Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße

Dienstag, Mai 13, 2008

Gustav - Rettet Die Wale

Ich liebe LeserInnenwünsche, so lernt man neue intelligente Musik kennen, sehr empfehlenswert! Sollte sich jemand die neue CD der Dame kaufen, vergesst nicht, sie hier Blog vorzustellen. Die CD kommt am Freitag raus und wird bestimmt auch wieder ein Knaller sein.



"Rettet die Wale und stürzt das System. Und trennt euren Müll, denn viel Mist ist nicht schön. Vergeudet eure Jugend und sagt nicht Neger und nicht Tschusch. Und seid ihr eures Lebens müde legt Hand an euch und macht Schluss. Bittet selten um Verzeihung und füttert Tauben im Park. Und lasst den Kindern ihre Meinung oder treibt sie früher ab. Und nehmt euch an den Händen und macht Liebe jeden Tag und rettet die Wale!"

Diese klugen, teils zynisch-wertvollen Textzeilen stammen aus dem Song "Rettet die Wale" des gleichnamigen Debütalbums von Gustav. Hinter diesem Namen verbirgt sich, nein, kein Mann, sondern eine bewundernswerte Frau namens Eva Jantschisch, der man schon nach dem ersten Hören sofort um den Hals fallen möchte. Gustav vereint in ihrer Musik eine ganz persönliche Botschaft, die zunächst ein wenig kitschig wirkt, nicht zuletzt auf Grund des Covers und Albumtitels. Hinter der zarten, zerbrechlichen Stimme verbirgt sich aber auch die wahre Revolte. Gustav nimmt die gesamte Gesellschaft und die damit verbundenen politischen und sozialen Zusammenhänge in die Mangel. Mit einer scheinbar naiven Denkweise, die selbstbewusster und kritischer nicht sein kann.

Eva Jantschitsch kommt aus Österreich und wächst in einer musikalischen Familie auf. Ihre Schwestern spielen Klavier. Eva entscheidet sich leider für die Geige, obwohl ihr die Harfe mehr am Herzen liegt. Das Streichinstrument macht ihr schwer zu schaffen. Es dauert zu lange, bis der richtige Ton erklingt. Ihre Rache gegenüber hört man später auf ihrem Debütalbum, wo sie einfach den Computer die Geige spielen lässt.

Ihre weiteren musikalischen Erfahrungen sammelt sie zunächst als Keyboarderin und Sängerin in den Formationen Metrosau und Motorsau. Sie studiert visuelle Kunst und beschäftigt sich viel mit Performance, Webprojekten und der Videokunst. 2002 konzentriert sie sich auf ihre Soloarbeit und möchte nicht länger nur die Tasten des Keyboards bedienen und das Bild Frau in Elektronik = Sängerin weiter verkörpern. Nein, sie will ihr eigener Laptop-Pilot sein. Learning By Doing heißt also die Devise und zunächst macht sie sich deshalb mit Audiosoftware vertraut. Darüber hinaus lernt sie nette Menschen kennen, die ein Studio besitzen und ihr mit Wissen und Equipment stets behilflich sind.

Sie verarbeitet ernste Themen mit einer guten Portion Humor und lässt neben den Worten die Musik für sich alleine sprechen. Dabei jongliert sie mit verschiedenen Sprachen, ob in deutsch, englisch oder französisch. Bei ihr herrscht keine Popsong-Regel. Neben den treffsicheren Aussagen ist sie auch für die Musik verantwortlich. Die satirische Lyrik verpackt sie mit Elektronik-Samples, experimentellen Akustiksounds und lebendigen Poparrangements. Sie spielt verschiedene Instrumente ein, komponiert, produziert und gestaltet auch das Artwork. Doch vor allem protestiert sie; mal zynisch-sauer, dann wieder traurig-süß.

Seit 2001 schreibt sie ihre Texte. Die Themen finden sich in dieser Zeit ohne Probleme. Da stürzt das World Trade Center ein oder der G8 Gipfel in Seattle findet statt - ein gefundenes Fressen für den kreativen Gustav-Kopf. Natürlich stoßen derartige Parolen, die oft plumper und direkter nicht sein können, bei einigen Moralaposteln auf taube Ohren. Dass sich hinter dem Songwriting auch noch eine Frau verbirgt, ist diesen Nörglern ein weiterer Dorn im Auge. Aber sollen sie sich nur aufregen und an ihren schlechten Verdauungssäften ersticken. Das Little Weird Grrrl wird sich davon kaum beeinflussen lassen und ihre Mission erfolgreich fortführen. Ihre Fangemeinde hat sie dabei auf jeden Fall auf ihrer Seite.

Das Debüt "Rettet die Wale" ist kein Fetenknaller. Im Gegenteil, die Melodien legen sich sanft um die Gehörgänge und laut ihrer Komponistin steigen sie mehr in den Kopf, als in die Beine. Acht wunderbare Entspannungslieder und die Dame hat noch einige Stücke mehr auf Lager. Die will sie aber noch nicht auf ihrem Erstlingswerk veröffentlichen, da der Produktionsaufwand doch erheblich größer ist und sie lieber alles gerne alleine macht.


Rettet die Wale



Title

01 Intro
02 We Shall Overcome
03 Little Weird Grrrl
04 Linzserenade
05 Genua
06 One Hand Mona
07 Mein Bruder
08 Da, am Monopol
09 Rettet die Wale

Genre: Electronic
Bitrate: 158 kBit/s (VBR)

Year: 2004

Kommentare:

KlausiB hat gesagt…

Wow!

1000 Dank!!

Anonym hat gesagt…

super!
hat jemand zufällig das neue album "Verlass die Stadt", wär nett das zu upen
danke!

Anonym hat gesagt…

danke. und jetzt noch "Verlass die Stadt". Bitte, bitte bitte...

musste mal gesagt werden ... hat gesagt…

ihr seid ja soooo toll - wenn ihr das album unbedingt wollt, dann kauft es euch doch! da wird wirklich mal gute, innovative, deutschschprachige musik veröffentlicht und ihr wollt das natürlich umsonst downloaden; dass gustav auf diese art und weise wahrscheinlich nur 500 ihrer cds verkauft und dann am ende kein neues album mehr rausbringen wird, weil sie oder ihr label es sich schlichtweg nicht mehr leisten können, dafür so ne tolle, werbefinanzierte seite mit den downloadlinks kohle scheffelt, ist euch scheißegal - ihr seid solche penner!

der likedeeler hat gesagt…

Seh das nicht ganz so. Ich hätte niemals von Gustav gehört, wenn nicht irgendwer der LeserInnen nach Gustav gefragt hätte. Somit hätte es also auch nicht die Möglichkeit gegeben, dass ich ihr Album kaufe. Somit tragen wir zur Verbreitung der Musik von Gustav bei, steigern ihren Bekanntheitsgrad und auch die Wahrscheinlichkeit, dass eineR der/die LeserInnen auf ein Konzert von ihr geht. Und was hast Du für Gustav getan? Nix, wahrscheinlich?

