Rebellion gibts nicht zum download - Wir sehen uns auf der Straße

Sonntag, Mai 30, 2010

'Die grünen Negerinnen'

Vor der Gründung der Band hatten die meisten Mitglieder Erfahrungen als Straßenmusiker gemacht. 1987 fanden sich die Musiker bei Les Maitres zusammen, aus denen kurz darauf Les Négresses Vertes entstanden. Ihre aus zahlreichen Stilrichtungen gemischte Musik versahen sie mit teils recht politischen Texten. Die erste Studioaufnahme der Gruppe erfolgte auf dem Kleinstlabel Off the Track des Schotten Peter Murray. „200 Ans D'Hypocrisie“ erschien auf einem Sampler zur 200-Jahr-Feier der Französischen Revolution und war die französische Variante des Beitrags der Sex Pistols zum Krönungsjubiläum der britischen Königin 1977.

1989 veröffentlichte die Band das erste Album „Mlah“, was im arabischen Nordafrika alles ist gut bedeutet, im Vordergrund der Musik stand Canaveses Akkordeon. Das Album wurde ebenfalls auf Off the Track veröffentlicht, es verkaufte sich über 500.000 Mal und machte die Gruppe europaweit bekannt. Auf dem Cover des Albums posieren die acht Stammmitglieder in Anzügen, die der Mod-Kultur entlehnt sind. Im Gegensatz zu dem Schwarzweißfoto der Band steht der bunte, an Graffiti-Motiven orientierte Hintergrund. Bei Tourneen und bei Fernsehauftritten traten die Bandmitglieder nur selten in Anzügen, sondern meist in bunten Gewändern und Kostümen auf, die sie während des Konzertes öfter wechselten. Daneben führten sie Zirkusnummern auf, während der Frontmann Helno über die Bühne fegte und meist bereits mit dem ersten Lied das Publikum in der Hand hatte. Binnen kurzer Zeit genoss die Band in Frankreich Kultstatus.

Ihre einzige englischsprachige Plattenaufnahme entstand 1990. Auf dem Cole-Porter-Tribut-Album Red Hot + Blue zugunsten der AIDS-Hilfe interpretierten sie den Evergreen I love Paris. 1991 folgt mit „Famille Nombreuse“ das zweite Album und gleichzeitig der kommerzielle Höhepunkt ihrer Karriere. War die Band auf der ersten Platte von einem vierstimmigem Chor begleitet worden, so bestand die elfköpfige Truppe auf dem zweiten Album aus den acht Stammmusikern und drei weiteren Percussionisten. Helnos traurige Texte von gescheiterten Existenzen standen in erstaunlichem Kontrast zur fröhlichen, lebhaften Folk-Punk-Mischung der Musik. Die Single-Auskopplung „Bodega“ platzierte sich in der französischen Hitparade.

Am 22. Januar 1993 starb im Alter von 29 Jahren Noel Helno Rota an einer Überdosis. Sein Tod bedeutete aber nicht das Ende der Band, die verbliebenen vier Gründungsmitglieder teilten die Gesangsparts unter sich auf, bei Konzerten rückte Stéfane Mellino stärker in die Bühnenmitte. Verstärkt um die mittlerweile fest zur Band gehörende Iza Mellino produzierten die nun noch fünf Négresses Vertes das Album „Zig Zague“, das 1994 als Hommage an den verstorbenen Frontmann erschien. Das von Rupert Hine produzierte Album klang stärker lateinamerikanisch als die früheren Alben. Die Musik war fröhlich und lebhaft wie jeher. Es folgte eine zweijährige Tournee die auf dem Livealbum „Green Bus“ dokumentiert ist. Namensgeber für das Live-Album war der alte grüne Mercedes, der der Gruppe in ihrer Anfangszeit als Tourneebus gedient hatte.

1999 erschien mit „Trabendo“ ein ehrgeiziges Projekt, in dem die Band verschiedene Musikstile des Mittelmeerraums mit elektronischen Klängen kombinierte, der britische Musikproduzent Howie B steuerte die elektronischen Samples bei. Wohl von Manu Chaos Erfolg angesteckt, präsentierten sie auf der darauf folgenden Tour neue und alte Lieder in akustischem Gewand und neuen Arrangements. Das funkige Material erschien im Oktober 2001 auch als Album. 2002 erschien das bisher letzte Album als „Best of“ mit dem Titel: Le Grand Déballage 2002.(wiki)


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Mlah
RS:
Mlah



Titelliste

01 La Valse
02 Zobi la Mouche
03 C'Est Pas la Mer À Boire
04 Voilà l' Été
05 Orane
06 La Faim des Haricots
07 Les Yeux de Ton Père
08 Il
09 L' Homme des Marais
10 Les Rablablas les Roubliblis
11 Marcelle Ratafia
12 La Danse des Négresses Vertes
13 Hey Maria
14 Le Pére Magloire

Genre: World
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1988

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Famille Nombreuse
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Famille Nombreuse



Titelliste

01 Famille Heureuse
02 Perpetuellement Votre
03 Face À la Mer
04 Belle de Nuit
05 Get Some Wood
06 Sous le Soleil de Bodega
07 Si Je M'En Vais...
08 Hou! Mamma Mia
09 Infidele Cervelle
10 La France a Ses Dimanches
11 Sang et Nuit (Argonate Cephallotorax Blus)
12 Car C'Est un Blouze
13 Quai de Jemmapes

Genre: World
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1991

Uploaded:
Green Bus
RS:
Green Bus



Titelliste

CD 1:
01 Enfer et Paradis
02 A Quoi Bon
03 Après la Pluie
04 Le Poète
05 Bourre d'Allegresse
06 Orane
07 Hou! Mamma Mia
08 Tu M'As Saoulé
09 La Main Verte
10 Ous des Ouvriers

CD 2:
01 Face À la Mer
02 L' Homme des Marais
03 Vresse
04 Zobi la Mouche
05 Mambo Show
06 Comme Toujours
07 Fanfaron
08 Les Yeux de Ton Père
09 Sous le Soleil de Bodega
10 Pretty Vacant
11 Bodega Encore
12 A Quoi Bon Sortir

Genre: World
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1996

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Le Grand Deballage (Best Of)
RS:
Le Grand Deballage (Best Of)



Titelliste

01 La valse
02 Zobi la mouche
03 Voila l'ete
04 Il
05 L'homme des marais
06 Famille heureuse
07 Face a la mer (remix)
08 Sous le soleil de Bodega
09 Hou! Mamma mia
10 Sang et nuit
11 Apres la pluie
12 A quoi bon
13 Mambo show
14 Orane (en public)
15 Le poete (en public)
16 Leila
17 Hasta llegar
18 Les megots (acoustic clubbing)
19 Easy Girls (acoustic clubbing)
20 I Love Paris (Red Hot & Blue)

Genre: Folk
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2002


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The Marble Man - Later, Phoenix...

Warum ich The Marble Man trotz meines in den vorherigen Beiträgen beschriebenen Anspruchs vorstelle, könntet Ihr Euch jetzt fragen. So genau weiß ich es selber nicht. Aber irgendwie finde ich deutschsprachige Musik unterstützenswerter.
Nicht aus irgendwelchen nationalistischen Beweggründen, sondern vielmehr aus pädagogischen. Ich finde es einfach gut, wenn mir die Inhalte einfach zugänglich gemacht werden. Die Möglichkeiten schwierige Sachverhalte sprachlich zum Ausdruck zu bringen, bietet uns unsere Muttersprache in einem viel größeren Umfang als zum Beispiel die englische Sprache.

Nichtsdesdtotrotz ein richtig tolles Album das hier vorgestellt werden soll.


Angefangen hat alles mit dem Zündfunk Montagsdemo. Euphorische Reaktionen gab es damals 2006 von der Jury. Marc Liebscher, Manager der Sportfreunde Stiller, Miles/Monta-Sänger Tobias Kuhn und Musikexpress-Redakteur Josef Winkler waren sich in ihrem Urteil einig: The Marble Man alias Josef Wirnshofer aus Traunstein ist ein begnadeter LoFi-Songwriter. Das erkannte auch das Regensburger Label Schinderwies und nahm The Marble Man unter Vertrag.
Dachboden-Geniestreich


2007 hat auch sein Debüt-Album "Sugar Rails" Wahnsinnskritiken bekommen. "Ein Geniestreich", schrieb die SPEX, "Songs von erhabener Schönheit" die Süddeutsche Zeitung. Und da war er gerade einmal 18 Jahre alt. Irgendwo zwischen Nick Drake, Elliott Smith und dem frühen Beck bewegen sich die Stücke, die er auf dem Dachboden seines Elternhauses in Traunstein aufgenommen hat.
Erwachsen verspielt

Feiner, melancholischer Folkpop ist das, und es klingt viel mehr nach Americana als nach Chiemgau. Mittlerweile lastet sogar etwas wie Druck auf The Marble Man. Denn: Nach etlichen fantastischen Konzerten erwarten wir schließlich auch ein fantastisches zweites Album. Nach drei Jahren Arbeit an "Later, Phoenix..." erscheint das gute Stück im Mai 2010 auf dem Dresdner Singer-Songwriter Label Kumpels&Friends Records. Und, na klar: The Marble Man lässt uns nicht hängen. Er ist ein bisschen erwachsener geworden, die kindliche Freude an schönen Melodien hat er sich aber bewahrt.


Text gefunden bei on3-radio

Later, Phoenix



Title

01 Janus Called Me Home
02 Later, Phoenix...
03 Holden
04 At The Beach
05 All Icons' Grace
06 Silver Bowl Of Ash
07 Don't Fall Back Asleep
08 Circus Of Spiders
09 Beautiful Morning
10 Adam, Drop The Apple
11 Snow And Smoke

Genre: Indie
Bitrate: 223 kBit/s (VBR)

Year: 2010


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'Neue Maßstäbe im Genre'

Nach einem Jahr intensiver Studioarbeit präsentiert die zehnköpfige Truppe 15 erstklassige neue Songs. Der Nachfolger von "Am Arsch Die Räuber" (2007) und "Einmal Ska Und Zurück" (2004) zeigt die SKATOONS auf der Höhe ihres Schaffens. Mit viel Abwechslung und ausgefeilten Arrangements und den charakteristischen Texten, die sich lyrisch, ironisch, sozialkritisch oder humorvoll zeigen, bringen sie ihren flotten, charakteristischen Mix aus Ska, Punk, Rock und Pop wieder ein Stück nach vorne und setzen neue Maßstäbe im Genre. "High Noon Am Hansaplatz" ist ein Hitalbum mit einem Potential, das weit über die Ska-Fangemeinde hinausweist. Produziert im Rotlicht Studio, gemastert von Master & Servant.(amazon)

