Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße

Freitag, November 13, 2009

Wochend-Special: Tom Waits

Zu diesem Wochenende möchte ich Euch einer der wohl schrägsten Interpreten vorstellen, die die moderne Musikwelt bislang kennenlernen durfte.



Thomas Alan Waits (* 7. Dezember 1949 in Whittier, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Schauspieler und Autor.

Biografie

Kindheit und Jugend

Nach seinem Biographen Barney Hoskyns wurde Tom Waits in der Stadt Whittier im Los Angeles County geboren, einer Stadt, die auch lange nach seiner Geburt so typisch für das Bild Amerikas der 1950er Jahre war, dass deren Highschool noch 1985 als Kulisse für den Film Zurück in die Zukunft dienen konnte. Sein Vater Jesse Frank Waits (benannt nach Jesse und Frank James) war schottisch-irischer Abstammung und kam aus Texas. Er unterrichtete Spanisch in Pomona, Whittier, La Verne und Montebello und war ein unverbesserlicher Trinker. Waits Mutter Alma arbeite ebenfalls als Lehrerin, war streng puritanisch erzogen und in Oregon aufgewachsen. Nachdem sein Vater die Familie 1959 verlassen hatte und seine Eltern sich scheiden ließen, zog seine Mutter mit ihm und seinen beiden Schwestern nach Chula Vista. Dort besuchte er die Hilltop Highschool.

In den letzten Jahren seiner Highschoolzeit begann Tom Waits bei Napoleone’s Pizza in National City als Geschirrspüler und Koch zu arbeiten. Er „machte gute Pizzen“, wie sich sein früherer Arbeitgeber Sal Crivello erinnerte. Diese Zeit bezeichnete er als seine glücklichste Zeit und die Gespräche der Gäste waren ihm eine große Inspirationsquelle für seine späteren Lieder. In der Jukebox von Napoleone´s Pizza entdeckte er die Musik von Ray Charles und James Brown. Er schwärmte für Bob Dylan, den er zeitweise imitierte, aber auch für Frank Sinatra und Cole Porter. Die Hippiebewegung der 1960er war und blieb ihm fremd, er „war ein Rebell gegen die Rebellen“, wie er 2004 sagen sollte. In dieser Zeit brachte er sich selbst das Klavierspielen bei und begann in der Highschool Band The System, einer R&B-Combo, zu spielen.

Waits war fasziniert von den Vertretern der Beat Generation und deren Literatur. Er beschäftigte sich mit den Texten von Jack Kerouac, Allen Ginsberg und Delmore Schwartz. Inspiriert von der Rhythmik der Beatliteratur begann er seine ersten Lieder zu schreiben. Nach eigenen Aussagen ersetzte er dazu anfangs nur Stellen in Originaltexten bestehender Lieder durch Obszönitäten.

Anfänge der Karriere

1969 begann Tom Waits im Heritage, einem Club in San Diego, in dem größtenteils traditionelle Folkmusik und Bluegrass gespielt wurde und von dem Banjospieler Bill Nunn und dem Engländer Stewart Glennan betrieben wurde, als Türsteher zu arbeiten. Im Heritage wurde er bekannt als der Türsteher, der immer ein Buch unter dem Arm hatte, doch in seinem Job übte er auch seine Fähigkeiten als Entertainer. Während seiner Arbeit begann er Gespräche, die um ihn herum stattfanden, aufzuschreiben und kreierte aus diesen aufgeschnappten Schnipseln eigene Songs. „Ich fand, dass in den Unterhaltungen viel Musik drin war“, meinte Tom Waits in einem Interview zu dieser Angewohnheit. Die Dialogfetzen irgendwo zwischen Trunkenheit, Gewalt und Depression sind immer wieder Thema in seinen Liedern. Im Heritage hatte Waits am 20. und 21. November 1970 seinen ersten Auftritt gegen Gage, auch wenn sein Repertoire nicht ganz in das Programm des Clubs passte: es bestand hauptsächlich aus Bob Dylan-Titeln, gemischt mit Blues- und Country-Nummern und derben Witzen. Der erste von ihm öffentlich gespielte eigene Song war Poncho´s Lament, ein ironisierter Country-Walzer, wie er für die damalige San Diego-Szene typisch war. Die Gage betrug 6$, als Türsteher verdiente er 8$ am Abend.

Das Talent des jungen Songwriters sprach sich in San Diego rasch herum und es folgten bald Auftritte in anderen örtlichen Clubs, wie dem In the Alley, wo er im Vorprogramm von Tim Buckley und Sonny Terry und Brownie McGhee spielte, was er als große Ehre empfand. Doch die Chance, außerhalb der begrenzten San Diego-Szene mit ihren mangelhaften Möglichkeiten bekannt zu werden, bot sich bei den Open-Stage-Hootenanny-Nächten am Montag in Doug Westons Club Troubadour in West Hollywood.

Die siebziger Jahre

Closing Time

Bei einem der Hootenannies hörte der Manager Herb Cohen Tom Waits und nahm ihn unter Vertrag. Bei Cohens Label Bizarre Records waren auch solch unkonventionelle Künstler wie Frank Zappa und Captain Beefheart unter Vertrag, doch Waits wurde zu Beginn nur als Autor verpflichtet. Ihm gefiel zunächst die Vorstellung, für andere Sänger auf Bestellung zu schreiben und dafür ein Gehalt von 300$ zu bekommen. Ermutigt durch seinen Manager zog Tom Waits 1972 nach Los Angeles und nahm seine ersten Eigenkompositionen auf. Begeistert von einem Open-Stage-Auftritt und den Demoaufnahmen nahm David Geffen, der Besitzer von Asylum Records, Waits bei seinem Label unter Vertrag. Für Geffen war Waits „exakt das, was [er] bei Asylum haben wollte. Er sah nicht so aus, wie die Singer-Songwriter damals aussahen. Er hatte eine ganz eigene Stimme, seinen eigenen Stil, seine eigene Präsentation und augenscheinlich ein ganz eigenes Desinteresse an all diesen Dingen. Aber seine Songs bliesen mich weg. Ich liebte die Art, wie er sang.“

Waits entdeckte zu dieser Zeit Charles Bukowski, den Chronisten der kalifornischen Unterschicht durch dessen wöchentliche Kolumne Notes of a Dirty Old Man in der LA Free Press als Inspirationsquelle für sich.

1972 nahm Tom Waits unter der Anleitung von Produzent Jerry Yester in 10 Tagen und mit einer idealen Studioband sein erstes Studioalbum Closing Time auf. Das Album, das im März 1973 veröffentlcht wurde, stellt in Waits' Diskographie eine Ausnahme dar, da es sich stilistisch noch deutlich von den späteren Platten unterscheidet. Die Promotiontour zur Platte mit einer eilig zusammengestellten Band kam zu Beginn gut beim Pulikum an, auch wenn die Musik stilistisch nicht so recht in die Zeit passte. Waits freute sich, dass sein Traum, sich als Musiker zu etablieren, in greifbarer Nähe war. Er freute sich, „weg von zu Hause zu sein und durch die amerikanische Nacht zu fahren.“ Doch nach einem Auftritt in einer Kindershow in einem Einkaufszentrum in Atlanta und ähnlichen unangenehmen Erfahrungen kehrte Waits im Juni 1973 ernüchtert vom Tourgeschäft nach Los Angeles zurück. Eine weitere Desillusionierung stellte der Verkauf von Asylum an Warner Brothers dar. Doch als Trostpflaster für Waits begannen die ersten Musikerkollegen, den jungen Songwriter zu entdecken. Als eine der ersten Bands nahmen die Eagles 1974 den Song Ol' 55 auf und Martha wurde von Lee Hazlewood und Tim Buckley gecovert.

Während der Tour hatte Waits mit seinem Standbassisten Ben Webb in Lowell (Massachusetts) das Grab des 1969 verstorbenen Beatpoeten Jack Kerouac gesucht, allerdings nicht gefunden. Nicht nur Waits Poesie war bis dahin von dem Dichter beeinflusst, er schwärmte auch für Poetry for the Beat Generation, eine Platte, auf der Kerouac 1959 seine Texte zur Musik des Komikers und Jazzpianisten Steve Allen gesprochen hatte. Für die Songs seines zweiten Albums lies sich Waits zum Teil von dieser Musik inspirieren.

The Heart of Saturday Night

Waits hatte gehofft, Ende 1973 einen Studiotermin zu bekommen, doch Herb Cohen schickte ihn und Ben Webb erst einmal als Vorprogramm von Frank Zappa and the Mothers of Invention auf Tour. Der ursprüngliche Support-Act Kathy Dalton war abgesprungen, da die Zappa-Fans nicht mit ihr klar kamen. Waits war gezwungen, an George Dukes E-Piano zu spielen und Webb hatte keine Erfahrung an der ihm aufgezwungenen Bassgitarre. Schon der erste Auftritt in der Avery Fisher Hall im Lincoln Center in New York vor „viertausend vollbreiten und verärgerten Zappa-Fans [die] Toms Balladen-Stil überhaupt nicht schätzten und uns das auch spüren ließen“ (so Bob Webb 2007) war eine echte Feuertaufe und während der gesamten Tour wurden die beiden meist wüst beschimpft und ausgepfiffen.

Von nun an begann Waits sich in das Kunstprodukt "Tom Waits" zu verwandeln. Als ihn im Januar 1974 die LA Free Press interviewte, saß er im Duke´s, einem Coffeeshop am Santa Monica Boulevard im Schatten des Tropicana Motor Hotels. Diese heruntergekommene Herberge war in den frühen 1960ern von dem Baseballspieler Sandy Koufax eröffnet worden und hatte dem Regisseur Paul Morrissey 1972 für seinen Film Andy Warhol´s Heat als Kulisse gedient. In dem Motel verkehrten die Musiker und Künstler, die sich keine teurere Bleibe leisten konnten oder wollten. Man konnte dort Jim Morrison, Sam Shepard, Alice Cooper oder Warren Zevon zu Beginn seiner Karriere begegnen. Das Top Trop, wie es auch gelegentlich liebevoll genannt wurde, sollte für Waits die nächsten Jahre Teil seines Lebens sein und diese Zeit prägte sein Image als Rowdy und Trunkenbold. Er war jetzt ständig auf Achse, verfeinerte seine Bühnenshow und gab Gastspiele in Läden, wie dem Ebbet´s Field in Denver. Dort lernte er Chuck E. Weiss kennen, einen Paradiesvogel im Chinchillamantel und Plateaustiefeln, der zahlreiche Bluesheroen kannte und bereits mit ihnen gespielt hatte. Sie wurden Freunde und Weiss wurde eine Art Mentor für Waits, obwohl er sein erstes Album erst 1999 mit Waits´ Hilfe veröffentlichen konnte.