Was mich wirklich nervt ist nicht, dass Du hier Deinen Beitrag gebracht hast. Das ist O.K.
Aber warum unterstellt die Sorte Kommentatoren wie Du einem immer, dass man Geld mit dem Vorstellen von Musik verdienen will? Siehst Du hier irgendwo Werbung? Du kannst Dich schwarz suchen und Du wirst keine finden, weil ich keine Werbung mache. Dann käme ich mir wie ein Verbrecher vor. Bin ich nicht, also, bitte, halt Dich mit solchen Unterstellungen zurück.

musste mal gesagt werden II hat gesagt…

Ach likedeeler, sei doch einfach ehrlich zu dir. Um was geht es denn auf deiner Seite hauptsächlich? Meist doch nur um das illegale Verbreiten von urheberrechtlich geschützten Inhalten. Kaum ein Beitrag ohne Link zum Album-Download, am Besten mit 320kbps mp3s, damit man auch wirklich keinen Unterschied zur CD hört. Und kaum ein Beitrag oder Feed ohne "kannste mal das neue XXX album uppen". Du siehst es doch am deutlichsten, weswegen die Leute auf deine Seite kommen. Und wieviele Alben durch deine Seite heruntergeladen werden.

Und komm mir jetzt nicht mit Promotion - wenn du dich ein bißchen Informieren würdest, dann kommen ( laut VUT ) auf 10 illegal heruntergeladene Alben nur noch ein gekauftes. Und nicht andersherum. Junge, du führst einen gewöhnlichen Share-Blog, machst dabei auf Pirat ( Linkendeeler Lied, etc.) - komm mir jetzt also bitte nicht als ehrenamtlicher Promoter.

Wenn du's immer noch so siehst, hier ein Vorschlag: schreib doch einfach mal eine Mail an Mosz Records oder Chicks on Speed Records und frag dort an, ob es okay ist, wenn du die Alben ihrer Künstler zu Promozwecken umsonst zum Download anbietest. Die email-Adressen findest du auf deren Homepages, hab ich gerade überprüft ... du kannst aber auch direkt an Gustav schreiben, auch auf ihrer Homepage hab ich gerade eine Kontaktadresse entdeckt. So sicher bist du dir deiner Sache dann doch nicht, oder? Oder glaust du wirklich, Label oder Künstler freuen sich, wenn sie monatelange Geld & Arbeit in ihre Alben stecken, nur damit sie von Helden wie dir umsonst zum Download angeboten werden? Hallo Selbstbetrug!

Welche Entschuldigung kommt als nächstes? Die böse Musikindustrie hat's verdient? Hat verschlafen? Also ... die meisten Alben, zu deren Download du hier auf deiner Seite verlinkst, haben relativ wenig mit der bösen Musikindustrie zu tun und stammen von kleinen Bands auf kleinen Labels, die wirklich auf jede verkaufte CD angewiesen sind. Es geht hier nicht um das große Geld, es geht hier um das Überleben als Künstler! Würdest du nur einen Musiker kennen, dann wüßtest du das! Was glaubst du eigentlich, wie sich solche Leute finanzieren? Durch die Verkäufe ihrer CDs, die nie in den Charts auftauchen? Durch Livekonzerte vor 200 Leuten, geteilt durch Bandmitglieder, abzügl. Anfahrts- & Hotelkosten, minus Clubmarge & MwSt?

Und schau dir doch einfach mal die Homepages der jeweiligen Plattenfirmen an - stecken da wirklich Multimillionäre dahinter, wenn ihre Plattenfirma gerade mal 30 Veröffentlichungen hatte, von denen selbst ich die Hälfte nicht kenne? Auf www.mosz.org, dem Label welches "Rettet die Wale" veröffentlicht hat, heißt es: "mosz is a new label founded 2003 by stefan nemeth, member of radian, and video artist michaela schwentner" - das klingt jetzt wirklich nicht nach reichen Plattenbossen, sondern eher nach zwei äußerst coolen Leuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in dieser für Plattenlabels schwierigen Zeit ( also trotz Leute wie dir ), noch Alben zu finanzieren und zu veröffentlichen. Und ohne diese Leute wäre z.B. Gustav nur ein weiteres myspace Projekt mit ein paar schlechtproduzierten Demos. Und so sieht wohl die Zukunft aus - danke das du mithilfst, jeglicher neuen, innovativen, guten Band jede Aussicht auf die Veröffentlichung und die damit verbundene Promotion eines Albums zu zerstören.

Was bleibt am Ende? 1. Die Musikmajors, die uns mit immer noch mehr DSDS-Scheiße zumüllen, da sich Musik nur noch in Cross-Promotion trägt! 2. Sehr, sehr viele neue Internet-Millionäre, deren Share-Dienste doch nur durch die Verbreitung geschützter Inhalte groß werden - und die verdienen definitiv an Werbung! 3. Und am Ende siegt der Überwachungsstaat, denn du spielst gerade denen in die Hände, denen die Informationsfreiheit im Internet schon eh und je ein Dorn im Auge war. Und wenn sich auch die kleinen Musiklabels nicht wehren können und wollen, jetzt, wo immer mehr die Fernsehanstalten und die Filmindustrie geschädigt werden, wird es sicher nicht mehr allzu lang dauern, bis unsere Freiheiten wieder ein Stückchen mehr beschnitten werden. Und das macht mich sauer!

Also, merkst du, wie sich das Blatt langsam wendet? Und wie sich die Seiten langsam verschieben? Du solltest dein Konzept mal gründlich überdenken, denn um etwas "Gutes" zu machen, könntest du ja auf die Verlinkung zu Alben-Downloads (oder ihren Upload) verzichten und bei den Text-Reviews bleiben. Oder auf die myspace-Seiten der Künstler verweisen, dort kann meist in deren Alben reinhören.
Also likedeeler, auf welcher Seite stehst du?

der likedeeler hat gesagt…

Na klar hast Du Recht, dass es hier die Musik umsonst gibt. Und Du hast auch Recht, dass es darum geht.

Aber es geht hier nicht darum Geld zu verdienen. Werbung findest Du erst bei den Hostern oder den URL-Umleitern.

Mir, und ich denke den anderen Mitmachenden auch, geht es darum, neue Musik kennen zu lernen. Hast Du früher nicht die Reviews gelesen und gedacht, dass würde ich mir jetzt mal gerne anhören, und bis zum nächsten Besuch im Plattenladen hattest Du die Bands über die berichtet wurden schon wieder vergessen.

Hier stell ich die Musik vor, die ich kennenlerne und teile das anderen Interessierten mit.

Ich glaube nicht, dass ich ohne uns bösen Piraten, Gustav überhaupt kennengelernt hätte. Geschweige denn, dass ich mir ne CD von ihr gekauft hätte. Und den anderen 20 - 100 Leuten, die sich das Album laden, geht es wahrscheinlich zu 80 - 90% genauso. Ich könnte mir vorstellen das der prozentuale Anteil sogar noch höher liegt. Vor diesem Hintergrund relativieren sich die Verluste für KünstlerInnen wie Gustav doch schon wieder stark, finde ich.

Du hast natürlich Recht, ich animiere wenige oder eher sogar keinen hier im Blog die CDs zu kaufen. Aber ich denke, dass schon ein beträchtlicher Teil Bands kennenlernt von denen er sagt: joh, da geh ich mal aufs Konzert, wenn die bei mir in der Stadt sind. In diesem Sinne wollte ich das Promoten verstanden wissen.