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Ska-Punk? Mit deutschem Gesang? Schnell und tanzbar? JAAA! Genau das versprechen und halten The Skatoons aus der Hansestadt Hamburg mit rasanten Offbeats und diversen Punkeinlagen. Und damit haben sie sich schon ziemlich weit nach vorne gespielt - aber nicht ohne zuvor so einiges erlebt zu haben.
Die Band hat nämlich eine durchaus bewegte Vorgeschichte: Nach der Gründung einer 5-köpfigen Band im Jahre 1999 und einigen Konzerten, diversen Erweiterungen bzw. Umbesetzungen haben sie damals nicht lange gefackelt und schon in 2000 ein erstes Demo-Tape und kurz später eine CDR fabriziert und unters Volk gebracht. Es folgten immer mehr Gigs, immer weiter weg von der Heimat, aber auch eine kleine Bandkrise (Ausstieg des Bassisten, abgebrochene Studioaufnahmen), inklusive Neustart mit neuem Bassisten und im Jahre 2003 endlich der Gang in ein amtliches Studio. Kurz darauf erscheint dann ihre erste ‚richtige' Veröffentlichung "Einmal Ska und zurück" auf einem ‚richtigen' Label.
Nun ist live noch mehr möglich, Konzerte in fast allen Teilen der Republik, zusammen mit den verschiedensten Bands von Mark Foggo über Scrapy bis hin zu Bad Manners, Normahl, Stage Bottles, No Respect, Chico Trojilo etc. Festivals wie etwa das Force Attack, Omas Teich, Wutzrock, das Antiracist Festival in Genf/CH und sogar ein Auftritt mit den Guano Apes im CCH zu Hamburg kommen hinzu. Sie verschmerzen sogar den erneuten Ausstieg eines Bassisten (Flo startet mit Revolverheld durch!), finden Saxophonistin Inga und veröffentlichen 2005 auch noch eine Split-CD.
2007 veröffentlichen The Skatoons íhr zweites Studioalbum „Am Arsch die Räuber“ beim neuen Partner ELMO Records und Elbmusikverlag.
Am 22.01.2010 erscheint das dritte Studioalbum „High Noon am Hansaplatz“ der Hamburger Band „The Skatoons“ auf Rotlicht Records im Vertrieb von Broken Silence. 15 hitverdächtige Songs von Ska über Punk bis hin zu Rock und Pop mit deutschsprachigen Texten.
Nach Ihren Alben "Einmal Ska und zurück (2004 / Mad Butcher)" und "Am Arsch die Räuber (2007 / Elmo Records)" gelingt es der 10 köpfigen Band auch bei diesem Album, ihre Musik mit viel Abwechslung zu präsentieren. Die Texte handeln vom Leben, sind lyrisch, ironisch, sozialkritisch, lustig und amüsant.(rotlichtrecords.de)


RS:
High Noon am Hansaplatz
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High Noon am Hansaplatz



Titelliste

01 Vollgas
02 Hitmachine
03 's reicht
04 Pornostar
05 Spiel mit mir
06 Freunde
07 Idee 13
08 Skinhead Mädchen
09 Das Licht
10 Wer's glaubt
11 Ganz egal
12 Bis ans Ende
13 Das Leben ist schön
14 Geben zum Leben
15 Western Ska

Genre: Ska-Punk
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2010


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Locas in Love - Avocado

Was für Festland gilt, gilt natürlich dreimal für meine heimlichen Stars den Locas. Die EP ist noch nicht ausverkauft, die Band ist grandios, und veröffentlicht wird im Eigenvertrieb. Ein Release ist im Umlauf, wer es hören will, kann suchen.
Schieß doch Bulle konnten wir ja bereits vorher über verschiedene Plattformen hören, aber der Rest ist auch grandios! Einmal mehr erinnern mich meine Nachbarn an die unvergessenen Velvet Underground. Und promt heißt denn auch das letzte Lied auf der EP Moe Tucker.
VÖ des Vinyls der EP war übrigens der 30.04.2010, digital werden die Lieder erst ab 11. Juni zum Verkauf anstehen. Eine musikalische Hörprobe gibt es hier daher frühestens Anfang November.


Während im Januar die Aufnahmen zum neuen Album begonnen wurden, versüßen uns LOCAS IN LOVE die Wartezeit mit dieser wunderschön gestalteten Vinyl-12“.
Die A-Seite mit dem Untertitel Space Oddities bietet je eine Cover-Version von den WALKABOUTS (The Light Will Stay On) und Atom & His Package (I Am Downright Amazed At What I Can Destroy With Just A Hammer), das bislang nur digital veröffentlichte Das Große Hochwasser Von 2009 sowie den Outtake von den Saurus-Sessions Schieß doch Bulle, der zu einer beliebten Nummer bei Konzerten avancierte.
Auf der B-Seite gibt es die komplette Live-Session, zu der die Band letztes Jahr im Anschluss an ihre erfolgreiche US-Tour für den Internet-Podcast At Home Anywhere in Brooklyn eingeladen wurde. Limitiert auf nur 200 Exemplare, ist die Vinyl-EP im handgedruckten Siebdruckcover ein echtes Liebhaber-Stück - ranhalten!


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Festland - Welt verbrennt

Was soll ich in diesem Fall machen.
Eine relativ unbekannte deutsch singende Band, die über ein relativ kleines Label veröffentlicht. Eigentlich wollte ich diesen Bands und Labels eine Schonfrist von 6 Monaten geben. Wenn jedoch ein Scenerelease auf dem Markt ist, was soll ich da tun?
Ich bleib dabei: labelfriendly!
Aber die Mühe machen und eine schlechte Qualität zur Verfügung zu stellen, ist mir dann doch zu viel Aufwand. Wer sich das wirklich großartige Werk von Festland anhören möchte, soll sich selbst auf die Suche machen, oder Ende September über diesen Post noch mal nachfragen.
Achja, bezüglich relativ unbekannte Band und relativ kleines Label bleibt zu sagen, bei Festland handelt es sich um das aktuelle Projekt um Thomas Geier (Die Regierung) und das Label ist ZickZack (Heroen der NDW) über what's so funny about


HÜBENER: Das Trio Festland aus Essen macht einerseits geradlinige Discorockmusik und andererseits Tanzpop auf Basis von immer wieder Ska- und Reggae-Rhythmen. Dazu singt Schlagzeuger und Sänger Thomas Geier Texte seines Malerfreundes Fabian Weinecke, die eine stete Balance zwischen Melancholie und Skurrilität wahren. Geier skandiert nicht, er singt mit sanfter Nicht-Stimme. Da der Impuls zum Weghören groß ist, wenn jemand schreit, fordert, drauflosappelliert – wie etwa bei den Blumfeld der Vor-Schlager-Phase, bei Tocotronic, bei den Fehlfarben mit Peter Hein als Sänger –, ist der eher stille Gestus von Festland so erfreulich. These: Mit sanfter Stimme gesungene Krassheiten sind wirkungsvoller als mit krasser Stimme gesungene. Wenn Festland vor vier Jahren im Stück »Wehtun« auf ihrem Debütalbum »An euren Fenstern wachsen Blumen« sangen: »Ich möchte in einer Welt leben ohne Faschisten«, dann klingt das noch heute beim Wiederhören so ungewohnt, weil hier keine Wut, sondern lediglich eine völlig private Art von Trauer, Sehnsucht und ästhetischem Widerwillen zu spüren ist. So würde auch Neil Tennant diese Texte singen.

DAX: Blumen als Metapher für einen Zugang zu großen Fragen, die immer dann berühren, wenn neue, einfache Worte gefunden werden, um sie zu stellen: »Warum?«, singt Geier, »Niemand sagt warum? Niemand weiß warum müssen alle Blumen sterben / Warum müssen wir Menschen sterben / Ich hab’ noch nicht genug gesehen«.

HÜBENER: Das neue Album ist noch dynamischer, baut Tanznummern aus Steve-Reich-Samples und entfaltet Impressionen aus der Sicht einer zwar wehmütigen, oft traurigen, aber immer lebensbejahenden Subjektivität. Für Gebrochenheit sorgt, dass es nicht die Subjektivität des Sängers ist. Für die Durchhörbarkeit sorgt, dass die Texte ihren Weg finden zwischen der Scylla der an Belästigung grenzenden hypersubjektiven Befindlichkeitsprosa à la Tomte und der Charybdis des immer auch anstrengenden, überdistanzierten collagierten Zitatpops.

KRÄMER: Scylla hin, Charybdis her! Die Samples von Steve Reich dürften wohl (auch) aus dessen Werk »City Life« stammen. Also Stadt, also Sehnsuchtsort, also Essen? »Die Welt verbrennt in Liebe, zu Asche, zu Staub, zu Kohle« singen Festland. Gegen diese Wortmacht kann Grönemeyer mit seiner in Essen uraufgeführten Kulturhauptstadt-Hymne »Ich sag nur, komm zur Ruhr«, die ja nichts als einen kleinsten gemeinsamen Nenner darstellt, so was von einpacken! Und soweit man sieht, begreifen sich Festland auch nicht als Teil des sonstigen Ruhrpott-2010-Rummels, eher schon als rote Erde, als fester Bestandteil. Immer wieder thematisieren sie hier einflüsternd, gelassen und wirkungsvoll »die Stadt« und »meine Stadt«. Das muss so wenig Essen sein, wie ein Ich-Erzähler immer der Autor ist, aber der Rhythmus, die Melancholie, der Witz decken sich schon sehr mit Erinnerungen und Bildern, die man so über die Jahre von Essen und Umgebung angesammelt hat. In dem Song »Tannhäuser Tor« scheint Kraftwerks »Trans Europa Express« mit den Filmen Adolf Winkelmanns zu einer archetypischen Wave of Sound zu verschmelzen. Und der eröffnende Hit-Track »Irres Gleis« baut die Brücke von Ulf Krügers »Dr. No«-Minimalismus von 1989 zu Woody Guthries Autobiografie »Bound for Glory« aus dem Jahr 1943: »Und so reisen wir auf Güterzügen durch das ganze Land, und besuchen lauter Städte, die uns bis dahin unbekannt«. Wer’s hört, wird selig.

HÜBENER: Selig macht in der Tat die wundervolle Unangestrengtheit der Texte. Das Stück »Es gibt keinen Weg« etwa erzählt von der Unmöglichkeit, sich selbst und der eigenen Perspektive zu entkommen. Man sieht keine Dinge, sondern es erscheinen einem immer nur – je individuelle – Phänomene. »Es gibt keinen Weg heraus aus meinem Kopf / Was ich auch seh’, ist alles in meinem Kopf / Ich möchte so gern mit and’ren Augen seh’n / Die Welt wär’ dann sicher viel schöner anzuseh’n«. Hier werden Immanuel Kant, die Sehnsucht der Romantik und auch die Grenzen der Liebe zusammengedacht – mit ganz undeutscher Leichtigkeit. Keine zweite Band klingt wie Festland, und trotzdem ist nichts von einer Originalitätsanstrengung zu hören. Auf ihrer MySpace-Seite zitieren sie unter der Rubrik »Einflüsse« aus Célines »Reise ans Ende der Nacht« – das tun nur die Besten.