Am 23. April 1974 begannen die Aufnahmen für Tom Waits´ zweites Studioalbum The Heart of Saturday Night in Wally Heiders Studio 3 am Cahuenga Boulevard. Maßgeblich daran beteiligt war der Produzent Bones Howe, den David Geffen vermittelt hatte und der in seiner Karriere bisher für so unterschiedliche Künstler wie The Fifth Dimension, Elvis Presley, Frank Sinatra oder den Free Jazz-Pionier Ornette Coleman gearbeitet hatte. Ähnlich wie Howe kamen auch die anderen beteiligten Musiker aus den Bereichen zwischen Jazz und Pop, was die Aufnahmen deutlich in die von Waits gewünschte Richtung führte. Die Beteiligung von Musikern wie Mike Melvoin am Piano und Jim Hughart am Bass bestimmten nachhaltig den Stil des Albums, das weit jazziger war und noch weniger dem damaligen Pop-Mainstream entsprach als sein erstes Album. Auf dem Cover ist eine Zeichnung des Sängers in seinem typischen Outfit zu sehen: zerschlissenes Sakko über schmuddeligem Hemd, um den Hals eine schlecht gebundene Krawatte, gekrönt von einer Schiebermütze.

Nach dem Erscheinen von The Heart of Saturday Night im Oktober 1974 ging Waits auf Betreiben seines Managers Herb Cohen, diesmal allerdings solo, widerwillig wieder auf Tour mit Zappa. Die Reaktionen des Publikums waren zwar ähnlich wie beim ersten Mal, aber Waits hatte die Unterstützung des exzentrischen Frank Zappa und dadurch in den Augen der Branchenkollegen gewissermaßen das "Zappa-Gütesiegel" erhalten, was ihm durchaus in seiner weiteren Karriere hilfreich war.

Nighthawks at the Diner

Herb Cohen hatte aufgrund seiner Anregungen wesentlichen Anteil daran, wie sich Waits präsentierte, und diese Hilfe benötigte der Künstler auch für seine Performance. Im März 1975 äußerte Cohen die Absicht ein Doppel-Live-Album zu veröffentlichen. Zwar war das Format durch die Rockbands der 1970er Jahre populär geworden, aber es sollte kein weiteres Live at the Fillmore East werden: gedacht war eher an eine ideale Waits-Location, eine anrüchige Spelunke oder einen verräucherten Nachtclub. Da kein geeignetes Lokal gefunden werden konnte, das Troubadour kam nicht in Frage, entschied man sich, den rückwärtigen Teil des Record Plant Studio, wo Barbra Streisand einige Stücke ihres letzten Albums aufgenommen hatte, komplett leerzuräumen und mit aufgestellten Tischen vor ausgewähltem Publikum eine Nachtclub-Atmosphäre zu erzeugen. Begleitband war weitgehend die gleiche Besetzung wie bei The Heart of Saturday Night. Neben Mike Melvoin und Jim Highart waren dies Pete Christlieb am Tenorsaxophon und Bill Goodwin, der vorher bei Mose Allison getrommelt hatte, ersetzte Jim Gordon am Schlagzeug.

Jim Highart erzählte: „Der Raum hatte eine angenehme Größe. Er war ausstaffiert wie ein Nachtclub: große Tische mit karierten Tischdecken, Erdnüssen, Brezeln, Wein und Bier. Wir spielten jede Nacht vier Shows und tauschten das Publikum nach jeder Show aus. Wir zogen die Sache wie in einem richtigen Nachtclub auf.“

Als Sahnehäubchen trat auf Vorschlag von Herb Cohen zu Beginn die Stripperin Dewanna auf, während die Band Night Train oder das Pink Panther Theme spielte.

Die inzwischen legendären Aufnahmen zu Nighthawks at the Diner am 30. und 31. Juli 1975 waren ein Triumph. „Ein scheinbar authentischer Trip in die Untiefen eines Hipster-Lebens, das dazu noch urkomisch war. Waits´ Gestus und sein Timing ... hatten Stand-Up Comedy-Qualitäten.“ Während der letzten Töne des Albums bedankt sich Waits bei seiner Band mit den Worten: „Sie kommen alle aus guter Familie. Aber über die Jahre haben sie sich ein paar unschöne Angewohnheiten zugelegt.“ So hatte er sich selbst kurz zuvor auch schon charakterisiert.

Small Change

David Geffen mochte Nighthawks at the Diner nicht, da es ihm zu jazzig war und er auf ein Westküstenpendant zu Springsteens Erfolgsalbum Born to Run gehofft hatte. Die Verkaufszahlen waren enttäuschend.

Für ein einwöchiges Gastspiel in New York City stellte Bill Goodwin auf Bitte von Herb Cohen ein Jazz-Trio mit dem Saxophonisten Al Cohn zusammen, mit dem sich Waits auf Anhieb gut verstand, doch die Auftritte im Reno Sweeney´s waren ein echter Alptraum für Waits. Er trank zu viel, sah krank aus, war reizbar und misanthropisch. Auch die folgende Tour im Vorprogramm von Bonnie Raitt tat seinen Trinkgewohnheiten nicht gut.

Im März 1976 stellte sich Waits ein Trio mit den New Yorker Musikern Frank Vicari (Tenorsaxophon), Alan "Chip" White (Schlagzeug) und einem Bassisten mit dem denkwürdigen Namen Fitzgerald Huntington Jenkins III, der gerade seinen Abschluss in Medizin gemacht hatte, zusammen. Eine der ersten Shows war als Anheizer für Charles Bukowski in Pittsburgh. Im Verlauf der Tour ging es Waits immer schlechter. Ein entscheidender Moment für Waits wachsende Abneigung gegen die amerikanische Rockmusik war ein völlig verpatztes Konzert in New Orleans in Verbindung mit der Rolling Thunder Revue. „Mich hat man nicht einmal gefragt. Noch bevor ich wusste, wie mir geschah, spielte der beschissene Roger McGuinn da oben Gitarre und Joan Baez und Kinky Friedman sangen. Als ich schließlich auf die Bühne kam, war das Publikum vollkommen neben der Kappe. ... So einen Scheiß kann ich nicht gebrauchen, schließlich war das meine Show.“

Herb Cohen organisierte Waits´ ersten Trip mit Vicari, White und "Fizz" nach Europa. In London traf er eine Reihe von Musikjournalisten, doch der Londoner Zeitgeschmack mit dem aufkommenden Punk war nicht günstig gewählt für Waits´ Musik, und so lernten diese v. a. die reizbare Seite des Künstlers kennen. Doch London war auch der Ort, in dem Waits wieder einen kreativen Schub bekam und im Hotelzimmer begann, neue Songs zu schreiben. In kurzer Zeit schrieb er die elf Lieder für sein Album Small Change, das ihm endgültig den finanziellen Durchbruch bescheren sollte. Ein kurzer Abstecher nach Kopenhagen brachte ihm die Inspiration für einen seiner bekanntesten Songs Tom Traubert’s Blues, in dem er die "inoffizielle Nationalhymne" Australiens Waltzing Matilda mit verarbeitete. Bei seinen Konzerten spielt Waits diesen langsamen Walzer häufig als Schlußnummer.

Die Aufnahmen wurden innerhalb 5 Studiotagen beendet. Sie begannen am 15. Juli 1976 und endeten am 30. Juli. Bones Howe schlug als Schlagzeuger den 30 Jahre älteren Veteranen des Bebop und West Coast Jazz Shelly Manne vor. Manne fand Waits´ auf Anhieb sympathisch und seine Gegenwart wirkte sich positiv auf die Stimmung im Studio aus. Nach der ersten Session fragte er die anderen Musiker: „Wer ist dieser Typ? Er ist der älteste junge Kerl, oder der jüngste Alte, den ich jemals getroffen habe.“ Waits´ Stimme hatte sich verändert und war ab nun für immer so rau und kratzig, wie es bis heute für ihn typisch ist. Auch in seinem Klavierstil hatte er Sicherheit gefunden und spielte selbst an Stelle von Mike Melvoin. Das Album wurde auch Kritikererfolg und erreichte als erstes von Waits´ Alben die Billboard 200.

Es folgte eine dreimonatige Tour zum Album, deren Höhepunkt eine Homecoming-Show in Dan Diego war. Um Waits´ Heimweh und Depressionen entgegen zu wirken organisierte der Promoter von Asylum Fred Toedtmann erstmals in Cleveland den Überraschungsauftritt einer Stripperin während des Intros der Band zu Pasties and a G-String. Nachdem sich Waits darüber riesig freute, sorgte der Roadmanager John Forscha dafür, dass künftig bei möglichst jeder Show eine Stripperin bei dem Song auf die Bühne kam.

Als er durch den Erfolg von Small Change immer interessanter für Musikzeitschriften und Talkshows wurde, entwickelte Waits bei Interviews beinahe eine Paranoia, denn er fürchtete, dass Lügen über ihn veröffentlicht werden könnten. „Bei einem Interview […] sprach er aus Angst, er könnte falsch zitiert werden, alles auf ein Tonbandgerät – und kündigte im gleichen Atemzug an, er werde dem Reporter von Zeit zu Zeit bewusst die Unwahrheit erzählen.“ schreibt Cath Carroll in ihrer Tom-Waits-Biografie über dessen Eigenheit.

Waits verlor sich immer mehr in seiner Rolle als "Tom Waits" und die Grenze zwischen der Person und dem Kunstprodukt verwischte langsam, auch wenn er natürlich kein Original-Beatnik aus den 1950ern war. Im Rückblick argumentierte er, dass er dies tat, „um zu überleben“. Er wurde zu einer „Figur in [seiner] eigenen Geschichte“. Sein Alkoholkonsum stieg so stark an, dass er schließlich die Notbremse ziehen musste. „Ich fing an mich zu ermahnen, den Scheiß endlich sein zu lassen“ meinte er später dazu in einem Interview. Musikalisch hatte er die Gefahren des Trinkens mit Bad Liver and a Broken Heart auf der Platte Small Change behandelt. In diesem Stück versuchte Waits den Mythos des echten amerikanischen Trinkers und Musikers zu zerstören.