Es gibt übrigens auch viele Bands, die sagen, dass sie das Kopieren ihrer Werke OK finden oder sie gar unter eine Creativecommons-Lizenz stellen. Sie argumentieren ähnlich wie ich es von der Piratenseite aus mache.

Klasse finde ich jedoch, dass Du mich zur Diskussion herausforderst. Denn in einem hast Du uneingeschränkt Recht: auch bei der Piraterie sollte man sich stets seiner Handlungen bewußt sein und daran denken, dass man hier das geistige Werk anderer Menschen genießt und weiter gibt.

Erwarte Deine Erwiderung

musste mal gesagt werden III hat gesagt…

Schön, daß du dich der Diskussion stellst, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, daß dein Handeln den Künstlern in massivster Form schadet, deren Musik hier nur aus eigennützigen Gründen zum Download angeboten wird. Du verwechselst nach wie vor zwei Dinge: das Vorstellen neuer Musik und das Schreiben von Reviews hat in keinster Weise etwas mit der Verbreitung von Musik zum illegalen Download zu tun. Ginge es dir wirklich nur darum, neue Musik vorzustellen, würden ja Links zu den jeweiligen amazon-Streams, myspace-Seiten oder Labelhomepages reichen, um deinen Lesern und Freunden einen breiten Eindruck der jeweiligen Bands zu geben - denn soviele Möglichkeiten, sich legal in neue Alben hineinzuhören, gab es noch nie.

Dir geht es aber offensichtlich hauptsächlich darum, die Alben komplett und in bestmöglicher Qualität bereitzustellen, damit sie über deine Seite umsonst heruntergeladen werden können und sie von keinem mehr gekauft werden müßen. Denn sei doch mal ehrlich: wieviele Alben, die du dir in den letzten Jahren gezogen hast, hast du dir anschließend gekauft? Sicher doch, jedes das dir gefallen hat - alles klar! Das nimmt dir auch jeder ab ... Und was ist mit den ganzen "Wunschlisten" und "kannste mal das XXX Album uppen"-Posts? Gerade hier wird doch klar, daß die Leute diese Bands / Alben schon kennen und nur einen Weg suchen, um umsonst daran zu kommen. Und du bietest ihnen diese Möglichkeit, und das nur aus zwei Gründen: 1. weil du kannst (... noch), 2. weil du dich dabei unglaublich cool fühlen mußt. Denn mehr bringt dir das ganze ja nicht ... du machst ja noch nicht mal Werbung. Und dass alles auf Kosten der Künstler, denn die Realität sieht so aus (bei "XYZ" bitte Lieblingsband eintragen):

1. Die Band "XYZ" spielt im Proberaum einige Demos ein, welche sie auf ihre myspace-Seite stellen und an verschiedene Konzertveranstalter schicken. Leider bekommen sie von den meisten Clubs nur Absagen, denn die Band ist weder bekannt, noch hat sie irgendwelche Presse vorzuweisen. Außerdem lassen auch die im Proberaum aufgenommen Lieder zu wünschen übrig; kein Wunder, bei einer Aufnahme mit nur einem Raummikro. Und auch wenn die Band gut ist, die Konzertveranstalter zweifeln an einem gut besuchten Konzert und buchen lieber Bands, bei denen sie aufgrund derer bisherigen Veröffentlichungen und Pressebesprechungen auf ein großes Publikum hoffen können.

2. Enttäuscht von diesen Absagen beschließen "XYZ" einen weiteren Schritt für ihre Karriere zu tun, werfen ihr Erspartes zusammen und leisten sich damit ein Wochenende in einem kleinen Studio. Mit dem dort produziertem Demo bewerben sich "XYZ" bei verschiedenen Plattenlabels; und trotz des großen finanziellen Risikos, welches eine vollkommen unbekannte Band für ein Label bedeutet, findet sich ein kleines Indielabel, welches die Band unter Vertrag nimmt.

3. Ab jetzt wird gearbeitet: die Band darf, vom Musiklabel finanziert, nochmal in einem professionellen Tonstudio aufnehmen; ein Grafiker entwirft das Coverartwork, mit den neu eingespielten Liedern wird ein Album zusammengestellt und es werden Promo-CDs gepresst, welche von einem Promoter an alle wichtigen und unwichtigen Musikzeitschriften, Konzertveranstalter, Festivals, etc. geschickt werden. Das Pressefeedback ist gut, was das Musiklabel dazu bewegt, das Album in einer höheren Auflage zu pressen; und die Promo-CDs und die beiden guten Reviews in Intro und Spex veranlassen einige Konzertveranstalter, "XYZ" bei sich auftreten zu lassen.

4. Pünktlich zur kleinen Deutschland-Tournee kommt das Album in die Läden, und eigentlich sollte jetzt nichts mehr schiefgehen, da die Musikpresse wirklich begeistert war. Nur leider haben einige tolle "Piraten" auch Wind von dem Album bekommen und laden es auf versch. Tauschbörsen, manche sogar mit dem wahnwitzigem Gedanken, der Band dadurch zu helfen. Die vielen kleine Kids, die auch die Reviews in Spex & Co gelesen haben, sind darüber natürlich entzückt - warum denn noch Geld für ein Album zahlen, wenn man's sich umsonst ziehen kann und manche "Piraten" sogar wie Hündchen auf Zuruf gewünschte Alben hochladen?

5. Tja, wie geht's jetzt weiter mit "XYZ"? Die Tour war zwar erfolgreich, auch weil einige der Kellerkinder, die sich das Album gezogen haben, sich die Band live angesehen haben; und auf den 10 Konzerten, die die Band hatte, hat sie auch insgesamt ganze 4.000 Euro Gewinn gemacht, was für jedes Bandmember ca. 1.000 Euro für insg. 8 Konzerte entspricht. Aber das Album will sich nicht verkaufen; kein Wunder, da es sich inzwischen jeder potenzielle Käufer heruntergeladen hat, und das kleine Musiklabel bleibt auf den meisten der gepressten CDs sitzen. Und natürlich auch auf den Studiokosten, Presskosten, den Kosten für Grafiker, Promoter, dem Vorschuß für die Band, Anzeigen etc. - kurzum, die Veröffentlichung war für das Label ein totales Verlustgeschäft.

6. Zwei Jahre später hat "XYZ" wieder genügend Material für ein neues Album, und auch wieder mal richtig Lust auf Tour zu gehen. Doch das kleine Indielabel - falls es zu diesem Zeitpunkt noch existiert - kann sich eine weitere Veröffentlichung dieser Band nicht leisten; und auch die Konzertveranstalter wollen nicht richtig ziehen, da das letzte Album der Band ja zwei Jahre zurückliegt, keiner die neuen Lieder kennt und die Presse ebenfalls seit zwei Jahren nichts mehr über "XYZ" geschrieben hat. Und so setzen sich "XYZ" zusammen und beschließen die Band aufzulösen - Ende der Geschichte!

Um es auf den Punkt zu bringen - likedeeler, zu zerstörst Musik und schadest jeder Band, deren Alben du hier zum Download anbietest! Sorry, da hört der Spaß für mich auf und ich HOFFE das dir Ekel wie ProMedia bereits auf den Fersen sind, damit du von einem der Musikmultis wie Warner oder BMG auf Beträge verklagt wirst, die du in den nächsten 20 Jahren nicht zurückzahlen können wirst - und wozu das alles?