Text von Thomas Hübener, Max Dax, Ralf Krämer in spex #325

Die nächsten Live-Termine

Fr. 18.06.10 Leipzig, Ilses Erika
Mo. 21.06.10 F-Paris, Fête de la Musique
Fr. 25.06.10 Köln, Subway (c/o pop Festival)
Sa. 03.07.10 Duisburg, Landschaftspark (Traumzeit Festival)
Do. 30.09.10 Hamburg, Uebel & Gefährlich (mit School of Zuversicht)
Sa. 09.10.10 Köln, Coco Schmitz


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Donnerstag, Mai 27, 2010

Band of Horses - Infinite Arms

Mein Geschmack ist dieser US-Alternativekram ja nicht unbedingt. Und von Seattle ala Nirvana merkt man auch nicht viel.


wie jeder weiß, gibt es da draußen eine unglaubliche anzahl von bands, die sich mehr schlecht als recht an einem eigenständigen sound versuchen. das haben band of horses zum glück nicht nötig, denn sie zählen zu den wenigen juwelen, die mit ihrer musik eine ganz eigene und großartige stimmung erzeugen.

so auch auf dem dritten werk "infinite arms", laut aussage von sänger ben bridwell dem ersten richtigen band-album, wobei man den vorgängern den druck, der da auf seinen schmalen schultern gelastet haben mag, nun nicht gerade anhört, aber irgendwie fühlt sich "infinite arms" schon etwas leichter an. das bestätigte sich übrigens sowohl bei meinem interview, dazu später mehr, als auch bei zwei shows, denen ich im märz in austin beiwohnen durfte, denn so entspannt lächelnd hat man ihn doch selten gesehen.

trotzdem einige songs, wie die erste single 'compliments' und das sehr countryeske 'older', live im studio aufgenommen wurden, ist das album aber keine leichte und schnelle geburt gewesen, denn der aufnahmeprozess zog sich über 16 monate hin und diese ausgereiftheit merkt man allen zwölf songs entsprechend an. dass bridwell nach zehn jahren seattle zurück in die heimat nach south carolina gezogen ist, kann selbst ich ihm nicht übelnehmen, denn all seine freunde und die familie tun ihm und den songs nur gut. so ist tyler ramsey genauso mit von der partie wie die zweite stimme von keyboarder und "leichtgewicht" ryan monroe. songs wie die heimat-hymne 'way back home', der mehr als entspannte titelsong oder das zumindest etwas schnellere 'dilly' befinden sich jenseits aller modeerscheinungen und anbiederei und vielleicht kann nicht jeder meines lobeshymnen nachvollziehen, aber band of horses sind die einzige mir bekannte band, die drei album auf einem gleichwertig hohen standard erschaffen hat und mir mit jedem song einen wahren schauer über den rücken jagen. es macht vielleicht wenig sinn, einzelne songs heraus zu nehmen, aber auf jeden der drei alben haben sie mindestens einen übersong, der mich bis zum tod durchs leben begleiten wird und zum besten zählt, was je mit musik ausgedrückt wurde.

war es auf dem debüt "everything all the time" passender weise 'the funeral' und auf "cease to begin" 'cigarettes, wedding bands' so ist es beim neuen album gleich der opener 'factory' - schöner geht musik einfach nicht!


Text von Jörg gefunden bei der roten Raupe

Infinite Arms



Title

01 Factory
02 Compliments
03 Laredo
04 Blue Beard
05 On My Way Back Home
06 Infinite Arms
07 Dilly
08 Evening Kitchen
09 Older
10 For Annabelle
11 NW Apt.
12 Neighbor


Genre: Rock
Bitrate: 170 kBit/s (VBR)
Year: 2010


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Mittwoch, Mai 26, 2010

Wolf Maahn - Maahnsinn

Gitarrendominierter Mainstream-Rock a la Tom Petty oder Bob Seger mit deutschen Texten, nichts Weltbewegendes, aber unterhaltsam und lässig serviert. Wolf Maahn braucht sich damit auch nicht hinter Grönemeyer oder Westernhagen zu verstecken, im Gegenteil. Deutschrock at it's best.


Maahnsinn



Title

01 Für Den Dicken Mann
02 Wenn Der Regen Kommt
03 100.000 Meilen
04 Der Himmel Über Dresden
05 Dm & $
06 Unbezahlbar
07 Voulez Vous Danser?
08 Kontakt
09 Na Und?
10 Schiffe Ohne Hafen
11 Komm Zurück
12 Hier Ist Die Liebe

Genre: Rock
Bitrate: 128 kBit/s

Year: 1991


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Sonntag, Mai 23, 2010

Checkpoint Charlie

Beat, Rock und all die Formen der Musik jugendlicher Subkultur haben ihren Ursprung in der Musik des afro- amerikanischen Proletariats. Sie betonen in ihrer Kultur wie die seit dreihundert Jahren unterdrückten Afro-Amerikaner die Möglichkeit eines vernünftigen Ausgleichs von Lust und Realitätsprinzip. Sie formulieren das Recht auf unmittelbare Befriedigung von Triebansprüchen, aber so, daß die Wirklichkeit - als der Ort solcher Befriedigung - im Blick bleibt.

Nicht ganz umsonst findet die Musik auch in Europa ihren Ursprung bei denen, die sich tagtäglich mit der proletarischen Wirklichkeit und dem aufgesetzten bürgerlichen Traum auseinandersetzen müssen. Das Mobiliar, das in den Rock- Konzerten zu Bruch ging, hat Selbstbewußtsein gestärkt; die Väter, die solche Musik als ,,Urwaldmusik" denunziert haben, haben mitgeholfen, sie weiter zu verbreiten; und die Bezeichnung des Pädagogen Dieter Baacke ,,sprachlose Opposition" kennzeichnet nichts anderes als die Tatsache, daß Unterdrückten die Sprache als Ausdrucksmittel vorenthalten wird.

Doch auch Worte waren von Anfang an dabei. Rock-Musik war Agitation und Traum eines anderen, menschlicheren Lebens zugleich: WOODSTOCK- Symbol dieses Traumes - zu dessen Erfüllung eben noch andere Bedingungen gehören als nur Musik. Tuli Kupferberg, New Yorker Schriftsteller und Dichter, mit Ken Weaver und Ed Sanders Begründer der Rock-Gruppe ,,THE FUGS" hatte diese Musik als Signal verstanden: ,,Wenn die Musik sich ändert, erzittern die Mauern der Städte."
Weil Musik nicht wertfrei ist, weil jede Form von Musik sehr wohl von ihren ursprünglichen Inhalten getrennt und zur Ware werden kann, deshalb muß sie in den Zusammenhängen gesehen werden, in denen sie zu einer Wirkkraft werden kann.

Wenn wir uns heute umgucken, dann reden die Väter nicht mehr von Urwaldmusik - sie leben ganz gut von deren Verkauf; die Mauern der Städte sind nicht eingefallen (vielleicht haben sie ein ganz klein wenig gezittert, Rock Musik hat an so mancher neuen Beton-Ruine mitgebaut; das Geschäft hat nicht Halt gemacht vor dem, was gegen es protestierte.
Zu uns kam die Musik über den Umweg Großbritannien Mitte der 60er Jahre. Überall entstanden Beat- Gruppen. 1967 in Karlsruhe wurde CHECKPOINT CHARLIE gegründet. Zuvor, in den frühen 60er Jahren hatten Bands wie die ehemaligen Skiffler ,,The Lords" aus Berlin oder die Hamburger Beatles- Epigonen ,,Rattles" erste deutsche Rock-Versuche gespielt. Zunächst wurde nachgespielt, was die Schallplatte, das Radio oder das Fernsehen vorzeigte.
Checkpoint Charlie eiferte den Rolling Stones nach - so ganz am Anfang. Musik war eigener Ausdruck und Protest zugleich.
Zu dieser Zeit begannen auch die Studenten zu protestieren - wortreicher, und auf den Straßen. Die CDU/CSU, bisher allein regierende Partei in der BRD, wußte nicht mehr weiter und die Sozialdemokraten ließen sich auf die ,,große Koalition" ein. Manch einer fühlte sich verraten, es begann ,die Zeit der außerparlamentarischen Opposition. Zwischen rational durchdachter und emotional aufgeladener Rebellion gab es Gemeinsamkeiten: Als Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze feierten sie ein großes Fest: die APOKALYPSE; nicht, um noch aufzuhalten, was nicht mehr ging, sondern um aufzuzeigen, daß es einmal anders gehen kann und wird.

Aus der Subkultur entstehen Ansätze zu einer Gegenkultur. SONG Nr.4, 1969:
,,Gruppen, deren Kultur zur grundlegenden Veränderung beitragen kann, bezeichnen wir... als progressive Subkultur bzw. als Gegenkultur. Während jede Gegenkultur eine Subkultur darstellt, ist nicht jede Subkultur eine Gegenkultur. Eine Subkultur ist nur dann eine Gegenkultur, wenn sie erstens eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft in Richtung ihrer Humanisierung/ Emanzipation anstrebt und zweitens nicht ohne weiteres integrierbar, anpaßbar ist."
Rock-Musik sei für ihn so eine Art Urerlebnis gewesen, sagt Uwe von Trotha, Schauspieler, Texter und Sprecher der ChCh. Er hatte die Gruppe in Karlsruhe gehört, sprach mit den Band-Mitgliedern und machte mit. Sie zogen auf den Marktplatz mit ihren Instrumenten und brachten mit importierter Musik gute demokratische (vielleicht auch, wie Gerhard Zwerenz meint ,,plebejische,,) Kultur den Leuten: Texte von Francois Villon, Bert Brecht, Wolfgang Borchert Dabei blieb es nicht, sie machten eigene deutsche Texte - soweit ich weiß, waren sie die ersten, die agitatorische deutsche Texte und Rock-Musik verbanden. Wo sie auftraten, schockierten sie auf politischen Veranstaltungen diejenigen, die mehr Sachlichkeit und Vernunft forderten, auf Beat- Konzerten die inzwischen an einen Beat- Konsum angepaßten Teenies. So manches Mal sind sie kurz vor den Prügeln vorhergekommen. Wie oft ihnen der Strom ausgestellt wurde, weiß keiner mehr. Checkpoint Charlie wurde zu einem Begriff für wenige - die großen Medien wollten von ihnen nichts wissen und daß es in den deutschen Landen diese Gruppe gab, daß sprach sich so etwa von Mund zu Mund herum.

Ein ähnliches Zusammentreffen von Rock-Musik und politischer Aktion finden wir auch um Ursprungsland, den USA. Die Eskalation des Vietnam- Kriegs, die wachsenden Unruhen im Innern , sie wurden aufgegriffen von der unter den Jugendlichen populären Musik: Gruppen wie Country' Joe and the fish, der frühe Frank Zappa und seine Mütter, die drei New Yorker Schriftsteller und Dichter Ken Weaver, Ed Sanders, Tuli Kupferberg, die die FUGS gründeten, stehen für diese Bewegung - die Bewegung auch in den Zuschauerraum brachte, über den Körper hinaus auch ins Gehirn. Diese Ausdrucksformen betonen die Möglichkeit eines vernünftigen Ausgleichs von Lust- und Realitätsprinzip. Sie formulieren das Recht auf unmittelbare Befriedigung von Triebansprüchen, aber so, daß die Wirklichkeit - als Ort solcher Befriedigung - im Blick bleibt.