Foreign Affairs

1977 ging Waits auf seine erste erfolgreiche Japan-Tour. Zurück im Tropicana wurde er zunehmend das Zugpferd des Hotels, wo sich in dieser Zeit nicht nur diverse Punk- und Rockabilly-Bands einmieteten, sondern auch Künstler wie Elvis Costello und Blondie. Den auch in Amerika aufkomenden Punk betrachtete Waits als Frischzellenkur für das Musikgeschäft und er hieß ihn mit offenen Armen willkommen und die Hipster von Mink DeVille, die er im CBGB kennenlernte, wiesen mit ihrem Musik- und Kleidungsstil eindeutige Parallelen zu seinen eigenen Vorlieben auf.

Sein nächstes Album Foreign Affairs wurde thematisch durch den Film noir beeinflusst. Für die aufwändigen Orchesterarrangements verpflichtete Bones Howe diesmal Bob Alcivar, der sich Waits durch seine Arbeit für Lord Buckley empfahl. Die Aufnahmen begannen am 26. Juli 1977 und gestalteten sich schwierig, so dass sie sich bis zum 16. August hinzogen. Die Fertigstellung des Albums sollte noch einmal mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Viele der Tracks wurden mehrmals aufgenommen, da Waits nie mit den Ergebnissen zufrieden war und ihn der massive Orchestereinsatz in Selbstzweifel stürzte. I Never Talk to Strangers schrieb er für Bette Midler, mit der er zu dieser Zeit liiert war und die bei dem Titel auch im Duett mit ihm zu hören ist. Das monochrome Cover des Albums ist unmissverständlich durch den Film noir geprägt, der Fotograf war Hollywoods Porträt-Veteran George Hurell.

Nachdem die Verantwortlichen bei der Plattenfirma Elektra die Bänder von Foreign Affairs zum ersten Mal in fertig produziertem Zustand gehört hatten, wusste keiner, wie es zu vermarkten wäre. Niemand bemühte sich mehr, Waits besonders zu unterstützen und zu Waits´ großer Enttäuschung erreichte das Album nicht die Billboard-Charts.

Über Chuck E. Weiss lernte Waits Rickie Lee Jones kennen und nachdem er die Sängerin mit ihren, den seinen thematisch ähnlichen, Songs gehört hatte, war es um ihn geschehen und es entflammte eine schnelle und heftige Beziehung der beiden. Wenn sie als Trio Partys sprengten und betrunken Arm in Arm durch Hollywood torkelten schien es als wollten sie die berühmte Menage a trois zwischen Jack Kerouac und Neal und Carolyn Cassady nachspielen.

1978 begann Waits erstmals Filmluft zu schnuppern. Sylvester Stallone als Regisseur und Hauptdarsteller engagierte ihn für den Film Vorhof zum Paradies (Paradise Alley) in der Rolle des verwahrlosten Kneipenpianisten Mumbles für einen Kurzauftritt. Außerdem schrieb er zwei Songs für den Soundtrack des Films, der allerdings floppte und von der Kritik verrissen wurde.

Auf einer zweiten Japan-Tour experimentierte Waits mit seinem Bühnenauftritt. Er setzte verstärkt Requisiten, wie etwa eine Straßenlaterne bei seinem Crooning, ein. Er begann sich mit den Bereichen Film, Musical oder dem Schreiben zu beschäftigen. Ein erster Imagewechsel zeichnete sich 1979 mit dem Auszug aus dem Tropicana ab, als er sich ein kleines Zimmer am Sunset Boulevard bei Van Ness mietete. Noch deutlicher zeigte sich der Wechsel allerdings am Stil seines folgenden Albums.
Blue Valentine

Um sich endgültig von seinem Alkoholproblem zu lösen, zog Waits im Januar 1980 nach New York. Kaum in New York angekommen, trat Francis Ford Coppola an ihn heran, um ihn für ein Filmprojekt zu gewinnen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das Album One from the Heart. Waits lernte dabei die Mitarbeiterin des Regisseurs, Kathleen Brennan, kennen. Die beiden heirateten am 10. August 1980 und sind bis heute nicht nur im Leben, sondern auch in künstlerischen Dingen Partner. „I found the Marriage Chapel in the Yellow Pages, right next to 'Massage'. The registrar's name was Watermelon and he kept calling me Mr. Watts!“, sagte Waits über die Hochzeit. Durch Kathleen nahm Waits' Leben endgültig geordnete Bahnen an. 1983 wurde auch sein erstes Kind Kellesimone geboren, zwei Jahre später folgte Sohn Casey Xavier und 1993 Sohn Sullivan. Casey Xavier Waits begleitet Waits inzwischen auf Konzerten an den Percussions und den Turntables und ist zudem als Musiker auf den Alben Orphans und Real Gone zu finden. Sullivan Waits ist ebenfalls bei einem Stück auf dem Album Orphans beteiligt.

Die achtziger Jahre

Mit Swordfishtrombones veröffentlichte er 1983 das erste Album, das er nicht nur selbst geschrieben, sondern auch produziert hatte. Er wechselte von seiner bisherigen Plattenfirma Asylum Records zu Island Records und trennte sich von seinem langjährigen Manager Herb Cohen. Waits kappte damit das letzte Verbindungsglied zu seinem bisherigen Leben. Swordfishtrombones ist auch vom Musikalischen her ein Wendepunkt in Waits' Schaffen: Er entfernte sich immer weiter von konventionellen Arrangements und forcierte den Einsatz von Geräuschen. Der Musiker setzt in seinen Liedern auf Dampfmaschinen und Hämmer und nicht mehr auf Gitarrenakkorde oder Klavierharmonien. Auch der bewusste Einsatz von geräuschvollen, schmutzigen Aufnahmen wird immer stärker Teil seiner Platten. Die Musik stellt nun oft eine klangliche Kulisse für Waits' Gesang dar. Waits sagt über seine neuen Songs, er habe die Musik und die Arrangements ganz auf die Eigenheiten des jeweiligen Stücks hin zugeschnitten. Vorher hätten zwar alle seine Songs eine individuelle Stimme gehabt. Die Kleidung sei aber immer die gleiche gewesen.

Die schon Anfang der achtziger Jahre begonnene Arbeit für Theater und Film fand 1985 einen ersten Höhepunkt. Gemeinsam mit Jim Jarmusch und John Lurie schrieb Waits das Drehbuch zu Down by Law. In seiner ersten Hauptrolle spielte Tom Waits dabei den DJ Zack, der zusammen mit Roberto Benigni und John Lurie aus dem Gefängnis ausbricht. Down by Law folgten weitere Projekte mit Jarmusch. Unter anderem spielte er auch in einer Episode von Coffee and Cigarettes. Dort sinniert er mit Iggy Pop über Café, Zigaretten und die schlechte Auswahl der Jukebox. In Hector Babencos Filmdrama Wolfsmilch aus dem Jahr 1987 spielte er mit Jack Nicholson und Meryl Streep. Auch am Theater gelang Waits der Durchbruch. 1986 feierte Frank’s Wild Years Premiere, ein Stück, das Waits gemeinsam mit seiner Frau geschrieben hatte. Uraufgeführt wurde es von der Theatergruppe Steppenwolf, in der auch Waits eine kleine Rolle belegte. In einem Interview gestand er, dass er zu lernen hatte, „sich so aufrichtig wie möglich zu verhalten“, um als Schauspieler bestehen zu können. Der Inhalt des Dramas ist „…eine Kreuzung zwischen einem Roman von Jaqueline Susan und der Bibel“. Der Protagonist Frank ist ein gescheiterter Akkordeonspieler, der erstmals im Album Swordfishtrombones aufgetaucht war und von Waits´ Vater inspiriert wurde. Waits' letztes Theaterprojekt aus dem Jahr 2000 ist eine Adaption von Georg Büchners Woyzeck, die in Kopenhagen Premiere feierte.

Prozesse wegen Urheberrechtsverletzungen

1988 bewarb die Snackfirma Frito-Lay ihre Produkte mit einem Song, bei dem der Sänger versuchte, Waits' Stimme und seinen Song Step Right Up zu imitieren. Tom Waits verklagte das Unternehmen und bekam 2,5 Millionen Dollar zugesprochen. Ebenso zog er gegen seinen alten Manager Herb Cohen vor Gericht, da dieser gegen seinen Wunsch eine Kompilation mit alten Demoaufnahmen herausbringen wollte. Die Platte kam trotzdem 1991 bei dem Label Manifesto auf den Markt. Da Waits sich insgesamt gegen die Kommerzialisierung seiner Musik sträubt, ging er auch gegen einige Autohersteller und MP3.com wegen unerlaubter Verwendung seiner Lieder für Werbezwecke und Verletzung der Urheberrechte vor.

Die neunziger Jahre und Gegenwart

Mitte der neunziger Jahre steckte Tom Waits in musikalischen Belangen etwas zurück. Erst nach dem Wechsel von Island Records zum Indie-Label Epitaph Records erscheint 1999 Waits' erstes Studioalbum seit The Black Rider (1993). Die Platte Mule Variations wurde in einem Hühnerstall aufgenommen. Inmitten von Stücken voll Krawall und Unruhe sind einige leichtfüßige Balladen zu finden, die Waits mit beinahe klarer Stimme singt. Der Musiker ging mit seinem neuen Album noch einmal auf eine große Amerika- und Europatournee. Danach machte er sich rar und Live-Auftritte wurden zu einer Seltenheit. Mittlerweile hat er sich stark aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

2006 erschien die Drei-CD-Collection Orphans – Brawlers, Bawlers and Bastards mit gesammelten Raritäten. Die Glitter and Doom-Tour durch die USA und Europa folgte 2008.

Diskografie

* 1973: Closing Time
* 1974: The Heart of Saturday Night
* 1975: Nighthawks at the Diner (Live)
* 1976: Small Change
* 1977: Foreign Affairs
* 1978: Blue Valentine
* 1980: Heartattack & Vine
* 1982: Chrystal Gayle
* 1983: Swordfishtrombones
* 1985: Rain Dogs
* 1987: Franks Wild Years
* 1988: Big Time (Live)
* 1992: Night on Earth
* 1992: Bone Machine
* 1993: The Black Rider (in Zusammenarbeit mit William S. Burroughs, Libretto)
* 1999: Mule Variations
* 2002: Blood Money
* 2002: Alice
* 2004: Real Gone
* 2006: Orphans: Brawlers, Bawlers & Bastards (Boxset mit 56 Tracks, davon 30 Erstveröffentlichungen)
* 2009: Glitter and Doom (Livealbum der gleichnamigen Tour in 2008)


Quelle: de.wikipedia.org


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....und noch mehr Neuerungen

1. Der Mitmach-Blog geht in eine neue Runde

In den einzelnen Beiträgen findet Ihr jetzt eine Möglichkeit eine ausführliche Meinung zum Beitrag abzugeben. Natürlich kann man auch wie gewohnt Sternchen vergeben.