... und nochmals - kurz - zu den Bands, die ihre Musik selbst umsonst zum Download anbieten - die machen das, wie gesagt, selber und sind, wie im Falle Nine Inch Nails oder Radiohead, nicht mehr auf Albumverkäufe oder Plattenbesprechungen angewiesen. Außerdem gibt es auch in der Musikbranche eine Art Generatonenvertrag, in dem eine finanziell erfolgreiche Band die Arbeit mit unbekannteren Bands ermöglicht, sobald das aber nicht mehr gegeben ist, bricht das Kartenhaus zusammen - aber darüber stand ja genügend in der Presse.

In diesem Sinne - werd dir mal darüber klar, was du hier überhaupt alles kaputt machst! Für nichts!

Dreinredner hat gesagt…

Also, möchte mich hier auch mal kurz einmischen. Ich habe mich professionell mit dem Thema Musikpiraterie auseinandergesetzt und weiss von was ich spreche. Ich hoffe man merkt dies am Beitrag.

Das Internet ist heute der wichtigste Ort um Musik zu promoten, verbreiten, vermarkten und zu verkaufen. Musik ist ebenso wie beispielsweise die Fotografie eine ubiquitäres Gut. Ganz nebenbei werden täglich millionen Fotografien reingezogen, und kein Mensch fragt nach den Fotografen. (kann man sich nämlich mal überlegen). Unendlich verfügbare, exakt kopierbare Güter werden nun mit künstlichen Gesetzen und Datenträgern versehen, die es dem Markt ermöglichen sie kommerziell zu nutzen. Ein höchst unnatürlicher irrsinniger Akt, zahlt doch keiner etwas für andere ubiquitäre Güter. Bei der Musik empört man sich, weil dieser Sektor dem Markt mal Untertan war und jetzt plötzlich nicht mehr. Überleg dir ruhig mal welche ganz alltäglichen Güter du brauchst, konsumierst usw...

Die ganze Sache ist hochkomplex. Frag mal deine Eltern wie viele Bands sie früher gehört haben? Heute hört man viel mehr Bands. Um sich in einer Stilrichtung auszukennen, müsste man sehr hunderte von Alben kennen. Dies können sich aber nur reiche Leute leisten, sowie auch nur reiche Leute mit Spitzensoftware Musik machen können. Folglich ein strikt elitäres System!

Wieviele Electronic-Bands die du hörst haben wohl mit illegaler Software begonnen, weil sie kein Geld dafür hatten?
Wenn ich eine Band unterstützen will, lade ich ihre CD's runter, gehe zum Konzert und kaufe ein Shirt ;) So geht das!

Schon mal was von Felix Oberholzer-Gee gehört? Wenn du mir folgendes nicht glaubst, gib es bei Google ein. Er hat in seiner sehr umfangreichen Studie festgestellt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Piraterie und Musikkäufen gibt. Natürlich nur für bekannte Alben. Aber deine Unterstellung ist in der Wissenschaft noch nicht einmal bewiesen.

Des Weiteren werden der Musikindustrie riesige Fehler und künstlich hochgehaltene Preise usw vorgeworfen. Ich kann diese jetzt nich auch noch ausführen, weil du sonst aufhörst den Beitrag zu lesen. Habe nämlich schon seitenweise zu dem Thema geschrieben.

Mit meinem Beitrag will ich mich auf keine Seite stellen. Ich will die Gesprächsteilnehmer nur darauf aufmerksam machen, dass das Thema viel komplexer ist, als ihr es bisher skizziert habt. Wirtschafts-, Politik- und Gesellschaftssystem, deren Wandel und Ausrichtung wirken an verschiedensten Stellen mit ein.

Es grüsst euch der Dreinredner

Dreinredner hat gesagt…

Leute die sich wirklich mit dem Thema befassen wollen, werden nicht darum herum kommen, Bücher zu lesen. Aus meinen Literaturlisten hab ich im folgenden ein paar Autoren und Internetlinks aufgelistet:

Biddle, Peter, Paul England, Marcus Peinado und Bryan Willman (Microsoft Corporation),
„The Darknet and the Future of Content Distribution“, 2002 ACM Workshop on Digital Rights Management, November 18, 2002, Washington DC,
http://crypto.stanford.edu/DRM2002/darknet5.doc
Castells, Manuel (2001): Das Informationszeitalter I. Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft,
Opladen: Leske+Buldrich
- (2005): Internet-Galaxie. Wiesbaden: VS Verlag
Commission on Intellectual Property Rights: Integrating Intellectual Property Rights and
Developement Policy, London 2002. Online unter: http://www.iprcommission.org/papers/pdfs/final_report/CIPRfullfinal.pdf.
Fontana, K. (2007): Nationalrat für ausbalanciertes Urheberrecht. In: Neue Zürcher Zeitung,
25.09.2007, 16.
Friedman, Thomas L. (2006): Die Welt ist flach. Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts.
Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.
Grassmuck, Volker (2006): „Wissenskontrolle durch DRM: Von Überfluss zu Mangel“, in:
Hofmann, Jeanette: Intellektuelles Eigentum im Zeitalter von Digitalisierung und Internet. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung.
- (2004): Freie Software. Bonn: bpb Bundeszentrale für politische Bildung.
Himanen, Pekka (2001): The hacker ethic and the spirit of the information age. London:
Secker & Warburg.
IFPI (2008): Digital Music Report 2008. http://www.ifpi.org/content/library/DMR2008.pdf,
Zugriff: 22.01.2008
Ipoque (2007): Internetstudie 2007. Online unter:
http://www.ipoque.com/userfiles/file/p2p_study_2007_abstract_de.pdf, Zugriff: 15.01.2008
Kuhlen, Rainer (2004): Informationsethik. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Lessig, Lawrence (2001): The Future of Ideas. The Fate of The Commons in a Connected
World. New York: Random House.
- (2004): Free Culture – How big media uses technology and the law to lock down culture
and control creativity. New York: Penguin Press.
- (2006): Code Version 2. New York: Basic Books.
Long, Roderick T. (1995): The Libertarian Case against Intellectual Property Rights,
Formulations. Online unter: http://libertariannation.org/a/f31l1.html, Zugriff: 22.01.2008.
Moglen, Eben (2003): The dotCommunist Manifesto. Online unter:
http://emoglen.law.columbia.edu/publications/dcm.pdf, Zugriff: 15.01.2008.
Negroponte, Nicholas (1995): Total digital: Die Welt zwischen 0 und 1 oder die Zukunft der
Kommunikation, München: Bertelsmann.
Netanel, Neil Weinstock (2003): Impose a Noncommercial Use Levy to Allow Free P2P File-
Swapping and Remixing. In: Harvard Journal of Law & Technology, Vol. 17(1), 1-83.
Nonnenmacher, Peter (2008): Der neue Besitzer will neue Töne hören. In: Tagesanzeiger,
15.01.2008, 22.
Nuss, Sabine (2006): Copyright & Copyriot. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot.
Oberholzer-Gee, Felix, and Koleman Strumpf. "The Effect of File Sharing on Record Sales:
An Empirical Analysis." Journal of Political Economy 115, no. 1 (February 2007): 1-42.
Platt, Charles (2001) “The Future Will Be Fast but Not Free” In: Wired, 9.05.2001 Online
unter: http://www.wired.com/wired/archive/9.05/broadband_pr.html.
Qtrax. About. Online unter: http://www.qtrax.com/about.html, Zugriff: 27.01.2008.
Röttgers, Janko (2001): Mix, Burn & R.I.P. – Das Ende der Musikindustrie.
Stallman, Richard: Digital Rights Management. Online unter: http://www.gnu.
org/philosophy/words-to-avoid.html#DigitalRightsManagement, Zugriff: 3.01.2008.
Winckler, Lars (2008): Jetzt kostet Musik gar nichts mehr. In: DIE WELT, 29.01.2008, Nr. 24,
13.
WSIS (2004): Why a summit on the Information Society?. Online unter:
http://www.itu.int/wsis/basic/why.html, Zugriff: 5.01.2008.
Zastrow, Dieter (2007): Elektronik. [7. Auflage].Wiesbaden: Vieweg & Sohn Verlag.