Ein Checkpoint Charlie Text - sinnliche Beschreibung irrationaler Wirklichkeit:

Herr Müller fickte als Buchhalter
als Buchhalter fickte Herr Müller

vor dem Kaffee
in den Kaffee
nach dem Kaffee

mit COLGATE
für COLGATE
durch COLGATE

durch Bilanzen
den Popanzen
in den Ranzen

für'n VW
für'n VW
für'n VW

Da ruft Herr Hinz seine Frau zu Hilfe. Da schlägt
Herr Kodisch der Frau Hinz den Regenschirm
über den Kopf. Da eilt Herr Hinz seiner Frau
zu Hilfe. Da kämpfen Herr Hinz und Frau
Hinz und Herr Kodisch mit dem Regenschirm
und dem Taschenmesser bis alle drei tot zusammenbrechen
Herr Müller war blutrot von seinem Tod aus Kot
auf zum Tanz im Auspuff quält sein Schwanz noch
ganz ums Herze wurde mir bange über Müllers Stoßstange
vom Vergaserrand flattert ein Strumpfhand
die PS bleiben ungenannt
sein Gehänge ne ganze Menge im Gestänge
wieviel Reifen aus dem Sarge das ist eure Frage
ihn trug man ohne Sack zu Grabe

Radikal wird von Checkpoint Charlie entmythologisiert, das Auto als Sexualitätsersatz beschrieben; gezeigt, wie aus gehetzten Menschen Waren werden. Mit der Sexualität hatten sie's aber schon immer - das best- und langgehüteste Geheimnis der deutschen Schlafzimmer wurde auf die Bühne gezerrt und hemmungslos beschrieben, doch nicht nur um den Voyeuren, die sie doch alle waren, einen schönen Ersatz zu bieten, mehr um zu zeigen, was alles Ersatz ist. 1970 gingen sie ins Studio, sie produzierten ihre erste und bislang einzigste LP: Grüß Gott mit hellem Klang. Ihnen bleibt nichts heilig, weil alles so profan und überschaubar geworden ist, stur, leer und ordentlich sauber. Die Platte haben sie selbst produziert und selbst vertrieben; schlecht, weil alles noch am Anfang war.

1969 waren ChCh auf der Burg Waldeck eingeladen: zum Festival der Gegenkultur. Der Mainzer Journalist Tom Schroeder schrieb damals über Checkpoint Charlie: ,,Mit dem Arsch u.a. spielen, geigen, sehen und hören: Checkpoint Charlie (wegen einer schwarz-rot-gold gefärbten Klo-Schüssel kriegen sie demnächst den Prozess gemacht). Checkpoint Charlie sind für mich die radikalste deutsche Band, die in der Verbindung von Text und Musik rational- aggresivste. Sie (und nicht nur ihr dirtv-blues-Jagger (womit der Sänger Harald Linder treffend bezeichnet wurde. G.S.)) haben etwas von den frühen Stones - hier wäre ein guter Anlaß gewesen, über die Rolle des Schocks in der Einleitung von Lernprozessen zu diskutieren."

Auf der Waldeck sollte 1969 mehr diskutiert als Musik gemacht werden. 1968 hatten einige gefordert: ,,Stellt die Gitarren in die Ecke! Werdet ohne Gesang politisch aktiv!" Die Forderung stelle sich als kategorisch heraus - es wurde weitergesungen, doch 1969 diskutierte man intensiver denn je über die Funktion von Liedern - besonders die Funktion von politischen Liedern.

Die einzelnen Mitglieder der Gruppe diskutierten mit - jedoch anders als etwa ,Floh de Cologne". Das Kölner Kabarett hatte die Rock-Musik als Transportmittel ihrer politischen Aussage entdeckt. Die Nicht-Musiker lernten Musik machen - und das nicht schlecht, wie heute zu hören ist! Sie würden nach eigenen Aussagen auch Geige spielen lernen, wenn die Jugendlichen, die sie ansprechen wollen, nur noch Geigen hören wollen.

Anders die Musiker der ChCh. Sie haben den Text entdeckt, der zu ihrer Musik paßt: widerspruchsvoll, emotional, spontan, vulgär, dreckig ... so, wie die umgebende Scheiße, in der man sitzt, einen eben aufbringen kann.

Sie haben sich wie auch andere Musiker mit ähnlichem Verständnis ihrer Musik nicht eingestellt auf die Kommerzialisierung des Beat, des Rock. Denn hier ging die Beziehung zur Wirklichkeit als dem Bereich möglicher Befriedigung verloren, hier wurde der Anspruch auf Triebbefriedigung zu einer ,abgeleiteten' Befriedigung in Gestalt einer verkaufbaren Ware ,umgedreht'. Wichtiges Element bei ChCh: die Musik muß Spaß machen, sie darf nicht nur Vehikel sein!

Ihr neues Programm war die ,,Rock-Operette Scheiße": Die politische Sammelbewegung der APO zerbrach, deutsche Rock-Gruppen fanden Produzenten -und die fanden das Geld. Musik-Gruppen wie XHOL und MISSUS BEASTLY lösten sich auf, weil sie zulange gut gespielt und schlecht gelebt hatten, weil die erhoffte Organisation der Gegenkultur sich nicht einstellte. Checkpoint Charlie machte weiter - bis Mitte 1971: Joachim Krebssalat und Werner Heß gründeten die ,,Charlie Kaputt", eine Zwei- Mann- Gruppe, die nach neuen musikalischen Formen suchte. Andere Gruppenmitglieder zogen sich in die politische Basisarbeit zurück: Aufbau von Kinderläden und Agitation in den Betrieben. Nach einem halben Jahr und weitergeführter Diskussion wurde aus dem Rumpf wieder ein Ganzes: Sie waren wieder da. Ihr neues Programm ,,Notwehr" haben sie in Zusammenarbeit mit dem Verband der Kriegsdienstverweigerer (VK) gebastelt. Mit vielen Schwierigkeiten, wenig Geld und einer kaputten Anlage haben sie ein viertel Jahr daran gearbeitet - die längste Zeit auf der Burg Waldeck. Dort wurde oft mehr diskutiert als Musik gemacht, weil hier in der Hunsrück- Einsamkeit auch die Spannungen untereinander zum Ausbruch kamen. Zum Bruch kam es jedoch vorerst nicht: im September 1972 gingen sie mit ihrem neuen Programm auf Tournee - manch einer wurde wieder einmal geschockt und der VK, der so einiges versprochen hatte, zog sich zurück. Der Gruppe wurde damit die materielle Basis entzogen, sie ging endgültig auseinander. Zwei wollen weitermachen im alten Checkpoint- Charlie- Stil: laut, schockierend, anklagend.

Die Rock-Gruppe Checkpoint Charlie hat sich im Laufe der Zeit verändert; eines hat sie nicht getan: sich angepaßt! Und die Fragen in bezug auf die Funktion von Rock-Musik im Bereich des Politischen, die schon beim Gegenkulturfestival 1969 auf der Burg Waldeck nicht beantwortet wurden, bleiben immer noch:

Schließen sich politische Kleinarbeit mit dem Kopf und lustvolle Erfahrung mit dem Körper und seinen Teilen aus?

Ist die Schaffung einer ,,Gegenkultur" idealistisch und damit gegenwärtig nicht erreichbar oder haben zu viele, die daran gearbeitet haben, zu schnell resigniert? Welche Funktion kommt der Kultur (und damit einem ,Massenphänomen' wie dem Beat, dem Rock) zu bei einer qualitativen Veränderung der bestehenden Verhältnisse - wo beginnt sie, die Form der Ware anzunehmen, wo transportiert sie noch bewußtseinsverändernde Inhalte?

verfasst von
Günter Scheding
(Oktober 1973)






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Samstag, Mai 22, 2010

Mintzkov - Rising Sun, Setting Sun

Und wieder etwas saugutes aus Belgien. Wie schon bei Lenin ist der Gittarenrock hier einfach etwas anders gestrickt, als bei den Kollegen aus UK oder aus unserem Land. Von Soft nach Klanggewalt scheint bei den Kätzchen nur ein kleiner Schritt zu sein!


Mit ihrem dritten Longplayer gelingt dem Antwerpener Quintett ein weiterer Schritt aus dem Schatten von Belgiens feinstem Rock Export Deus. Vergleiche mit besagten Indierock „Göttern“ drängen sich nicht zuletzt wegen der ähnlich gelagerten Stimmen von Mintzkov Frontman Philip Bosschaerts und Tom Barman auf, auch stilistisch bewegen sich beide Bands in denselben Gefilden. Allerdings kultivieren Mintzkov mehr und mehr einen eigenständigen, unverkennbaren Sound, indem sie ihre (Indie) Rock- historischen Entwürfe zeitgemäß umsetzen.

Zackige Rock Riffs treffen hier auf sperrige Synthie Flächen und treibende Beats, von ausladenden Keyboard Bögen umspielt. Das ganze getragen von Bosschaerts’ Gesang, teils im harmonischen Duett mit Lies Lorquet, die nebenbei auch für geradlinige Bassläufe verantwortlich zeichnet. Neben all der instrumentalen Wucht, wie im gewaltigen Opener „ Rising Sun, Setting Sun“ schlummert unter der Oberfläche jedoch stets diese eingängige Pop Melodie, die einem Sonnenaufgang gleich, langsam, aber stetig an die Oberfläche gelangt, um letztlich in vollem Glanze zu erstrahlen. So vor allem im eindringlichen „Roadbuilding“ oder im puristisch balladesken „Gemini“, welches den perfekten Abschluss der Parabel von der kraftvoll aufgehenden Sonne zu Beginn des Albums, die sich gen Ende noch einmal kurz aufbäumt ehe sie sanft hinter dem Horizont verschwindet, bildet.

Text von Thorsten bei der roten Raupe gefunden

Rising Sun, Setting Sun




Title

01 Rising Sun, Setting Sun
02 Author of the Play
03 Opening Fire
04 The 25th Hour
05 Roadbuilding
06 Finders Keepers
07 The Simple Future
08 Safe House
09 Coronary Street
10 Gemini


Genre: Alternative
Bitrate: 184 kBit/s (VBR)
Year: 2010


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Die Fantastischen Vier - Für Dich Immer Noch Fanta Sie

Auch wenn ich bei Leibe kein Fanta4-Fan bin, in Ihre Alben reinzuhören macht mir persönlich immer wieder Spaß. Ideen haben die Jungs.


Man hört die neuen Tracks, scannt das zugehörige Promomaterial und denkt spontan: Wie früher! Jetzt nicht einmal im Sinne musikalischer Stagnation, eher bezüglich einer gewissen inneren Haltung: Bei den alten Hasen spielt das Thema Älterwerden irgendwie keine Rolle. Das könnten Die Fantastischen Vier schon vor Jahren abgeliefert haben. weiterlesen

Textlich bleibt alles im gewohnten Rahmen: Die vier blicken über den Tellerrand hinaus, machen sich auch mal mit expliziter Wortwahl ("Kaputt") Gedanken übers große Ganze, ohne auf die Wir-kamen-zuerst-und-wir-gehen-auch-zuletzt-Attitüde oder persönliche Storys zu verzichten.

Soundtechnisch probieren sich die Fantas dagegen weiterhin aus. Man hört zuweilen deutlich, dass sie Musiker mit ins Studio nahmen, etwa beim psychedelisch funky Midtempostück "Garnichtsotoll" samt seiner erdig gespielten Rhythmusgruppe. Die Scheibe offenbart insgesamt einen körnigen Klang, der angenehm austariert Live- und Konservensound fusioniert ("Vier Schnauze").