Mittelfristig plane ich die Sterne, die man von der Hauptseite aus sehen kann, zugunsten der neuen Bewertungsmöglichkeit, raus zu nehmen.


2. Werdet regelmäßige Leser

Die Zugriffszahlen sind zwar nett, aber schöner ist es, wenn Ihr Euch als regelmäßige Leser eintragt. Das ist möglich auf der rechten Seite des Blogs, oder oben in der Navbar.
Regelmäßige Leser haben die Möglichkeit unseren Newsletter zu empfangen und sich so auf dem neuesten Stand halten zu lassen.


3. Die Likedeeler zwitschern

Manche Moden muss man einfach mitmachen. Unter twitter.com/der_likedeeler wird automatisch ein Hinweis auf jeden in diesem Blog veröffentlichten Post getwittert. Wer von Euch also süchtig ist, möge meinem Gezwitscher folgen.

4. Neues Widget für das Wunschkonzert und alle Kommentare

Ich hoffe es gefällt Euch, mir schon

5. Label-Cloud
Unter den Beiträgen habe ich eine Label-Cloud eingebaut. Somit ist die Suche nach Interpreten, Genres und ähnlichem mit der ganz normalen Browser Suchfunktion möglich.


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VA - Viva Express 3

Wat sul mer dann do noch zo sage? Singe, danze, Mädcher bütze und dat ein oder andere lecker Kölsch drinke. Et es widder so wig: Alaaf

Hat Spaß met d'r Musik he us Kölle un vielleicht kutt ihr ens vorbei und lurrt üch dat he ens an.

In dä nächste Daach wed ich immer ens widder e paar Juwele us däm kölsche Kulturgut vüürstelle. Leider löt es sich nit verhindere, dat immer widder e paar bedrissene Schlager-Leedcher dozwische sin. Wenn et su ens is, möt ihr einfach weghüre, dat mach ich uch esu.

In diesem Sinne: ne schöne Jroos us däm Missionswerk Rheinischer Frohsinn

Der Geist



Viva Express 3



Title

01 schön ist das Leben - Paveier
02 Am Bickendorfer Büdche - Bläck Fööss
03 Mama wir danken dir - Brings
04 Hörst du die Regenwürmer husten - Bernd Stelter
05 Wo mir sin is Kölle - Höhner
06 Die Winzerin vom Rhein - Die Cöllner
07 Ding Auge - Räuber
08 Mir sin jung, mir sin frei - Cölln Girls
09 Der doofe Dom - Blötschkopp Marc Metzger
10 Lappa Loma de Mallorca - Bläck Fööss
11 Dat jeiht vorbei - Paveier
12 Kölsche Nächte - Klüngelköpp
13 Titicacasee - Räuber
14 su ne Daach - Brings
15 Wenn nicht jetzt wann dann - Höhner
16 Loss mer singe - Bläck Fööss
17 Was wär`n die Männer ohne Weiber - Räuber
18 Kumm loss mer fiere - Höhner
19 Noch kein Loß noh Hus ze jonn - Paveier
20 Die Stadt (Here´s to you) - Trude Herr
21 Nur nicht aus Liebe weinen - Brings
22 Dä Kölsche Pass - Höhner
23 Ich habe was, was du nicht hast - Räuber
24 Hück weed et joot - Paveier
25 Das Insellied (Ich möcht so gern mit Dir allein) - Rabaue
26 Haifischzahn - Hanak
27 Die Mädche vum Rhing - Funky Marys
28 Schäl Sick - Bläck Fööss
29 Sulang die Botz noch hält - Räuber
30 Op die Welt (2009) - Die Rheinländer
31 Himmlisch jeck - Wanderer
32 Mir kumme mit Allemann vorbei (Festpiraten) - Höhner
33 Alle Mann - Brings
34 Loss m`r levve - Domstürmer
35 Weil mir Kölsche sin - Marita Köllner
36 Loss dich falle (Sirtakiversion) - Brings
37 Mir sin die Weltmeister vum Rhing - Bläck Fööss
38 Jecke Saache metzemaache... Dat es Karneval - Wicky Junggeburth
39 So ein Tag so schön wie heute - De Boore & Bärchen
40 Jo su sin mir Kölsche Jecke (Radio Edit) - Paveier


Genre: Pop
Bitrate: 208 kBit/s (VBR)
Year: 2009


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Donnerstag, November 12, 2009

Kleine Veränderung

Hallo liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber,

ich weiß, dass Pop-Ups nerven, aber viel nerviger für uns ist es, wenn 5x am Tag die Frage nach dem Passwort kommt. Deswegen habe ich dieses kleine Fenster gemacht, in der Hoffnung, dass es wahrgenommen wird.

Habt Verständnis
Der Geist


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Neonbabies

Erstmals am 14.07.08 vorgestellt.

Die Neonbabies kamen Anfang 1979 in Berlin zusammen. Zu ihren Gründungsmitgliedern zählten die Schwestern Inga DiLemma Humpe (* 1956) und Annette Anita Spinetti Humpe (* 1950).

Den ersten Auftritt hatte die Gruppe im Frühjahr 1979. Die Konzerte galten als Höhepunkt der Konzertsaison 79/80. Später konnten sie im senatseigenen Beat-Studio mit Nikolaus Pollak (Gitarre), Conny Homeyer (Bass), Tony Nissel (Schlagzeug) und Reinhard Meermann (Saxophon) erste Aufnahmen vornehmen. Die EP erschien Anfang 1980 unter anderem mit einer ersten Fassung des späteren Ideal-Hits Blaue Augen. Im Herbst 1980 wurde ihre zweite EP Die Krönung veröffentlicht. Sie hatte eine Auflage von 1.000 Stück und war bereits nach wenigen Tagen vergriffen. Die Neonbabies waren nun ein fester Bestandteil der Berliner Musikszene und wurden fast kultartig verehrt.

Anfang 1980 gründete Annette Humpe die Band Ideal und wurde durch die Sängerin Petra Mikolaijczak ersetzt. Sie war aber nur auf dem 1981 erschienenen Debutalbum Neonbabies zu hören. Die Platte wurde auf den Berliner Independent-Label Good Noise Records veröffentlicht. Sie verkaufte sich, trotz alternativer Vertriebswege, rund 20.000 mal. 1982 produzierte Dave Hutchins im Conny Plank-Studio die zweite LP Harmlos, die bei Ariola Records veröffentlicht wurde. Es folgte im Frühsommer 1982 eine Tour durch Deutschland. Sie spielten dabei auch im Rahmen des niederländischen Festivals Berlin-Amsterdam und gaben ihr erstes Live-Fernsehkonzert. Im August traten die Neonbabies bei einem Konzert in der Berliner Waldbühne auf, das ebenfalls im Dritten Programm der ARD übertragen wurde. Nach dem Ausstieg von Nikolaus Pollak, er wurde durch Toni Kambiz ersetzt, konnte die Gruppe im Herbst 1982 Drafi Deutscher als Produzenten für ihre Single Ich bin ein Mann gewinnen. Der Verkauf blieb allerdings weit hinter den Erwartungen zurück. Das dritte Album mit dem Titel 1983 entstand unter der Regie von Gareth Jones 1982/1983. Aufgenommen wurde es in den Berliner Hansa-Studios und erschien ebenfalls bei Ariola. Kurze Zeit später brach die Gruppe auseinander. (wikipedia)


Neonbabies



Titelliste


01 Profi
02 Krönung
03 Spass Muss Sein
04 Jumpin' Jack
05 Big Spender
06 Blaue Augen
07 Extro Und Intro
08 Depressiv
09 Ich Will Dich Nicht
10 Hawaii
11 Tango 11/80
12 Willst Du Mich Nicht
13 Außer Sich
14 Debut

Genre: Alternative
Bitrate: 188 kBit/s (VBR)

Year: 1981

Harmlos



Titelliste


01 Alibi
02 Reise
03 Angelogen
04 Außer Sich
05 Carosello
06 Moderne Liebe
07 Triebtäter
08 Roboter
09 Gemini
10 Aiaiaiaiai

Genre: Alternative
Bitrate: 196 kBit/s (VBR)

Year: 1982

1983



Titelliste


01 Blondinen
02 Junge Männer
03 Horizont Ohne Ende
04 Matrosen
05 Regina
06 Hallo Fremder
07 Engel
08 Herzversagen
09 Fata Morgana
10 Eiskalter Engel

Genre: Alternative
Bitrate: 174 kBit/s (VBR)

Year: 1983


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La Brass Banda - Übersee

Hallo Likedeeler

Hier nun das zweite Album von La Brass Banda! Das erste Album von La Brass Banda hab ich bereits eingesendet. Trotzdem nochmal eine ausführliche Beschreibung über dieses Ausnahmephänomen:
LaBrassBanda, 2007 gegründet, ist eine fünfköpfige Band aus Oberbayern mit drei Bläsern, Schlagzeug und Bass. Binnen kürzester Zeit erspielte sich die Band mit ihren energiegeladenen Auftritten Kultstatus, von St.Pauli bis Moskau, von Siena bis London, auf Festivals unter anderem in Roskilde und Rudolstadt, Kultstatus.

LaBrassBanda definieren den Pop nicht neu, sie machen ihn neu, weil sie ungeniert aus ihrem Blickwinkel spielen. Im letzten Jahr veröffentlichte die Band aus dem Chiemgau ihr Debüt-Album "Habedieehre". Flankiert wurde der Erstling durch Live-Präsenz mit erstaunlicher Schlagzahl. Die Bühne ist da, wo LaBrassBanda sind, ob auf dem Roskilde Festival auf dem Chiemsee Reggae Summer, im Hamburger Golden Pudel Club oder auf einem Traktoranhänger bei ihrer Spontankonzert-Fahrt zum EM-Halbfinale nach Wien.

Die Dominanz von Gitarren wurde beiseite gewischt und ersetzt durch Bläser, kombiniert mit Schlagzeug und E-Bass. Und plötzlich war klar, dass auch bayerische Blasmusik im Kern natürlich den funky Groove einer Brasssection hat.