Viel Spass beim Schmökern !!

der likedeeler hat gesagt…

Danke für Dein Reinreden, Dreinredner!
Und Sorry an Das musste mal gesagt werden, dass ich die beiden oberen Postings gebracht habe ohne hierdrin darauf zu verweisen. Aber musste unbedingt noch einkaufen gehen.

Als ich gerade einkaufen gegangen bin, dachte ich auch darüber nach, dass Kultur ein Aspekt von Lebensqualität ist, aber gleichzeitig auch Kulturgut. Kultur zu konsumieren ist ein Aspekt der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dieser wird der ärmeren Bevölkerung jedoch zunehmend vorenthalten.

Mein Nick ist übrigens schon bewußt gewählt. Und auch Störtebekkers Jungs wurden nicht von allen geliebt. Aber mit denen, die ihm zugetan waren, teilte er redlich seine erklaute Beute, so zumindest die Legende.

Ich will jetzt nicht sagen, dass dies meine Intention gewesen sei, als ich mir die erste mp3 geladen habe. Da ging es mir einfach darum, die Musik zu bekommen, die ich immer schon mal hören wollte. Die es aber nicht in den Läden gab, bei denen ich reinhören konnte. Dann macht man in Foren mit und tauscht. Das wurde mir aber irgendwann zu langweilig und ich ging auf die Suche nach den Werken, die andere suchten. Dabei kam mir irgendwann die Idee, das als nicht-kommerzielles Projekt auszubauen. Im Laufe des ersten halben Jahres merkte ich dann wieder Langeweile und dachte an die Zeiten in denen wir die Spex lasen. Gut angerissen, aber zu finden waren die Alben nie dort, wo man mal reinhören konnte. Also hab ich die Spex-Idee umgedreht und besorge zu den Werken der Kunstschaffenden auch noch die Beschreibungen der Bands, damit andere die noch nichts von den Künstlern gehört haben, eventuell neugierig werden.

Das ganze mische ich mit einer Portion sozialer Nachrichten, um die LeserInnenschaft daran zu erinnern, dass es wichtig ist, sich im echten Leben politisch zu engagieren.

Mir geht es also nicht ums cool sein, sondern viel mehr darum Ideen zu verwirklichen, die aus meiner Leidenschaft zur Musik geboren wurden.

Nochmal zu Dreinredner. Schön finde ich den Aspekt mit den Eltern. Ich meine wir haben die Ausläufer ja noch mitbekommen. Ich saß damals vor der Schlagerralley Mel Sanders Hitparade und hab mir den ganzen Kram, den ich toll fand aufgenommen. Später als ich dann Taschengeld in nennenswerterer Höhe hatte kaufte ich mir jede Menge Schallplatten und noch mehr Kassetten, um die Musik mit Freunden zu tauschen. Dabei wurden auch Kopien von den Tapes gezogen. Und ich hab noch eine Vinyls auf denen Copy kills music draufsteht. Insofern hat sich zumindest bei der Industrie kaumwas an der Argumentation geändert.

So long

musste mal gesagt werden IV hat gesagt…

Hallo Dreinredner,

dein bisheriger Beitrag ist leider alles andere als professionell, sondern hauptsächlich unlogisch:

1. warum sollte Musik ein ubiquitäres Gut sein? Musik ist eben nicht überall "natürlich" verhanden, sondern muß produziert werden, und auch wenn wir täglich von Radio, etc. beschallt werden - denn darauf willst du ja anscheind hinaus - dann geschieht das nur im Zuge einer Verwertungsregelung (dazu ist z.B. die GEMA da, die NCB in England, ...), durch die die Komponisten entsprechend finanziell entschädigt/unterstützt werden.

2. warum sollten Fotografien ubiquitäre Güter sein? Auch hier gilt, ohne den Fotografen keine Fotografie, ohne Lizenzzahlung kein Abdruck, ohne Abdruck nicht verhanden. Oder, scann einfach mal ein Foto eines bekannten Fotografen, druck es tausendfach und laß die Plakate in der nächstgrößeren Stadt aushängen - auf die Abmahnungen kannst du dich jetzt schon freuen! Ähnliches gilt im Internet, auch hier standen schon unzählige Webshops vor Abmahnungswellen, nur weil sie Produktabbildungen von anderen Homepages benutzt haben.

- Sind diese Verwertungssysteme gerecht? Ja, denn dadurch wird gewährleistet, daß der Urheber (d.h. Komponist, Fotograf, etc.) für seine Arbeit entlohnt wird und auch von seiner Arbeit leben kann, was auch kultur-gesellschaftlich absolut notwendig ist. Denn welchen Anreiz hätte denn der Künstler noch, wenn er von seiner Kunst nicht mehr leben könnte (ich weiß, Kunst kommt nicht von können sondern von müssen, aber ich hoffe du verstehst was gemeint ist).

3. Hört man heute wirklich viel mehr Bands? Als wann? Sicher, in den 60er Jahren gab es weniger Bands als heute, aber auch in den 70ern? 80ern? 90ern? Und in all diesen Jahrzehnten zusammen? Auch in der Grunge-Ära war es hilfreich sich mit 70s-Rock und Punk auszukennen; und war das damals elitär? Konnten sich nur damals reiche Kids Platten leisten? Ich selber habe ca. 1.200 gekaufte Tonträger und bin bestimmt nie reich oder elitär gewesen; also bitte, was sollen denn diese komischen Argumente! Und überhaupt, was ist das für eine Argumentation: heute gibt es 1.000 Bands die man kennen muß (muß ?), daher habe ich das Recht, mir die Alben illegal zu beschaffen?

4. Was soll das mit der illegalen Software? Was willst du mir damit sagen?

5. Wenn du eine Band unterstützen willst: KAUF dir ihre CD, geh zu ihren Konzerten und kauf dir ihre T-Shirts - so geht das! (wie toll du eine Band durch Downloads unterstützt habe ich bereits in den oberen Beiträgen ausführlich beschrieben).

6. Von deinem Felix Oberholzer-Gee hab ich noch nie etwas gehört, was eher gegen ihn spricht ; ). Tut auch nichts wirklich zur Sache und ist in keinster Weise stellvertretend (700 Alben aus den Billboard-Charts, ich bitte dich - weißt du wie die Billboard-Charts zustande kommen?) Aber gut gegoogelt!