Nach dem hochoffiziellen Eintritt in die Arena mit mächtig orchestralem Sound und akzentuiertem Snarespiel ("Wie Gladiatoren") beweist das in der Beastie Boys-Ecke lehnende "Dann Mach Doch Mal", dass die leicht verdauliche Tanzsingle "Gebt Uns Ruhig Die Schuld" zuweilen auf die falsche Fährte lockt.

"Junge Trifft Mädchen" ist stattdessen ein grob blubberndes Clubstück, das mit lässig lärmender Beatarchitektur zuschlägt. Dazu kommen Kopfnick-Pop mit "Danke", elektrobasierte Nummern ("Kaputt" und "Das Letzte Mal"), Uptempo-Gospel-Feeling ("Smudo In Zukunft") aber auch ein Thomas D, der nicht nur die Vorzüge von Yoga entdeckt hat ("Mantra").

Zum dritten Mal zog sich das Quartett in den Bregenzerwald zum Brainstorming zurück, um sich in den Fanta-Kosmos zurückzufühlen. Noch eine Woche Mallorca drauf, dann wurde die Scheibe auf dem M.A.R.S. bzw. in Thomillas Berliner Studio eingespielt, später in Kornwestheim abgemischt.

"Was Wollen Wir Noch Mehr" fragen Die Fantastischen Vier zum Schluss in einer ironisch gemeinten Bauchpinselei - und in der Tat: Dee Sniders Feststellung "Worüber soll man sich mit Millionen auf dem Konto eigentlich noch aufregen?" gilt natürlich auch für die in Stuttgart vor über 20 Jahren gestarteten Jungs. Allerdings hört es sich bei denen stets so an, als hätten sie genügend Hummeln fürs nächste Album im Hintern.

Text bei laut.de gefunden


Für Dich Immer Noch Fanta Sie



Title

01 Wie Gladiatoren
02 Dann mach doch mal
03 Gebt uns ruhig die Schuld (Den Rest könnt ihr behalten)
04 Für dich immer noch Fanta Sie (Teil 1)
05 Junge trifft Mädchen
06 Garnichsotoll
07 Smudo in Zukunft
08 Danke
09 Die Lösung
10 Schnauze
11 Für immer zusammen
12 Für dich immer noch Fanta Sie (Teil 2)
13 Das letzte Mal
14 Kaputt
15 Mantra
16 Was wollen wir noch mehr?

Genre: Hip-Hop
Bitrate: 184 kBit/s (VBR)

Year: 2010


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Freitag, Mai 21, 2010

The 5.6.7.8's - Bomb The Twist

Nachdem wir die gute Laune mit Leopold Kraus ja schon reingelassen haben, können wir ja gleich weitermachen.

Woo hoo - u u u - woo hoo - u u u


Eine Twist Bombe gefüllt mit Rockn Roll, Punk und Hysterie fällt drei niedlichen japanischen Mädchen in die Hände, die sich wie die Ronettes kleiden und ein wahres Spass feuerwerk zur Explosion bringen. Woo-hoo in Kill Bill ist ja nur ein zögerlicher Hinweis auf den Spass den diese Band in sich birgt.

Bomb The Twist



Title

01 Bomb The Twist
02 Jane In The Jungle
03 Three Cool Chicks
04 Guitar Date
05 Woo Hoo
06 Dream Boy


Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s
Year: 1995


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Donnerstag, Mai 20, 2010

LCD Soundsystem - This is happening

Und noch ein richtiges Hammeralbum. Unbeschreibbar eigentlich. Streckenweise erinnert es mich an die alten Talking Heads, aber dann irgendwie plötzlich wieder ganz anders. Ach hört selber rein und bildet Euer Urteil.


James Murphy ist die Karikatur eines Popstars – ein großer, leicht untersetzter Junge mit Hundeblick, dem der liebe Gott in einem Moment der Unachtsamkeit eine Überdosis Bartstoppeln ins Gesicht gestreut hat. Er wirkt, als hätte er drei Tage nicht geschlafen. Mit 40 weiß er immer noch nicht, welche Frisur ihm steht. Und welchen Weg er geht, testet er tagtäglich aus.

Wie passend, dass Murphy die Musik für Noah Baumbachs Filmkomödie Greenberg machen durfte. Deren Protagonist Roger Greenberg (gespielt von Ben Stiller), alleinstehend, ohne Job und ebenfalls 40, ist ein seltsamer Kauz, dessen Lebensplan kaum übers Nichtstun am nächsten Vormittag hinausreicht. In einem Punkt sind sich dieser Film-Loser und der Urheber des letzten intelligenten Tanztrends auf jeden Fall sehr ähnlich: Beide weigern sich, im vorgegebenen Rahmen zu funktionieren.

Nun besiegelt James Murphy die Verweigerung in einem finalen Akt: Sein aktuelles, drittes Album, das er unter dem Projektnamen LCD Soundsystem und dem Titel This Is Happening herausbringt, wird auch sein letztes sein. So hat er sich das geschworen – 40 und Schluss. »Album, Tournee, Video. Und alles wieder von vorne. Ich will nicht mehr Teil dieser Maschine sein«, sagt der Amerikaner beim Gespräch in Berlin. Der Satz klingt nicht böse, er versickert sofort in James Murphys freundlichem Grinsen. Hinter seiner Absage an das Hamsterrad im Pop und Rock steht aber zugleich ein größeres Konzept. Es handelt davon, wie man im traditionell um Jugend buhlenden Unterhaltungsbetrieb erwachsen werden kann, ohne sich den Erwartungen an erwachsene Musik zu beugen. Im Wertesystem des Postpunk steht der saturierte Altrocker an letzter Stelle. James Murphy trifft Vorsorge, dass es mit ihm nie so weit kommt.

Denn der Erfolg ist ihm bereits gefährlich auf der Spur. Mit jeder Platte seines LCD Soundsystems kam der Chef des New Yorker Dance-Labels DFA seiner Apotheose zur Popkultur-Ikone bislang ein Stück näher. Murphy ist der Mann, der der Rockmusik ihr Ego gestohlen und seitdem nicht wieder hergegeben hat. Damals, sagt er, sei das ein notwendiger Schritt gewesen. Die Musik, für die er berühmt ist – und die jetzt noch einmal in die Plattenläden kommt –, konzentriert sich auf die Elemente Bass, Drums und Percussion: Murphys Versicherung gegen den Ego-Terror nach vorne drängender Gitarren. Der Soundtrack zum Film Greenberg hingegen öffnet ein Fenster in die andere Welt, eine Welt, die der Sänger, Songwriter, DJ, Produzent und Remixer James Murphy in der Post-LCD-Zeit durchmessen wird. Als Macher im Hintergrund.

Dass James Murphy überhaupt in den Rang eines Stars aufsteigen konnte, gehört zu den großen Überraschungen des vergangenen Popjahrzehnts: Er selbst sieht sich als Mann von durchaus durchschnittlicher Begabung, und auch sonst deutete lange nichts auf einen bevorstehenden Durchbruch hin. Murphy war Drummer einer erfolglosen Punkband, gehörte New-Wave- und Goth-Combos an, deren Namen schon während der kurzen Zeitspanne, in der sie existierten, kaum jemand kannte, er jobbte als Rausschmeißer, Barkeeper, Mixer, Roadie und Promoter. Als Musiker habe sich einfach kein Geld verdienen lassen, sagt er. Und doch waren es keine verlorenen Jahre. Während er sich mit Nebenjobs über Wasser hielt, sammelte Murphy langsam und kontinuierlich Erfahrungen. Ganze zehn Jahre nahm er sich Zeit, um am Ende der zu werden, der er sein wollte.

Malcolm Gladwell, der Autor des US-Bestsellers Outliers, in dem nachzulesen ist, warum manche Menschen erfolgreich sind und andere nicht, würde das »die besondere Möglichkeit zum Üben« nennen. Murphy verschwendete seine Jugend mit dem Rundumstudium des Rockclubs unter spezieller Berücksichtigung des Phänomens »Coolness«. Allerdings handelte es sich um eine Coolness, wie sie nur Leute entwickeln, die über genügend Distanz zu ihrer Rolle verfügen. 2005 schließlich, da war er bereits 35, lag ihm endlich die Rock- und Discowelt zu Füßen: James Murphy Superstar! Sogar Britney Spears wollte von ihm produziert werden. Wahrscheinlich wusste sie nicht mal, dass dieser Murphy schon ein alter Hase war, der es ziemlich uncool findet, wenn jemand versucht cool zu sein. »Sie ist eben ein Kinderstar«, sagt Murphy. »Und sie hat ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht, als Erwachsenen zu gefallen.«

Disco-Punk hieß seine bahnbrechende Erfindung. Disco-Punk funktionierte auf eine paradoxe Weise: als Tanzmusik für Leute, die Tanzmusik eigentlich nicht ausstehen können. Murphys Sieben-Minuten-Groove-Attacken wuppten die pullovrigste Indie-Party mit dem Sound von subkutanen Bässen und aufgeregten Kuhglocken. Wer James Murphy buchte, buchte immer auch eine Party mit Subtexten. Auf This Is Happening wirken sie wie tanzbare Botschaften an erwachsene Nischenbewohner: die David-Bowie-Gedächtnisgemeinde, die sich im Heldentheater der Siebziger spiegelt; die Elektronik-Connaisseurs, die, das neueste Smartphone in der Hand, gerade Kraftwerk auf dem LCD-Display wiederentdecken. Oder das Indie-Rock-Publikum, das im großen »Ahaaa-ahaaa« zu Beginn des Albums die Wiedergeburt des Folksongs aus dem Punk-Geiste Jonathan Richmans bewundern kann, bevor der Bass wie eine chemische Bombe in die Musik fällt und Murphy zur Reinigung unter dem Stroboskop ruft: »Go and dance yourself clean / go and dance yourself clean!«


Tanz die Midlife-Crisis! Dass Discomusik sich auch mit verzagten Betrachtungen und melancholischen Selbstbespiegelungen verträgt, wie sie in den Stücken von James Murphy zu finden sind, gehört zu den Ergebnissen der jüngeren Feldforschung im Pop. Murphys Disco gleicht einem Tanz der Vampire, in dem Publikum und Künstler im Rausch der Referenzen durch die Goldenen Jahre der Rockmusik düsen. Beim Mitternachtskonzert kürzlich in der Berliner Münze war das noch einmal in aller Deutlichkeit zu erleben: Tänzer unterschiedlichsten Alters drängten sich vor der Bühne, um beides auf einmal zu kriegen – die Glücksdroge Disco und die Pechmarie Punk. Die ekstatischen Klangschleifen, die Murphy ins Publikum schickte, ließen aber auch bereits ein neues Rollenverständnis erkennen: Murphy als Beatmeister. Die Zukunft, sagt er, gehöre dem Basteln, dem Improvisieren, dem Ausgraben vergessener Stile. Die neue Freiheit schließt weitere Erkundungen im Disco-Punk zwar nicht aus. Eine professionelle Band allerdings braucht es dafür nicht mehr.