Ihr zweites Album heißt "Übersee". Übersee ist überall. Nicht nur am Chiemsee. Die Bläser Stefan, Manu, Hans, Drummer Manuel und Bassist Olli haben ihren Sound weiterentwickelt und präsentieren einen Brass-Pop, der sich den Groove greift, wo er wächst. Die bairische Sprache mit ihren offenen Vokalen und Diphthongen ist Pop-Sprache, und die funktioniert nicht nur im Pop-Beat, sie funktioniert international. England, Frankreich, Dänemark, Russland oder Simbabwe wo LaBrassBanda spielen greift dieses Selbstverständnis mit dem ersten Stück auf das Publikum über. Und das mit einer energischen Wucht, die die Masse in Bewegung auflöst. Heimat, das ist nicht das nostalgiefizierte Ausstellungsstück, denn sie ist nur zu erleben, wenn das Gespür für die eigenen Wurzeln auch ins Neue ausgreift, um sich dort sauwohl zu fühlen.

Trompeter Stefan Dettl, Tubist Hans Hofmeier, Posaunist Manu Winbeck und Schlagzeuger Manuel da Coll haben ihr Instrument im Jazz oder in der Klassik studiert, Bassist Olli spielte ursprünglich zwischen Techno und Electro. Aus den unterschiedlichen musikalischen Interessen und Biographien formt sich hier eine Band, die zwingend einen Pop-Sound schafft, der sich nicht kleinlich vergleichen lassen will, sondern fröhlich zeigt, wie man den Dancefloor auf bayerisch anzündet. Sänger und Trompeter Stefan Dettl sitzt am Biertisch und liefert uns als Reportage die Eskalationsstufen einer zünftigen Prügelei. Das bayerische Klischee aber trifft auf einen Sound, der den Glam-Faktor einer New Yorker Disco-Nacht hat. Und erst beim Benennen dieses irren Widerspruchs fällt auf, wie selbstverständlich das miteinander geht.

Über Monate ist in ihrem eigenen Studio in Übersee das Album in der Zusammenarbeit mit Toningenieur Willy Löster in den Pausen zwischen den Auftritten entstanden. Die konzentrierte Klankonstruktion ist nicht nur in den dynamischen Finessen von "Inter Mailand" oder "Des konnst glam" zu spüren. "Ringelbleame" ist die Kindheitserinnerung an das Mädchen mit der keiner spielen wollte. Nichts von süßlicher Verklärung. Ein LaBrassBanda-Song ist ein Soundstatement für die Gegenwart und Zukunft mit dem Bewusstsein für die Vergangenheit. Aber trotz des stürmischen Drangs nach vorne gibt es immer wieder Ruhemomente. Die nimmt sich die Band nicht nur auf der Bühne. Auch auf ihrem neuen Album darf der Beat atmen, im Dub versinken wie in "Ofree" oder in "VW-Jetta", während im Hintergrund eine Kuhglocke trocken hallt, oder ganz zurückgelehnt den Klang betrachten "NaNaNa", "Deyda" wie eine Landschaft die sich auf dem Gipfel eines Berges vor einem ausbreitet. Der Reiz der LaBrassBanda-Kunst ist das Zusammenfließen des Widersprüchlichen.

Die Clubnacht kann man genießen und sich alles geben, was den Körper zum Vibrieren bringt. Aber diese Band wird nicht zur Marionette einer Szene werden und nach deren Coolnessregeln funktionieren. Man darf das nicht als bayerische Sturschädeligkeit missverstehen, sondern kann es als natürliche Entwicklung von fünf Musikern betrachten, die sich ihren Sound zurechtgelegt haben, ohne den Marktvorgaben hinterher zu hecheln. Und das, das zeigt "Übersee", kann ein gerader Weg zum Erfolg sein.
Übersee

Trackliste

1.01: Bierzelt
1.02: Rotes Hoserl
1.03: Ringlbleame
1.04: VW-Jetta
1.05: Bauersbua
1.06: Des konnst glam
1.07: Ofree
1.08: Scetches
1.09: Inter Mailand
1.10: Nanana
1.11: Ragga
1.12: Deyda
1.13: Doda Hos

Liebe Grüsse vom Dreinredner


Cover:
http://img5.imagebanana.com/img/y92twuft/banda.jpg


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Mittwoch, November 11, 2009

Kolossale Jugend - Leopard II

Ursprünglicher Beitrag vom 03.12.2008

Kolossale Jugend (gegründet 1988, aufgelöst 1991) waren gegen Ende der 1980er Jahre neben Cpt. Kirk &. und Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs eine der ersten maßgeblichen Bands, die von Musikkritikern der so genannten Hamburger Schule zugeordnet wurden.

Benannt wurde Kolossale Jugend nach „Colossal Youth“, dem einzigen Album der britischen Post-Punk-Legende Young Marble Giants.

Leopard 2



Titelliste


01 Kinderlied
02 Maul
03 Alle Feind
04 Osten war rot
05 Grüße und Lügen
06 Auf dass die anderen
07 Fertig, raus
08 Hund
09 In der Nähe
10 Bitterwald
11 Von hier zur Wand
12 Lage wie Laune
13 Andersen

Genre: AlternativeRock
Bitrate: ??? kBit/s

Year: 1990


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Andreas Dorau - ... geben offenherzige Antworten auf brennende Fragen

ursprünglicher Beitrag vom 14.08.08

... eine 'offenherzige Spende' von unserem Gast WIGGERL (und von ebendiesem auch erneuert)

'Die Doraus und die Marinas geben offenherzige Antworten auf brennende Fragen' war sein zweites Album, das 1983 erschien, als die NDW ihren Zenit schon überschritten hatte. Trotzdem gehört die damals ausgekoppelte Single 'Die Welt ist schlecht' zu den Stücken aus dieser Zeit, an die man sich noch erinnern kann. In Japan ist dieses Album 2001 als CD erschienen, mit einem Bonustrack (bisher unveröffentlichte Dub-Version von 'Die Welt ist schlecht') und allen Texten.

PW = likedeeler (leider muss man das mehrfach eingeben...)

... Geben Offenherzige Antworten Auf Brennende Fragen



Titelliste


01 Die Welt Ist Schlecht
02 Agent
03 Feierabend
04 Zu Spät
05 Polizist
06 Guten Morgen
07 Großer Bär - Kleiner Bär
08 Texas
09 Fatme
10 Satellit
11 Sandkorn
12 Die Welt Ist Schlecht Dub

Genre: NDW
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1983


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Sonntag, November 08, 2009

Werk des Gesichts ist getan – Tue nun Herzwerk (Rilke)

Gegründet wurde das Projekt Megaherz von Alexander „Alexx“ Wesselsky (Gesang), Marc Bredtmann (Gitarre), Josef Kalleder (E-Bass), Tobias Trinkl (Schlagzeug) und Christian Scharinger (Keyboard). In dieser Formation veröffentlichten sie die erste CD „Herzwerk“, die das Plattenlabel „Golden Core“ auf die Band aufmerksam machte und 2002, samt 94er Demo-Tape „Sexodus“, als Re-Release wiederveröffentlicht wurde.

Als Einfluss werden Bands wie Rammstein, Clawfinger, Alice In Chains, Soundgarden, Nirvana, Nine Inch Nails, Pantera, sowie Rage Against the Machine genannt.

Nachdem Sänger Alexander „Alexx“ Wesselsky 2003 mit dem DJ und Ex-Mitglied von Megaherz, Noel Pix, Megaherz verlassen hat, um das gemeinsame Projekt „Eisbrecher“ zu starten, findet sich ein Ersatz in Mathias „Jablonski“ Elsholz (Ex-Twelve After Elf), mit dem die Band das Album „5“ veröffentlicht. Das letzte offizielle Konzert von Megaherz mit Alexx fand in Fürth statt, als Vorband von In Extremo. 2005 lösen sich auch Elsholz und Schlagzeuger Jürgen Zink (Face (Coverrock)) von der Band und zurück bleiben Christian „X-ti“ Bystron (Gitarre), Wenz Weninger (E-Bass) und Frank Gegerle (Schlagzeug), der nach dem Ausstieg Zinks wieder ein Mitglied von Megaherz ist. Außerdem ist mit Roland Vencelj (Gitarre) auch ein Neuzugang zu verzeichnen.

Am 14. April 2007 verkündeten Megaherz auf ihrer Website, dass sie einen neuen Sänger gefunden hätten und bereits an ihrem sechsten Studioalbum arbeiten würden. Am 18. August enthüllte die Band, dass die neuen Mitglieder Alexander „Lex“ Wohnhaas (Seelenbrand) und Jürgen „Bam Bam“ Wiehler (Bonfire) sind, mit dem zusammen auch am 25. Juli 2008 das sechste Album „Heuchler“ auf den Markt kam, der Veröffentlichung ging eine Single-Auskopplung mit dem Titel „Mann von Welt“ voraus...(wiki)


Herzwerk

No Cover

Titelliste

01 an ein Kind
02 Zeit
03 Negativ
04 Teufel Im Leib
05 Komm Her
06 Hänschenklein 1995
07 Wir Sterben Jung
08 das Ende

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1995

Part 1:
Wer Bist Du
Part 2:
Wer Bist Du



Titelliste

01 Gott Sein
02 Wer Bist Du
03 Schlag Zurück
04 Das Leben
05 Finsternis
06 Licht
07 Negativ
08 Kopf Durch Die Wand
09 Müde
10 Krone Der Schöpfung
11 Tanzen Gehen
12 Die Gedanken Sind Frei
13 Hänschenklein Siebenundneunzig
14 Wer Bist Du [Noel Pix Mix]

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1997

Part 1:
Kopfschuss
Part 2:
Kopfschuss



Titelliste

01 Liebestöter
02 Kopfschuss
03 Herz Aus Stein
04 Miststück
05 Burn
06 Rappunzel
07 Blender
08 Jordan
09 Freiflug
10 Meine Sünde
11 Teufel
12 Schizophren
13 Rock Me Amadeus
14 Liebestöter [RockClub Version]

Genre: Rock
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1998

Himmelfahrt



Titelliste

01 Du oder Ich
02 Himmelfahrt
03 Showdown
04 Menschmaschine
05 Windkind
06 falsche Götter
07 ruf mich an
08 wir leben noch
09 das Licht am Ende der Welt
10 beiß mich
11 tötet den DJ
12 Tanz auf dem Vulkan

Genre: Alternative-Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2000

Herzwerk 2



Titelliste

01 Herzblut
02 Glas & Tränen
03 I.M. Rumplestilzchen
04 5. März
05 F.F.F. (flesh for fantasy)
06 Hand auf's Herz
07 zu den Sternen
08 Licht II
09 heute schon gelebt
10 an Deinem Grab
11 perfekte Droge
12 spiel nicht
13 Gold
14 es brennt

Genre: Alternative-Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2002

5



Titelliste

01 dein Herz schlägt
02 Göttlich
03 ja genau
04 Gott sein 04
05 wann wirst Du gehn
06 mach Dich frei
07 eigentlich
08 zeig mir Dein Gesicht
09 Ebbe & Flut
10 komm rüber
11 weiter
12 es tut weh
13 Augenblick

Genre: Alternative-Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2005

Heuchler



Titelliste

01 Heuchler
02 das Tier
03 Ebenbild
04 Mann von Welt
05 fauler Zauber
06 mein Gral
07 L'Aventure
08 schau in mein Herz
09 kaltes Herz
10 alles nur Lüge
11 Morgenrot
12 das Tier (Orchester)
13 das Tier (Orchester only)

Genre: Alternative-Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2008

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80'er Garagerock

Plan 9 ist eine US-amerikanische Band aus Rhode Island, die sich nach dem gleichnamigen B-Movie Plan 9 from Outer Space benannt hat.