7. Meine Unterstellung wird alltäglich von der grauen Realität bewiesen, untersuch doch einfach mal die ganzen Label-/Vertriebspleiten der letzten Jahre oder informier dich direkt vor Ort (letztes Wochenende war z.B. die Pop Up Messe in Leipzig), dann wirst du wahrscheinlich anders über das Thema denken.

8. Und nochmal - wer oder was ist mit Musikindustrie gemeint? Die Majorlabels? Die davon unabhängigen Indielabels? Minilabels, wie z.B. mosz, die aus "Spaß" an der Sache 10 Alben veröffentlichen und dann wieder zumachen?

9. Künstlich hochgehaltene Preise - ja, ja, altes Thema - bei 2-4 Euro Gewinn pro CD, welche noch zwischen Label und Künstler aufgeteilt werden müßen und was auch noch für Retouren, weniger erfolgreiche CDs, etc. herhalten muß - da kann man ja die Preise wahnsinnig hochhalten. Okay, 2-4 Euro können viel sein wenn man Millionen CDs verkauft; aber inzwischen gibt es Wochen, in denen man schon mit 500 verkauften Tonträgern in die Top 100 kommt. Und wieviel Bands sind in den Top 100? Den Rest kannst du dir ja denken!

10. Wen willst du eigentlich mit dieser Literaturliste beeindrucken?

11. Ich bin hier raus, denn zu einer Diskussion gehört auch immer der Wille, seinen Diskussionspartner zu verstehen - hier hingegen schreibt jeder nur das, was er gerne sieht - und dafür tipp ich mir nicht die Finger wund!

Dreinredner hat gesagt…

Aristoteles hat vielleicht noch gewust was logisch ist. In Zeiten des Sozialkonstruktivismus, scheinst du der Einzige zu sein, der das noch weiss. Spass beiseite:

1. warum sollte Musik ein ubiquitäres Gut sein? Allein die Tatsache, dass es ein Album in Tauschbörsen millionenfach geladen werden kann, beweist diese Aussage. Des Weiteren sollte dir die Definition des Wortes bekannt sein. Ich habe nicht gesagt die Produktionsbedingungen sind ubiquitär!

2. warum sollten Fotografien ubiquitäre Güter sein? Wenn du denkst ich rede von Kunstfotografien täuscht du dich. Die Problematik beginnt bereits bei der Google Bildersuche die jeder völlig selbstverständlich nutzt und auch keiner nach den Produktionsbedingungen fragt. Wären wir wieder bei ubiquitär.

- Sind diese Verwertungssysteme gerecht? Nein. Der gerechteste Weg, und der der Zukunft am gerechtesten wird, sind Internetdownloadsysteme, wo Interpreten ohne Labels arbeiten, soweit das möglich ist.

3. Hört man heute wirklich viel mehr Bands? Ja ganz sicher. Kultur differenziert sich immer mehr aus. Es gibt immer mehr Kulturgüter. Sei es Kunst, Literatur oder Musik. Welcher normale Mensch kann sich ohne Bibliothek all die Klassiker leisten. Ich mir nicht.

4. Was soll das mit der illegalen Software? Was willst du mir damit sagen? Viele Bands, Alben, Ideen wurden erst möglich durch illegale Dinge. In meinem Beispiel mit illegaler Software. Fast alle Jungmusiker die ich kenne, arbeiten mit Cubase oder Ableton, was sie sich nie leisten könnten. Elitär ist nicht übertrieben.
Des Weiteren spiele ich darauf an, dass ein naives Verständnis von Legalität bzw Illegalität dieser komplexen Problematik nicht gerecht wird.

5. Wenn du eine Band unterstützen willst: Kauf dir ein T-Shirt. Konzert ist auch OK. Das mit der CD hatten wir ja eben.

6. Von deinem Felix Oberholzer-Gee hab ich noch nie etwas gehört. Wenn du auch gegoogelt hättest, wer er ist, wüsstest du dass er als Harvard Professor ziemliches Ansehen geniesst. Klar ist es eine Billboard-Charts, und klar sieht es bei kleinen Labels anders aus. Die grossen Verluste werden von den grossen Labels aber genau in solchen Mainstreambereichen verortet. Und das ohne jeglichen Beweis, was Oberholzer uns zeigt. Bevor man also die grossen Verluste und die Pop Messe anspricht, sollte man sich damit beschäftigen, wer die Verluste wirklich beklagt und ob der Vorwurf gerechtfertigt ist.

8. Und nochmal - wer oder was ist mit Musikindustrie gemeint? Die Majorlabels? Die davon unabhängigen Indielabels? Geb ich dir Recht. Die Diskussion beginnt da sehr partikulär zu werden. Aber wenn du nur von den kleinen Labels sprichst, dann hättest du nicht von Anfang an so hart gegen diesen Blog „gewettert“!

9. Künstlich hochgehaltene Preise - ja, ja, altes Thema. Wie schon gesagt: CD ist Vergangenheit und ein künstliches Mittel der veralteten Musikindustrie. Siehe die neuen Technologien und Versuche wie qtrax usw….

10. Wen willst du eigentlich mit dieser Literaturliste beeindrucken?
Man sollte sich nicht nur mit Alltagserfahrungen auseinandersetzen, wenn man laut reden will. Das solltest du am besten wissen.

11. Ich bin hier raus, denn zu einer Diskussion gehört auch immer der Wille, seinen Diskussionspartner zu verstehen - hier hingegen schreibt jeder nur das, was er gerne sieht - und dafür tipp ich mir nicht die Finger wund!
Ich geb mir alle Mühe. Im Übrigen gehe ich nur auf deine Argumente ein, und habe mein Meinung noch nicht mal geäussert.

Auf eine weitere Runde!

musste mal gesagt werden V hat gesagt…

Aristoteles ... was für'n Spaß! Auf ein letztes - weil's gar so lustig ist:

1. - Ist das in jedem Fall so / muß das sein?
- Hab ich auch nicht!

2. - Aha, Differenzierungen - dann bitte präziser! (Und ab wann beginnt Kunst?)
- Copyrighthinweis/-verstöße auch bei Google Bildersuche.
- Wären wir nicht, hier selber wiedersprochen!

Thema Gerechtigkeit:
- Stimmt, wenn sie das können und wenn sie dafür entlohnt werden.
Die Möglichkeiten gibt es jetzt schon, Künstler können sich z.B. auch direkt einen iTunes-Account einrichten bzw. es gibt auch Serviceagenturen, die das für Künstler übernehmen und weitere Dienste wie Promotion anbieten - erinnert ein wenig an bisherige Strukturen mit Vertrieb / Label, nicht wahr? Leider verteidigt Apple seine Marktführerschaft ziemlich aggressiv und verhökert z.B. die Downloads zu Preisen, die wiederrum nur durch die damit erhofften/verbundenen iPod-Verkäufe getragen werden können. Mal sehen wie sich das mit der anwachsenden Konkurrenz entwickelt.