Der Schlussstrich unter das Kapitel LCD Soundsystem ist nicht nur eine Absage an die kapitalistische Unterhaltungslogik, er kommt auch zur rechten Zeit. Murphy will kein zweiter Iggy Pop werden, und Hits mag er im Grunde seines Herzens auch nicht. All das hätte man zwar dem allerersten LCD-Soundsystem-Track Losing My Edge aus dem Jahr 2002 auch schon entnehmen können, einem ironischen Kommentar zur Selbstherrlichkeit von DJs und Musik-Nerds, denen es gar nicht mehr um die Musik geht, sondern nur noch um das Dabeigewesensein. Es hätte alles endlos so weitergehen können wie bisher, aber es ist gut, dass dem nicht so ist. Murphy bleibt, was er immer war: die Karikatur eines Popstars, ein Mann, der uns zehn Jahre prächtig unterhalten hat und sich nun mit einem letzten Wumms aus der Arena verabschiedet. Vermissen werden wir ihn trotzdem.

Text gefunden bei Die Zeit

This Is Happening



Title

01 Dance Yrself Clean
02 Drunk Girls
03 One Touch
04 All I Want
05 Can Change
06 You Wanted A Hit
07 Pow Pow
08 Somebody's Calling Me
09 Home


Genre: Alternative
Bitrate: 164 kBit/s (VBR)

Year: 2010


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Leopold Kraus Wellenkapelle

Viel gesucht, oft gewünscht und selten gefunden.


Die Leopold Kraus Wellenkapelle existiert seit 1996. Sie spielen seit ihrer Gründung Surf, Beat und Swing. Allerdings verlief, vielleicht aufgrund der geografischen Isolation Freiburgs, die Stilfindung etwas anders als bei neueren Surfbands üblich. Weder bei der Wahl des Equipments, noch beim Songwriting wurde je darauf geachtet, besonders authentisch zu sein. Original '62 Fender Jaguars sucht man hier vergebens und die großen alten Klassiker der Surfhistorie (Wipe Out, Misirlou, Pipeline) ließen sie erst recht links liegen. Stattdessen machte sich Torpedo Tom daran eigene Songs zu schreiben, denen der damalige Gitarrist Flydt Schimpchen, der immerhin schon "Lipstick-Pickups" an der Gitarre hatte, seinen eigenen Stempel aufdrückte.

Melodieversessen, sympathisch prätentiös, musikalisch beschränkt, aber hoch ambitioniert kamen die ersten Exponate daher. Als Einflüsse dienten alle Platten (von Miracle Workers über Les Robespieres zu Vampyros Lesbos), die zwischen die Finger zu kriegen waren. Was dabei herauskam, waren Songs, die ziemlich frei in der musikalischen Ideenwelt der frühen 60'ies Teenagermusik herumstöberten. Sie griffen althergebrachte Elemente auf, setzten sie neu zusammen, um sie - mit der Gnade der zu spät geborenen - mit dem Label "Surf" versehen der einheimischen Independentszene entgegenzuschmettern. Mangels Konkurrenz flog der Schwindel so schnell nicht auf und als man zum ersten Mal "echte" Surfmusik hörte und merkte, daß dazu eben auch der "Wetsound" gehört war es schon zu spät. Ein eigener Sound war entstanden und diesen taufte die Wellenkapelle kurz entschlossen "Black Forest Surf".

Mit dem Einzug neuer Bandmitglieder sind mittlerweile auch ein McCartney Bass (Willi del Mare), sowie der Wetsound (Tim Düse) zum Bestandteil des Soundspektrums geworden. Jens Dampf macht auch das, was sein Name verheißt, aber nach wie vor ist es nicht das Hallgewitter à la Bambi Molesters oder Jon & the Nightriders dem sie sich verschreiben, sondern die unheilige Allianz aus Duane Eddy und Dr. Klausjürgen Wussow, Link Wray und Ady Zehnpfennig, die sich unter einer Schwarzwaldtanne ein Stelldichein gibt.


15 Black Forest Surf Originals



Title

01 En Route Pour La Gloire
02 Titisee-Twist
03 Stromgitarrenmädchen
04 The Jump Of The Deer In The Valley Of Hell
05 Hier Kommt Christina
06 Es Leben Die Uskoken
07 Melodien In Blei
08 The Barber's Theme
09 DJ Opossum
10 Flydt's Ring
11 Gladiatoren
12 Do The Duck
13 Lothar '99
14 Schwarzmaler
15 Oh, My Deer

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2004


Schwarzwaldfieber



Title

01 Klinik Unter Tannen
02 California Girls
03 Weißwasser
04 Rinaldo
05 Gitarre süß-sauer
06 Baoumba
07 Hupe
08 Unterwegs zum Beatclub
09 Käpt'n Past
10 Spuren im Watt
11 Draußen am großen Riff
12 Dr. Steins schwerster Fall
13 Junge, ledige Krabben
14 Out Of Horben

Genre: Rock
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2002


No Parking On The Dancefloor



Title

01 MS Gerry Lopez
02 Ghostdrive
03 Hilda
04 The Afterbirth Of Venus
05 Ady Zehnpfennig
06 Das Monster
07 Mrs. Moneypenny's Ride
08 Ghostdrive - Live
09 Smurf
10 Trotzki Beat
11 Die Betrunkene Stechmücke
12 Am Grunde Des Ozeans
13 Gefahr In Schwarz-Gelb
14 Robbie
15 Kalan Kalde
16 Paddelos
17 Afterbirth Of Venus - Live

Genre: Alternative
Bitrate: 192 kBit/s

Year: 2007


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Mittwoch, Mai 19, 2010

Wolf Maahn - Was?

aus einer amazon-rezension:
Abgesehen von seinem neuesten Geniestreich "ZAUBERSTRASSEN" ist WAS? ist für mich das beste Maahn Album. Das will was heißen, bei einem über 20 Jahre durchgehend hohen Niveau. Bei WAS? erreicht Maahn eine ungeheure Dichte von großartigen Texten zwischen Wehmut, Wut und Hoffnung und magischer und wegweisender Musik. Beim Titelsong z.B. gibt er eine Kostprobe wie gut HipHop auf Deutsch klingen kann, bevor es Fanta 4 überhaupt gab. Aber es ist natürlich, wenn auch teilweise experimentell, ein Rockalbum. Mit der Maahn - typischen Mischung aus Mainstream (so der grandiose Hit: "Stunde um Stunde" oder "Bleib noch hier") und fast schon avantgardistischen Tracks ("Weit, weit ab"). Maahn macht einfach, was er will und was ihn fasziniert . So blieb und bleibt er nicht nur glaubwürdig, sondern für mich nach wie vor der Beste aus deutschen Landen.


Was



Title

01 Was?
02 Stunde Um Stunde
03 Weit, Weit ab
04 Keine Angst
05 Bleib Noch Hier
06 Suchender
07 Fahr, Fahr
08 Sag Mir, Wo Die Liebe Wohnt
09 Zeichen
10 Manche

Genre: Rock
Bitrate: 263 kBit/s (VBR)

Year: 1989


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Dienstag, Mai 18, 2010

Foals - Total Life Forever

Geiles Album - vor allem die Bonus CD. Wenn Ihr die erste CD auch vorgestellt haben möchtet, meldet Euch.


2008 schrie England "Hype" und wir stimmten ein. Von all dem habe ich, ehrlich gesagt, herzlich wenig mitbekommen. Ich gebe zu: Die Fohlen sind für mich erst mit "Total Life Forever" zur Welt gekommen.

In Tat und Wahrheit haben sie sich mittlerweile zu prächtigen Hengsten entwickelt. "Total Life Forever" dürfte daher für viele einer der am meist erwarteten Ausritte dieses Jahres darstellen.

Anstatt dass Foals nun aber den Disco-Punk-Art-Math-Rock ihres Erstlings (oder wie auch immer man ihren Stil nennen will, Shouts und nervöse Gitarren in den höchsten Tonlagen inklusive) noch verzwirbelter, vertrackter, sprich: schräger gestalten, bleibt davon auf ihrem Zweitling praktisch nichts übrig.

Foals schalten auf "Total Life Forever" einen Gang runter, entdecken den Song, widmen sich Emotionen und himmlischen Melodien. Das sechseinhalb Minuten lange "Black Gold" beispielsweise steht stellvertretend für die überraschend grandiosen Gesten dieser Platte.

Der Song beginnt mit einer mitreißenden Basslinie, synkopierten Cowbells und gehallten, verirrten, Foals-typischen Gitarrenspuren. Im Refrain singt man zu Yannis Philippakis' distanziert-resignierter Stimme "The future is not what it used to be", während vor dem inneren Auge die aktuellen Bilder der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko flimmern.

Nach der Hälfte nimmt der Song jedoch eine Wendung, baut mit einem einzigen Riff enorme Spannung auf ("Look what's happened to you") und entlädt sich schließlich in einer solch unbeschreiblich orgiastischen Synthie-Wand, dass einem schwindelig wird. Ab diesem Moment fühlt man sich direkt in die Szenerie vor der Küste Louisianas versetzt, fliegt als Pelikan majestätisch über das Meer, fühlt sich glücklich, während unter einem die Ölbohrinseln brennen.

Gleich danach folgt mit "Spanish Sahara" ein noch zäherer Brocken. Die Single beginnt mit dem kaum spürbaren Hauch eines Gitarrenriffs und Philippakis' entrückter Stimme. Über sieben Minuten Länge steigert sich die Nummer schließlich mittels elektronisch getränkter Farbwelten zu bildgewaltigem Kopfkino. Der Pelikan von vorhin ist einem Schwarm in den Himmel steigender Stare gewichen. Das Gefühl von Freiheit und gleichzeitigem Desaster jedoch bleibt.

Philippakis' Zeilen geraten gewohnt vage, wenn auch nicht mehr so sinnentleert wie auf "Antidotes". Gut möglich also, dass Lyrics wie "You got blue blood on your hands, I think it's my own" ("Blue Blood") als Facebook-Statusmeldungen für plagiierende Selbst-Gratulanten herhalten müssen.

Die Auftritte im Vorprogramm von Bloc Party haben bei den Oxforder Jungs offenbar Eindruck hinterlassen. "This Orient" beispielsweise erinnert an deren Wochenende in der Stadt. Dies soll nicht als verminderte Eigenständigkeit missverstanden werden. Dafür zeigt sich die Band viel zu quirlig und frisch in ihrem Sound.

Foals liefern mit ihrem Zweitling eine Scheibe ab, die von einem enormen Reifeprozess zeugt. Ihre auf "Antidotes" vorherrschende Aufmüpfigkeit haben sie auf "Total Life Forever" nicht vollständig aufgegeben. Der damalige konzentrierte Druck hat sich vielmehr auf eine elaborierte Breite ausgeweitet.