Plan 9 wurde 1979 von Eric Stumpo und Debora Demarco gegründet. Ihre herausragendsten Alben entstanden am Anfang ihrer Karriere mit Frustration (LP, 1982), Plan 9 (LP, 1983) und Dealing with the Dead (LP, 1984).

Die frühen Lieder der bisweilen bis zu acht Mitglieder zählenden Band sind bei vier Gitarristen stark gitarrenlastig und stehen vom Sound her in Tradition der Beat, Garagenrock und Psychedelia der 60er-Jahre.

Erste Aufnahmen erschienen bei Midnight Records.Die Band erspielte sich schnell einen Ruf als gute Liveband, die vom Gesang Eric Stumpos und dem einprägsamen Orgelsound von Deb Demarco dominiert wurde.

Aufgrund ihrer aktiven Tourneetätigkeit landete die Gruppe einen Plattenvertrag bei Enigma Records, geführt von William und Wes Hein. Neben Plasticland kamen sie bei Pink Dust - einem Sublabel von Enigma - unter. Als Enigma einen Vertriebsdeal mit Capitol Records abschloss, wurden sie schließlich ganz von Capitol Records unter Vertrag genommen.

Die Band machte in den 90ern wenig von sich reden, veröffentlicht aber weiterhin Platten auf ihrem eigenen Label, die stark Progressive Rock-lastig sind.(wiki)


Frustration



Titelliste

01 Can't Stand This Love, Goodbye
02 How Many Times
03 I Can Only Give You Everything
04 I'm Not There
05 Move
06 Flashback
07 Frustration

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1982


Dealing With The Dead



Titelliste

01 I Like Girls
02 B-3-11
03 White Women
04 Dealing With The Dead
05 Step Out Of Time
06 Im Gone
07 Beg For Live
08 Cant Have You
09 Keep On Pushin
10 Its One Thing To Say
11 Where Is Love
12 Five Years Ahed Of My Time
13 Try To Run
14 You Dont Want Me
15 Looking At You

Genre: Alternative
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1983


I've Just Killed A Man...

No Cover

Titelliste

01 intro poem
02 dealing with the dead
03 i'm gone
04 gotta move
05 i like girls
06 step out of time
07 looking at you
08 B-3-11
09 try to run
10 i can only give you everything

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1985


Keep Your Cool And Read The Rules

No Cover

Titelliste

01 That's Life
02 Poor Boy
03 The Beast Was An Old Tale
04 For Hillary
05 Machines
06 Face In The Box
07 Eleventh Hour
08 Street Of Painted Lips
09 King Nine Will Not Return
10 Keep Your Cool
11 Hot Day

Genre: Alternative-Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 1985


Anytime Anyplace Anywhere

No Cover

Titelliste

01 green animals
02 full counts
03 coloring in the dark
04 opium night
05 anytime anyplace anywhere
06 dementation

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 1986

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groovender Punk Rock

Kurz nach der Jahrtausendwende spuckt die New Yorker Musikszene beinahe im Sekundentakt einen Haufen großartiger Bands aus dem Straßenmoloch. Zwar können die meisten nicht viel Neuartiges vorweisen, aber sie packen das alte Ding in einer derartigen Klasse wieder heraus und würfeln es zudem noch so perfekt mit dem einen oder anderen aktuellen Einfluss zusammen, dass man kaum widerstehen kann.

Ein Teil dieses Phänomens sind das nach einem P.I.L-Song (Public Image Ldt. – Johnny Rottens Band nach den Sex Pistols benannte Quintett Radio 4. Deren Sänger Anthony Roman (vorher bei den Emorockern Garden Variety, die zwei Alben auf Gern Blandsten rausbrachten) besitzt 1999 einen Plattenladen und lernt dadurch seinen Kunden Tommy Williams kennen, den er kurz darauf für seine Band als Gitarristen anheuert. Eben dieser Tommy bringt noch den Drummer seiner ehemaligen Band Sleepasaurus, Greg Collins, mit ins Boot und fertig ist der dreckig rockende Dreier.
Man besinnt sich auf den von Post-Punk-Bands (Gang Of Four, Mission Of Burma oder eben P.I.L) geprägten Sound und verpasst ihm eine unerhörte Portion groovenden Bass. Damit schmeißt man die schwingenden Beine der Pogoisten regelrecht aus dem Moshpit auf die Tanzfläche und kann sich schnell einen guten Ruf in der lokalen Szene machen.

Das renommierte Gern Blandsten Label aus New Jersey (u.a. Liars oder The Holy Childhood) beweist wieder einmal besten Geschmack und signt Radio 4, um mit ihnen eine erste Three-Track-EP auf den Markt zu bringen. Ein Jahr später ist man mit Produzent Tom O'Heir (u.a. Sebadohs "Bakesale") schon beim Debüt-Album "The New Song And Dance" angelangt und avanciert im amerikanischen Punkunderground schnell zum brennenden Tipp...(motor.de)


The New Song And Dance



Titelliste


01 How The Stars Got Crossed
02 Buy And Sell
03 Beat Around The Bush
04 (No More Room For) Communication
05 Get Set To Fall Out
06 Election Day
07 Walls Falling
08 Boy Meets Girl
09 We Must Be Sure
10 Beautiful Ride
11 New Motive

Genre: Punk Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2000


Gotham



Titelliste

01 our town
02 start a fire
03 eyes wide open
04 dance to the underground
05 struggle
06 calling all enthusiasts
07 save your city
08 speaking in codes
09 certain tragedy
10 the movies
11 end of the rope
12 pipe bombs
13 new disco

Genre: Punk Rock
Bitrate: 210 kBit/s VBR

Year: 2002


Stealing Of A Nation



Titelliste

01 Party Crashers
02 Transmission
03 State of Alert
04 Fra Type I and II
05 The Death of American Radio
06 Nation
07 No Reaction
08 Absolute Affirmation
09 (Give Me All of Your) Money
10 Shake the Foundation
11 Dismiss the Sound
12 Coming Up Empty

Genre: Punk Rock
Bitrate: 230 kBit/s VBR

Year: 2004


Enemies Like This



Titelliste

01 Enemies Like This
02 Packing Things Up On The Scene
03 Too Much To Ask For
04 Grass Is Greener
05 Everything's In Question
06 This Is Not A Test
07 Ascension Street
08 Always A Target
09 All In Control
10 As Far As The Eye Can See

Genre: Rock
Bitrate: 210 kBit/s VBR

Year: 2006

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Werwolf

Werwolf, eine Deutsche Gruppe aus Olpe im Sauerland, wurde 1970 von Peter Besting (*4.2.1951 in Olpe) am Schlagzeug und als Sänger zusammen mit Hartwig Kugoth an der Gitarre und Peter Lorenz am Bass gegründet. Peter Besting hatte zuvor schon ein Jahr lang bei Age gespielt. Die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an Steppenwolf, deren Platten man sehr schätzte, und hat keine tiefere Bedeutung. Ab 1976 übte man in Peter Bestings neuem Haus in Wenden, nachdem man vorher eine selbstgebaute schallgedämpfte Holzhütte benutzt hatte, die aber im Winter unerträglich kalt war. Im Laufe der Jahre stiessen einige weitere Leute hinzu: Jürgen Göckler aus Olpe an den Tasten und als Hintergrundsänger, Michael Schlimm aus Olpe am Saxophon und an der Querflöte sowie die Sängerin Ellen Wiederstein aus Attendorn. Als Peter Lorenz ausschied, spielte Hartwig Kugoth von da an eine zweihalsige Gitarre, die auch Basssaiten trug. Wenn er auf den hohen Saiten spielte, übernahm Jürgen Göckler an den Tasten die Bassbegleitung, ähnlich wie man das früher schon von den Doors her kannte, die ja auch keinen Bassisten hatten. In dieser Besetzung nahm man im Mai 1979 im Studio Eden in Lüdenscheid ein halbstündiges Demoband mit den drei Stücken "The song", My story" und "The dreamer" auf. Dieses Band wurde verschickt, um Auftritte sowie einen Schallplattenvertrag zu bekommen, letzteres allerdings vergeblich. Nach einigen Umbesetzungen brachte man dann 1982 die LP "Creation" in einer Auflage von 1000 Stück im Selbstverlag heraus, und zwar mit Peter Besting am Schlagzeug, Gerd Heuel an der Gitarre, Burkhard Huckestein am Bass, Wolfgang Unthan an den Tasten und Gitta Löwenstein als Sängerin sowie Jürgen Göckler als Gast an den Tasten. Diese LP wurde damals im Westdeutschen Rundfunk und im Südwestfunk vorgestellt.

1992 wurde "Creation" in den USA mit neuem Umschlagbild auf CD (The Laser's Edge LE-1013) wiederveröffentlicht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Scheibe bekannter, immer mehr geschätzt und die Originale unter Sammlern teuer gehandelt. 1997 gelangten auch die drei Stücke des Demobandes mit dem Sampler "Psychedelic Gems" (PGCD 03) bei Garden of Delights in Deutschland auf CD zur Veröffentlichung.

Zur Mitte der achtziger Jahre löste sich Werwolf dann schliesslich auf, nachdem man zuletzt auch einige deutschsprachige Stücke eingeübt hatte. Insgesamt hatte man etwa 150 Auftritte gehabt, unter anderem zusammen mit Birth Control, Eloy, Grobschnitt oder der Frankfurt City Blues Band.

