Wer auf Ska steht, kommt an den TOASTERS nicht vorbei. Denn die stets wechselnden Mitglieder um den Exil-Engländer Rob „Bucket“ Hingley, der die Truppe in Manhattan 1981 gründete, sind laut dem Billboard-Magazin die „Pioneers Of Ska“, haben mehr als 4000 Konzerte gespielt und die dritte Skawelle entscheidend mitgeprägt, auch wenn sie sich wahrscheinlich eher als Verfechter des Two-Tone-Sounds sehen.
Die dritte Welle der ursprünglich Jamaikanischen Volksmusik zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass stilfremde Genre wie Punk und Rock, aber auch World-Beat und Soul in die Musik mit einfließen. Mit „One More Bullet“, ihrem zehnten Studioalbum , geht Mastermind Bucket natürlich keinen Meter von seinem selbst errichteten Trampelpfad ab, auch wenn die Reggae-Elemente auf dieser Scheibe wesentlich stärker im Vordergrund stehen als sonst, wie zum Beispiel der stark groovende Titeltrack beweist.
Demnach sind die zwölf Nummern auch etwas relaxter als sonst, auch wenn es mit „Night Train To Moscow“, „El Chopo“ oder „You're Gonna Pay“ wieder die typischen, sehr tanzbaren Uptempo-Nummern gibt, für die man die TOASTERS liebt und die die Band selbst „East Side-Beat“ nennt.
Auf der Scheibe, die in Europa auf dem Schweizer Label Leech Records erscheint, sind mit dem DAVE CLARK FIVE-Song „Bits And Pieces“, „When Will I Be Loved“ der EVERLY BROS. und dem „Blues Brothers Outro“ auf die Musik von „Everybody Needs Somebody To Love“ noch drei Coverversionen vertreten, die mächtig swingen und durch abgefahrene Hammondorgel-Soli bestechen. Der Sound von „One More Bullet“ ist für meinen Geschmack ein wenig zu sauber und klar geworden, ansonsten geht die Platte aber mehr als in Ordnung. Die TOASTERS sind nach all den Jahren eine feste Institution im Ska und werden dies auch noch lange bleiben.
One More Bullet
So long and thanks for all the fish
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It's telling I had not even realized that I had not posted a new entry
since a week. A sign that it is time to pull the plug, and this time
permanently.
vor 1 Jahr