"Total Life Forever" begeistert bereits beim ersten Hördurchlauf - und ist Grower zugleich. Mit jedem weiteren Drücken der Repeattaste versetzen mich Foals wieder in Euphorie. Den Sattel für einen erneuten Ritt durch Foals' weite Klanglandschaft verstaue ich darum schon gar nicht mehr.

text gefunden bei rp-online

Total Life Forever



Title

01 Blue Blood
01 Bloo Blood
02 Miami
02 Bloo Blood 2
03 Total Life Forever
03 TLF
04 Black Gold
04 TLF 2
05 Spanish Sahara
05 TLF 3
06 This Orient
06 TLF 4
07 Fugue
07 TLF 5
08 After Glow
08 Black Gold //
09 Alabaster
09 Black Gold 2
10 2trees
10 Spanish Sahara (Sonar)
11 What Remains
11 --------
12 Alabastr
13 Two Trees
14 Two Trees 2
15 Remains

Genre: Alternative
Bitrate: 129 kBit/s (VBR)

Year: 2010


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Montag, Mai 17, 2010

'Der Scherz ist das Loch....' - Part2

'Der Scherz ist das Loch, aus dem die Wahrheit pfeift' (japanisches Sprichwort)
Wie angekündigt ein klein Wenig EAV - dem Wortwitz sei Genüge getan...

...Die Lieder der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ wurden besonders in den Achtzigern oft als reine Spaßlieder verstanden. Durch den Erfolg von Liedern wie „Ba-Ba-Banküberfall“, „Märchenprinz“, „Küss die Hand, schöne Frau“ oder „Ding Dong“ wurde ihnen oft das Etikett einer Klamaukband angeheftet, was sich 1999 durch den Erfolg des Songs „Drei weiße Tauben“ noch einmal verstärken sollte. Die Band selbst macht für dieses Missverständnis den kommerziellen Erfolg einzelner, aus dem Gesamtkontext eines Albums gerissener Lieder, verantwortlich. Tatsächlich eckte EAV durch ihre politischen Statements immer wieder an. Der ehemalige österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim drohte nach Wann man gehn muß mit einer Klage, zog diese aber angesichts negativer öffentlicher Reaktionen zurück.[3] Sehr stark ist das Engagement der Gruppe gegen Rechtsextreme und rechte Gewalt (z. B. in Liedern wie: Eierkopf-Rudi, Wir marschieren). Bereits 1983 gab es nach einer TV-Sendung Bombendrohungen von Neonazis, der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider verklagte die Band wegen „übler Nachrede“ und zahlreiche Titel wurden wegen ihrer kirchen- und gesellschaftskritischen Inhalte von Rundfunksendern boykottiert.[4] Der bekannteste Fall ist sicherlich die 1988 erschienene Single „Burli“, die sich mit den möglichen Folgen des Super-GAUs eines Kernkraftwerks beschäftigt (Der Burli hat links und rechts 3 Ohrli / an jeder Hand zehn Finger, und Hände hat er vier / keiner spielt so schnell Klavier). Der Band wurde daraufhin eine Verhöhnung behinderter Menschen vorgeworfen. Der Bayerische Rundfunk hat das Lied "`s Muaterl" wegen seiner Kritik am damaligen Papst und der katholischen Kirche nicht gesendet... (Auszug Wiki)



alles Uploaded:
1. Allgemeine Verunsicherung 187VBR
1. Allgemeine Verunsicherung

Cafe Passe 192
Cafe Passe

Spitalo Fatalo 192
Spitalo Fatalo

A La Carte 192
A La Carte

Geld oder Leben 192
Geld oder Leben

Liebe Tod Und Teufel 192
Liebe Tod und Teufel

Kann denn Schwachsinn Sünde sein 192
Kann denn Schwachsinn...

Neppomuk's Rache 192
Neppomuk's Rache

Watumba 192
Watumba

Nie wieder Kunst 192
Nie wieder Kunst

Im Himmel ist die Hölle los 192
Im Himmel ist...

Himbeerland 320
Himbeerland

Frauenluder 192
Frauenluder

Amore XL VBR
Amore XL

Kunst Tour '95 192
Kunst Tour 95

Austro Pop in Tot-Weiss-Tot 320
Austro Pop...

Let's Hop to the Top VBR
Let's Hop to...

Amore XXL 320
Amore XXL - Live

100 Jahre EAV... 192
100 Jahre EAV

Platinum Kolläktschn VBR
Part 1:
Platinum
Part 2:
Platinum
Part 3:
Platinum


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Lenin - Lenin

Hier habe ich das Album eines belgischen Künstlers - wunderschön anzuhören, aber leider finde ich nichts vernünftiges im Web über ihn. Deswegen versuche ich mal das aus der Biografie zu extrahieren was ich davon übersetzen kann.

Lenin wurde mit dem bürgerlichen Namen Jeroen de Pauw im ostflandrischen Gent geboren und wohnt in Brüssel. Sein gleichnamiges Debutalbum hat er in den Down Under Studios mit Hilfe des Komponisten John Ewbankin in Hilversum aufgenommen.
Obwohl er keine Noten lesen kann, versteht der studierte Philosoph Musik als Ventil.
Am Album mitgewirkt haben der bekannte niederländische Drummer Hans Eijkenaar und der Gitarrist Xander Hubrecht.
In seinem musikalischen Vorleben war er Frontmann der Band Kunda, die es schaffte Vorgruppe der finnischen Rasmus zu werden.

Musikalisch ist Lenins Musik irgendwo zwischen Singer/Songwriter, Alternative und Pop anzusiedeln. Hört einfach mal rein.


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Cocoroisie - Grey Ocean

Früher, als sie noch recht neu auf der Bildfläche waren, stifteten CocoRosie allein mit ihrer Musik Verwirrung. Die verschwurbelte Mixtur aus Folk, HipHop und allerlei anderen Versatzstücken verschiedenster Genres, gepaart mit dem recht gewöhnungsbedürftigen Gesang von Bianca und Sierra Casady, musste man als Hörer erst einmal verdauen.

Auf „Grey Oceans“, dem mittlerweile vierten Album der Schwestern, ist nun alles ein klein wenig anders, zumal das ausgesucht scheußliche Cover, das Bianca und Sierra als Fantasy-Wesen mit angeklebten Bärten und blauen Kapuzen zeigt, wohl das verwirrendste Element der Platte ist. Musikalisch geben sich CocoRosie dagegen etwas zahmer und zugänglicher als in der Vergangenheit. Zwar finden sich auch auf „Grey Oceans“ wieder einige experimentelle Stücke wie das mit wuchtigen Beats angereicherte „Fairy Paradise“, „Hopscotch“ mit seiner Trickfilm-Melodie oder das leicht arabisch angehauchte „The Moon Asked The Crow“, aber insgesamt sind die elf neuen Songs eher ruhig und minimalistisch, was auch am Einfluss des Jazz-Pianisten Gael Rakotondrabe liegt, der mittlerweile ein festes Mitglied der Band ist.

Streckenweise sind CocoRosie diesmal näher dran am Pathos-Pop eines Scott Matthew oder Antony Hegarty als am Sound ihrer eigenen Anfangstage, aber nicht zuletzt dank des berührenden Titelstücks („I´m watching myself like an art-movie / on a coloured TV“) und des eleganten Fifties-Pop von „Lemonade“ ist den Casady-Schwestern ihr bisher bestes Album gelungen.
text von christoph gefunden bei roteraupe

Grey Oceans



Title

01 Trinity's Crying
02 Smokey Taboo
03 Hopscotch
04 Undertaker
05 Grey Oceans
06 R.i.p. Burn Face
07 The Moon Asked The Crow
08 Lemonade
09 Gallows
10 Fairy Paradise
11 Here I Come

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2010


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Sonntag, Mai 16, 2010

Bonaparte - Computer In Love

Bonapartes verrückter Rock'n'Roll Zirkus meldet sich zurück! Mit "Computer In Love" erscheint die erste Single aus dem im Juni erscheinenden brandneuen Album! Pop goes Electro goes Rock & Roll! Inklusive fantastischen Mixen von Modeselektor, Siriusmo und Jason Forrest!

„Je mehr Du in den Computer schaust, desto mehr schaut der Computer in Dich hinein“. So in etwa ließe sich die Kernaussage von der Vorabsingle „Computer in Love“ des neuen Bonaparte-Albums „My Horse Likes You“ beschreiben. Dazu wie gewohnt: Brutzelnde CPU-Sounds und die unverkennbare Rockgitarre Bonapartes! Pop goes Electro goes Rock & Roll! Die Single erscheint mit Remixen von Jason Forrest (Cockrockdisco), Sirius Mo (Monkeytown) und Modeselektor (Monkeytown), mit denen Bonaparte beim MELT-Festival im Sommer übrigens ein Konzert zusammen spielen! Als zusätzlicher Kaufanreiz liegt den physischen Produkten ein Einkaufsgutschein für die neue Bonaparte-Modelinie (etrapanob.com) bei! Die Modelinie wurde gestaltet von Monsieur Bonaparte und der Berliner Modemacherin Anne Schmuhl.

Computer In Love



Title

01 Computer In Love
02 L'etat C'est Moi
03 Computer In Love (Modeselektor remix)
04 Computer In Love (Siriusmo In Love remix)
05 Computer In Love (Siriusmo remix)
06 Computer In Love (Jason Forrest remix)
07 Computer In Love (instrumental)

Genre: Alternative
Bitrate: 320 kBit/s

Year: 2010


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Donnerstag, Mai 13, 2010

Clownsduo

Geschichte geschrieben hat Wenzel mit Steffen Mensching als Clownsduo. 1982 kreierten sie mit dem Programm „Neues aus der Da Da eR“ eine bis dato in der DDR nicht gekannte Mischung aus Clownerie und Philosophie, aus Spott und Melancholie. Die Clownsmaske gab ihnen ein Stück Narrenfreiheit. Höhepunkt und eine Art Abgesang auf die DDR wurden ihre Programme „Altes aus der Da Da eR“ und schließlich „Letztes aus der Da Da eR“. Allein schon die Veränderungen, die dieses Programm zwischen Oktober 1988 und November 1989 erlebt, sind eine Chronik der Wende. Am 4. November 89 sangen Wenzel & Mensching bei der großen Demonstration auf dem Alexanderplatz, und 1990 wurde „Letztes aus der Da Da eR“ verfilmt. Nach der Wende brachten Wenzel und Mensching noch neun weitere Clownsprogramme auf die Bühne. Höhepunkt war vielleicht 1993 „Der Abschied der Matrosen vom Kommunismus“. 1999 war nach 22 Jahren gemeinsamer Arbeit „Ab klappter der Adapter“ ihr letztes Programm, denn sie hatten das „Gefühl, in einer Konstellation wie der der Clownsfiguren alles gesagt zu haben“. Die Zeit des Clowns mit der Badekappe war vorbei. Wenzel schminkte sich ab. (folker.de)


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Der Abschied der Matrosen vom

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Der Abschied der Matrosen vom



Titelliste

01 Entree
02 Steuermann
03 Linksoptimist
04 Murmansker Shanty
05 Na Starowje Drusja
06 Kleines Cevennen-Lied
07 Matrosenhose
08 Der Abschied der Matrosen
09 Kanonenshanty
10 Sie werden kommen
11 Seemannsfrauenlied
12 Zweiundneunzigstes Trinkerlied
13 Se equivoco la paloma
14 Arsch hoch, Idioten

Genre: Cabaret
Bitrate: 128 kBit/s

Year: 1992


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musikalische Weiterentwicklung

