sowohl für Atrocity-Dienste als auch Leaves' Eyes.

Quelle: laut.de


Werk 80 II



Title

CD1

01 People Are People
02 Smalltown Boy
03 Relax
04 Dont You Forget About Me
05 The Sun Always Shines On TV
06 Hey Little Girl
07 Fade To Grey
08 Such A Shame
09 Keine Heimat
10 Here Comes The Rain Again
11 Forever Young

Bonus:
12 Feels Like Heaven

CD2

01 Shout
02 Rage Hard
03 Wild Boys
04 The Great Commandment
05 Send Me An Angel
06 Tainted Love
07 Der Mussolini
08 Being Boiled
09 Dont Go
10 Lets Dance
11 Maid Of Orleans

Bonus:
12 Das Letzte Mal
13 Die Deutschmaschine
14 Verschwende Deine Jugend
15 Tainted Love (Albrin Mix)
16 Shout Bonus Track

Genre: Metal
Bitrate: 240 kBit/s (VBR)

Year: 2008


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