3. Ganz bestimmt nicht deiner Meinung. Sicher addiert sich die Anzahl der "Kulturgüter", andererseits gerät ein großer Teil davon auch ständig wieder in Vergessenheit oder verliert - zumindest temporär - an Relevanz - denk z.B. an die DIY-HC Szene Anfang der 80er mit ihren tausenden 7"s, oder der Jamaika-Soundsystems, die seit Jahrzehnten einen ganz eigenen Markt mit unvorstellbar hohen Output darstellen. Oder die Hip Hop-Tape Szene, oder den 90s' Dancefloor. Und das sind nur wenige Beispiele, du kannst gerne noch einige Jahrzehnte zurückgehen. Sicher, das alles kann sich kaum jemand leisten. Ebenso wenig wie eine eigene Bibliothek. Aber vielleicht kann man sich das leisten, für was man sich interessiert und was man konsumiert. Das sollte drin sein, oder! Aber klauen, was man sich nicht leisten kann (oder eher "nicht leisten will")? Der Ansatz ist total daneben!

4. Sicher, und alle Musiker nehmen Drogen; laßt uns daher alle Drogen legalisieren ; ) Oder: Ich bin vorhin aus dem Fenster gesprungen, willst du nicht hinterher springen? Ganz daneben ...

5. Hab ich schon laaaange zuvor gegenargumentiert - in Kürze: ohne Veröffentlichung keine Presse; ohne Presse keine Konzerte, da kein Publikum ...

6/7. Laß dich nicht so sehr von Titeln beeindrucken; sind auch nur Menschen ; ) Dergeartete Erhebungen gibt es immer wieder, mit verschiedensten Ergebnissen. Ist vielleicht in deinen Kommunikationswissenschaftsstudium relevant, sonst aber eher weniger; wie gesagt, es gibt Ergebnisse in beide Richtungen ; ) Nur lustig, wie sich immer Tausende (u.a. "Piraten") an ein Ergebnis zu ihren Gunsten klammern - aber wie dieser Effekt heißt hast du sicher auch schon gelernt ... ; )

8. ... von Anfang an lesen, dann weiß man vielleicht früher, was gemeint ist ; )

9. Dito bzw. s.o.

10. ; )

11. Finale, alles ist gesagt ... ab jetzt kommt nur noch Selbstbefriedigung ; )

Dreinredner hat gesagt…

Ich werde dir gerne antworten. Jedoch bin ich zur Zeit etwas beschäftigt. Mit Kommunikationswissenschaften liegst du zwar falsch, aber angesichts des nächst grösseren Begriffs der Sozialwissenschaften trifft die Einschätzung zu!

Schöne Wochenende! Werde versuchen vor Montag meinen Senf zu schreiben!

gruss Dreinredner

Dreinredner hat gesagt…

1. - Ist das in jedem Fall so / muß das sein? Grundsätzlich sind alle digitalen Güter ubiquitär, weil man 0 und 1 verlustlos abbilden kann. Ist zum Beispiel auch ein Grund warum der Kunstmarkt immer verrrückter spielt. Er ist einer der letzten Konsumsektoren, der Exklusivität garantieren kann. (Bei Autos, Nahrungsmittel usw ist das längst passé)
2. - Aha, Differenzierungen - dann bitte präziser! (Und ab wann beginnt Kunst?) Wann Kunst beginnt, kann ich dir nun wirklich nicht sagen. Es geht mir beim Bilderbeispiel nur darum, dass es Güter gibt, die sich nicht kommerziell verwenden lassen und darum als selbstverständlich hingenommen werden. Da fallen halt so Beispiele wie saubere Luft kann man nicht exklusiv machen. Und Musik konnte man vor der „Digitalisierung“ mittels Tonträger exklusiv machen. Und jetzt geht das nicht mehr, worauf uns der Kontrast enorm auffällt oder teilweise schockiert.
3. Zum Thema Verwertungssystem: Sehr richtig dass es schon solche Ansätze gibt. Sowie auch die ganzen Download-Werbesysteme, wo man halt Geld bekommt, wenn das jeweilige Album aufgerufen wird. Sehr richtig, dass dies wiederum zu Problemen führt. Nun behaupte ich wieder wie oben, dass dies nur als ungerecht erscheint, weil wir uns bei der Musik jahrzehntelang anderes gewohnt waren. Wenn andere Branchen Probleme damit haben, dass sich gewisse Firmen an anderen bereichern, ist das ein Branchenproblem kein Konsumentenproblem. Hart gesagt: Wenn der Musikvertrieb Strukturen erstellt, die Band oder Anbieter benachteiligen bzw bevorteilen, ist das deren Problem.
4. Die Ausdifferenzierung von Kultur scheint mir ein fast unwiderlegbarer Sachverhalt. Du kannst mich jetzt verblendeter Wissenschaftler nennen, aber das Mass an Kulturgüter wächst ständig in einem unüberschaubaren Ausmass. Nicht umsonst fallen Begriffe wie Tragödie der Kultur. Deine Vergessenheitsthese ist angesichts dieser Flut nicht angemessen. Vor allem auch darum, weil das noch nicht mal stimmt. Es ist alles gespeichert, digitalisiert, vorhanden, zugriffsbereit. Wahrscheinlich hast du mein Argument aus einer anderen Sicht verstanden. Zu meinem Argument, dass sich heute jemand ohne illegale Musik kaum mehr auf einem Musikgebiet kompetent auskennen kann, bleibt für mich immer noch ziemlich stabil. Rechne mal den Preis deiner 1200 Tonträger aus. Bin mir sicher, dass viele Leute niemals soviel Geld für Musik ausgeben könnten. Und haben Studenten, Lehrlinge oder Jugendlich kein Anrecht auf Musik… In Osteuropa ist das „Downloaden“ nicht zufällig sehr verbreitet…
5. Das mit den Drogen ist nicht schlagend. Ich habe noch nicht mal gesagt, lasst uns Musikdownload oder Softwaredownloads legalisieren. Ich will nur aufzeigen, dass selbst die Musikproduzenten häufig ohne Internet nicht sehr weit kämen. Der Prozess ist zu komplex um allgemeine Urteile wie Piraterie zu fällen.
6. Wo, wie, was mich widerlegt. Ich sage ja auch dass Konzerte wichtig sind. Was hat das mit den Tonträgern und der ganzen Labelproblematik zu tun..?
7. In dieser Sammlung hat es verschiedene Meinungen. Ich klammere mich auch nicht an diese Statistik. Ich will nur sagen, dass wissenschaftlich noch keine Kausalzusammenhang festgestellt wurde, und dass es sehr wohl andere Theorien gibt.
8. Ich sage jetzt zum Schluss noch meine Meinung. Ich finde Downloaden sehr problematisch. Nicht weil der Tonträger Vergangenheit ist. Von mir aus gesehen hat die Musikindustrie sich jahrelang geweigert das digitale Zeitalter zu akzeptieren. Monopolisierung, verkrampfte Machtstrukturen und natürlich das Gewinnstreben haben die Strukturen aufrecht erhalten. Solange das Geld floss hatten sie damit auch Erfolg und jetzt stellen sie sich in eine Opferposition die es nicht gibt.
9. Meine Bedenke stellen sich gegenüber dem Umgang mit Musik ein. Kann man einen Track, ein Album geniessen, als Werk begreifen wenn es in ein paar Sekunden auf die Platte fliesst? Es entsteht ein Konsumverhältnis, das den Musikbezug enorm schwächt. Das ist ein anderes Thema.

gruss Dreinredner

Dreinredner hat gesagt…

Willst du wirklich jetzt aufhören, wo es gerade interessant wird...? Komm wir diskutieren noch ein bisschen weiter!

gruss Dreinredner

Anonym hat gesagt…

Ich erinnere mich entfernt an die Einstürzenden Neubauten:

Im Jahr 2002 begannen die Einstürzenden Neubauten ihre Arbeit zu einem neuen Album ohne den Rückhalt einer Plattenfirma, da das Label Mute an EMI verkauft wurde. EMI setzte den Vertrag nicht fort. Für die neue Platte vertraut die Band stattdessen mit ihrem Internetprojekt auf eine Art Straßenkünstlerschema. Über 2000 Fans (auch Supporter genannt) haben sich auf ihrer Website eingetragen und die Produktion des neuen Albums unterstützt, indem sie 35 Dollar überwiesen, wofür sie später eine CD erhielten, das Supporter's Album #1. Daneben erhielten sie die Möglichkeit, via Internet der Band bei den Proben zuzusehen und über Chat direkt Fragen und Vorschläge an die Band zu richten.