Für sein selbstbetiteltes Debütalbum hatte Gisbert zu Knyphausen ein halbes Musikerleben Zeit, für den überzeugenden Nachfolger Hurra! Hurra! So nicht. blieben dagegen nur Monate. Trotzdem ist es dem im hessischen Rheingau geborenen, von Hamburg im Frühjahr 2010 nach Berlin umgezogenen Songwriter in dieser kurzen Zeit gelungen, sich musikalisch deutlich weiter zu entwickeln. Vielschichtiger sind die Lieder von Gis geworden, was einerseits an den vielen Konzerten liegt und auch daran, dass mit Keyboarder Gunnar Ennen, Gitarristen Jens Fricke, Frenzy Suhr am Bass und Drummer Sebastian Deufel eine Band tatkräftig im Hintergrund wirkt. Vorne steht Gisbert mit seiner Gitarre, grübelt, schimpft, zweifelt, denkt nach, verfällt in Melancholie, der er im gleichnamigen Song ein „Fick dich ins Knie, du kriegst mich nie klein.“ entgegen schleudert. Natürlich penetriert sie ihn weiter. Was Gisbert von anderen jungen, deutschen Liedermachern und Pop-Bands unterscheidet, ist die Vermeidung von Worthülsen - trotz des Gebrauchs von Klischees in Stücken wie „Ich bin ein Freund von Klischees und funkelnden Sternen“ oder „Es ist still auf dem Rastplatz Krachgarten“. Auch verzichtet Gisbert zu Knyphausen auf gesellschaftspolitische Rundumschläge, auf Belehrungen und Besserwissereien. Ohne Lösungen anzubieten – wozu Musiker auch gar nicht da sind – blickt er in seinen bildhaften und nie intellektuellen Songs auf ein unruhiges Innenleben und eine Außenwelt, in der aus seiner Sicht so vieles nicht funktioniert. Seine Gabe ist es, Menschen in seinen stillen Lieder mitzunehmen. (C: amazon.de - Sven Niechziol)


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Hurra! Hurra! So Nicht

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Hurra! Hurra! So Nicht



Titelliste

01 Hey
02 Seltsames Licht
03 Grau, Grau, Grau
04 Es ist still auf dem Rastplatz
05 Ich bin Freund von Klischees
06 Kräne
07 Morsches Holz
08 Melancholie
09 Hurra, Hurra ! So Nicht
10 Dreh dich nicht um
11 Nichts als Gespenste

Genre: Pop
Bitrate: 184 kBit/s VBR

Year: 2010


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Montag, Mai 10, 2010

Rock vom Niederrhein

Seit 1999 ist Daniel Wirtz der Sänger der Rockband Sub7even. Zudem veröffentlichte 2008 und 2009 Wirtz zwei Soloalben unter den Titeln 11 Zeugen und Erdling, bei denen er im Gegensatz zu Sub7even komplett auf deutsch singt. Im März 2010 erschien mit Live in Frankfurt/Erdling Tour 2009 eine Live-DVD, welche 2009 in der Batschkapp aufgezeichnet wurde. Aus dem neuestem Album 'Erdling' wurde als Single L.M.A.A. ausgekoppelt.(wiki)

Daniel Wirtz veröffentlicht am 23. Oktober mit 'Erdling' sein zweites Album über das eigene Label.
Im Anschluss folgt ab dem 8. November eine große Deutschland-Tournee.

Mit seinem überzeugenden Debütalbum '11 Zeugen' (2007) konnte Daniel Wirtz einiges erreichen.

Die Nettoverkaufszahlen sind erstaunlich gut und die Fanbase ist mittlerweile so groß, dass für die November Tour die Venue-Kapazitäten erhöht und die Daten erweitert wurden.

Gemessen an der ersten Tournee verdoppelte sich die Zahl der Zuschauer bis heute. Nicht zuletzt deshalb machte er gleich nach der zweiten Tour den zweiten Platz beim renommierten LEA (Live Entertainment Award) in der Kategorie 'Publikumspreis' 2008. (amazon)


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Erdling

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Erdling



Titelliste

01 Im Freien Fall
02 Geschichten Ohne Sieger
03 Anderer Stern
04 Der Feind In Meinem Kopf
05 Meinen Namen
06 Lass Mich Los
07 Meilenweit
08 Scherben
09 Frei
10 L.M.A.A
11 Kugel Kopf & Eins Im Sinn
12 Siehst Du Mich
13 Nada Brahma
14 Leb Wohl
15 Overkill

Genre: Rock
Bitrate: 219 kBit/s (VBR)

Year: 2009


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Gitarren Pop aus Holland

Die Nits wurden 1974 von Henk Hofstede, Michiel Peters, Alex Roelofs und Rob Kloet in Amsterdam gegründet. Bald wandten sie sich dem New Wave zu, spielten 1978 ihre erste Platte ein und beschlossen 1980, Profimusiker zu werden.

In ihrer Frühzeit ließ sich die Musik der Nits mit dem New Wave-Pop der Talking Heads oder der frühen XTC vergleichen. Henk Hofstede und Michiel Peters profilierten sich als eigenständige Songwriter, wobei gerade Hofstede bisweilen zu bizarren Experimenten neigte. Das Debüt The Nits sieht die Band als nicht eigenständig und nicht gelungen an; bis heute ist es nicht offiziell als CD veröffentlicht worden.

Mit den folgenden Alben Tent, New Flat und Work bildeten die Nits einen individuellen Stil heraus, der auch Einflüsse von Kraftwerk, den Beatles und klassischer Avantgarde verarbeitet. Hofstede fand seine persönliche Stimme; sein Timbre wird häufig mit John Lennon und dem jungen Elvis Costello verglichen...(wiki)

Dies ist eines meiner Lieblingsalben schlechthin - seinerzeit die LP gesucht, gefunden und wieder verkauft - lange auf die CD warten müssen - doch der 'Lodger' lässt mich nicht los...


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Work

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Work



Titelliste

01 The Lodger
02 Footprint
03 Hobbyland
04 Empty Room
05 Umbrella Army
06 Slip Of The Tongue
07 Tables And Chairs
08 Red Tape
09 Buildings
10 Hands Of The Watch
11 Man-Friday
12 Suddenly I Met Your Face
13 Umbrella Army II
14 Goodbye, Mr. Chips!
15 Oriental Skies

Genre: New Wave
Bitrate: 256 kBit/s

Year: 1981


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Gerade noch mal gut gegangen

Gerade noch mal gut gegangen: Er habe "wohl mehrere Schutzengel gehabt", schreibt Sebastian Madsen auf der offiziellen Homepage. Beim Videodreh zur aktuellen Single war der Sänger aus fünf Metern Höhe auf den Betonfußboden des Filmstudios gestürzt und zog sich einen komplizierten Trümmerbruch im linken Handgelenk zu. weiterlesen

Aber "es hätte alles viel schlimmer kommen können", so der Sänger, er befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung. Die Tour wurde verschoben, "Labyrinth", das vierte Album der Band, erscheint wie geplant. So viel vorweg: Es ist vielseitig geworden - was den Stil angeht, aber auch die Qualität.

"Zwischen Den Zeiten" erwacht leicht verkatert, am Morgen nach der Abi-Feier - ein kurzer, wehmütiger Blick zurück, und das Gefühl, die Welt liege einem zu Füßen. Der Song strotzt nur so vor adoleszenter Euphorie, vielleicht ist sie auch bei Madsen schon ein bisschen her, "die beste Zeit in meinem Leben". Erinnern können sie sich aber noch gut: Der Song ist authentisch und ehrlich, voller Emotion, aber nicht kitschig. Eine Eigenschaft, die man sich auf "Labyrinth" öfter gewünscht hätte.

Auf der ersten Single beispielsweise. "Lass Die Liebe Regieren" beginnt mit einem Riff, das an Modest Mouses "Float On" erinnert, und ist auch ansonsten eine musikalisch tolle Nummer. Doch der Text trieft nur so vor Pathos. "Weil Du liebst, Weil Du lebst / Weil du gibst, und vergibst (...) / Weil du glühst und vergehst / Wirst du geliebt / Lass es passieren, lass die Liebe regieren": Eine ungute Mischung aus Mallorca-Star Michael Wendler und Kirchentag.

Leider kein Einzelfall, auf "Labyrinth": gute Melodien, musikalisch abwechslungsreicher als alles, was Madsen bisher gemacht haben – doch die Lyrics kommen aus der Mittelstufen-Ecke nicht, oder nur zu selten, raus. Vielleicht sind die Erwartungen auch immer noch die falschen, nachdem ausgerechnet Thees Uhlmann Madsens Debüt zu der deutschen Indie-Rock-Hoffnung erklärte, und die Band auf dem letzten Album ab und an sogar an Tocotronic erinnerte.

Wie ein roter Faden zieht sich auch ein unerschütterlicher Idealismus durch die Songs. "Auf den billigen Plätzen sind die netteren Leute", singt Sebastian in "Mein Herz Bleibt Hier". Oder, an anderer Stelle: "Ja, zusammen sind wir stark und wir knicken nicht ein". Das mag ja alles stimmen, mutet aber manchmal etwas naiv an. "Jeder Für Jeden" hat dieselben Visionen, von denen auch Rio Reiser in "Der Traum Ist Aus" träumte: "Der Park ist voll, das Gefängnis leer / Es gibt keine Fänger und Gefangenen mehr."

Dass Madsen sich auch mal an Balladen versuchen, ist eigentlich nichts Neues. Dass dabei was rumkommt, schon - ein Erfolg, den sie vielleicht dem Wechsel am Keyboard zu verdanken haben: Lisa heißt die Neue, und die macht unter dem Namen Lisa Who auch ohne Madsen tolle Musik. Der neue Einfluss steht der Band gut, zumindest singt sie sich sehr charmant mit Sebastian durch das Duett "Obenunten", das zu den stärksten Liedern auf dem Album zählt.

Eine weitere musikalische Referenz sind die Toten Hosen, bei denen Madsen schon als Vorband auftraten. "Oh, oh, oh, das muss Liebe sein / Oh, oh, oh, willkommen daheim": So ein Refrain könnte auch von der Düsseldorfer Punkband stammen. "Blockade" geht als offizielle Nachfolge von "Panik" vom Debüt durch: genau so viel Druck und dieselbe Wut.

Es sind - von wenigen Ausfällen abgesehen - genau diese Qualitäten, die man Madsen noch nie absprechen wollte: eingängige Riffs und Melodien - Leidenschaft an der Sache und vor allem Energie. Sebastian Madsen trifft zwar immer noch nicht jeden Ton, das aber wenigstens inbrünstig und mit voller Überzeugung. (c: laut.de)


RS:
Labyrinth

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Labyrinth



Titelliste

01 Labyrinth
02 Mein Herz Bleibt Hier
03 Das Muss Liebe Sein
04 Zwischen Den Zeiten
05 Berlin, Was Willst Du Von Mir?
06 Lass Die Liebe Regieren
07 Blockade
08 Jeder Für Jeden
09 Mit Dem Moped Nach Madrid
10 Schön, Dass Du Wieder Da Bist
11 Obenunten
12 Sieger

Genre: Rock
Bitrate: 205 kBit/s (VBR)

Year: 2010


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