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Die CD-Ausgabe von Black Rills enthält die gesamte LP „Creation“ von 1982 und alle drei Tracks der Demobänder von 1979. Beim Umschlagbild der CD, von dem auch dieser Scan stammt, handelt es sich um das amerikanische aus dem Jahre 1992, gemalt von Lee Gaskins, welches er für uns um einige Details aufgefrischt hat. Das Mastering wurde von Bob Katz in Florida ausgeführt.(krautrock-musikzirkus.de)


Part 1:
Creation
Part 2:
Creation



Titelliste

01 Höhenflug
02 Die Reise Ins Land Der Flugschweine
03 Way To Paradise
04 Daydream
05 The Game Is Over
06 Der Achte Tag (The Eighth Day)
07 The Song
08 My Story
09 The Dreamer

Genre: Progressive Rock
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1982

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Murphy Blend

Ihr Debütalbum, aufgenommen 1970 in München auf dem Kuckuck-Label, ist leider auch ihr einziges Tondokument geblieben.

Dominierend bei den Tracks ist hier eindeutig die Orgel von Wolf-Rüdiger Uhlig. Etwas rockig auf dem ersten Titel 'At First' dann doch mehr 'krautiger' schrabbelnd bei den längeren Stücken 'Speed is coming back', 'Past has gone' und dem Titelstück 'First Loss'.

Murphy Blend galten zu ihrer damaligen Zeit als äußerst innovative Band. Es wurden Anleihen bei berühmten Komponisten wie Chopin, Bach, Wagner und Schuhmann gemacht. Dennoch entstanden hier keine billigen Plagiate. Diese Vorlagen-neugestaltet und umarbeitet- waren mehr als interessant.

Krauter, die auf Weed, Lucifer´s Friend, Virus etc. stehen, sollten hier ruhig mal reinhören.(krautrock-musikzirkus.de)


First Loss



Titelliste

01 At First
02 Speed Is Coming Back
03 Past Has Gone
04 Präludium - Use Your Feet
05 First Loss
06 Funny Guys
07 Happiness

Genre: Progressive
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1970

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Samstag, November 07, 2009

französische Rapper

Leider konnte ich zu Ministere des affaires populaires nichts Verwertbares finden und mag Rap/Hip-Hop eigentlich nur selten, doch diese französische Band hat mich überzeugt - doch hört selbst...


Les Bronzés Font Du Ch'ti



Titelliste

01 MAP De Retour (Intro)
02 A L'abordage (Mazel-Na Thouar)
03 Appelle Moi Camarade feat Keny Arkana
04 Ch'tite Interlude
05 Les Bronzés Font Du Ch'ti
06 Chouffou Ma Sar (La Lettre)
07 Combien Ca Coute L'indifference
08 Profession Saltimbanque (Part 1)
09 Profession Saltimbanque (Part 2)
10 Gduferavek
11 L'ecole Des Nazes (Interlude)
12 La Vie C'est Pas Facile feat Kékélé
13 Palestine (N'har Jedid)
14 Ils Disaient...
15 Faudra Faire Avec
16 La Chasse Est Ouverte
17 Lettre Au Ministre
18 Un Air De Revolution
19 Pendant Ce Temps-La (Outro)
20 Salutations Revolutionnaires feat Mouss & Hakim (Bonus Track)

Genre: Rap
Bitrate: 185 kBit/s (VBR)

Year: 2009

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melancholische Ausdruckskraft

Im Grenzland zwischen Mexico und den USA entsteht normalerweise nicht solche Musik. Und eigentlich heißt man dort auch nicht Lhasa. Die Stimme dieser außergewöhnlichen Frau verströmt die melancholische Ausdruckskraft von Sängerinnen wie Sandy Denny oder Natalie Merchant, und ihre karg instrumentierte Musik besitzt jene dunkle Textur, die Songs manchmal zeitlos werden lässt. 1997 veröffentlichte Lhasa ihr Debüt, es war geprägt von Borderfolk und osteuropäischen Gypsyklängen. Auf ihrem zweiten Album verschmolz sie 2004 verschiedene Sprachen und Stile wie Chanson und Tango zu einem wunderlichen Amalgam. Und jetzt, weitere sechs Jahre danach, hat sie sich zu einem somnambulen Balladenstil emporgearbeitet, der die Langsamkeit ihres Produktionsprozesses kongenial widerspiegelt und dessen konsequente Homogenität vielleicht das einzige Manko dieser Platte ist. Eine warmer Mantel aus Pedalsteel, Bass, Drums, Gitarre und Harfe umhüllt ihre Stimme, die stets in sich gekehrt wirkt. Es ist der Klang der Isolation, besonders eindringlich bei den richtigen Themen - wie "A Fish on Land" oder "Lonely Spider".(kulturnews.de)


Lhasa



Titelliste

01 Is Anything Wrong
02 Rising
03 Love Came Here
04 What Kind Of Heart
05 Bells
06 Fool's Gold
07 A Fish On Land
08 Where Do You Go
09 The Lonely Spider
10 1001 Nights
11 I'm Going In
12 Anyone And Everyone

Genre: Folk
Bitrate: 188 kBit/s (VBR)

Year: 2009

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Zwei Neue

Zwei Neue gibt’s mit diesem Post, zunächst zur 1, mir selbst:
Ich treibe mich hier unter dem Namen „LiP“ rum, und komme aus dem noch immer existenten Nix-Pop-Board. Zusätzlich hatte ich noch www.turn-left.6x.to am Laufen. Laufen tut auch das noch, allerdings nicht mehr wirklich vorwärts.
Musikalisch werdet ihr von mir hier vor allem Hip-Hop vorgesetzt kriegen.
Und ja, guten Hip-Hop ohne Penisse und was es da sonst noch alles geben soll (denn: „Wenn man sagt, dass man Rap hört, stellen sich 1000 Fragen. Und man fühlt sich so, als würde ne Rechtfertigung erwartet. (F.R. - Rap braucht Abitur), ich hoffe es gefällt.
Jetzt könnte eine geschickte Überleitung zum zweiten Neuen kommen, aber es ist spät.
Das zweite Neue ist Hip-Hop:



Der großartige Mannheimer Rapper Chaoze One – irgendwie eine Einstigesdroge, zumindest für mich. Textlich mal mehr mal weniger linksradikal, aber (fast) immer anspruchsvoll, weiß er auch „Andersdenkende“ zu überzeugen. So sind bei den „Marktführern“ der deutschen Hip-Hop Magazine durchweg positive Kritiken für „Fame“ zu lesen.
Aber auch die, welche bei Rap eher die Nase rümpfen und an Gangsta denken, geben sich häufig zufrieden.
Bei youtube steht so unter jedem zweiten Video „eigentlich höre ich ja kein Rap, ABER...“. Liegt wohl auch daran, dass sein Sound doch ziemlich gut runtergeht. Hat einfach was, muss man hören.
Wobei Chaoze hier auch recht vielfältig ist – kann man, leider, nicht so oft über politischen Rap sagen.
Das geht von nachdenklichen, einfach gestrickten Tracks wie diesem:
Der Panther (@youtube)
Zu solchen treibenden Ohrenschmeichlern:
Imagine toi
Letztere eher auf den neueren -, nicht ganz so geschmeidige Klänge, dafür lange, tolle Texte, auf den ersten Alben.
Noch was: Ganz so neu ist hier übrigens doch nicht. Auch bei “La Resistance“, ist er mit am Start.
Wenn ihr es noch nicht getan habt, klickt jetzt die Links an, erfreut euch daran und ladet den Scheiß – Viel Spaß.


Letztes Kapitel (2008)










Titelliste:
01 Letztes Kapitel (Album Version)
02 Letztes Kapitel (Acoustic Version)
03 Hey Schwungi (2008)
04 Imagine toi feat. Lotta C, Deadly T & Mal Élevé
05 Ma voix feat. Perspectives (Chaoze Remix)
06 Revolte Tanzparkett feat. Rogue Steady Orchestra
07 Freiheit herrscht nicht feat. Lotta C
08 G8 illegal feat. Mal Élevé & 12 Finger Dan (Extended Version)

Jahr: 2008
Bitrate: 160 kBit/s (VBR)
Größe: 42 MB



Fame (2007)










Titelliste:
01 Nicht Wie Ihr
02 Was Positives
03 Word
04 Briefwechsel (Remix)
05 Lass Uns
06 Wenn Du Es Willst
07 Back In The Days
08 Edelweisspiraten Sind Treu
09 Fall Ins Wort (Interlude)
10 Guerilla / Partisan
11 Lebensläufe
12 Monde Desenchante
13 Underground
14 Easy
15 Tiefer (Prelude)
16 Tiefer
17 Garde La Foi
18 Letztes Kapitel

Jahr: 2009
Bitrate: 320 kBit/s
Größe: 138 MB



Rapression (2003)













Titelliste:
01 Intro
02 5.Terroristen-Kollaboration
03 Aufprall
04 Realität
05 Spiegelschrift
06 Interlude One
07 Letzter Gruss
08 Kalte Zeiten
09 kein mensch ist illegal
10 Kein Tag Ohne
11 Der Panther [Angry Remix]
12 Outre

Jahr: 2003
Bitrate: 128 kBit/s
Größe: 41 MB



Neue Kreise (2000)










Titelliste:
01 Intro
02 Neue Kreise
03 Wir kriegen euch
04 Immer weiter
05 Aufprall
07 Der Panther
08 Interlude II
09 Viva Libertad
10 Bella Ciao
11 Ohne Dich
12 In Liebe
13 Der Regen fällt
14 Ohne Dich (Remix)
15 Outro

Jahr: 2000
Bitrate: 320 kBit/s
Größe: 123 MB


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Tocotronic - K.O.O.K. (english Version) (Re-Up)

hi jungs,

hier von tocotronic die k.o.o.k. auf englisch.


Tocotronic - K.O.O.K. (englisch)




Titelliste

01 K.O.O.K. (2:26)
02 Misfortune Must Be Fought Back (4:18)
03 Jackpot (3:16)
04 The Boundaries Of Good Taste 1 (3:37)
05 Let There Be Rock (3:57)
06 Under The Expressway (2:32)
07 Day Without Shadows (2:37)
08 The Gift (6:54)
09 Those Are Not Riddles (4:46)
10 Beyond The Canal (4:10)
11 Some Good Advice (2:18)
12 Thought Around The Corner (3:01)
13 The New Strangeness (4:44)
14 Tomorrow Will Be Like Today (4:22)
15 The Boundaries Of Good Taste 2 (2:35)
16 Rock Pop In Concert (3:47)
17 17 (11:07)
18 Ja (3:49)



Genre: Alternativer Rock
Bitrate: VBR V2

Year: 2000

PW: likedeeler


http://rapidshare.com/files/302876228/toc_ok.7z


ich hoffe, ich hab alles richtig gemacht.

gruß - wiggerl


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Mittwoch, November 04, 2009

Do-it-yourself-Manier

Wenn sich einer schon Elvis Cortez nennt und auch noch Punkrock spielt, muss er schon ein gewissen Durchhaltevermögen und eine gesunde Do-It-Yourself-Einstellung an den Tag legen. Damit hat der Mann aber von Anfang an kein Problem, und so nimmt er bei seiner Band Left Alone quasi alles in die eigene Hand.