Phase II des Supporter's Project lief Ende 2003 an und wurde im September 2005 abgeschlossen. Dieses Mal gab es kein öffentlich erhältliches Album. Das Ergebnis dieser Phase wurde Grundstück betitelt und sorgte somit für etwas Verwirrung, da es bereits auf Perpetuum Mobile ein Lied gab, das gleich hieß (beim Namen und dem 5/8 Takt hören die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon wieder auf). Auch enthielt die CD eine Neuaufnahme des 1983er E.N.-Klassikers Neun Arme - in einem Medley mit dem neuen Song Die Nacht.

Phase III wurde nach sechsmonatiger Supporterprojekt-Pause am 10. Februar 2006 ins Leben gerufen. Geplant war, wieder eine CD und DVD zu produzieren; ein exklusives Album für die Unterstützer, welches die Luxusvariante des geplanten öffentlichen Albums im Eigenvertrieb sein wird. Einem Kommentar zu Folge sind etwa 50% des Songmaterials exklusiv für die Unterstützer und der Rest stellt das publike Album dar. Die DVD soll die Entstehung des Albums dokumentieren. Sie ist als Zusammenschnitt aus den nur Supportern zugänglichen Internet-Live-Videos (Webcasts) geplant.

Jeden Monat soll zudem ein Juwel, ein frisch aufgenommener digitaler Track, zum download angeboten werden. Diese 15 Stücke ergeben am Ende ein zusätzliches Album, welches in dieser Form nie im Laden erhältlich sein wird.

2006 veröffentlicht Danielle de Picciotto, Ehefrau von Alexander Hacke, die DVD Einstürzende Neubauten-on Tour with neubauten.org, in der internationale Supporter von neubauten.org in ausführlichen Interviews das Projekt beschreiben.

Am 17.10.2007 wird das nächste öffentliche Album "Alles Wieder Offen" erscheinen, welches eine kürzere Version des Albums für die Supporter sein wird und ein anderes Artwork bekommt. Die genaue Titelliste, Spielzeit und Informationen sowie eine Hörprobe des Songs "Weil Weil Weil" sind in der speziell angelegten Seite Alles-wieder-offen.com zu finden. [1] Vor dem Erscheinen dieses Albums ist noch mit dem Versand des "Supporter Album #3", dessen Titel noch nicht bekannt gegeben wurde, zu rechnen.

Musterhaus-Projekt

Weiters wurde 2005 das Musterhaus-Projekt ins Leben gerufen. Dabei können Fans gegen einen Beitrag von 100 Euro vier Neubauten-CDs pro Jahr mit experimentelleren Stücken erhalten. Dieses Projekt ist unabhängig vom Supporters Project. Die erste Ausgabe erschien im Frühjahr 2005 und wurde Anarchitektur betitelt (die CD enthält nur einen 45minütigen Ambient-Track), die zweite Ausgabe trägt den Titel Unglaublicher Lärm und erschien im Spätsommer und zeigt, wie es klingt, wenn man eine normale Konzert-PA in einem kleinen Keller aufbaut. Im Dezember folgte Teil drei, Solo Bassfeder - ein Konzeptalbum, das sich ausschließlich Andrew Chudys (N. U. Unruh) Bassfeder und den vielfältigen Methoden zum Einsatz dieser widmet, dabei aber erstaunlich abwechslungsreich klingt.

Anfang März 2006 erschien die vierte CD der Musterhaus-Serie. Basierend auf Aufnahmen eines Liveauftritts des Redux Orchestra und Mitgliedern der Einstürzenden Neubauten in Berlin wurden vier der sieben gespielten Stücke nachbearbeitet und veröffentlicht. Zu hören sind sehr lange Versionen von Keine Schoenheit ohne Gefahr, Wueste, Installation No.1 und Negativ Nein, welche von älteren Alben ab 1981 bis 1996 stammen, in rein orchestraler Bearbeitung.

Im Mai erschien bereits der fünfte Teil der Serie, genannt „Kassetten“, der alte und neue Tapes in einem performativen Kontext präsentiert. So hört man neben Anrufbeantwortertexten (u. a. Bitten um Gästelisteneintrag bei Konzerten) auch Ambience-Aufnahmen West-Berlins aus den frühen 1980er Jahren in glasklarer, moderner Produktion.

Anonym hat gesagt…

Und wo bleib jetzt bitte "Verlasst die Stadt"?
;-)

Anonym hat gesagt…

MACHT KAPUTT WAS EUCH KAPUTT MACHT... UND GUSTAV MACHT MICH KAPUTT...ALSO LADE ICH ES RUNTER! PS: ich brauche noch " verlasst die Stadt" ...wäre echt leiwand wenn Mensch es sich runterladen könnte.

Def@ktoR an SarKasT subDivI5I0N hat gesagt…

wenn auch 5 monate später...

konnte es einfach nicht unterlassen, das andere album dieser künstlerin aufzufinden und zu 'sharen'.

hier geht's zum rs:
http://rapidshare.com/files/236972278/G-VDS2K8_E_T7Y_.rar.html

hoffentlich gefällt's euch genauso wie mir!?!

schöne grüsse aus kroatien!

Anonym hat gesagt…

netter post - ohne passwort allerdings leider unnütz :(

Def@ktoR an SarKasT subDivI5I0N hat gesagt…

hmmm,

hab' das standard-pw draufgeklebt...
also, pw: likedeeler

war der meinung, dass allgemeinbekannt ;)

naja, schadet nicht, es zu explizieren!

Anonym hat gesagt…

das hatte ich natürlich ausprobiert ... nach ein bischen herumexperimentieren hier die lösung: ein leerzeichen angefügt, dann gehts auch ;)

Anonym hat gesagt…

LInk zum neuen geht nicht mehr! Büddebüddebüdde!

Def@ktoR an SarKasT subDivI5I0N hat gesagt…

... und da ist es wieder:
http://rapidshare.com/files/245828679/G-VDS2K8_E_T7Y.rar

diesmal (hoffentlich) auch pass ok!

Anonym hat gesagt…

Firma dankt!

Glück auf und Rot Front!

Anonym hat gesagt…

Mahlzeit.

Ich verstehe den Likedeeler so, dass die CD vorgestellt und zur Probe gehört werden kann. Bei GUSTAV sollte sowieso JEDE CD gekauft werden - die Leute sind klasse.

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