Was macht man, wenn man keine Kohle für ein Demotape, aber genügend Songs am Start hat? Ganz klar, man drückt dem Soundfuzzi beim ersten Liveauftritt im Roxy in Hollywood einfach 20 Dollar in die Hand und lässt ihn den Gig mitschneiden. Auch mit kleinen Schritten zum Ziel zu kommen, hat den Gitarre spielenden Sänger aus Wilmington, Kalifornien schon immer ausgezeichnet. Als sich auch nach zahllosen Versuchen kein Label finden will, das seine CDs veröffentlicht, gründet er 1997 einfach Smelvis Records.

Dort erscheint '98 ihre erste EP "Stranded Again", Left Alone sind da noch zu fünft. Neben Elvis spielen Drummer Sal Ibarra, Basser Ruben Medina, Keyboarder/Saxophonist Noe und ein Kerl namens German57 an der Trompete, der aber bald seinen Job als Musiker an den Nagel hängt und lieber Priester wird. Die nächste Veröffentlichung hört auf den Titel "My Mistake" und ist eine Split EP mit Oneshot. Der Titel passt wie die Faust auf's Auge, denn die ersten 1000 Kopien werden fälschlicherweise auf pinkfarbenes Vinyl gepresst.

Bevor sie 2002 endlich ihre erste Full-Lenght-Scheibe veröffentlichen, erscheint eine kurze Split-Single mit Runamuck und auch eine Solo-EP von Elvis, auf der er ein paar Songs für einen Filmsoundtrack geschrieben hat. Der Film erscheint leider nie, dafür aber "Streets Of Wilmington" und bringt einen unterhaltsamen Mix aus Punk und Ska in der Tradition von Rancid, Bouncing Souls oder Elvis Costello...(laut.de)

Die kalifornischen Ska-Punks zeigen sich von ihrer dynamisch-progressiven Seite Mit ihrer Soundkombination aus Drei-Akkorde-Punkrock, Ska und einer Prise Country haben es die drei Jungs aus Wilmington, Kalifornien, geschafft. Von der Hinterhofband spielten sie sich in bester Do-it-yourself-Manier nach oben und veröffentlicht ihr drittes Studioalbum. Wie bereits ihr Debüt, das 2005 erschienende und längst zum Ska-Punk-Klassiker avancierte "Lonely Starts And Broken Hearts", erscheint auch "Left Alone" bei Hellcat Records. Das Trio bestehend aus Bandgründer Elvis Cortez (Gitarre, Gesang), Nick Danger (Bass, Gesang) und Cobra Kiel (Schlagzeug) konnte sich nach endlosen Tourneen Anfang 2009 endlich ein wenig besinnen und an neuem Material arbeiten. Das Zeitnehmen hat sich hörbar ausgezahlt. "Left Alone" ist das bislang kompakteste Album der Band, das einem durchgehend progressiven, dynamischen Sound folgt, so etwa auf der Single "3 Bottles Of Wine". Wobei Ska-Fans nach wie vor auf ihre Kosten kommen, Tracks wie "Sad Story" zeigen, dass sich bei den Kaliforniern nicht alles geändert hat.(amazon)


Left Alone



Titelliste

01 Spiked With Pain
02 Branded
03 Sad Story
04 3 Bottles of Wine
05 Porcelain
06 Bombs Away
07 Brindle
08 Intermission
09 Self Made
10 Wishing Well
11 Empty
12 Low Fidelity
13 Do the Depression
14 Something for Nothing
15 Get Dead!

Genre: Punk
Bitrate: 236 kBit/s (VBR)

Year: 2009


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Alice-im-Wunderland-Sound

Das Debütalbum von Joker's Daughter entstand aus der Zusammenarbeit von Helena Costas und dem Musiker und Produzenten Danger Mouse (Gnarls Barkley, Produzent von The Good, The Bad & The Queen, Beck, The Rapture etc.). Die junge Frau ist in London geboren, hat aber, wie es der Name bereits verrät, griechische Wurzeln. Costas spielt diverse Instrumente, u.a. Violine, Gitarre, Keyboard und übt sich seit Kurzem an einem traditionellen griechischen Instrument, der Bouzouki.
An dem Album sind außerdem Neutral Milk Hotels Blasmusiker Scott Spillane und Daniele Luppi beteiligt, seines Zeichens erfolgreicher Komponist und häufiger Kollaborateur von Danger Mouse. Das Ergebnis 'The Last Laugh' ist unvergesslich schön verspielt und zeigt auch Danger Mouse von einer eher folk-poppigen Seite. In den USA erscheint das Album übrigens über Conor Obersts (aka Bright Eyes) renommiertes Team Love Label.(amazon)

Ui, Danger Mouse an den Reglern, der Große von Gnarls Barkley: Das kann ja spannend werden. Ist es aber nicht - und das ist keinesfalls negativ gemeint, denn Danger Mouse hätte Folksängerin Helena Costas' Sound durchaus gefährlich werden können. Doch glücklicherweise hat er keine kreativen Gewitter auf sie abgefeuert. Meist fragt man sich, was der Produzent überhaupt gemacht hat, denn die Lieder der Londonerin mäandern freundlich-schrullig durch Folk und Songwriterpop, die Instrumentierungen, mal mit Bläsern, mal mit Streichern, Klavier, Leierkasten, wirken wie zufällige Begegnungen, wie glückliche Zufälle. Ein wenig entrückt wirkt das Ganze, so als ob Costas durch einen Schleier singt. Man hätte ihr ein bisschen mehr Klarheit gewünscht, hätte sie gern näher dran gehabt, nicht permanent zwischen den Wolken ihrer Fantastereien. Andererseits entfaltet der trübe Alice-im-Wunderland-Sound auch eine traumwandlerische Anziehungskraft, selbst auf den "flying carpets", die Costas besingt.(kulturnews.de)



The Last Laugh



Titelliste

01 Worm's Head
02 Jessie the Goat
03 Go Walking
04 Lucid
05 JD Folk Blues
06 The Last Laugh
07 Under the Influence of Jaffa Cakes
08 Jelly Belly
09 Cake and July
10 Chasing Ticking Crocodile
11 Nothing is Ever What it Seems
12 The Running Goblin
13 The Bull Bites Back
14 Yellow Teapot

Genre: Folk
Bitrate: 188 kBit/s (VBR)

Year: 2009


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Hedonistische Reggae-Reise

Mit "Before I Grow Old" meldet sich nun Frank "Eased" Dellé, das dritte E von Seeed, zum Soloausflug: Eine hedonistische Reggae-Reise zwischen Pop und Dancehall.

Fast vier Jahre ist es her, dass Seeed ihr letztes Album"Next!" veröffentlicht haben. Die Zeit danach haben die drei Sänger Peter Fox, Demba Nabé und Frank A. Dellé genutzt, um jeweils ein eigenes Werk einzuspielen. "Before I Grow Old" muss sich dabei nicht hinter den anderen verstecken. Denn auch zum "Boundzound" von Dellé kann jeder "Stadtaffe" wunderbar die Glieder schütteln.

Dellé gilt bei Seeed als derjenige, der für die traditionelleren Reggae-Sounds einsteht. Auf "Next!" war "Goosebumps" damals das Lied, für das Eased hauptsächlich verantwortlich war. Auf "Music Monks" war es vor allem "Jackpot Girl", das seinen Einfluss am Deutlichsten widerspiegelte. Seine Vorlieben sind nun natürlich auch auf "Before I Grow Old" zu hören.

Tracks wie "Bad Vibe Champion" oder "I Would Fly" sind auch gut in einem Set zwischen Pop-Tunes von UB40 und Shaggy vorstellbar. So hat Dellé es sich nicht nehmen lassen, zwei Stücke zu covern. Zum einen das inzwischen 25 Jahre alte "The Power Of Love" von Frankie Goes To Hollywood, dessen Dub-Interpretation als zweite Single vorgesehen ist. Spannender ist "Waiting On The World To Change" - sowohl musikalisch als auch inhaltlich, denn Dellé hat dem heiseren Blues Rock von John Mayer eine deutlich wärmere Soul-Note verliehen. Dazu singt er davon, dass ihm und seinen Freunden immer vorgeworfen wird, dass sie für Nichts stehen würden. Dabei fühlen sie sich einfach nicht dazu berufen, sich aufzulehnen: "Now we see everything that's going wrong with the world and those who lead it./ We just feel like we don't have the means to rise above and beat it." Dass Dellé sich für dieses Cover entschieden hat, ist wirklich interessant. Immerhin sind Seeed ja als eher unpolitische Spaßkapelle einzuordnen. Vielleicht motiviert das Ganze aber nun den ein oder anderen, nicht mehr den Kopf in den Sand zu stecken und stattdessen lieber für seine Meinung einzutreten.

Mit seiner Single "Pound Power" bricht Dellé eine Lanze dafür, das Leben zu genießen. Das ist gut, auch wenn seiner Meinung nach fette Steaks und dicke Karren dazu gehören. Vor allem geht es aber darum, sich nicht von den Spielverderbern und Diätberatern die Laune versauen zu lassen: "Don´t you fake the sugar in my cup of tea./ I love it big and soft and nice and sweet." Somit gilt bei Dellé, was immer bei Seeed höchste Priorität hat: Schüttel deinen Speck!(motor.de)


Part 1:
Before I Grow Old

Part 2:
Before I Grow Old



Titelliste

CD 1:

01 Before I Grow Old
02 Fly Away
03 Pound Power Ghana Fufu Acoustic
04 Pound Power
05 Bad Vibes Champion
06 Waiting on the World to Change
07 I Am Leaving
08 Power of Love
09 Cry Out
10 You Girl
11 Family Thing
12 Be My Girl
13 You're Why I Wake Up in the Morning
14 I Would Fly Around the World for you
15 Head Over Heels

CD 2:

16 Thou Shall Not
17 Coming Home
18 Guerilla Maiden
19 The Power of Dub
20 Be My Dub
21 I Am Dubbing
22 Dub Away
23 Thou Shall Not Dub
24 Dub Maiden

Genre: Reggae
Bitrate: 187 kBit/s (VBR)

Year: 2009


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